Tine hat nicht gänzlich unrecht, wenn er das Umfeld anspricht.
Es ist schon die Kombination aus Umfeld und Nachwuchsarbeit, die uns aktuell so stark macht.
Es steht und fällt viel mit dem Environment in welches junge Spieler in den Profi-Bereich hinein schnuppern. In einem funktionierenden Umfeld (und daraus folgend einer funktionierenden Prof-Mannschaft) ist es als junger leichter zu Leistung zu bringen, als in einem Umfeld in dem es Jahr für Jahr schlecht läuft. Das wird auch im KAC-Magazin immer wieder angesprochen. Die Mannschaft funktioniert so gut, dass es eigentlich egal ist, welcher junge Spieler da reinrutscht.
In den Jahren in denen es bei uns auch richtig schlecht gelaufen ist, gabs kaum junge Spieler, die sich im Profibereich festsetzen konnten- weil einfach das Umfeld dafür nicht da war. In dieser Spirale scheißt sich dann natürlich jeder Trainer davor an einen jungen einzusetzen. Junge entwickeln sich dann richtig gut, wenn sie Fehler machen dürfen (und davor nicht Angst haben müssen). Da müssen sie aber von den arrivierten Spieler gesichert und gestützt werden. Wenn aber die arrivierten Spieler selbst gänzlich verunsichert sind, dreht sich die Spirale weiter nach unten.
Und da gehts nicht nur um die Kohle . Ein funktionierendes Umfeld kann jeder Verein für sich entwickeln. Man muss es aber vorher genau definieren ( auch inkl Zielsetzungen).