Alles anzeigenSo wie du es jetzt schreibst mit dem Prozessverlauf muss ich dir auch Recht geben. Da hat sich meine Sicht zur "Vorsicht" bei den eigenen Touren mit wenig erfahrenen Menschen auch geändert. Trotzdem weiß man in der heutigen Zeit nie.
Ich wollte mich eigentlich zu dem Thema nicht weiter äußern, aber ich habe es ja gestern bereits eingehend geschrieben: "Weil der hat wirklich gefühlt, alles .. alles falsch gemacht, was man als Alpinist falsch machen kann am Berg."
Nur nachdem ich mir gestern wirklich auch die Mühe gemacht habe und auf dem Standard den Live-Ticker zu lesen bzw. zu verfolgen ... bin ich wirklich sprachlos, was da alles ans Tageslicht gekommen ist.
Ja ich bin aus Osttirol, Ja in Osttirol ist jeder mit jedem verwandt und jeder weiß alles vom anderen, deswegen hat auch dieser Fall seine Kreise gezogen von Erzählungen und auch Aussagen von Beteiligten. 1-2 persönliche Gespräche hatte ich auch letzten Herbst mit jemanden von der Bergrettung und Alpinpolizei (waren aber nicht in diesem Fall involviert). Dort wurden auch Aussagen getätigt, wo mir und auch ihnen einige Fragezeichen entstanden sind.Unter anderem auch zu den Steigeisen + Softboots.(Wenn man das Gebiet und die Orte kennt) .. Es wurde auch der Ort/Platz gestern beschrieben, wo/wie sie gefunden wurde. Das ist persönlich mein erstes Fragezeichen. Dort sichert man keine Person, dort kann man keine Person sichern, weil das grob fahrlässig wäre... auch beim besten Wetter und "Kletterverkehr".
Das zweite Fragezeichen, was nun auch gestern besprochen wurde. Laut Akten waren sie um 09.40 Uhr bei der Stüdlhütte. (Hier wäre die Aufstiegzeit vom Lucknerhaus - Start 06:45 in Ordnung). Was aber oder wie bitte oder keine Ahnung wie ich das schreiben soll. Wie schafft man es von der Stüdlhütte bis zum Frühstücksplatzerl (Ankunft rund um 14 Uhr) 4 Stunden zu benötigen?! Das ist für mich das größte Fragezeichen....
Für halbwegs-trittsichere / schwindelfreie Berggeher kann man bis dorthin ohne Seil unterwegs sein. Von dort an muss man dann klettern können. oder wie auch ein Schild steht -> Umkehren.Aber die Aussage von ihm die Tour war geplant um 21 Uhr (im Winter !!) am Gipfel zu sein ist für mich sowieso der Hammer schlechthin...
Und die Aussage seiner Ex-Freundin über sein Verhalten ihr gegenüber am Berg ist für mich sowieso kommentarlos._ Nachtrag_: Die Story wo er 2 Tage später den Alpinpolizisten angerufen hat, WO seine GoPRO ist ... ob diese gefunden wurde... zeigt mir sowieso was das für ein Mensch ist._
Ich habe selber nun mal meine ganzen Gedanken und Touren der letzten Jahre (sicherlich 20-25x in den letzten 8-9 Jahre auf den Glockner gestern refklektiert und bin zum Entschluss gekommen: Der Typ hat von A bis Z alles falsch geplant und als er draufkommen ist, dass ihm alles aus dem Ruder läuft hat er aufgrund einer narzissisten Art von ihm alles übers Knie brechen wollen, weil er unbedingt auf den Gipfel wollte.. Koste was es wolle.
Weil wie hat ein Bergretter aus Osttirol 2 Wochen nach dem Unglück in einer Whatsapp Gruppe die Screenshots gezeigt. Der Beschuldigte war 8 Tage nach dem Unglück bereits wieder grinsend und strahlend bei einem Gipfelsieg in der Schweiz.
Besser kann man es als Außenstehender nicht analysieren, wie ich finde.
Narzissmus und übertriebener Hang zur Selbstdarstellung waren übrigens auch auch meine ersten Gedanken beim Überfliegen seines Instagram-Accounts.