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  3. RexKramer

Beiträge von RexKramer

  • U18 Nationalteam WM18IB in Asiago ab 25.04.22

    • RexKramer
    • 28. April 2022 um 14:35

    So, jetzt is der Krampf auch vorbei. Bleibt beim 0:4

    3 Spiele 0 Punkte, 2:10 Tore. Spieler Auer war heute nicht dabei, wohl nach dem GM gg SLO gesperrt.

  • U18 Nationalteam WM18IB in Asiago ab 25.04.22

    • RexKramer
    • 28. April 2022 um 14:07

    Der Vollständigkeit halber: 0:3 nach 40', einen Treffer in UZ kassiert. Sonst is eh alles gesagt.

    Und wenn ich schon dabei bin, nach einem Scheibenverlust beim zone entry gibts einen schnellen Pass und ein 1 auf 0 und ein Tor zum 0:4

  • U18 Nationalteam WM18IB in Asiago ab 25.04.22

    • RexKramer
    • 28. April 2022 um 13:04

    0:2 nach dem 1. Drittel. Selbe Story wie bisher. Nicht unbemüht, mit 3 PPs auch genug Offensivgelegenheiten aber 0 Zug zum Tor, keiner schiesst (Schussskills offensichtlich große Baustelle - auch nix neues)... Die Ungarn stellen in der Defensive vorm Tor alles zu das wars. Im Aufbauspiel insgesamt schlechte Passqualität. Die Ungarn brauchen einen Turnover nach einem geblockten Schuss von uns zu einem 2 vs 1 und Tor und gefühlte 10 Sekunden in ihrem einzigen PP wo sich ein Spieler von hinter der Torlinie reinzieht und im 2. Versuch die Scheibe versenkt.

  • U18 Nationalteam WM18IB in Asiago ab 25.04.22

    • RexKramer
    • 28. April 2022 um 12:30

    AUT-HUN geht los. Punkte wären schön, angesichts des bisherigen Turnierverlaufs aber nicht sehr wahrscheinlich.

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  • WM-Vorbereitung Team Austria

    • RexKramer
    • 27. April 2022 um 13:30
    Zitat von blacky3

    Danke :thumbup:

    Schade, aber aus seiner Sicht natürlich verständlich. Ein ganzes Jahr zu verlieren ist schon brutal.

    Für mich nicht so nachvollziehbar. Bei einer A-WM kann man glaube ich schon auch was lernen und sich ins Rampenlicht spielen. Kniebeugen usw. kann er von Mitte Mai bis August immer noch (und auch in weiterer Folge). Und das Sommertraining mit Rossi wird auch kaum vor Ende der WM losgehen.

  • U18 Nationalteam WM18IB in Asiago ab 25.04.22

    • RexKramer
    • 26. April 2022 um 17:00

    0:3 SH SLO, dann im PP noch das 1:3 und gleich danach Strafe für einen sinnlosen late hit... und EDIT sagt da ist das 1:4

    Und in unserer ÜZ ein Frust CTHNA vom C, gibt GM. S'läuft würd ich sagen.

    Im letzten Abschnitt nix passiert, 1:4 verloren. Goalie Oschgan ist gut sonst eher trist das Ganze.

  • U18 Nationalteam WM18IB in Asiago ab 25.04.22

    • RexKramer
    • 26. April 2022 um 16:37

    So,1. Drittel gg SLO vorbei, 0:2. Den zweiten Gegentreffer mit Ablauf des Drittels kassiert, nach Review aber gegeben. Slowenen insgesamt besser, organisierter, zielstrebiger auch körperlich stärker. #13 Lagus von SLO sehr auffällig. Unsere auch etwas besser als gestern kommt mir vor aber das ist auch für dieses Niveau zuwenig. Haarsträubend wie man ein ums andere Mal beim rausspielen durch fehlende Präzision, Schlendrian den Puck vertändelt und dann unter Druck gerät. Große Baustelle.

    Ungarn hat vorher Polen 5:2 geschlagen, wie's momentan läuft schaut das verdächtig nach einem Abstiegsduell Ö-PL aus...

  • U18 Nationalteam WM18IB in Asiago ab 25.04.22

    • RexKramer
    • 26. April 2022 um 09:30
    Zitat von geri_slovan

    Bitte um Aufklärung 🙏 bin etwas verwirrt mit der Einteilung - hab jetzt beim freimüller gelesen dies ist die 3.klasse😮 also bei Aufstieg wär man erst in der 2.

    Ja. Oberste Gruppe ist U18 World Championships (10 Teams) > U18 Division IA > U18 Division IB > U18 Division IIA > U18 Division IIB...

    In den Divisionen sind immer 6 Teams (ausgenommen ganz unten, da sinds zumeist weniger und die Zahl variiert auch immer etwas

  • U18 Nationalteam WM18IB in Asiago ab 25.04.22

    • RexKramer
    • 25. April 2022 um 22:24
    Zitat von weile19

    kasper dürfte nicht mehr spielen, aber umso bitterer, dass wir wohl auch heuer nicht in die b-gruppe kommen. Besser wärs gewesen, die Kohle vom ersten sinnloscamp für die u18 zu verwenden :banghead:

    Mir fehlt nach dem gesehenen grad ein bissl die Phantasie wie dieses Geld jetzt zu einer besseren Leistung hätte führen sollen.

    Mein schn ewig gewonnener Eindruch hat sich da wieder bestätigt. je weiter wir von den Senioren in den Altersklassen nach unten gehen, desto weiter sind wir vom Ziel einer sich Richtung obere Mittelklasse orientieren wollenden Hockeynation weg. Auf U18 Niveau ist man nicht in der Lage die 2. Klasse (DIA) zu erreichen oder gar zu halten und ist nichtmal auf IB Ebene ganz vorne dabei. Die NTs darunter matchen sich mit dt. Landesauswahlen.

    Bei uns versteht man glaube ich noch immer nicht wirklich, dass die frühe Phase der Ausbildung wegen der mit dem Alter stark abnehmenden Lernfähigkeit bei komplexen motorischen Anforderungen extrem wichtig ist (bzw. weiß man es, kann aber eine entsprechende Frühförderung nicht umsetzen). Später wird das auf U20 und jung Seniorenebene mit viel Aufwand (Farmteams, Trainings und Spiel mit Profis) für den kleinen Kreis der besten wieder abgemildert aber bei den Spielern, die noch nicht in diesem Bereich sind, haperts im Schnitt einfach...

  • U18 Nationalteam WM18IB in Asiago ab 25.04.22

    • RexKramer
    • 25. April 2022 um 21:45
    Zitat von Ösi-Power

    Vom Alter her dürften auch Kasper und Rohrer spielen. Also ja, es fehlen Leistungsträger. ;)

    Ja dann ist ja alles gut!! 8o

  • U18 Nationalteam WM18IB in Asiago ab 25.04.22

    • RexKramer
    • 25. April 2022 um 21:37

    Phhuu, also das ist schon schwere Kost. Verdient verloren und das auf einem wirklich bescheidenem Niveau. Ich hab da außer in der Wdhlg vom 1. Drittel keinen einzigen wirklich gelungenen Spielzug, der zu einer klaren Torchance führt gesehen. Stockfehler, Abspielfehler, Schlittschuläuferische Auslasser, Lässigkeiten/Puckverluste... Fehlen da vielleicht ein paar Leistungsträger oder ist das einfach alles?

    Bester Spieler ganz klar der Purdeller, freut mich ein ebensolcher aus ebenda war mal mein Vereinskollege ;)

  • WM-Vorbereitung Team Austria

    • RexKramer
    • 25. April 2022 um 12:51

    Also im Prinzip ist es doch so: die frühe WM Vorbereitung ist in erster Linie eine verbandsorganisierte Förderung von zumeist jüngeren und "besseren" Spielern aus schwächeren ICE Teams mittels zusätzlichen Trainings/Camps und ein paar internationalen Spielen. Kann man machen, um über eine "Umwegrentaibilität" mittel/langfristig den Niveau des Ö Spielerpools etwas zu heben und eine rote Linie was die avisierte grundlegende Spielanlage betrifft einem breiteren Kreis von Cracks zu vermitteln. Ob das die Kosten rechtfertigt ist eine andere Frage. Eine faktisch relevante WM Vorbereitung ist das nur sehr eingeschränkt - das trifft für die paar Stammspieler, die halt mit ihren Teams schon früh in den Playoffs rausgeflogen sind und die sich mit den Camps und ersten Spielen fit halten. Die wirkliche Vorbereitung geht ab dem Zeitpunkt los, an dem die Spieler aus den besten ICE Teams und damit bis auf den einen oder anderen Legionär der Großteil des Teams dafür verfügbar sind.

  • WM-Vorbereitung Team Austria

    • RexKramer
    • 20. April 2022 um 17:58
    Zitat von Lambeau Leap

    Die WM-Teilnahme in Dänermark war mMn auch ganz solide, wenn man immer so aufgetreten wäre, wäre man wohl durchgehend oben geblieben. Ausgewiesener Bader-Fan bin ich aber auch bestimmt keiner.

    Finde ich weniger. Ein Pkt mit allem Segen der Welt gegen die Schweiz und die in Auflösung befindlchen Weißrussen geschlagen (das Team, das den Trainer während des Turniers gefeuert hat). Hat halt gereicht, weil das in dem Fall richtige Spiel gewonnen wurde. Da waren die beiden Abstiege mit den jeweils 5Pkt in den Turnieren davor spielerisch deutlich besser...

    Aber vielleicht schafft er es heuer gegen GB das Optimum rauszukitzeln und mit glorreichen 3 Punkten oben zu bleiben...

  • WM-Vorbereitung Team Austria

    • RexKramer
    • 12. April 2022 um 09:57

    Wenigstens har man nicht mehr den ganz beschi**enen Spielplan mit nur einem Tag und v.a. einem Tag weniger als der Gegener Pause vor den beiden Entscheidungsspielen wie es beim letzten Mal war... Darüber dürfen sich die Briten freuen.

    Ansonsten kann man nur hoffen, dass Bader ein einsehen hat und die Einberufungen zumindest halbwegs nach einem Leistungsprinzip vergibt und nicht noch viel mehr von den objektiv besseren Spielern absagen werden. Dann könnts ja wieder mal was werden mit dem Klassenerhalt.

  • Uns're Jugend uns're Zukunft KAC!

    • RexKramer
    • 28. März 2022 um 09:04
    Zitat von Tine

    Schön für die Jungs, aber die sportliche Wertigkeit ist angesichts solcher Ergebnisse quasi nicht vorhanden.

    Das wollte ich hier auch schon mal erwähnen. Wenn ein Verein, auch wenn der im Nachwuchs wirklich gut arbeitet, so dermaßen über alle anderen drüberfährt, zeigt es einfach wie sehr es insgesamt im Nachwuchs Eishockey hapert.

  • "Club der alten Säcke" ;-)

    • RexKramer
    • 24. März 2022 um 11:35

    Mein letzter WM war der, Anfang 90er...wie am Bild mit dem externen Batteriefach, mit dem mitgelieferten Akku war der ausufernde Betrieb am Weg von/zur Schule, in der Schule, sonstwo nicht zu schaffen. Zuerst mit den faltbaren Bügel Inohrkopfhörern, dann die Stöpsel (bei nichtbenutzung im Schachterl mit der kleinen Kabeltrommel sauber verstaut, wg der Knoten warads). Sollte im Elternhaus auch noch wo herumliegen, den Kasettenbestand habe ich noch bis Ende der Studienzeit in diversen Autos (CD war pfui, Vinyl und Casetten der Deal) benutzt... So, jetzt ned nostalgisch werden.

  • Coronavirus

    • RexKramer
    • 21. März 2022 um 15:30
    Zitat von Cathy Miller

    Geh bitte. Für Autobahnen und Straßen am flachen Land gilt diese Weisheit anscheinend nicht. In meiner Wahrnehmung ist das auch Infrastruktur, die von vielen Leuten genutzt wird - für dich also per Definitionem kosteneffizient.

    Nebenbei erwähnt zahlen Straßenbenutzer via MÖSt und Autobahnmaut eh einen nicht unerheblichen Teil der Kosten der Errichtung und Erhaltung des Straßennetzes selbst. Und über den Finanzausgleich auch das Wiener U-Bahn Netz zum Teil, das sich mittlerweile erfreulicherweise schon “gut amortisiert" hat.

    Doch gilt schon. Aber, dass sich in der Stadt mehr Leute weniger Straßenkm teilen (weil per Definition Stadt = viele Menschen auf wenig Raum, d.h. große Dichte) als am Land leuchtet dir schon auch ein, oder? Was glaubst kommt bei der Division Wegenetz in km/Ew in zB Wien im Vergleich zu zB NÖ raus? Und welches würde sich angenommen durch eine Bepreisung per Maut leichter finanzieren lassen? Da muss man wirklich nicht viel verstehen, um den Unterschied zwischen ultradicht und dünn besiedelt zu verstehen.

    Und eh schön, dass die direkten Nutzer der Verkehrswege zu deren Finanzierung über nutzungsabhängige Bepreisung (oder eine Approximation davon) beitragen. Jetzt müssen wir dann nur noch über die nicht eingepreisten Kosten reden...Lärm, Abgase, Bodenverbrauch, Stau etc.. Glaubst wirklich da herrscht beim motorisierten Verkehr auch nur annähernd sowas wie Kostenwahrheit? Tuts nicht (auch in der Stadt nicht, nur damit da kein Mißverständnis entsteht).

  • Coronavirus

    • RexKramer
    • 21. März 2022 um 13:28
    Zitat von gm99

    Hm, nach der Definition wäre also auch der Flughafen BER kosteneffizient, weil er von vielen Leuten genutzt wird? So haben das wahrscheinlich noch nicht viele gesehen...

    Ceteris paribus ja. Stell dir mal so einen Flughafen am Land abseits einer Großstadt vor, der zusätzlich zu den versenkten Millionen noch von kaum jemandem genutzt wird ;) Millionengräber (in kleinerem Ausmaß, aber proportional auch nicht unbedeutend) gibt es sicher am Land auch...

  • Coronavirus

    • RexKramer
    • 21. März 2022 um 12:55
    Zitat von Cathy Miller

    Ich habe gar nicht gewusst, dass die Kosten für die Errichtung der Wiener U-Bahn und des Zentralbahnhofes nicht vergesellschaftet worden sind, sondern den Benutzern in Rechnung gestellt wurden. Einen Teil der Bevölkerung nach willkürlich aufgestellten Kriterien als Schmarotzer darzustellen, die sich ihren Lebensstil von der Gesellschaft finanzieren lassen, ist schon billig und hilft auch nicht weiter. Das Spiel kann man doch mit beliebigen Argumenten spielen und wird immer den eigenen Standpunkt bestätigt und gerechtfertigt finden können.

    Auch das ist Käse. Infrastruktur, die von vielen Leuten genutzt wird, ist per Definition kosteneffizient. Das Wesen einer Satdt ist, dass sich sehr viele Leute die Nutzung der Strukturen und Einrichtungen teilen und damit eine hohe Auslastung sichergestellt ist. Du kannst also ganz sicher davon ausgehen, dass sich die UBahn in Wien gut amortisiert...

  • Coronavirus

    • RexKramer
    • 21. März 2022 um 12:35
    Zitat von Tine

    Ja eh, aber das kann man jetzt in alle Richtungen drehen und wenden. Der durchschnittliche Großstadtbewohner wird mit seinem bewegunsreduzierten Lebensstil/schlechter Ernährung/psychischer Belastung halt dem Gesundheitssystem wesentlich mehr Kosten bereiten.

    Mal schauen, ob ich die Statistik finde, wo gleichaltrige Personen am Land (mit Garten, Naherholungsoptionen, Haus, das körperliche Arbeit an der frischen Luft erfordert) mit Personen verglichen werden, die in einem Wohnblock isoliert und ohne Anbindung an sinnvolle Tätigkeiten zum Erhalt des Eigentums verglichen werden.

    Wir gehen, weil wir uns den Lift nicht mehr leisten können bald, täglich so viele Stufen, dass der Trainingseffekt den vom Garteln deutlich übersteigt... Spaß beiseite, was du da schreibst ist für mich frei erfundener Käse...

  • Coronavirus

    • RexKramer
    • 21. März 2022 um 11:39
    Zitat von Tine

    Glaub mir, Eigentum am Land wird mit jedem Tag ein größerer Vorteil, wenn man sich die immer höher werdenden Mieten (bei teils grausiger Lebensqualität) in den Städten anschaut.

    Da können sich die Mieter in den Städten auch nichts davon kaufen, wenn sie 50€ Benzin sparen im Monat, dafür 100€ mehr Miete zahlen und diese immer weiter ansteigt.

    Ich bin bezüglich Autos seit jeher absolut uneitel, brauche keinen Batzen-SUV oder Überdrüber-200PS Boliden, sondern fahre seit Jahren bewusst billige Kleinwagen. Ich brauche auch ein Auto für die Arbeit, habe mich aber noch nie über Benzinpreise aufgeregt, weil ich mit meinem 15.000€ Opel (dementsprechend geringe Versicherung) sehr lange Benzin zahlen kann, bis ich auf die 40.000€ oder mehr komme, die andere für ihre Autos raushauen und sich dann über teuren Benzin aufregen. ^^

    Der springende Punkt in der ganzen Sache sind aber die Externalitäten, d.h. Kosten, die durch den eigenen Lebensstil/Konsum der Gesellschaft aufgebürdet werden. Die hast in deiner Rechnung nicht drinnen. Die Kosten für Strassenbau und Erhaltung sind vergesellschaftet, die Kosten von Emissionen jeder Art auch, Bodenversiegelung detto. Auf der Basis ist es leicht das Landleben schönzurechnen, vernachlässigt aber genau des Pudels Kern.

  • Coronavirus

    • RexKramer
    • 21. März 2022 um 11:17
    Zitat von darkforest

    Das ist halt eine typische "Wiener Sichtweise". In Wien, mit einem gut ausgebauten Öffinetz und dem Klimaticket, brauch ich auch kein Auto. Aber die Lebensrealitäten am Land sehen anders aus. Ich lebe in einem kleinen Dorf und hab mir das nicht unbedingt ausgesucht. Zum nächsten Geschäft sinds knapp 3km, zur Arbeit 31 km. Öffentliche Anbindung zweimal täglich in die nächste Stadt, die knapp 10 km weg ist =2x täglich zu Schulzeiten. Ich hab fixe Arbeitszeiten von 7-15:30 Uhr und keine auch nur annähernde Chance das mit irgendwelchen Öffis zu stemmen.

    Ich würde es begrüßen, wenn man Öffis am Land ausbaut und würd das auch nutzen. Allein der Glaube fehlt mir, dass das in Zukunft möglich sein wird.

    Und ich wohne da bei weitem noch nicht so abgeschieden wie andere Freunde in meinem Umfeld. Das Auto ist da ein existentieller Faktor

    Ja, Auto ist ein wichtiger Faktor. Aber warum ist das so? Weil wir jahrzehnte lang unser Leben auf dem vermeintlich billigen, vermeintlich nebenwirkungsfreien motorisierten Individualverkehr aufgebaut haben. Vorausschauende Raumplanung brauchma ned, Strassen baut der Staat und Boden ist genug da. Das war das Motto seit den 50er Jahren. Jetzt ist das Land großteils zerhüttelt (bin geborener Mühlviertler, schlimmer als entlang der B127 ist das wohl nirgends in Österreich, bis Rohrbach und weiter pendelt jeder 2, mit dem Auto nach Linz zum Hackeln) und man wohnt iwo im "Grünen" und das FMZ zum Einkaufen (mit großzügigem Parklatz) ist halt nicht mehr fußläufig erreichbar. Und der Bus fährt nur alle 2 Stunden, eh klar weil bis auf ein paar Schüler, Pensis und Altis jahrelang keine Sau damit gefahren ist. Und wenns irgndwo staut machma halt die Strasse breiter oder bauen eine neue (siehe Westring Linz, siehe Lobau, siehe Stadtstrasse...)

    Versteht mich nicht falsch, eine individueller Schuldzuweisung für die Lebenssituation ist unsinnig, das ist ein tiefes systemisches Problem, in das wir uns jahrzenhtelnag reingegraben haben. Aber zu sagen, jetzt ist es halt so, kamma nix machen, ob das ein typisch öst. VErhalten ist spar ich mir zu kommentieren, ist irgendwie auch nicht so prickelnd...

  • Coronavirus

    • RexKramer
    • 21. März 2022 um 10:51

    Hmm, Landleben (unabhängig, ob Speckgürtel oder nicht) hat Vorteile, aber auch Nachteile. Die letzteren werden jetzt deutliche spürbar. Jegliche ökologische Überlegung und auch starke ökonomische Argumente sprechen dafür das nicht einfach wie bisher weiterlaufen zu lassen oder sogar, weil jetzt kostentechnisch auf höherem Niveau, noch zusätzlich zu subventionieren. D.h. es muss Anpassungen geben, die nicht drauf rauslaufen können durch Transfers oder Steuererleichterungen den individuellen Mobilitätskonsum von den Entwicklungen der Spritpreise zu isolieren. Das ist eine epische Aufgabe mit beträchtlichen Verteilungsimplikationen, keine Frage, weil auf alte Gewohnheiten und aufs Leben wie mans halt so kennt verzichtet niemand gerne. Wir stehen was das betrifft volll an einer (überfälligen) Zeitenwende, wird Zeit dem Rechnung zu tragen. Der Kurz'sche Sager (nehme das als Kondensat dieser Einstellung), dass man den Klimawandel ohne "Einschränkungen" angehen könne war Unsinn ist es mit der jetzigen weltpolitischen Lage noch viel mehr. Die Energiepreise werden hoch bleiben, ein zurück zum 1,2EUR Sprudel oder sowas wirds nicht geben. Damit müssen wir umgehen.

  • Coronavirus

    • RexKramer
    • 21. März 2022 um 10:30

    Eine temporäre Preisspitze abfedern ist eines, aber warum ein hoher Spritpreis dazu führen soll, dass nachhaltigkeitsmäßig ohnehin schon mehr als suboptimale Lebens- und Geschäftsmodelle (= starke Abhängigkeit von individueller Kfz-Mobilität mit allen Folgen) von der Allgemeinheit noch zusätzlich bezuschusst werden sollen geht mir nicht ein.

    Wer zB unbedingt am Land leben will aber zum Erreichen des Arbeitsplatzes, der "Nahversorgung", der sozialen Aktivitäten und jedem sonstigen Scheiß ins Auto steigen muss (natürlich min 2 in der Familie vorhanden), sorry, das wird halt jetzt teurer. Mit der mit diesem Lebensstil einhergehenden Auswirkungen a la Bodenversiegelung, Erschließungskosten, Emissionsbelastung, Staukosten, Lärm usw. haben wir eh schon genug zu kämpfen. Wenn diese Party vorbei ist, gut so.

  • "Club der alten Säcke" ;-)

    • RexKramer
    • 24. Februar 2022 um 12:55

    NIchtmal mehr 3 Monate bis zu meinem 20er, ihr Küken...

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