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Dies und Das - der Plauderthread

  • Powerhockey
  • 15. August 2010 um 21:56
  • Spengler
    Loki
    • 19. Februar 2026 um 12:50
    • #1.401
    Zitat von Haxo

    3glav oder sonst wen der sich auskennt:

    Mich interessiert dieser Glockner-Fall doch irgendwie, ist es bei der begangenen Tour möglich, jederzeit umzukehren?


    Angeblich ab dem "Frühstücksplatzl" nicht mehr. Dann muss man den Stüdlgrat durchgehen.

    Der Standard hat zu der ganzen Geschichte einen sehr guten Podcast produziert.

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  • Eisprinz
    Prinz der Herzen
    • 19. Februar 2026 um 13:06
    • #1.402

    Ein großer Fehler war ja, zu dem Zeitpunkt, als man noch umdrehen hätte können, nicht umzudrehen, obwohl es schon viel zu spät (von der Uhrzeit her) war.
    Habe da eine sehr interessante und ausführliche Dokumentation dazu gesehen. Ich glaube, im ORF.

  • Haxo
    NHL
    • 19. Februar 2026 um 13:19
    • #1.403

    Was ich jetzt erst erfahren habe und mich doch verwundert ist, dass die Frau scheinbar mit Snowboard-Softboots unterwegs war.

    Ist das eine übliche "Skitour" auf den Glockner bzw. ist es üblich, gewisse Passagen der Abfahrt auf Skiern/Boards zu bewältigen? Und gibt es mittlerweile auch für derartige Boots Steigeisen, oder ist dies bei entsprechenden Verhältnissen/Schneelage nicht notwendig auf dieser Strecke?

  • Online
    Bobby
    NHL
    • 19. Februar 2026 um 13:21
    • #1.404

    Bitte tut mir alle einen Gefallen. (und versteht das nicht falsch...) -> zu dem Glockner-Thema
    Wer nicht selber mal vor Ort war, die Wege kennt, den Stüdlgrat kennt usw.... bitte nicht großartig "gscheid" mitschreiben.
    Auch so manche Medien-Schreiberlinge sollten sich mal mit dem Thema vor Ort auseinander setzen.
    Und Nein. Ich bin niemand der den Beschuldigten frei von seiner Schuld spricht, im Gegenteil.
    Weil der hat wirklich gefühlt, alles .. alles falsch gemacht, was man als Alpinist falsch machen kann am Berg.

  • Online
    Bobby
    NHL
    • 19. Februar 2026 um 13:27
    • #1.405
    Zitat von Haxo

    Was ich jetzt erst erfahren habe und mich doch verwundert ist, dass die Frau scheinbar mit Snowboard-Softboots unterwegs war.

    Ist das eine übliche "Skitour" auf den Glockner bzw. ist es üblich, gewisse Passagen der Abfahrt auf Skiern/Boards zu bewältigen? Und gibt es mittlerweile auch für derartige Boots Steigeisen, oder ist dies bei entsprechenden Verhältnissen/Schneelage nicht notwendig auf dieser Strecke?

    Grundsätzlich kann man die Tour als Skitour machen. Definitiv nicht mit Softboots oder sonstigen. Aber da quert man ab der Stüdlhütte das Ködnitzkees zur Erzherzog Johann Hütte und dort lasst man seine Ausrüstung und versucht nicht mit der Ausrüstung um diese Uhrzeit den Stüdlgrat einzusteigen... bevor man überhaupt mal zum klettern kommt. Du kannst im Winter die (Normal)-Tour mit Ski abfahren. Aber davon waren die 2 auch zeitlich komplett vollkommen daneben.

  • baerli1975
    bisch a Tiroler....
    • 19. Februar 2026 um 13:32
    • #1.406
    Zitat von Bobby

    Bitte tut mir alle einen Gefallen. (und versteht das nicht falsch...) -> zu dem Glockner-Thema
    Wer nicht selber mal vor Ort war, die Wege kennt, den Stüdlgrat kennt usw.... bitte nicht großartig "gscheid" mitschreiben.

    NEIN, einfach NEIN. Es wird doch jeder noch seine Meinung dazu sagen dürfen.

  • Online
    Ösi-Power
    NHL
    • 19. Februar 2026 um 13:35
    • #1.407
    Zitat von baerli1975

    NEIN, einfach NEIN. Es wird doch jeder noch seine Meinung dazu sagen dürfen.

    ...und zu den Schiedsrichtern der ICE aber auch.;)

  • Online
    Bobby
    NHL
    • 19. Februar 2026 um 13:35
    • #1.408
    Zitat von baerli1975

    NEIN, einfach NEIN. Es wird doch jeder noch seine Meinung dazu sagen dürfen.

    Meinung ist sowieso frei und kann jeder äußern, aber "gscheid sein" mit Infos aus Medien.... sollte oder könnte man lassen.

  • christian 91
    NHL
    • 19. Februar 2026 um 13:46
    • #1.409
    Zitat von Ösi-Power

    ...und zu den Schiedsrichtern der ICE aber auch.;)

    Pfoa hee, unta da Gürtl'inie ;)

  • 3glav
    eShaTgesChnEit
    • 19. Februar 2026 um 14:05
    • #1.410
    Zitat von Haxo

    3glav oder sonst wen der sich auskennt:

    Mich interessiert dieser Glockner-Fall doch irgendwie, ist es bei der begangenen Tour möglich, jederzeit umzukehren?

    Bei dem Unglück sind einfach unglaublich viele Fehler gemacht worden. Bobbyhat's aus meiner Sicht perfekt zusammengefasst...wobei es da noch einige Dinge gibt, die mir persönlich ein völliges Mysterium sind. Aber dazu fehlen mir auch die Details...ich kenne den Fall ja auch nur aus den Medien.

    Ich kenne den Stüdlgrat auch nur vom Sommer, aber Umkehren ist ab dem bereits erwähnen "Frühstücksplatzerl" sicher schwierig bis unmöglich.

    Einmal editiert, zuletzt von 3glav (19. Februar 2026 um 14:46)

  • Online
    Bobby
    NHL
    • 19. Februar 2026 um 14:25
    • #1.411
    Zitat von 3glav

    Bei dem Unglück sind einfach unglaublich viele Fehler gemacht worden. Bobbyhat's aus meiner Sicht perfekt zusammengefasst...wobei es da noch einige Dinge gibt, die mir persönlich völlig schleierhaft sind. Aber dazu fehlen mir auch die Details...ich kenne den Fall ja auch nur aus den Medien.

    Ich kenne den Stüdlgrat auch nur vom Sommer, aber Umkehren ist ab dem bereits erwähnen "Frühstücksplatzerl" sicher schwierig bis unmöglich.

    ich hab es ja nur kürzer als kurz geschrieben. Über die Handlungen vom Beschuldigten die ja auf der Hand liegen will ich mich auch nicht äußern aber die sind mir auch sehr schleierhaft.
    Grundsätzlich hat es ein Tscheche am 3ten Advent-Sonntag im Dezember richtig am Gipfel zusammengefasst.
    Übersetzt: "Wenn ich als erfahrerner Glockner-Begeister mit meiner Freundin über 5 Stunden vom Lucknerhaus bis zur Stüdlhütte benötige ist es schon grob fahrlässig hier 1 Sekunde nur weitergehen"
    Grundsätzlich benötigt man als "guter" Skitourengeher knapp 2,5h ohne Stress auf die Stüdlhütte...

    Wobei was alle hier übersehen bzw. warum das Urteil große und sehr große Kreise ziehen kann.
    Wird er verurteilt (egal wie) kann dieses Urteil weitreichende Folgen haben. Die Anklage "Führer aus Gefälligkeit" kann dann für viele viele weitere Vorhaben div. Alpinisten und eventuellen Unfälle Folgen haben, wo dann die Gesetzeslage anders ausschaut.
    Ich für meinen Teil würde niemanden mehr in meinem Umfeld eine solche Tour "anbieten".

  • 3glav
    eShaTgesChnEit
    • 19. Februar 2026 um 14:41
    • #1.412
    Zitat von orli

    Also das Problem des Phänomens gibts ja schon ewig, siehe 9 Millionen Teamchefs eigentlich in jeder Sportart.

    Hast du dich bezüglich Fachwissen nur mit dem "technischen" Teil befasst oder auch mit dem menschlich psychologisch? Mich würde es schon interessieren, warum sich gerade manche "extrem" Sportler für unsterblich oder unverletzlich halten. Siehe gestern ein 71 jähriger bei Stufe 4 ohne Pieps am Weg.

    Finde schon dass das in ein plauder Thread passt.

    Also beruflich bin ich mit dem Thema Schnee befasst, nicht mit psychologischen Themen. Der "Faktor Mensch" betrifft mich aber sehr wohl privat, weil ich viel (auch mit Freunden) in den Bergen unterwegs bin. Interessant in dem Zusammenhang sind ja auch gruppendynamische Effekte wie z.B. wer sind die Meinungsmacher innerhalb einer Gruppe und wie werden dann Entscheidungen getroffen.

    Zitat von orli

    ja aber 2 von denen hatten einen Pieps mit, laut Radio Tirol gestern.

    Und warum mich das Thema interessiert. Ich hatte 2 Arbeitskollegen die durch Lawinen umgekommen sind. Einer ging alleine ohne Pieps, weil wenn er alleine am Weg ist braucht er keinen, weil ja keiner da ist der ihm helfen kann - O Ton bei einem Gespräch mit mir.

    Und der 2. wollte unbedingt den Gipfel machen sein Tourenkollege hat gesagt, dass es ihm zu gefährlich ist und wollte auf ihn warten...

    Das Argument deines Kollegen (Gott hab ihn selig) hab ich schon oft gehört, ist für mich ein Zeichen von Kurzsichtigkeit und Egoismus. Ein VS-Gerät ist ja nicht nur dazu da, um selbst gefunden zu werden, sondern vor allem auch, um anderen zu helfen. Alleine auf Tour zu gehen bedeutet ja nicht, dass man nicht jemand anderem zu Hilfe kommen kann.

    Die Standardausrüstung für Schitouren im Gelände (nicht auf der Piste) besteht aus Verschüttetensuchgerät, Lawinenschaufel und Lawinensonde. Airbag ist optional. Diese Ausrüstung gilt in Österreich als Norm und wird bei Lawinenunglücken auch in Sachverständigengutachten für Gerichtsverfahren so angewandt.

  • 3glav
    eShaTgesChnEit
    • 19. Februar 2026 um 15:26
    • #1.413
    Zitat von Bobby

    Grundsätzlich hat es ein Tscheche am 3ten Advent-Sonntag im Dezember richtig am Gipfel zusammengefasst.
    Übersetzt: "Wenn ich als erfahrerner Glockner-Begeister mit meiner Freundin über 5 Stunden vom Lucknerhaus bis zur Stüdlhütte benötige ist es schon grob fahrlässig hier 1 Sekunde nur weitergehen"
    Grundsätzlich benötigt man als "guter" Skitourengeher knapp 2,5h ohne Stress auf die Stüdlhütte...

    ...vollste Zustimmung meinerseits. Für mich ist unter anderem auch schleierhaft, wie man eine alpine Tour im kombinierten Gelände mit Softboots angehen kann etc.

    Zitat von Bobby

    Wobei was alle hier übersehen bzw. warum das Urteil große und sehr große Kreise ziehen kann.
    Wird er verurteilt (egal wie) kann dieses Urteil weitreichende Folgen haben. Die Anklage "Führer aus Gefälligkeit" kann dann für viele viele weitere Vorhaben div. Alpinisten und eventuellen Unfälle Folgen haben, wo dann die Gesetzeslage anders ausschaut.
    Ich für meinen Teil würde niemanden mehr in meinem Umfeld eine solche Tour "anbieten".

    Es wird natürlich bei jedem Alpinunfall mit Personenschaden schon sehr sorgfältig geprüft, ob hier ein Fremdverschulden vorliegen könnte. Die Staatsanwaltschaft entscheidet ja auf Basis des Gutachtens eines Alpinsachverständigen, ob es zu einer Anklage kommt (hoffe ich hab das juristisch korrekt wiedergegeben;)). Zentraler Teil eines solchen Gutachtens ist jedenfalls, ob gemäß der allgemein gültigen Norm gehandelt wurde bzw. welche Fehler in der Tourenplanung oder während der Tour selbst gemacht wurden. Und es gibt mittlerweile auch Richter, die in der Materie fachlich äußerst versiert sind.

    Ich persönlich komme halt aufgrund meiner Ausbildung auch sehr rasch in die Rolle des "Führer aus Gefälligkeit" und hatte in der Vergangenheit auch schon Glück, dass nichts passiert ist. Insofern bin ich bei dir - auch ich überlege mir mittlerweile sehr genau, mit wem ich auf Tour gehe...

  • Online
    Bobby
    NHL
    • 19. Februar 2026 um 15:57
    • #1.414

    Gerade von einem Bekannten geschickt bekommen.

    Es gibt sogar einen "Live-Ticker" vom Gerichtssaal. Krass... was es heutzutage alles gibt.

    "Großglockner-Prozess": Richter bezweifelt Version des Angeklagten
    Im Jänner 2025 erfror eine 33-jährige Bergsteigerin am Großglockner. Nun steht ihr Freund vor Gericht, weil die Staatsanwaltschaft in ihm den "verantwortlichen…
    www.derstandard.at
  • Spengler
    Loki
    • 19. Februar 2026 um 19:06
    • #1.415

    ...

    Maximilian Werner vor 6 Minuten

    Dramaturgisch brutal

    Einen kleinen Eindruck aus dem Gerichtssaal: Dramaturgisch war das gerade brutal. Zuerst die stundenlange Diskussion über die Formalia bei einer Beschuldigten-oder-doch-nicht-Beschuldigtenvernehmung, dann eine de facto Überraschungszeugin, die aussagt, dass sie überhaupt nicht zur Polizei gehen wollte, aber dann uneingeschränkt festhält: Ja, der Angeklagte habe sie – während die beiden in einer Beziehung waren – ebenfalls "ganz allein" am Großglockner stehen gelassen, während ihre Stirnlampe ausgegangen sei und sie "geplärrt" habe.

    Im ganzen Saal hat diese Aussage merklich Eindruck hinterlassen.

  • Spengler
    Loki
    • 19. Februar 2026 um 19:14
    • #1.416

    "Maximilian Werner vor 28 Minuten

    Angeklagte hätte dazu geneigt, "grantig" zu werden

    "Er hat sich schon immer darum gekümmert", sagt die Zeugin auf eine Frage, ob der Angeklagte sich bei Touren um sie gekümmmert hätte.

    Aber bei Schwierigkeiten sei er dazu geneigt, "dass er grantig wird, dass er sagt, 'Stell dich nicht so an'." Die Zeugin betont, dass das nur ihre eigenen Erfahrungen seien und nicht wisse, ob sich der Angeklagte von ihr mehr erwartet hätte."


    Also zu den ganzen Fehlern, Fehleinschätzungen und falschen Entscheidungen ist er auch noch grantig und uneinsichtig und hat keine Hemmungen ihm nahestehenden Menschen der Gefahr/Tod auszusetzen...

  • Online
    weile19
    TSN hockey insider
    • 19. Februar 2026 um 19:22
    • #1.417

    Der gehört das restliche Leben eingesperrt

  • Die blaue Viper
    Routinier
    • 19. Februar 2026 um 22:37
    • #1.418
    Zitat

    Der Richter erklärt den 37-Jährigen Alpinisten wegen grob fahrlässiger Tötung für schuldig. Das Urteil: fünf Monate bedingte Haft und eine Geldstrafe von 9600 Euro.

    Einmal editiert, zuletzt von Die blaue Viper (19. Februar 2026 um 22:44)

  • Roki
    Rentier auf Kufen
    • 19. Februar 2026 um 23:19
    • #1.419
    Zitat von Bobby

    Wird er verurteilt (egal wie) kann dieses Urteil weitreichende Folgen haben. Die Anklage "Führer aus Gefälligkeit" kann dann für viele viele weitere Vorhaben div. Alpinisten und eventuellen Unfälle Folgen haben, wo dann die Gesetzeslage anders ausschaut.
    Ich für meinen Teil würde niemanden mehr in meinem Umfeld eine solche Tour "anbieten".

    Ich habe dir ursprünglich zugestimmt zu deinem Posting. Nachdem ich nun den Verlauf des Prozesses nachgelesen habe, sehe ich es aber doch anders. In diesem konkreten Fall kam es zu so vielen Fehlern, dass ich nicht glaube, dass sich das Urteil einfach auf andere Fälle übertragen lässt, wo jemand zu Schaden kommt.

    Dass man nicht rechtzeitig umkehrt, ok, kann vielleicht passieren, kann man vielleicht falsch einschätzen. Aber die unterlassene Hilfeleistung, vor allem das Unterlassen bzw. viel zu späte Ingangsetzen der Rettungskette, passiert einem normal nicht. Der hat wohl bis zum Ableben seiner Begleiterin geglaubt, alles unter Kontrolle zu haben - was aber offensichtlich nicht der Fall war.

    Meiner Meinung nach hat der Angeklagte - und nun erstinstanzlich Verurteilte - so viele schlechte und falsche Entscheidungen getroffen, dass ich nicht glaube, dass dieses Urteil große Auswirkungen auf andere Touren hat, bei denen ein "Führer aus Gefälligkeit" involviert ist. Ich persönlich mache mir, nachdem ich den Prozessbericht gelesen habe, diesbezüglich keine Sorgen.

  • fishstick
    NHL
    • 20. Februar 2026 um 07:26
    • #1.420

    Wenn man die Geschichte der Exfreundin liest wird einem schon schlecht - auch ohne Großglockner Erfahrung.

  • starting six
    NHL
    • 20. Februar 2026 um 07:43
    • #1.421
    Zitat von Roki

    Meiner Meinung nach hat der Angeklagte - und nun erstinstanzlich Verurteilte - so viele schlechte und falsche Entscheidungen getroffen,

    sorry das ist aber noch höflich ausgedrückt. kenne diese Route aus 5 oder 6 Begehungen. aber da beginnts ja schon bei der Planung ,geht dann weiter über die Ausrüstung usw. und dann kommen solche Entscheidungen dazu

    und die Aussage der Ex setzt dem ganzen wohl die Krone auf :thumbdown:

    Einmal editiert, zuletzt von starting six (20. Februar 2026 um 07:53)

  • Online
    weile19
    TSN hockey insider
    • 20. Februar 2026 um 08:02
    • #1.422

    Wieder mal ein lächerliches Urteil unserer Justiz, eh nix neues.

  • Online
    Bobby
    NHL
    • 20. Februar 2026 um 10:01
    • #1.423
    Zitat von Roki

    Ich habe dir ursprünglich zugestimmt zu deinem Posting. Nachdem ich nun den Verlauf des Prozesses nachgelesen habe, sehe ich es aber doch anders. In diesem konkreten Fall kam es zu so vielen Fehlern, dass ich nicht glaube, dass sich das Urteil einfach auf andere Fälle übertragen lässt, wo jemand zu Schaden kommt.

    Dass man nicht rechtzeitig umkehrt, ok, kann vielleicht passieren, kann man vielleicht falsch einschätzen. Aber die unterlassene Hilfeleistung, vor allem das Unterlassen bzw. viel zu späte Ingangsetzen der Rettungskette, passiert einem normal nicht. Der hat wohl bis zum Ableben seiner Begleiterin geglaubt, alles unter Kontrolle zu haben - was aber offensichtlich nicht der Fall war.

    Meiner Meinung nach hat der Angeklagte - und nun erstinstanzlich Verurteilte - so viele schlechte und falsche Entscheidungen getroffen, dass ich nicht glaube, dass dieses Urteil große Auswirkungen auf andere Touren hat, bei denen ein "Führer aus Gefälligkeit" involviert ist. Ich persönlich mache mir, nachdem ich den Prozessbericht gelesen habe, diesbezüglich keine Sorgen.

    So wie du es jetzt schreibst mit dem Prozessverlauf muss ich dir auch Recht geben. Da hat sich meine Sicht zur "Vorsicht" bei den eigenen Touren mit wenig erfahrenen Menschen auch geändert. Trotzdem weiß man in der heutigen Zeit nie.
    Ich wollte mich eigentlich zu dem Thema nicht weiter äußern, aber ich habe es ja gestern bereits eingehend geschrieben: "Weil der hat wirklich gefühlt, alles .. alles falsch gemacht, was man als Alpinist falsch machen kann am Berg."
    Nur nachdem ich mir gestern wirklich auch die Mühe gemacht habe und auf dem Standard den Live-Ticker zu lesen bzw. zu verfolgen ... bin ich wirklich sprachlos, was da alles ans Tageslicht gekommen ist.
    Ja ich bin aus Osttirol, Ja in Osttirol ist jeder mit jedem verwandt und jeder weiß alles vom anderen, deswegen hat auch dieser Fall seine Kreise gezogen von Erzählungen und auch Aussagen von Beteiligten. 1-2 persönliche Gespräche hatte ich auch letzten Herbst mit jemanden von der Bergrettung und Alpinpolizei (waren aber nicht in diesem Fall involviert). Dort wurden auch Aussagen getätigt, wo mir und auch ihnen einige Fragezeichen entstanden sind.Unter anderem auch zu den Steigeisen + Softboots.

    (Wenn man das Gebiet und die Orte kennt) .. Es wurde auch der Ort/Platz gestern beschrieben, wo/wie sie gefunden wurde. Das ist persönlich mein erstes Fragezeichen. Dort sichert man keine Person, dort kann man keine Person sichern, weil das grob fahrlässig wäre... auch beim besten Wetter und "Kletterverkehr".
    Das zweite Fragezeichen, was nun auch gestern besprochen wurde. Laut Akten waren sie um 09.40 Uhr bei der Stüdlhütte. (Hier wäre die Aufstiegzeit vom Lucknerhaus - Start 06:45 in Ordnung). Was aber oder wie bitte oder keine Ahnung wie ich das schreiben soll. Wie schafft man es von der Stüdlhütte bis zum Frühstücksplatzerl (Ankunft rund um 14 Uhr) 4 Stunden zu benötigen?! Das ist für mich das größte Fragezeichen....
    Für halbwegs-trittsichere / schwindelfreie Berggeher kann man bis dorthin ohne Seil unterwegs sein. Von dort an muss man dann klettern können. oder wie auch ein Schild steht -> Umkehren.

    Aber die Aussage von ihm die Tour war geplant um 21 Uhr (im Winter !!) am Gipfel zu sein ist für mich sowieso der Hammer schlechthin...
    Und die Aussage seiner Ex-Freundin über sein Verhalten ihr gegenüber am Berg ist für mich sowieso kommentarlos.

    _ Nachtrag_: Die Story wo er 2 Tage später den Alpinpolizisten angerufen hat, WO seine GoPRO ist ... ob diese gefunden wurde... zeigt mir sowieso was das für ein Mensch ist._


    Ich habe selber nun mal meine ganzen Gedanken und Touren der letzten Jahre (sicherlich 20-25x in den letzten 8-9 Jahre auf den Glockner gestern refklektiert und bin zum Entschluss gekommen: Der Typ hat von A bis Z alles falsch geplant und als er draufkommen ist, dass ihm alles aus dem Ruder läuft hat er aufgrund einer narzissisten Art von ihm alles übers Knie brechen wollen, weil er unbedingt auf den Gipfel wollte.. Koste was es wolle.
    Weil wie hat ein Bergretter aus Osttirol 2 Wochen nach dem Unglück in einer Whatsapp Gruppe die Screenshots gezeigt. Der Beschuldigte war 8 Tage nach dem Unglück bereits wieder grinsend und strahlend bei einem Gipfelsieg in der Schweiz.

    Einmal editiert, zuletzt von Bobby (20. Februar 2026 um 10:09)

  • 3glav
    eShaTgesChnEit
    • 20. Februar 2026 um 10:29
    • #1.424
    Zitat von Bobby

    So wie du es jetzt schreibst mit dem Prozessverlauf muss ich dir auch Recht geben. Da hat sich meine Sicht zur "Vorsicht" bei den eigenen Touren mit wenig erfahrenen Menschen auch geändert. Trotzdem weiß man in der heutigen Zeit nie.
    Ich wollte mich eigentlich zu dem Thema nicht weiter äußern, aber ich habe es ja gestern bereits eingehend geschrieben: "Weil der hat wirklich gefühlt, alles .. alles falsch gemacht, was man als Alpinist falsch machen kann am Berg."
    Nur nachdem ich mir gestern wirklich auch die Mühe gemacht habe und auf dem Standard den Live-Ticker zu lesen bzw. zu verfolgen ... bin ich wirklich sprachlos, was da alles ans Tageslicht gekommen ist.
    Ja ich bin aus Osttirol, Ja in Osttirol ist jeder mit jedem verwandt und jeder weiß alles vom anderen, deswegen hat auch dieser Fall seine Kreise gezogen von Erzählungen und auch Aussagen von Beteiligten. 1-2 persönliche Gespräche hatte ich auch letzten Herbst mit jemanden von der Bergrettung und Alpinpolizei (waren aber nicht in diesem Fall involviert). Dort wurden auch Aussagen getätigt, wo mir und auch ihnen einige Fragezeichen entstanden sind.Unter anderem auch zu den Steigeisen + Softboots.

    (Wenn man das Gebiet und die Orte kennt) .. Es wurde auch der Ort/Platz gestern beschrieben, wo/wie sie gefunden wurde. Das ist persönlich mein erstes Fragezeichen. Dort sichert man keine Person, dort kann man keine Person sichern, weil das grob fahrlässig wäre... auch beim besten Wetter und "Kletterverkehr".
    Das zweite Fragezeichen, was nun auch gestern besprochen wurde. Laut Akten waren sie um 09.40 Uhr bei der Stüdlhütte. (Hier wäre die Aufstiegzeit vom Lucknerhaus - Start 06:45 in Ordnung). Was aber oder wie bitte oder keine Ahnung wie ich das schreiben soll. Wie schafft man es von der Stüdlhütte bis zum Frühstücksplatzerl (Ankunft rund um 14 Uhr) 4 Stunden zu benötigen?! Das ist für mich das größte Fragezeichen....
    Für halbwegs-trittsichere / schwindelfreie Berggeher kann man bis dorthin ohne Seil unterwegs sein. Von dort an muss man dann klettern können. oder wie auch ein Schild steht -> Umkehren.

    Aber die Aussage von ihm die Tour war geplant um 21 Uhr (im Winter !!) am Gipfel zu sein ist für mich sowieso der Hammer schlechthin...
    Und die Aussage seiner Ex-Freundin über sein Verhalten ihr gegenüber am Berg ist für mich sowieso kommentarlos.

    _ Nachtrag_: Die Story wo er 2 Tage später den Alpinpolizisten angerufen hat, WO seine GoPRO ist ... ob diese gefunden wurde... zeigt mir sowieso was das für ein Mensch ist._


    Ich habe selber nun mal meine ganzen Gedanken und Touren der letzten Jahre (sicherlich 20-25x in den letzten 8-9 Jahre auf den Glockner gestern refklektiert und bin zum Entschluss gekommen: Der Typ hat von A bis Z alles falsch geplant und als er draufkommen ist, dass ihm alles aus dem Ruder läuft hat er aufgrund einer narzissisten Art von ihm alles übers Knie brechen wollen, weil er unbedingt auf den Gipfel wollte.. Koste was es wolle.
    Weil wie hat ein Bergretter aus Osttirol 2 Wochen nach dem Unglück in einer Whatsapp Gruppe die Screenshots gezeigt. Der Beschuldigte war 8 Tage nach dem Unglück bereits wieder grinsend und strahlend bei einem Gipfelsieg in der Schweiz.

    Alles anzeigen

    Besser kann man es als Außenstehender nicht analysieren, wie ich finde.

    Narzissmus und übertriebener Hang zur Selbstdarstellung waren übrigens auch auch meine ersten Gedanken beim Überfliegen seines Instagram-Accounts.

  • christian 91
    NHL
    • 20. Februar 2026 um 10:35
    • #1.425
    Zitat von Bobby

    Weil wie hat ein Bergretter aus Osttirol 2 Wochen nach dem Unglück in einer Whatsapp Gruppe die Screenshots gezeigt. Der Beschuldigte war 8 Tage nach dem Unglück bereits wieder grinsend und strahlend bei einem Gipfelsieg in der Schweiz.

    Die berühmte Quelle bitte.

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