Ja als Sportredakteur wird von ihm eigentlich erwartet, dass er primär Berichte über sportliche Belange schreibt, er hat auch längst eingesehen, dass es da schwache Momente gab, das ist ihm anzurechnen und nicht vorzuwerfen. Die Sache mit der Steuerhinterziehung wurde weitestgehend goutiert, man wartet als Fan halt, ab was dabei rauskommt und rechtlich dann tatsächlich relevant ist (so wie bei Rammstein halt auch, mit nicht ganz so extremen Auswüchsen). Die Sponsorensache kann jeder sehen wie er will, ich finds kritisch, wie die Sachlage von ihm interpretiert wird.
Lehrbua in deinen letzten Beiträgen verteidigst du Red Bull völlig irrational und wirfst uns einen Verfolgungswahn vor? Weiß ich nicht....
Sorry, aber der Verhältnis in Österreich mit der Presse ist schon ein spezielles. Grundsätzlich gibt es ja wahrlich kaum nur Berichterstattung, sondern ganz klare Positionierung...teilweise gibts ja Medien mit genau dem Zweck.
Verpflichtung zur Darstellung aller Sichtweisen bzw. möglichen Szenarien um was auch immer welches Thema gibt es jedoch nicht - und man kann diese auch nicht einfordern. Aber auch ein Sportredakteur darf über das professionelle Umfeld eines Profi-Vereins schreiben; wenn man ehrlich ist muss und sollte er es in dem Falle der Pioneers/VEU auch.
Ob das jetzt objektiv ist und war, muss er nur mit sich selber und seiner Berufsethik ausmachen - für alle anderen Anfeindungen und sonstige Vorwürfe gibt es ja klare Gesetzeslagen und entsprechende Rechtswege für beide Seiten.