So steht es um die Gesundheit des VSV-Kapitäns
Von Albert Kurka und Martin Quendler
VSV-Stürmer Rauchenwald hofft, dass er zum Saisonstart ganz fit wird. Der Oberschenkel ist noch im Aufbau. Helewkas Abschied ist fix, er heuert bei DEL2-Klub Dresden an. Und: Das sagt Lukas Haudum zu seinem Wechsel nach Finnland.
Zwei Kapitäne im Gleichklang! KAC-Anführer Thomas Hundertpfund hatte sich Mitte Dezember 2025 einen Kreuzbandriss zugezogen. Mittlerweile steht der 36-Jährige im Training – der Regisseur einigte sich Ende Mai mit den Rotjacken über eine Vertragsverlängerung für ein weiteres Jahr.
Leidensgenosse Alex Rauchenwald, der bei den Adlern die Kapitänsbinde trägt, kann auch wieder lächeln. Der 33-Jährige hatte sich im November 2025 schwer verletzt: Kreuzbandriss am linken Knie sowie ein kaputter Innenmeniskus.
„Nach OP ging‘s aufwärts“
Auch für „Xandi“ war die Saison sehr früh gelaufen. „Mental war das für mich anfangs ganz schwer. Ich habe nicht gewusst, was auf mich zukommt. Nach der OP und dem Beginn der Reha aber ging’s aufwärts“, erklärt der Villacher.
Wieder auf dem Eis
Mittlerweile ist der Stürmer (der an der Drau einen Vertrag bis 2027/28 hat!) seit zwei Wochen in Ferlach am Eis: „Es waren vier Einheiten, ich fühle mich ganz gut. Ich hoffe, dass ich zum Saisonstart in der Liga Mitte September ganz fit bin und einlaufen kann. Aktuell liege ich im Plan.“
Tägliches Reha-Programm
Das Problem bei Rauchenwald ist der Oberschenkel, der sich erst regenerieren muss. „Mir wurden doch ein acht Zentimeter langer Teil des Oberschenkels herausgeschnitten und als Kreuzband eingesetzt. Ich hab zwar kaum mehr Schmerzen, aber der Oberschenkelmuskel ist noch nicht der alte. Aber ich arbeite jeden Tag richtig hart im Fitnessstudio.“
Helewka ist weg
Die Villacher haben sich indes mit Dresden (DEL 2) bezüglich Adam Helewka geeinigt. Der Kanadier wird den Klub trotz laufenden Vertrags verlassen und nach Deutschland wechseln. „Wir konnten eine wirtschaftlich tragfähige Lösung für uns finden“, sagt Geschäftsführer Martin Winkler.
Aufsehenerregender Transfer
In letzter Minute erklärte Eishockey-Profi Lukas Haudum den Graz 99ers, von seiner Ausstiegsklausel Gebrauch zu machen (Vertrag bis 2027). Der Ex-KAC-Stürmer war heuer mit 72 Scorerpunkten in 58 Partien einer der wichtigsten Bausteine im Meisterpuzzle der Steirer.
„Fühlt sich richtig an“
„Manchmal geht es schnell. Es ergab sich eine Chance, die nicht oft passiert. Und sie fühlt sich richtig an“, erklärte Haudum, der nun zum finnischen Erstligisten TPS (Turku) wechselt, wo neben Trainer Toni Söderholm auch Ex-NHLer Mikko Koivu werkt. „Er hat das Profil eines Top-Centers, passt genau zu uns“, sagt TPS-Sportdirektor Tomi Kallio. 2021 und 2022 musste sich TPS im Finale geschlagen geben, zuletzt holte Turku vor 16 Jahren den Liiga-Titel.