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Beiträge von schwarzweissrot

  • Transfergeflüster Pioneers Vorarlberg 2026/27

    • schwarzweissrot
    • 6. Juli 2026 um 15:01
    Zitat von xiberger

    Erne: spielerisch nur sehr schwer ersetzbar, wobei mit seiner privaten Situation sicher kein einfacher Spieler. Womöglich besser ohne ihn (?)

    Wie ist denn das gemeint?

  • Transfergeflüster Pioneers Vorarlberg 2026/27

    • schwarzweissrot
    • 2. Juli 2026 um 15:50
    Zitat von Konquistador

    Also das musst du mir erklären warum wir in der Defensive nicht schwächer besetzt sind als letztes Jahr. Schnetzer - Nationalteamspieler wurde ersetzt durch? Korecky - 4 Jahre ICE Erfahrung und Eishockeyösterreicher wurde ersetzt durch? Roni Allen: Letzte Saison schwach, und ständiger Unsicherheitsfaktor. Die neuen Legionäre kennen wir alle noch nicht - die können also noch nicht beurteilt werden. In Summe, aus meiner Sicht, aktuell sind wir klar dünner und schlechter besetzt als letzte Saison.

    Im Tor: Dave Madlener - langjähriger Nationalteamspieler wird ersetzt durch eine Nachwuchshoffnung. Nichts gegen Leon Sommer, aber für mich eine Verschlechterung.

    Generell gibt es aktuell nicht mehr viele Ö Spieler die noch in Frage kommen würden. Generell aktuell der Kader wird deutlich schlechter sein, vor allem in der Breite, als in der letzten Saison. Und erinnert euch an die letzten 2 Spielzeiten, da hat dem Team immer die fehlende Tiefe im Kader das Genick gebrochen.

    Schnetzer ersetzt durch Import

    Korecky könnte man durch eine Pylone oder einen Pinguin vom Publikumslauf ersetzen

    Allen = Allen

  • Transfergeflüster Pioneers Vorarlberg 2026/27

    • schwarzweissrot
    • 2. Juli 2026 um 14:23

    Um halbwegs mithalten zu können, fehlt uns einfach eine komplette dritte Linie.

    Mit sechs Imports im Sturm könnte man auch überlegen, jedem einen österreichischen Spieler zur Seite zu stellen. Allerdings fehlt mir dafür aktuell eindeutig die Qualität im heimischen Kader.

    Mal ganz davon abgesehen, ob das finanziell überhaupt machbar wäre: Gibt es überhaupt noch brauchbare österreichische Stürmer, die aktuell verfügbar sind?

    Auf der Goalie-Position und in der Defensive sind wir meiner Meinung nach jedenfalls kaum schwächer besetzt als letzte Saison..

  • Transfergeflüster Pioneers Vorarlberg 2026/27

    • schwarzweissrot
    • 1. Juli 2026 um 15:13

    Mir fehlt noch Laurin Wempe, weiss jemand etwas?

    Könnte eig. Timo Sticha noch ein Thema sein?

  • Transfergeflüster Pioneers Vorarlberg 2026/27

    • schwarzweissrot
    • 29. Juni 2026 um 11:32
    Zitat von Spezz93

    Am Ende wirds da halt an der Kadertiefe scheitern, wen sollen die denn noch verpflichten, die bisherigen Österreicher sind ja nicht wirklich ligatauglich.

    Das wird die grosse Frage sein. Stand jetzt hat der Kader ein massives Leistungsgefälle. Der Stamm der österreichischen Spieler war nicht so schlecht, muss nun aber komplett ersetzt werden, hierfür hat man aktuell Spieler im Roster welche sich kaum für die Alps eignen.

  • Transfergeflüster Pioneers Vorarlberg 2026/27

    • schwarzweissrot
    • 29. Juni 2026 um 10:59

    Die fünf Ausländer, die bisher verpflichtet wurden, sind für mich anhand ihrer Statistiken mindestens auf dem Niveau derjenigen aus dem letzten Jahr – tendenziell vielleicht sogar etwas stärker. Murray bringt ähnliche Werte mit wie Josh Passolt damals, ist aber jünger. In den Playoffs hat er zwar etwas abgebaut, die genauen Hintergründe kenne ich allerdings nicht. Serdachny hatte in seinem letzten College-Jahr eine regelrechte Leistungsexplosion. Solche Statistiken in dieser Liga werden uns definitiv weiterhelfen.

    Bis jetzt ist unser Kader im Ligavergleich der jüngste, der größte und gleichzeitig einer der schwersten. Ich erwarte mir deshalb viel Speed, Physis und Entwicklungspotenzial.

  • Transfergeflüster Pioneers Vorarlberg 2026/27

    • schwarzweissrot
    • 23. Juni 2026 um 12:03
    Zitat von PortugalTheMan

    Mader hatte bei den PIV überhaupt kein Brot.

    Mader habe ich eigentlich nur in der Vorbereitung gesehen, dort fand ich den Kerle eigentlich ok, wurde anschliessend in den Wald geschoben und von dort weiter nach Kitzbühel. Wenn alle österreichischen Spieler in etwa dieses Niveau haben, wird's natürlich sehr schwierig nicht die rote Laterne zu halten.

  • Transfergeflüster Pioneers Vorarlberg 2026/27

    • schwarzweissrot
    • 23. Juni 2026 um 11:42
    Zitat von hockeyfreak123

    ich werfe mal ein paar Namen in die Runde..

    - Noah Serdachny
    - Blake Murray
    - Anthony Costantini
    - Collin Leeb
    - Stiegler Max
    - Logan Britt
    - Luka Maver
    - Wempe, Mussbacher, Mader

    Alles anzeigen

    Ich gehe nun einfach mal aus, dass Du nicht random, ein paar Namen dropst sondern wirklich insights hast. Teilweise echt spannend, vor allem haben sich Spieler aus der NCAA meistens als Verstärkungen erwiesen. Siehe van Nes.

    6 Importstürmer, 4 Importdefender noch 1-2 gestandene Österreicher sofern verfügbar und/oder leistbar. Mit den jungen Wilden, einem guten Händchen bei den Ausländern.... Mein Gefühl ist noch nicht gut, aber nicht mehr auf dem Nullpunkt.

  • Transfergeflüster Pioneers Vorarlberg 2026/27

    • schwarzweissrot
    • 18. Juni 2026 um 15:59

    Es ist mittlerweile nicht nur mühsam, sondern schlicht ermüdend.

    Da ist eine Mannschaft, deren Saisonziel offenbar darin besteht, den vorletzten Platz zu erreichen – und selbst das entwickelt sich zunehmend zur mission impossible. Dazu ein Geschäftsführer, bei dem man sich nicht sicher ist, ob er die Arbeit verweigert oder den Anforderungen seines Postens schlicht nicht gewachsen ist.

    Im Forum tummeln sich derweil die üblichen Gestalten aus dem Auenland, die selbst nach einem rein imaginären Meistertitel den Verein noch bis hinter Sonne, Mond und Sterne schiessen würden. Angeblichen Linzer erinnern wiederum verdächtig stark an altbekannte würstelbratende Multiuser, die seit Jahren jede Diskussion mit demselben durchschaubaren Schauspiel bereichern.

    Hinzu kommen tennisspielende Marketinggenies, deren Selbstbild regelmäßig mit der Realität kollidiert und diesen Zusammenstoß selten unbeschadet übersteht. Und natürlich die Sportjournalisten, die beim Blick in den Spiegel die Mona Lisa erkennen.

    Aber vielleicht ist das alles gar nichts Neues. In Feldkirch war schon immer eine bemerkenswerte Fähigkeit vorhanden, Wunschdenken für Realität zu halten. Die erkauften Erfolge der VEU haben dieses Phänomen lediglich über Jahre kaschiert, beseitigt haben sie es nie.

    Und trotzdem wirkt es wie eine Droge, man kommt nicht los davon.

  • Pioneers Vorarlberg Saison 2026/27

    • schwarzweissrot
    • 12. Juni 2026 um 09:09

    Das permanente Geplänkel zwischen Fakeaccountlern und Mayerlover ist inzwischen so vorhersehbar wie ermüdend. Jeder wirft dem anderen dasselbe vor, niemand liefert neue Informationen – aber Hauptsache, der Thread wird mit Belanglosigkeiten geflutet.

    Zurück zum eigentlichen Thema: Welche österreichischen Spieler stehen derzeit für den Pioneers-Kader überhaupt noch auf der Kandidatenliste?

  • Pit Gleim hört auf

    • schwarzweissrot
    • 9. Juni 2026 um 10:22

    Das klingt alles so derartig desaströs, dass ich mir kaum vorstellen kann, dass die Realität überhaupt noch unter dieser Limbostange durchkommt. Da ist die Messlatte ja schon eher dekorativ als funktional.

    In diesem Sinne können die Pioneers eigentlich nur noch positiv überraschen – was in der aktuellen Ausgangslage fast schon wie ein unerwartetes Qualitätsmerkmal wirken würde.

  • Pit Gleim hört auf

    • schwarzweissrot
    • 2. Juni 2026 um 08:32
    Zitat von HannesMayer

    Maddin, du hast es endlich eingesehen, du konntest das da Heim ja schon vor über drei Wochen lesen. Stand bei uns so schon am 10. Mai drin. Darauf jetzt eine Bratwurst?

    Der eine illustriert seine ausufernden Sonntagsinterviews gern mit einer fotogenen Seitenansicht der eigenen Wichtigkeit, der andere scheint die Neuanmeldung hier als persönliches Ausdauerprojekt zu betreiben. Wenn Selbstinszenierung olympisch wäre, stünde man hier vor einem Finale auf höchstem Niveau. Selbst Freud hätte vermutlich vorsichtshalber einen zweiten Notizblock gezückt.

  • Pit Gleim hört auf

    • schwarzweissrot
    • 26. Mai 2026 um 15:14
    Zitat von Franky10

    Frage an die Runde bzw. Insider: Was glaubt ihr bis wann die Pioneers Verantwortlichen uns Fans endlich mal informieren wie bzw. ob es weitergeht? Die Informationspolitik des Vereins ist einfach unterirdisch aber das kennen wir ja und ist nichts neues! Wir haben fast Anfang Juni und immer noch keine Info! Sowas kann einfach nicht sein und ist zum kotzen!<X<X<X

    Mein Gott naaa Franky. Was wird's wohl sein? Aus ist's. Da brauchst Du nicht nervös sein.

  • Pit Gleim hört auf

    • schwarzweissrot
    • 11. Mai 2026 um 13:54
    Zitat von ShadowCastle

    Das Projekt ist ausgerichtet auf das Pensionsantrittsalter von Herrn Lampert.

    Perfekt oder? Dann haben Du und Dein "Konsortium" ja Planungssicherheit und werdet nicht ein zweites mal derartig überrascht wie heuer, dass man fast glauben könnte es habe sich nur um eine Fatamorgana gehandelt.

  • Pit Gleim hört auf

    • schwarzweissrot
    • 11. Mai 2026 um 11:26
    Zitat von ShadowCastle

    Herrlich wie da weitergewurstelt wird und einige dieses Desaster schon probieren schön zu reden. Die ICE Liga ist eine Profiliga und nicht dazu da irgendwelche "Jugendmannschaft Experimente" zu erfinden nur weil keine Kohle da ist - Budget soll angeblich 2 Mio. sein.

    Ich bin ja auf die Pressemeldung gespannt und ob darinnen kommuniziert wird, dass sie auch Hilfe benötigen was professionelles Personal zur Vereinsführung anbelangt.

    Ich denke die Headline wird aber eher lauten:" Pioneers gehen ihren Weg konsequent weiter!"

    Herrlich, wie sich gewisse Leute mit beeindruckender Konsequenz selbst widerlegen und dabei trotzdem so tun, als wäre alles exakt nach Plan gelaufen. Kaum weicht die Realität von den vollmundigen Ankündigungen Richtung Saison 26/27 ab, wird schon wieder versucht, das Ganze irgendwie schönzufärben.

    Fast noch beeindruckender ist das plötzliche Verschwinden all jener „hochkompetenten Köpfe“, die angeblich nur darauf warten, alles besser zu machen, solange es eben nicht darum geht, tatsächlich Verantwortung zu übernehmen.

    Statt klarer Linie bekommt man ein vertrautes Gesamtbild: kommunikative Nebelkerzen, wechselnde Erklärungen und eine Außendarstellung, die zwischen Wunschdenken, Schadensbegrenzung und vor allem Stille pendelt. Und am Ende fragt man sich wieder einmal, auf welcher Seite ist der Dilenttantismus grösser.....

  • Pit Gleim hört auf

    • schwarzweissrot
    • 11. Mai 2026 um 09:04

    Also wenn man den Artikel zwischen den Zeilen liest, klingt Mayer diesmal erstaunlich wenig nach „die Pioneers sind morgen Geschichte“ und deutlich mehr nach „verdammt, die spielen wohl tatsächlich weiter“.

    Interessant ist ja vor allem, dass gar nicht mehr groß diskutiert wird ob Feldkirch in der ICE bleibt, sondern nur noch "wie schlcht" das Ganze sportlich ausschauen wird. Das alleine ist schon ein Unterschied zu vor ein paar Wochen. Da war medial gefühlt noch täglich die Beerdigung geplant.

    „Mini-Budget“, „U20-Truppe“, „junge Imports“, „überrascht über österreichische Gehälter“ – ja eh. Klingt alles ziemlich nach Überlebensmodus und Übergangsjahr. Und ehrlich gesagt: Als solches kann ich es sogar akzeptieren. Aber eben nur dann, wenn im Hintergrund bereits konkrete Pläne für 27/28 laufen. Also echte Signale, dass man mittelfristig wieder ernsthaft investieren will und nicht einfach hofft, dass sich das Universum irgendwann erbarmt.

    Denn ein sportliches Horrorjahr macht nur Sinn, wenn es Teil eines Plans ist. Wenn man sagt:
    „Okay, wir sparen jetzt brutal, konsolidieren uns, bauen Strukturen auf und greifen nächstes Jahr wieder an.“

    Das Problem: Die aktuelle Vereinsführung vermittelt mir persönlich eher das Prinzip Hoffnung als einen Masterplan. Hat mich die Vergangenheit leider gelehrt. In Feldkirch wurde schon öfter „strategisch gedacht“, und am Ende war’s dann halt doch eher spontane Schadensbegrenzung OHNE Pressekonferenz.

    Dass sogar Gleim plötzlich wieder „in geringerem Ausmaß“ helfen könnte, passt perfekt ins Gesamtbild. Erst kompletter Rückzug, jetzt vielleicht doch nicht ganz. Irgendwie typisch Feldkirch. Chaos mit Tradition.

    Und Mayer wirkt im Artikel fast ein bissl enttäuscht darüber, dass das Ding eben doch nicht implodiert. Deshalb wird vorsorglich schon erklärt, warum alles sportlich furchtbar werden könnte. Kann natürlich auch so kommen. Aber allein die Tatsache, dass bereits über Kaderbau, Sponsorentermine und Liga-Kommunikation gesprochen wird, zeigt für mich schon: Die Wahrscheinlichkeit eines ICE-Starts ist mittlerweile ziemlich hoch.

    Ich bleibe daher positiv pessimistisch.
    Also: Ich glaube inzwischen schon, dass wir die Saison spielen. Ich rechne auch mit Schmerzen. Vielen Schmerzen. Aber vielleicht ist genau dieses Jahr nötig, damit danach irgendwann wieder etwas Nachhaltiges entstehen kann.

    Oder wir verlieren mit einer halben U20 jedes zweite Spiel zweistellig und sammeln parallel 607 Euro auf der Spendenplattform. Auch nicht ausgeschlossen. Feldkirch halt

  • Pit Gleim hört auf

    • schwarzweissrot
    • 7. Mai 2026 um 15:58
    Zitat von PortugalTheMan

    Das ist die größte Baustelle.

    Naja, das würde ich bezweifeln. Mir fallen auf Anhieb wesentlich grössere "Baustellen" ein.

  • Pit Gleim hört auf

    • schwarzweissrot
    • 7. Mai 2026 um 13:20
    Zitat von ShadowCastle

    es ist inzwischen auch sehr schwierig die mir zugetragenen Informationen einzuschätzen. Mir kommt vor, es spielen sich gewisse Leute gegenseitig aus. Einmal hört man das, dann wieder das und ich frage mich dann, auf was das hinauslaufen soll. Dann wird man eingeladen zu einen Treffen, dann wieder ausgeladen. Der eine sagt wieder Pit Gleim würde evtl. weitermachen aber halt nicht mehr so viel zahlen, der andere wieder dass es fix ein Ende nimmt. Komplettes Chaos.

    Eine große Frage für mich bleibt aber. Was passiert mit Lampert wenn alles den Bach hinunter gegangen ist. Wird er sich bei der VEU wieder einpflanzen?

    Ein paar Gedanken dazu – mit etwas weniger Chaos-Drama und vielleicht auch etwas weniger „ich höre alles und nichts gleichzeitig“:

    Wenn ich ehrlich bin, wirkt das Ganze von außen eher wie ein klassischer Fall von Gerüchteküche im Umlaufmodus. Heute heißt es so, morgen genau das Gegenteil, und dazwischen wird jede Halbinformation als Fakt weitergetragen. Dass man da irgendwann den Überblick verliert, ist weniger überraschend als vielmehr systemimmanent.

    Wenn ich Geld setzen müsste, würde ich weiterhin davon ausgehen, dass es nächste Saison kein Seniorteam in irgendeiner Liga gibt. Punkt.

    Falls mir aber jemand garantiert, dass es doch ein Herrenteam gibt, dann wäre die realistischste Option wohl immer noch die ICEHL – allein schon, weil alles andere entweder sportlich oder wirtschaftlich noch schwieriger wird. Die AlpsHL klingt auf dem Papier oft „günstiger“, ist es aber faktisch kaum: Du brauchst trotzdem 16–18 österreichische Spieler auf semiprofessionellem Niveau, und die Einnahmenseite ist im Vergleich zur ICEHL halt ebenfalls deutlich dünner. Weniger Kosten, ja – aber eben auch weniger Luft zum Atmen.

    Die ÖEL ist in der Theorie noch eine Option, in der Praxis aber eher Wunschdenken, weil die brauchbaren Spieler dafür längst verteilt sind.

    Und jetzt die eigentliche Frage: Warum klammert man sich überhaupt so an diese Liga?

    Da sehe ich zwei mögliche Erklärungen, die immer wieder durch den Raum geistern:

    1. Die eher zynische Variante, die hier viele offenbar sofort unterschreiben würden: Einzelne Personen würden sich an ihre Positionen klammern, weil sie sonst beruflich kaum Alternativen hätten.
    2. Die deutlich nüchternere Variante: Man versucht schlicht Zeit zu gewinnen, um sich neu aufzustellen. Denn wenn Feldkirch einmal freiwillig aus dem Profibetrieb aussteigt, ist diese Tür nicht „für eine Saison zu“, sondern vermutlich für sehr lange Zeit – und ein Wiedereinstieg wäre alles andere als selbstverständlich, sondern würde wieder ein komplettes Aufnahmeverfahren bedeuten.

    Vielleicht laufen tatsächlich Gespräche mit möglichen Konsortien oder Sponsoren, und man betrachtet 26/27 als Übergangsjahr. Sicher wissen tut das von außen sowieso niemand.

    Und noch ein Punkt zur Personendiskussion, weil das hier gerne vermischt wird: Soweit bekannt ist, ist Lampert seit Jahren nicht mehr für die Finanzen zuständig. Dass er hier trotzdem regelmäßig als zentrale Figur für alles herhalten muss, sagt eigentlich mehr über die Erzählmuster im Forum aus als über die Realität. Und was das Verhältnis zwischen ihm und Gross betrifft – auch da wird viel interpretiert, was von außen schlicht nicht seriös belegbar ist.

    Am Ende bleibt genau das, was man in solchen Diskussionen oft hat: viel Meinung, wenig belastbare Information – und dazwischen ein paar Leute, die jedes neue Gerücht sofort als endgültige Wahrheit weiterreichen.

  • Pit Gleim hört auf

    • schwarzweissrot
    • 6. Mai 2026 um 11:23
    Zitat von TheNightKnight

    2x ... - das wird legendär! Ich freu mich auf Mittwoch!

    musstest Du Dein vorheriges Posting (von heute) löschen, oder wurde es gelöscht? :prost:

  • Pit Gleim hört auf

    • schwarzweissrot
    • 30. April 2026 um 15:29
    Zitat von Franky10

    Wie ich aus erster Hand erfahren habe, sind die Verantwortlichen der Pioneers immer noch jeden Tag ( Tag und Nacht ) dran das Profieishockey in Feldkirch aufrecht zu erhalten. Zitat: " Wir kämpfen bis zum letzten Atemzug und solange eine Chance besteht werden wir alles versuchen" Ich hoffe es gelingt bzw. ein Wunder geschieht noch dass es weiter geht! Aber wir werden es eh alle bald erfahren ob bzw. wie es weiter geht! Sportliche Grüße an alle!:thumbup:

    und mit welchem österreichischen Kader soll dies sein?

  • Pit Gleim hört auf

    • schwarzweissrot
    • 29. April 2026 um 12:57

    etwas strange mutet für mich diese instaseite "gemeinsam.fuer.pioneers" an. Hat die schon jemand gesehen? Sogar die offizielle Pioneersseite hat einen Beitrag geteilt.

    An wen sind die Botschaften gerichtet? Versteh ich nicht....

  • Pit Gleim hört auf

    • schwarzweissrot
    • 23. April 2026 um 08:42

    Ein solche Auseinandersetzung wie jene zwischen TeamAustria (bei dem wohl alle wissen um wen es sich handelt) und Waeldar steht exemplarisch für den Zustand des vorarlberger Eishockey's. Das geht weit über Kirchturmdenken hinaus. Auf solch einem "kontaminierten" Boden kann nicht's wachsen. Wenn dann auch noch von aussen (Presse) permanent Gift verstreut wird, wird die Ernte entsprechend ausfallen.

    Wenn es in Vorarlberg jemals wieder Eishockey auf wirklich hohem Niveau geben soll, dann nicht durch ein Weiterwurschteln im bestehenden System. Sondern nur mit einem klaren Schnitt: neue Köpfe, neue Strukturen, neuer Standort, neues Team. Alles andere ist Selbsttäuschung.

  • Pit Gleim hört auf

    • schwarzweissrot
    • 22. April 2026 um 12:08
    Zitat von ShadowCastle

    Diese Frist haben die Pioneers sich selbst gesetzt. Ich denke mal sie verlängern diese...

    Die Liga geht, so lange keine Absage der Pioneers kommt, von einer Teilnahme aus.

    Wofür? Mit Pit Gleim brachte man kein vernünftiges Budget auf die Beine. Wenn es ohne ihn weiter geht, frage ich mich schon wie das plötzlich möglich ist, und warum nicht vorher...?

    Ist man zu Feige es sich einzugestehen? Klammert man sich an Strohhalme?

  • Pit Gleim hört auf

    • schwarzweissrot
    • 22. April 2026 um 09:16
    Zitat von TeamAustria

    Ich muss dir tw. widersprechen - also ja, die Standort und Infrastrukturdebatte ist nur zweitrangig. Was wichtig ist - und das gilt in jedem Sport und jeden Verein - ist der Erfolg. Hast du Erfolg kommen die Leute von selbst, selbst wenn du in einer maroden Halle spielst. Hast du Erfolg kommt auch die Politik und das Geld.

    Erfolg zu haben ist natürlich schwer, besonders wenn du finanzschwach unterwegs bist. Dir bringt die beste Nachwuchsakademie im Unterschied zum Fußball, rein gar nichts, wenn deine Kampfmannschaft nicht performt. Deshalb ist der Vergleich mit Salzburg auch nicht richtig, weil in Salzburg spielts a) keine Rolle wie gut der Output der Akademie ist, und b) haben die das nötige Kleingeld für Erfolg. Salzburg leistet sich die Akademie also eigentlich "trotzdem", obwohl es komplett darauf verzichten könnte.

    Und wenn man nicht Salzburg ist hat man die Wahl - wieviel meines Budgets investiere ich in etwas, das mir vielleicht in 10 - 15 Jahren wirklich hilft? Und wenn ich zu viel investiere, dann gibts mich in 10 - 15 Jahren vielleicht gar nicht mehr, weil zwischenzeitlich der Erfolg ausbleibt und meine Sponsoren wegbrechen --> wie bei den Pioneers.

    Deshalb: die Strukturen die der Fußball hat, belohnen auch gute Nachwuchsausbildung, weil Spieler gewinnbringend verkauft werden können, das fehlt im Eishockey komplett und sorgt auch dafür, das die meisten Vereine genau dort sparen und lieber ein paar Euro mehr für einen ausgebildeten Legionär ausgeben.

    Ich verstehe deinen Punkt, ohne sportlichen Erfolg wird’s schnell ungemütlich, egal wie gut die Ideen dahinter sind. Und klar, am Ende ist es in jedem Sport relativ simpel: Erfolg zieht Geld an, und Geld ermöglicht Erfolg. Dieser Kreislauf ist bekannt.

    Gleichzeitig ist genau das aber auch ein bisschen die Falle. Wenn man nur darauf setzt, dass Erfolg zuerst kommen muss, stellt sich halt die Frage, wo der initiale Impuls herkommt – gerade wenn man eben nicht die finanziellen Möglichkeiten hat, sich diesen Erfolg „einzukaufen“. Ganz ohne strukturelle Basis bleibt man da schnell in einer Art Warteschleife.

    Ich glaube deshalb gar nicht, dass sich das sauber trennen lässt in „zuerst Erfolg“ oder „zuerst Struktur“. In der Praxis wird man beides parallel denken müssen – wohl wissend, dass weder das eine ohne das andere nachhaltig funktioniert. Auch eine Kampfmannschaft fällt ja selten einfach vom Himmel, sondern ist meist das Ergebnis von zumindest halbwegs funktionierenden Rahmenbedingungen.

    Und beim Nachwuchs bin ich bei dir: Der trägt sich im Eishockey nicht von selbst und braucht oben Zugpferde, die performen. Gleichzeitig wird es aber schwierig, dauerhaft konkurrenzfähig zu bleiben, wenn man sich ausschließlich darauf verlässt, dass jedes Jahr die richtigen externen Spieler verfügbar und leistbar sind.

    Am Ende läuft es wieder auf das hinaus, was wir eh alle wissen: Ohne entsprechendes Budget wird es weder mit kurzfristigem Erfolg noch mit langfristigem Aufbau wirklich funktionieren.

    By the way: Die 3 wochenfrist der Liga ist abgelaufen. Any news?

  • Pit Gleim hört auf

    • schwarzweissrot
    • 21. April 2026 um 11:46
    Zitat von Monticulus

    Die Frage für mich ist als langjähriger Beobachter: Kann das Unterland mit dem Oberland und umgekehrt? Das hast Du ja selbst angesprochen.

    Letzthin hab ich vom Gerücht gehört, daß Oberscheider etwas im Sinn hat beim Tennis Event Center in Hohenems. Ganz ehrlich glaube ich, daß für ein gemeinsames Ländle-Projekt das der mit Abstand beste Standort wäre und dieser auch wirklich angenommen wird. Da heißt es wenn es den möglichen Investoren und dem Schreiberling Mayer ernst ist: Gas geben und dann auf 7000 gehn und nicht mehr.

    Was ist wenn die Austria aus Lustenau aufsteigt? Die 4000 Zuschauer Arena wird denen bei möglichem Erfolg bald zu klein. Ich vermute die schnappen der Eishockeylobby diesen Standort weg und knallen ein 12000 Zuschauerstadion hin, um Altach in deren Nähe mit optimalem A14-Anschluss direkt anzugreifen. Wie auch immer: Durch die TV-Gelder kann Eishockey mit Fußball nie konkurrieren. Und zusätzlich gehn mögliche Sponsoren dem Eishockey noch weiter verloren.

    Ganz unabhängig davon: Beim Länderspiel wurde mir klar, daß die Vorarlberghalle immer noch grundsätzlich eine Topeishalle ist. Kam auch im TV so durch und da muß man sich nicht schämen. Keine Ahnung was die Isolierung dieser Halle kosten würde, um mit einer leichten Jacke sich auch im Januar dort die Zeit vertreiben zu können. Dann klappt es auch mit dem Großsponsor :)

    Viele Dinge in einem Topf, ist mir klar. Ist ja nur mein eigenes Brainstorming. Sorry.

    Spannender Gedankengang insgesamt – da sind viele Punkte drin, die man einzeln durchaus diskutieren kann, aber auch ein paar Annahmen, die ich so nicht ganz teilen würde.

    Zum Thema Unterland vs. Oberland: Genau diese Frage begleitet den Vorarlberger Eishockeysport eigentlich seit Jahrzehnten. Und ehrlich gesagt ist sie bis heute nicht wirklich beantwortet worden.

    Zur Idee Hohenems als Standort: Kann sein, dass das auf den ersten Blick logisch wirkt (zentral, gute Erreichbarkeit etc.). Aber ich bin da vorsichtig mit „der eine perfekte Standort“. Am Ende entscheidet nicht nur die Geografie, sondern ob ein Projekt gesellschaftlich wirklich als gemeinsames Ländle-Projekt akzeptiert wird. Und genau daran sind bisher alle Versuche gescheitert – nicht an der Halle allein.

    Was Austria Lustenau betrifft: Dass sie Altach „in die Nähe rücken“ oder gar ein 12.000er Stadion hinstellen, halte ich ehrlich gesagt für sehr theoretisch. Die Realität ist eher, dass sich beide Vereine ihre jeweiligen Nischen im Land sichern – und der Profifußball in Vorarlberg zwar ambitioniert, aber wirtschaftlich begrenzt bleibt. Dass ein Zweitstandort einfach so „weggenommen“ wird, ist eher Fußball-Science-Fiction als realistische Planung.

    Beim Eishockeypunkt bin ich bei dir: Mit Fußball kann man in Europa über TV-Gelder strukturell kaum konkurrieren. Deshalb ist der Vergleich sowieso immer ein bisschen schief. Eishockey muss in Vorarlberg über Regionalität, Eventcharakter und Identifikation funktionieren – nicht über „zweite Bundesliga Logik“.

    Und genau da kommt der historische Punkt ins Spiel, den du indirekt ansprichst: Es hat durchaus schon Standortideen gegeben (Altach neben dem Schnabelholz war ja tatsächlich einmal ein Thema), aber das Ganze ist letztlich an Erwartungen und Annahmen gescheitert, die sich im Nachhinein als falsch herausgestellt haben – war da nicht der eine Millionär, der angeblich bereit dazu war riesige Summen zu investieren und sich anschliessend als Betrüger entpuppt hat?

    Ich glaube aber, der wichtigste Punkt ist ein anderer: Wir diskutieren sehr viel über Steine und Standorte, also Hallen, Kapazitäten, Dächer, Isolierungen usw. Das ist alles nicht unwichtig, aber nicht der Kern.

    Der eigentliche Hebel wäre ein völlig anderes Denken:

    weg vom klassischen Vereinsmodell im engen regionalen Rahmen, hin zu einem wirklich professionellen, polysportiven Ansatz, inklusive Nachwuchssystem, das nicht nur „mitläuft“, sondern strukturell integriert ist (ähnlich wie es z. B. in Salzburg über Akademien gelöst wird)

    Solange das nicht passiert, wird jede neue Halle – egal ob in Feldkirch, Dornbirn oder Hohenems – am Ende wieder dieselbe Grundfrage beantworten müssen: Wer zahlt das langfristig?

    Und genau da liegt vermutlich die eigentliche Antwort auf alle Standortdebatten im Moment.

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