Alles anzeigenGenau diese Worte treffen es ziemlich genau.
Wenn man sich ein bisschen umhört in internen Vereinskreisen, bekommt man durch die Blume vermittelt, dass eh alles erst richtig mit den Play Offs losgeht.
Man sieht es als Prozess um bis dorthin eine entsprechende Fitness an den Tag zu legen, damit man den Gegner dann ''überrollen'' kann.
Daraus resultierend gibt es während der Saison so viele intensive Einheiten (auch knapp vor oder nach Spielen), dass die Mannschaft, dem Faktor Müdigkeit geschuldet, körperlich nicht in der Lage ist ihr bestes Eishockey abzurufen.
Der Leidtragende an dieser Philosophie ist der stinknormale Abobesitzer. Der kann dadurch nämlich 500 seiner 600 Euros ins Klo werfen. Statt eines attraktiven, mutigen, offensiven Eishockeys, darf man Kampf & Krampf der Hyperlative beiwohnen.
Sogar den weißen Hai haben sie bereits eingelullt mit dieser Taktik, jedoch ist der noch so hell auf der Platte, um zu erkennen, dass DAS auf Dauer kein KAC Anspruch sein kann.
Als Nachwort: Ein Trainer sollte nicht nur ständig von Fortschritten reden, sondern eine Mannschaft auch wirklich besser machen. Und ein General Manager ist primär kein Baustellen Polier der Eishalle, sondern ein Kaderplaner, welcher sich in sportliche Belange einzumischen hat, wenn der Hut brennt!
Du sprichst hier einen interessanten Punkt an,- welche Ziele gibt man für die Saison aus,- und welche Faktoren beeinflussen diese Zielsetzung. Wie sieht eine erfolgreiche KAC Saison aus,- für den Verein, die Mannschaft und die Fans? Ich glaube, dass man hier einiges aus den Augen verloren hat,- Verein sowie Fans.