@Vincente:
Natürlich kann man auf die einzelnen Argumente des Villacher Herzerls näher eingehen.
@1. Wie du schon selbst geschrieben hast - was soll sich viel ändern? Live-Spiel, in der Pause Analysen und Interviews - man kann aber gerne bei ServusTV anfragen, ob 2x ein Flitzer übers Eis laufen darf. Vorher wird via Online-Voting darüber abgestimmt, ob er es übers Eis schafft, oder schon im Mittelkreis auf dem Boden liegt.
@2a. Wenn jemand schon sowieso generell eine Abneigung gegen Red Bull hat, werden solche Bemerkungen natürlich aufgeschnappt und gehören dementsprechend verbal abgewatscht.
@2b. Wer schon mal NHL-Übertragungen gesehen hat, kennt dieses Feature und weiss auch, was man daraus machen kann: Kommunikation auf dem Eis, Gespräche mit den Linienkollegen auf der Bank, etc. Ein "Ja. Jaaa." ist Müll.
@2c. Was hat man sich erwartet? Dass Red Bull seine Werbestrategie ändert? Wie schon oben erwähnt, es wird niemand gezwungen, sich die Filmchen anzusehen. Es weiss ein jeder wie lange eine Drittelpause dauert, bzw. lässt sich auch eine Werbeunterbrechung in etwa einschätzen - zwischen den Kanälen hin- und herzappen, kann jedes Kind. Irgendwelche Vergleiche mit der Propagandamaschinerie des 3.Reiches zu ziehen, ist allerdings pseudointelektueller Bullshit.
@2d. Eishockey ist in Österreich eine Randsportart, welche in den letzten Jahren im Bezahlfernsehen beheimatet war. Jetzt ist das Ganze frei empfangbar, was punkto Sponsoring eher ein Vorteil sein dürfte. Zum Rest von Herzerls Aussage: ja, das Leben ist unerträglich
@2e. Es interessiert mich weder der Blick in die Kabine noch welches Duschgel der Hr. Trattnig verwendet oder ob es feuchtes Toilettenpapier am WC gibt.