Aus welcher (illegalen) Teigtascherlfabrik?
Diesen Tipp findest in Wien, im 3., in der Fasangasse. Sei klug. Denn wir wissen, wo Dein Lötkolben wohnt.
Aus welcher (illegalen) Teigtascherlfabrik?
Diesen Tipp findest in Wien, im 3., in der Fasangasse. Sei klug. Denn wir wissen, wo Dein Lötkolben wohnt.
Nach fast einer Stunde Pressefoyer nach der Sitzung des Ministerrats erst bei den Fragen der Journalisten kommt Substanz: Der Gesundheitsminister hat auf Frage von ORF-Dittlbacher bestätigt, dass es keine Einschränkungen bei Veranstaltungen gegenüber der geltenden Rechtslage gibt (Lockerungs-Verordnung - Indoor: bis zu 5.000 Zuschauer, vorausgesetzt, von der Gesundheitsbehörde genehmigtes Hygiene-Sicherheits-Konzept). Das habe sich bereits bei den Salzburger Festspielen bewährt, wo es zu keinem einzigen Infektionsfall gekommen sei.
Daher. "Danke" an die disziplinierten Kunstgenießer in Soizburg!
Dabei wirds wohl nicht um die Veranstaltungen gehen, wenn er Minuten zuvor gesagt hat, dass man diese jetzt so machen wird und sich das mal anschaut
Na ja, mein Eindruck ist, dass da gerade ein Match zwischen dem Gesundheitsminister und dem Bundeskanzler läuft, der gestern erneut im "Sommergespräch" die nahe Zukunft recht düster dargestellt hat (auf dass sie im nächsten Sommer, wenn alles vorbei sein werde, um so heller strahle). Weshalb sich Anschober explizit vor jeder Antwort auf Fragen zu allfälligen Einschränkungen gedrückt und auf die PK morgen zusammen mit dem BK verwiesen hat.
Für die Pandemiehistoriker zur Erinnerung: Das berühmt berüchtigte "Ausgehverbot mit Seitenteilen" zu Beginn der Pandemie war auch so ein Match zwischen Türkis (pro Hausarrest, nur zum Arbeiten, Lebensmitteleinkaufen und im Notfall darf man die Wohnung verlassen) und Grün (auch zum spazieren), wo sich die beiden grünstichigen Regierungspartner "nicht grün" waren.
Warten wir auf morgen, dann werden wir hoffentlich "gescheiter" sein. Schadet ja nie.
Er hat auch nix erwähnt das was aufgehoben wird was ab 1 September gilt , oder hab ich mich verhört ?
Nein, dazu hat er nichts gesagt. Und bewusst und deutlich auch nicht die Frage des ORF-Reporters Dittlbacher nach geplanten Einschränkungen beantwortet. Dazu soll morgen Mittwoch in der gemeinsam Pressekonferenz mit dem Bundeskanzler Stellung genommen werden.
Vielleicht sollten wir die Mittwochskonferenz erst mal abwarten bevor wir Depressionen bekommen?
Sehen wir dann eh, im worst Case muss halt der Staat zahlen oder fast alle sterben weg.
Jetzt, bereits Anfang September, weist Innsbruck-Stadt im 7-Tages-Durchschnitt 55,3 Infizierte pro 100.000 Wohnbevölkerung auf (Bezirk Kufstein mit 45,6 österreichweit auf Platz 2).
Deutschland müsste nach seinen eigenen Regeln (50+ Neuinfizierte pro 100k) eigentlich vor einer Reise nach Innsbruck warnen.
Also, auch ich sehe wie von Anfang an ziemlich schwarz für die heurige Hockeysaison.
Und dass der Finanzminister für 7 (RBS verzichtet großzügig) österreichische Clubs je 1 - 1,5 Mio € als Ersatz für entgangene Einnahmen aus dem Ticketverkauf springen lässt, kann ich mir (politisch) nicht wirklich vorstellen. Das bringt kaum zusätzliche Stimmen für die Regierungsparteien und erzeugt womöglich starke negative Emotionen bei all denen, die dieses Geld auch brauchen würden, aber nicht erhalten.
Eine kurze repräsentative Umfrage als das Mittel der aktuellen Regierungspolitik ("Sollen zur Rettung der ICE-Eishockeymeisterschaft 2020/01 sieben bis 10,5 Mio € Steuergeld ausgegeben werden? Ja oder Nein?") würde vermutlich mit einem deutlichen "Njet" ausgehen.
A propos: Wann wurde zum letzten Mal der Vizekanzler und Sportminister gesehen?
Die Besucher wurden nicht registriert. Man bekam eine Eintrittskarte für einen bestimmten Sektor, und in diesem sollte man ganz einfach dort sitzen, wo die Jungs einen hingeschickt haben. Ohne Namen, Nummer, oder sonstiger Verifizierung.
Wir waren dann auch nicht die einzigen, die woanders hingesessen sind.
Wichtig war für den Veranstalter, dass alle Besucher dann das ganze Spiel über auf den selben Plätzen geblieben sind, ohne nochmals zu wechseln. Was durch den Hallensprecher auch mehrfach betont wurde.
Anscheinend wurden wir da alle fotografiert.
Sorry. Ich hatte angenommen, dass die personalisierten Sitzplatzkarten, so wie das für die Meisterschaft geplant ist, bereits zum Einsatz gekommen wären.
Wir sind dann eh in den B marschiert. Ich lasse mich ja nicht zwangsweise in die letzte Ecke verfrachten, wenn im Vorfeld freie Platzwahl angekündigt wird und hunderte bessere Plätze frei sind, an denen die Vorgaben genauso gut eingehalten werden können.
Und die als Einweiser eingeteilten Jugendspieler können ja nix dafür.
Verstehe ja Deinen Frust.
Allerdings hast die Idee, jedem registrierten Zuschauer einen exakt bestimmten Platz zuzuweisen, um im Falle des Falles das "contact tracing" zu erleichtern/ermöglichen, damit sabotiert. Wenn der Fall des Falles in der Nähe Deines neuen Platzes ausgebrochen ist und Du dort nicht registriert bist, wirst auch nicht getraced und gewarnt/getestet und im Falle einer Infektion isoliert werden können.
Btt: "Schachbrettmuster" und Maske(npflicht) während der Veranstaltung finde ich doch leicht übertrieben bzw. gibt es das sonst noch wo?
Ja, in der Oper und im Theater genau so.
Diese mythische Selbstinszenierung ist zum Kotzen.
Also ich find's zum Lachen. Inbesondere, dass sie dem Kurz für diese eine Woche lang medial aufbereite "Rede zur Lage der Nation" den gewohnten slim fitten Firmlingsanzug weggenommen und ihn in einen richtigen, dunklen Männeranzug mit deutlich zu breiten Schulterpolstern gesteckt haben. Von der finstren blau-türkisgrünen Krawatte ganz zu schweigen. Immer von allem zu viel. Dieses Angeben wie eine Steign voller Affen geht nie lange gut.
Bin fest davon überzeugt, dass mehr und mehr Menschen trotz der Stäbe von Medienmitarbeitern und willfähriger Hofberichterstatter durchschauen, dass hier Politik auf Basis von Meinungsumfragen und ohne langfristige Konzepte zugunsten einiger weniger gemacht wird.
Jetzt hat die Edtstadler endlich den im Bundeskanzleramt angesiedelten "Verfassungsdienst" eingeschaltet, richtiger wohl, "von der Leine" gelassen zur Begutachtung der jüngsten Gesetzesentwürfe (Epidemie-, Tuberkulose- und Covid-19-Maßnahmengesetz) aus dem Hause Anschober.
"Bist Du deppat " wäre man geneigt zu sagen, wenn man dem Rudi Böses wollte. "Bist Du g'scheid" dagegen, wenn es um die Sache geht, wenn juristischer Pfusch verhindert werden soll.
Hier zerpflückt der VD Rudis Entwürfe.
PS: That escalated quickly. Die Pressesprecherin des Gesundheitsministers, Margit Draxl, twittert, dass der Verfassungsdienst in die Erstellung der Gesetzesentwürfe eingebunden war, die er jetzt zerpflückt.
...ich finde sie sogar extrem lässig!
Haben einen Stich Retro, besonders durch die gelben Rückennummern....taugt ma echt.
Weiße "Pre-Season/Warmup-Jerseys" mit Gelbstich kurzerhand zu extrem lässigen Shirts mit "einem Stich Retro" umzufirmieren: Die Lösung für einige meiner "weißen" Hemden, die ich nach Ansicht meiner Frau längst entsorgen hätte sollen. Danke, Bert, für diesen lifehack.
Zum 100. Geburtstag des größten Virtuosen des Alt-Saxophons und Miterfinders des Bebop all night long Charles "Bird" Parker
Aviso: Wie seit Tagen aus gut parfümierten Kreisen des Bundeskanzleramts ventiliert und von den Hofberichterstattern submissest verbreitet, wird der Bundeskanzler, Messias Kurz, morgen Freitag eine Pressekonferenz geben, in der er voraussagen wird, dass wir nächstes Jahr wieder normal leben werden.
Das ist die Botschaft, nach der wir, sind wir uns ehrlich, seit einem halben Jahr lechzen.
Na, hab' ich zu viel versprochen?
Gleich zu Beginn seiner Rede fasste Bundeskanzler Kurz sein 20-Minuten-Statement gewohnt brilliant zusammen: "Aber die gute Nachricht ist: Es gibt schön langsam Licht am Ende des Tunnels!"
Guter Mann, der Bundeskanzler, die Hofberichterstatter sind begeistert, dieses Zitat schmückt all ihre Titelseiten. Das ist genau der Optimismus, den das Land braucht.
Dass wir noch bis zum nächsten Sommer im finsteren Tunnel herumstiefeln sollen, kann unsere Zuversicht nicht trüben: Wozu sonst gibt es Stirnlampen.
BK Kurz ist heute in der Pressekonferenz gefragt worden, ob angesichts der Infektionszahlen der letzten Wochen am Plan festgehalten wird, die derzeit durch die Lockerungs-Verordnung festgesetzte Höchstzahl von Besuchern mit zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen bei Indoor-Veranstaltungen (500) ab 1. September zu erhöhen.
Er hat auf eine Pressekonferenz kommenden Mittwoch verwiesen, bei der es dazu Neuigkeiten geben soll.
Ist aber auch dem geschuldet, dass sich jetzt großteils Junge anstecken. Der Altersschnitt ist von 50+ auf 30+ gefallen.
Ja eh, die Angehörigen der Risikogruppen sind vor allem vorsichtiger geworden.
Dass aber zB in Tirol seit Ende Mai niemand gestorben ist, insbesondere auch kein einziger der Patientienten in einer Intensivstation, spricht schon sehr für die steile Lernkurve in der Medizin und Pflege.
Laut dem Gesundheitswissenschafter Sprenger im Mittagsjournal vom letzten Samstag sterben jetzt nur noch 2 Promille der an Covid-19 Erkrankten, zu Beginn der Pandemie im Frühjahr waren es noch 5 Prozent.
Beachtlich und erfreulich, welch große Fortschritte die ÄrztInnen und PflegerInnen bei der Behandlung dieser neuen Krankheit in so kurzer Zeit gemacht haben auch ohne dafür maßgeschneiderte und zugelassene Arzneimittel.
Aviso: Wie seit Tagen aus gut parfümierten Kreisen des Bundeskanzleramts ventiliert und von den Hofberichterstattern submissest verbreitet, wird der Bundeskanzler, Messias Kurz, morgen Freitag eine Pressekonferenz geben, in der er voraussagen wird, dass wir nächstes Jahr wieder normal leben werden.
Das ist die Botschaft, nach der wir, sind wir uns ehrlich, seit einem halben Jahr lechzen.
Verarsche pur.
In Österreich sind seit Beginn der Corona-Krise aufgrund des Covid-19-Maßnahmengesetzes und des Epidemiegesetzes bisher 27.815 Anzeigen erstattet worden. Das ergab eine Serie parlamentarischer Anfragen der Neos. Insgesamt wurden demnach Geldstrafen in Höhe von fast 5,9 Millionen Euro verhängt, geht aus der Aufstellung der Oppositionspartei hervor.
Den Großteil der verhängten Strafen, nämlich 24.095 Anzeigen, machen Verfahren wegen des widerrechtlichen Betretens öffentlicher Orte aus. Nicht zuletzt wegen der Entscheidung des Verfassungsgerichtshofs (VfGH), dass etwa Teile der Verordnung zu den Ausgangsbeschränkungen rechtswidrig gewesen sind, legten jedoch mehr als 10.000 Betroffene Rechtsmittel ein – etwa die Hälfte war damit bisher erfolgreich. Die Neos fordern daher, dass diese eingehobenen Strafen zurückerstattet werden. Strafen in der Höhe von mindestens 5,2 Millionen Euro seien "rechtsgrundlos passiert"."
Sauwa, sag i, mit einer so hohen Zahl hätte ich nicht gerechnet: 24.000 Anzeigen wegen "Betretens öffentlicher Orte" entgegen einer Verordnung, die laut Verfassungsgerichtshof gesetzwidrig gewesen ist.
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