Ich würde zumindest derzeit gerne tauschen - lieber von September bis Februar unterhaltsames, präzises, schnelles, also rundum schönes Eishockey im Grunddurchgang und danach evtl. ein Playoff-Ausscheiden in der ersten oder zweiten Runde, anstatt 30 verkrampfte Heimspiele zum Abgewöhnen inkl. kalter Haxn und eingeschlafenem Gsicht mit anschließendem Finaleinzug.
Ein Finaleinzug oder gar Titel so alle 5 Jahre wäre zumindest mir wirklich genug, wenn dafür der Ästhetik dieses tollen Sports wieder mehr Augenmerk zugemessen würde.
So träumens halt, die olten, grantigen Suderanten wie meinerseits.
Wahrscheinlich romantisiert man dabei die Vergangenheit zu sehr.
Von Ästhetik kann ein Verein halt nur schwer leben, genau wie sich Innsbruck über die Jahre schwer tut, das Produkt in ruhigeres Fahrwasser zu lenken, weil es nicht gelingt, die Ästhetik in zählbaren Erfolg umwandeln und zu monetisieren. Von daher wünsche ich ihnen in dieser Saison auch, dass sie weit kommen und diese Art aufzutreten wieder “salonfähiger “ wird, ich fürchte halt das Gegenteil, weil das Hockey generell einen anderen Weg vorgibt