Haudum war jetzt nie KACler.
Wir haben ihn als außergewöhnlich guten Spieler akzeptiert, der für uns spielt - so richtig wurde er aber auch von den Fans nie angenommen...
Im Ausland hat es nicht geklappt, also musste er sich da einen Arbeitgeber suchen, der ihm das bezahlt, was er sich so vorgestellt hat. Jetzt - wo es ein besseres Angebot gegeben hat, zieht er ein Haus weiter - jetzt ohne Vorwurf.
So gesehen, ist er ein 'österreichischer Legio', wie der Herr Raffl, der sich ja auch gerne auf seine Villacher Wurzeln bezieht, wenn es passt, trotzdem dem Dosengeld nicht abgeneigt ist. Auch gegen ihn jetzt kein Vorwurf.
Das sind Spieler, die einen Arbeitgeber haben - aber mutmaßlich nicht für ihren Verein brennen...
Da gehst Du nur von Deiner Meininung aus. Ein Teil der Fans hat Haudum sehr wohl voll angenommen. Und gerade heuer hat er alles für den Verein gegegeben. Dass er sich den Traum einers hochwertigen Auslandsengagements erfüllt, ist nur allzu verständlich. Außerdem: was ist denn die Definition eines "echten" KAClers? Denken wir daran, dass auch die absoluten Urgesteine Koch und Kalt oder Ikonen wie Eddy Lebler, der 1984 - 1989 eine KAC-Legende geworden war, weggegangen sind und etliche Jahre bei unseren Erzfeinden Salzburg, Villach oder Wien gespielt haben. Selbst der rot-weiße Eishockeygott Cijan hat am Schluss dem KAC den Rücken gekehrt und noch in Graz gespielt.