Wesentlich länger ist allerdings die Liste jener, die in Salzburg NICHT zu Topspielern gereift sind. Die Liste der (für österreichische Verhältnisse) in Salzburg zu Topspielern gereiften jungen Spieler, die von ihren Stammvereinen nach Salzburg gegangen sind, besteht eigentlich aus Kristler und Heinrich und Kristler war schon zu VSV-Zeiten nicht einer, der auf der Brotsuppn dahergeschwommen ist.
Damit ist sie exakt gleich lang wie die Liste der Spieler aus dem VSV-Nachwuchs, die ganz ohne die magische Arbeit in Salzburg letztlich (natürlich über Stationen) in der NHL gelandet sind und um exakt zwei Namen länger als die Liste jener, die diesen Sprung von Salzburg aus geschafft haben, obwohl man in Salzburg derartige Ansprüche gelegentlich recht vollmundig formuliert hat, hierzulande aber eigentlich nicht.
Alle übrigen guten Österreicher in Salzburg waren schon gut, bevor sie dort gelandet sind und sind in Salzburg kaum besser, tendenziell eher behäbiger und selbstzufriedener geworden.
Ich bezweifle, dass für einen talentierten jungen Österreicher der Weg nach oben zwangsläufig über Salzburg verlaufen muß; empirischen Nachweis, dass das so ist, sehe ich eigentlich keinen. Wenn man nach Salzburg will, um dort für österreichische Begriffe sehr gut zu verdienen ist das eh okay; aber dieses fromme Gerede über dieses einmalige Projekt nervt ordentlich.
Und die höheren Meisterchancen - naja, zuletzt blieben die eigentlich immer ungenützt.
Eines der besten Postings der letzten Zeit! Respekt!!
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