Da schau her, vielleicht geht ja noch was!
Beiträge von MacReady
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Mann, sind die Canucks heut wieder mal dünn! Im Konter offen wie ein Scheunentor, da fällt noch eher das fünfte Tor, bevor die Canucks den Anschlusstreffer machen. Könnten eigentlich schon ins Bett gehen...
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Die Manitoba Moose gehen nach St.John (Newfoundland) und werden das neue Farmteam der Winnipeg-Franchise.
Und welches Farmteam haben dann die Canucks??

Außerdem bedeutet das dann ja eigentlich, dass die AHL-Franchise ohne ihre Spieler wechselt oder? Weil die gehören ja den Canucks. Oder hab ich irgendwas versäumt und waren diese in der vergangenen Saison gar nicht mehr das Farmteam der Canucks?
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Pfuh, das war ja noch recht spannend zum Schluss. Nur ein Tor, dafür umso mehr Hits. Ich glaub, Vancouver hat gedacht, heute werden die Hits und nicht die Tore als Score gezählt

Unsere sogenannten EBEL-Stars würden da herumfliegen wie die Tennisbälle und reihenweise mit der Trage abtransportiert werden

Gute Nacht!
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Na endlich! Lapierre mitm 1-0

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Na also bitte, wenn man solche Chancen so stümperhaft vergibt wie Glass soeben wird man es schwer haben, den Cup zu holen!
Unglaublich eigentlich! Den Pass hau ich dir 10 x aus 10 Versuchen rein!

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Ja, auf ESPN gibts für jedes Spiel einen Stream! 8))
Nur musst halt blechen dafür!

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Willst du jetzt indirekt damit sagen, dass Frauen keine Menschen sind?

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Der Kapitän der Bruins ist halb Mensch halb Viech, das ist Grund genug!

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Schon klar, sind ja derzeit einige Vancouver Spieler nicht in Topform - trotzdem beurteile ich Spieler nicht gerne anhand der Leistung in nur einem Spiel und Ballard hat in seiner Kariere sehrwohl bewiesen was er drauf hat.
Ja eh, mich hats gestern auch gewundert, wie sehr er am Sand ist. Auf der anderen Seite ist er mir selbst bei den Panthers nie sonderlich aufgefallen, also mMn wird er überbewertet. Dass er es besser kann, als er gestern gezeigt hat, ist aber auch klar, weil sonst hätte er kein Leiberl in der NHL.
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Ich persönlich glaub auch das sie mit Ballard, Bieksa, Erhoff, Edler, Salo und Hamhuis über die wohl stärkste Deff der NHL verfühgen(wenn alle an Bord sind)
Also der Ballard hat gestern sowas von einer grottenschlechten Partie gespielt, wie ich sie von einem Defender in der NHL nur selten gesehen hab. Nach 3 haarsträubenden Fehlern hab ich zu zählen aufgehört, danach war er aber noch bei einem Tor der Hauptschuldige.
Also ein Ballard in dieser Verfassung ist eigentlich der sechste Feldspieler der Bruins...
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Pfuh, also jetzt kann man schön langsam von einer Wende sprechen

Vom Gefühl her haben jetzt die Bruins die Nase vorne. Obwohl auch gestern wieder Vancouver im ersten Drittel klar den Ton angegeben hat, aber sie haben einige Probleme in der Mannschaft:
- Offensichtlich können sie mit Rückständen nicht gut umgehen, auch gestern ist das Spiel nach dem 0:2 bzw. 0:3 völlig eingebrochen
- Luongo befindet sich in Tiefform, ich würd im nächsten Spiel mit Schneider starten
- Thomas befindet sich hingegen in Hochform
- Die Canucks finden gegen das PK der Bruins (das vom ersten Spiel weg sensationell ist) kein Mittel und sind im PP harmloser als bei 5on5
- Der Spielverlauf in den letzten beiden Spielen war auch nicht grad auf der Seite der Canucks.Das nächste Spiel wird sehr wichtig. Wenns die Canucks schaffen, ihr Spiel zu finden, werdens den Cup auch holen, denke ich. Wenn nicht und Boston das nächste Spiel gewinnt, geht der Cup in den Osten...
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Also ich glaub ja, das ist die Langeweile! Es kann ja nicht sein, dass immer nur gesudert wird! Hört doch endlich mal auf damit! Soviel wie im VSV-thread gejammert wird, wir in allen anderen zusammen nicht gejammert! Damit sollte endlich mal schluss sein!

Es wird auch in keinem anderen Bereich des Forums so viel geschrieben wie im VSV-Bereich, da muss folglich natürlich auch mehr gesudert werden

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Ja, in einer perfekten Welt würde jedes Eishockeyspiel (oder generell jedes Spiel im Sport) ohne Fouls und folgenden Strafen ablaufen. Die Realität sieht aber anders aus und deswegen musst als Spieler mit einem Foul des Gegners rechnen. Frag mal bei Nathan Horton nach, was passiert, wenn man es nicht macht

Dass man beim Eishockey den Kopf oben hält und seine Umgebung wahrnehmen sollte, lernt man von Anfang an und ist einer der Grundsätze jedes NHL-Spielers. Das muss man machen, weil wenn die Körperspannung bei einem Check, den man empfängt, nicht passt, kannst dich schnell mal verletzen, und das gilt auch für gewöhnliche Checks, nicht nur für Fouls.
Deswegen hat die Tatsache, dass Norton nun eine Gehirnerschütterung hat, den Ursprung auch in seinem eigenen Fehler, nicht nur im Fehler von Rome. Das haben die Kommentatoren während dem Spiel im Übrigen gleich gesehen. Hätte er nach der Abgabe der Scheibe nicht gleich blind zu beschleunigen begonnen, sondern erstmal aufgeschaut, würde er jetzt nicht im Krankenhaus liegen, sondern könnte die restliche Finalserie weiterspielen. Ich will damit nicht die Aktion von Rome verteidigen oder die Schuld gar dem Norton selbst zusprechen, aber es sind 2 Fehler kausal für die Verletzung von Norton, jener von Rome und sein eigener. Und darüber ist sich Norton zu 100 % bewusst. Sein erster Gedankengang, nachdem sich sein Hirn erstmals wieder gefangen hat, war vermutlich genau jener, "hätte ich doch nur kurz aufgesehen, bevor ich losgefahren bin".
Der Einschlag gegen seinen Kopf war ja gerade eben so stark, weil er nicht darauf vorbereitet war.
Und gerade im Eishockey gilt der Satz, solche Sachen passieren nun mal, sehr wohl. Da gibts unzählige Situationen, in welchen ein Spieler eben nicht bewusst oder absichtlich ein Foul macht, oder eben die Umstände so unglücklich sind, dass es böse ausgeht. Bsp: Du willst einen Spieler an der Bande checken, zu diesem Moment ist er auch nicht in einer kritischen Position. Du beginnst die Bewegung, fährst den Check an und in dieser Zeitspanne dreht sich der Gegenspieler mit dem Rücken zu dir und du katapultierst ihn von hinten gegen die Bande. Ist ein klares Foul, hast als Spieler aber wirklich nicht beabsichtigt. Hoher Stock genauso, klar ist jeder für seinen Stock verantwortlich, aber wenn du selbst zu Boden befördert wirst, verlierst leicht mal die Kontrolle über dein eigenes Spielgerät.
Und nicht viel anders sehe ich es in dieser Situation. Horton war bis kurz vor dem Check puckführender Spieler, da darf er ganz normal gecheckt werden (wäre interessant zu wissen, ob dann überhaupt eine Strafe ausgesprochen worden wäre, wenn er diese immer noch gehabt hätte, weil der offizielle Grund für das Foul (Interference) wäre dann ja nicht mehr gegeben gewesen, Checking to the Head wurde ja nicht ausgesprochen). Rome war in der Rückwärtsbewegung, bis er sich entschieden hat, doch nach vorne zu gehen und Horton zu checken. Vielleicht hätte ihm zum Zeitpunkt seiner Entscheidung schon klar sein müssen, dass er ihn nun nicht mehr checken darf, weil dieser die Scheibe nicht mehr hat, vielleicht aber auch nicht. Könnte doch sein, dass er die Entscheidung trifft, kurze Zeit später die Bewegung dafür beginnt und genau in dieser Zeitspanne hat Norton die Scheibe abgegeben.
Wie auch immer, es könnte pure Verletzungsabsicht gewesen sein aber auch ein unglücklicher Unfall. Wir wissen es nicht, deswegen würde ich einem Spieler in so einer Situation auch keine Verletzungsabsicht unterstellen. Und die Mannschaft verliert dadurch auch nicht an Sympathie, weil wenn dem so wäre, würds nur unsympathische Eishockeymannschaften auf dieser Welt geben

Weil solche Aktionen leisten sich alle Mannschaften immer wieder...
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Solche Aktionen wie das Rome-Foul bringen die Sympathie-Waage eines neutralen Beobachters aus dem Gleichgewicht...

Naja, ihm da jetzt Verletzungsabsicht zu unterstellen, find ich etwas übertrieben. Horton war kurz davor noch puckführender Spieler, der Check kam eine Sekunde nachdem dieser die Scheibe abgegeben hatte. Für mich war er zu spät, deswegen Interference völlig richtig. Nur geht das am Eis so schnell, dass sowas schon mal passieren kann. Der Spieler trifft eine Entscheidung und eine Sekunde später ists dann schon passiert.
Und Horton hat auch seinen Teil dazu beigetragen und das weiß er auch. Er hätte einfach nicht so blind losskaten dürfen, beim Eishockey musst einfach mit einem Foul des Gegners rechnen. Das weiß jeder Spieler, trotzdem passierts immer wieder, ganz einfach, weil Fehler passieren, wie auch der Check von Rome einer war...
Und über den Sympathiefaktor der Bruins diskutier ich lieber nicht

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Nochmal: Von Widerrede war nie auch nur ansatzweise die Rede - das ist Deine kranke Phantasie.
Und wenn du meinst, dass man in so einer Situation MUSS, egal wie die Umstände.... dann schreib das doch dem Vigneault wie das mitm Hockey richtig geht. Der ist sicher für alle Tips dankbar.
Und nochmal: Ich würde als Trainer den Tormann nie fragen, ob er drin bleiben will oder nicht. Nachm 0-3 hätt ich ihn gezogen, ohne Widerrede

Und dieses "ohne Widerrede" war auch nicht so gemeint, dass sich Luongo gewehrt hat. Ich hab gemeint, dass ich ihn ohne Widerrede ziehen würde. Und was soll das überhaupt heißen "deine kranke Phantasie"? Gehts noch?

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Das hoffe ich nicht! Wird Zeit, dass der Cup wieder mal ins Ursprungsland des Hockeys wandert
Und das wird er auch, denke ich! Bis gestern Mitte zweiten Drittels waren die Canucks in der Serie klar besser und auch wenn ich nach gestern gesehener Partie wieder etwas Zweifel habe, denke ich, dass es nächste Partie wieder so sein wird. Wenn die Canucks mal richtig anfahren, sinds ganz einfach besser mMn.Man sollte auch nicht vergessen, dass gestern alles für die Bruins gelaufen ist. Das Ergebnis entspricht nicht den Kräfteverhältnissen am Eis.
Ja, schade um Horton, alles Gute! War mir aber sofort klar, dass es eine Gehirnerschütterung ist, als man seine Reaktion nach dem Check gesehen hat (vor allem sein Gesichtsausdruck).
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In dieser Situation (8 Minuten vor Schluss) eh nicht, nur würd ich mir von einem Trainer erwarten, dass er den Tormann zieht, wenn sein Team 3 (allerspätestens 4) unbeantwortete Tore kassiert. Ob er will oder nicht, wär mir in so einer Situation sowas von egal, er hat ohne Widerrede rauszufahren

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Haha, was isn mitm Vigneault los? Der fragt den Keeper, ob er raus will? Eigentlich sollt das der Trainer entscheiden und der Spieler hat zu befolgen, fertig!

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Geile Partie. Warum Luongo durchgespielt hat, weiß auch nur Vigneault.
Burrows ist so eine Witzfigur, unglaublich der Typ.
Hab ich mir auch gedacht. Bei mir als Coach (*träum*
) wäre er nach dem 0-3, allerspätestens nachm 0-4 vom Eis gegangen. Nicht, weil er so schlecht gehalten hat, sondern weil es man in so einer Situation einfach machen muss.Da werden sich die Gemüter noch weiter erhitzen in der Serie. Gestern gings ja schon los mit der Revanche von Recchi gegen Lapierre mitm Nasenbohrer, dann noch der Hit von Rome an Horton (Rome wirds im nächsten Spiel ordentlich abbekommen), und dann hielt Lucic Burrows auch noch die Finger vor den Mund, damit dieser leichter zubeißen kann.
Ganz großes Kino was da abgeht [Popcorn]
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Denk nicht, dass es die Wende war. Das Ergebnis gestern ist auch nur bedingt aussagekräftig. Im ersten Drittel waren die Canucks die bessere Mannschaft, dann kam die frühe Führung für Boston im zweiten Drittel, auch da gefiel mir Vancouver noch besser. Dann folgten Tor 3 und Tor 4 und dann war Vancouver nicht mehr vorhanden.
Die 8 Tore braucht man auch nicht überbewerten, die letzten 3 Schüsse gingen alle an Luongo vorbei, als es eh schon völlig egal war. Boston muss auf alle Fälle das nächste Spiel auch noch gewinnen, sonst sinds weg vom Fenster. Erst dann kann man von einer eventuellen Wende sprechen...
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Endstand 8:1 für die Bruins

Und jetzt nix wie ab ins Bett! Gute Nacht!

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Horton hat leider so sicher eine Gehirnerschütterung erlitten wie das Amen im Gebet. Er hätt ihn aber eigentlich sehen müssen, ändert aber nix daran, dass es dennoch ein klares Interference war.
Ansonsten echt ein geiles Spiel. Im ersten Drittel harte Checks ohne Ende (der an Higgins, als er an der Bande nach oben abgehoben ist wie eine Rakete war fast der beste
) und ein Nasenbohrer von Recchi bei Lapierre, auch einige gute Chancen, Vancouver mMn besser. Im zweiten Drittel dann die frühe Führung, dann das 2:0 im PP und jetzt ists einfach nur geil. Da gehts auf und ab, ärgstens! 
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was hindert einen Verein wie zb den VSV oder den KAC daran den Weg genau so zu gehen wie ihr ihn vorschlagt?
Das gleiche, dass die anderen Vereine dran hindert, ihre Nachwuchsarbeit zu verbessern: Die Strukturen in der Liga und die fehlende Infrastruktur.
Aber welchen Weg meinst da genau? Und ich will ja nicht großkotzig klingen, aber würden alle Vereine zumindest den ebenfalls schon bescheidenen Weg der Nachwuchsarbeit gehen, der in Klagenfurt und Villach verrichtet wird, müssten wir uns wohl keine Sorgen mehr um den Klassenerhalt machen.
Ändert aber nix daran, dass selbst diese Mannschaften die Qualität ihrer Ausbildung erhöhen müssen, weil wie wir bei der WM gesehen haben, brauchen wir nicht noch mehr Kochs, sondern bessere Kochs...
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und wie soll das gehen wenn der Unterschied so gross ist? noch dazu wo jetzt "Farmteams" mitspielen mit Leuten wo keiner weiss wo die bisher gespielt haben?
Also jetzt kenn ich mich nicht mehr aus. Wird hier im Forum nicht immer das Niveau der Nationalliga so hochgelobt? MMn ist der Sprung von der Nationalliga in die EBEL auch zu groß, das liegt aber weniger an der Nationalliga als an der EBEL. Und du liegst falsch, wenn du meinst, dass es dem österreichischen Eishockey nix bringt, wenn das Niveau in der Liga reduziert wird. Direkt hats natürlich keine Auswirkungen, indirekt aber sehr wohl.
Und so nebenbei: Warum bist jetzt plötzlich der Ansicht, dass die Nationalliga zu schwach ist, um den Sprung von dort in die EBEL zu schaffen? Nur weil das von Salzburg kolportiert wurde, dass sich dort niemand vom Farmteam in die Kampfmannschaft spielen konnte, aus welchen Gründen diese mit dem Farmteam nicht mehr in der Nationalliga antreten wollen? Wie ists dann möglich, dass beim KAC zB immer wieder Spieler aus der eigenen U20, die in der Oberliga mitspielt, den Sprung in die EBEL schaffen?
Das hat rein gar nix mit dem Niveauunterschied zu tun, sondern viel mehr mit dem Willen, die Jungen ernsthaft ins Team einbauen zu wollen, genau da haperts mMn in Salzburg. Und wer glaubt, dass nun die Nachwuchsspieler des Farmteams in die Kampfmannschaft drängen werden, nur weil diese in der tschechischen Meisterschaft mitspielen werden, ist ein Träumer. Warum sollten die Spieler besser werden, nur weil sie in einer etwas besseren Liga spielen? Ja, sie sind es dann gewohnt, auf einem höheren Level zu spielen, was sie ein klein wenig besser macht, wie es unseren Topösterreichern gut tun würde, in einer besseren Liga zu spielen. Aber der Grundskill wird dadurch auch nicht wirklich besser. Wer glaubt, dass Spieler nur deshalb besser werden, ist genauso blauäugig wie jemand, der denkt, die Spieler werden automatisch besser, nur weil wir eine Legiobeschränkung einführen. Deswegen kann ich auch dieses Argument nicht mehr hören, eine Legiobeschränkung würde dem österreichischen Hockey schlecht tun, weil dann alle auf einem niedrigeren Niveau spielen würden. Das ist doch alles blunzn, unsere Spieler werden nicht besser, als sie ausgebildet werden, egal, mit wievielen Legios wir spielen oder in welchen Ligen wir spielen. Das Grundproblem ist ganz ein anderes. Mit solchen Dingen wirst das Niveau nie heben können, dieses wird einzig und allein durch die Ausbildung besser, der Rest ist reine Konditionierung.
Im Grunde widersprichst du dir ja mit deinen beiden Absätzen selbst: 1.) Niveauunterschied ist zu stark, dass die Jungen nachrücken können. Stimmt, entweder, weil diese zu schlecht ausgebildet werden oder das Niveau in der EBEL zu hoch ist für deren Ausbildung. 2.) Angleichung des Niveaus hilft dem österreichischen Hockey nicht weiter. Diese Aussage stimmt mMn nicht, eben genau deswegen, weil der Unterschied zu groß ist (woran das wohl liegt, hmm?). Weil die Jungs dann wieder für die Spielstärke der Liga gut genug ausgebildet werden, diese somit wieder Perspektiven haben und der Nachstrom an Nachwuchsspielern gesund ist.
Es gibt im Prinzip nur zwei Möglichkeiten: Entweder, die Nachwuchsarbeit wird so verbessert, dass genügend Nachwuchsspieler nachrücken, die mit den Legios mithalten können und somit EBEL-Niveau haben oder das Niveau wird reduziert, sodass auch die Spieler, die gemessen an unseren Ausbildungskapazitäten sogar gar nicht übel sind, wieder die Möglichkeit haben, in der ersten Spielklasse mitzuspielen. Und nun kommt die große Frage: Meinst, die Klubs werden von selbst draufkommen, den ersten Punkt umzusetzen? Ich denke nicht, und deswegen werden verhältnismäßig wenig Österreicher in die EBEL nachrücken, was die Perspektiven für die Nachwuchsspieler beträchtlich vermindert, wodurch sicher nicht wenige Talente verloren gehen. Also wärs nicht besser, das Niveau zu reduzieren (eigentlich wärs ja nur auf ein authentisches Level zu senken, weiß auch nicht, welche Phobie hier manche haben, wenn das österreichische Eishockey auf seinem Niveau spielt und nicht darüber, besser sind wir einfach nicht Leute, welcome to reality)? Dann hast zwei positive Effekte: Erstens wieder bessere Perspektiven für die Jugend und zweitens (mit einer Legiobeschränkung) fast schon die Verpflichtung der Vereine, ihre Nachwuchsarbeit zu verbessern.
Fazit: Legios hin, Niveauunterschied EBEL Nationalliga her, die Klubs müssen ihre Nachwuchsarbeit verbessern. Und weil diese nicht von alleine drauf kommen, müssens gezwungen werden, wie auch immer. Bei uns gehts leider nicht anders...