aber ofner und einer der nikolicbrüder haben in bruneck den ruf, gerne mal übersensibel gegen uns zu pfeifen und auf der gegnerseite ein blindes auge zu haben
Ich find dieses Schiedsrichter-Bashing ist komplett umsonst.
aber ofner und einer der nikolicbrüder haben in bruneck den ruf, gerne mal übersensibel gegen uns zu pfeifen und auf der gegnerseite ein blindes auge zu haben
Ich find dieses Schiedsrichter-Bashing ist komplett umsonst.
Dass unser PP so schlecht ist, nur weil Murphy nicht mehr hier ist, glaube ich nämlich nicht.
Innsbruck hatte 22/23 das beste PP und ein Jahr später nahezu das schlechteste, und das mit demselben Trainer. Das PP hängt mehr an einzelnen Spielern als man glauben mag. Das war bei uns mit Akeson nicht anders und auch in Laibach ist Brennan die halbe Miete ihres PPs. Murphy war wohl einer der intelligentesten Verteidiger, die jemals in der ICE gespielt haben und eine unfassbare Waffe im PP.
wieso Schneider und teilweise Raffl aber nicht dort spielen, wo sie in der Vergangenheit im PP geglänzt haben, liegt aber schon am Trainer, oder?
Haben sie allein wegen der Position geglänzt oder weil sie entsprechend in Szene gesetzt wurden und von anderen Spielern profitiert haben?
Sind ja beide Spieler, die normalerweise im Torraum lauern.
Wenn man aber kurz vor dem Ende selber noch ein PP bekommt und wieder einmal nichts daraus macht, sich dann noch die PP Quote die ganze Saison ansieht, dann kann man gerne mal den Trainer fragen, warum er es seit Monaten nicht schafft, noch dazu bei dem Personal, ein effektives PP hinzukriegen.
Armin Helfer hat mal in einem Interview ziemlich ausführlich beschrieben, dass die Vorstellung, der Erfolg eines Powerplays sei voll und ganz vom Trainer abhängig, in den allermeisten Fällen nicht zutrifft. Ein Trainer kann eine gewisse Strategie oder ein System etablieren, die Umsetzung bleibt schlussendlich aber bei den Spielern hängen. Am Ende entscheiden eher die Kreativität und Intelligenz der Schlüsselspieler und die Fähigkeit in den richtigen Momenten die korrekten individuellen Entscheidungen zu treffen, als irgendwelche Set-Plays. Zumal die meisten PP-Tore mittlerweile ohnehin durch Screenings, Abfälscher oder Rebounds zustande kommen und nicht durch Sahnekombinationen.
Glaubst du wirklich, das der KAC das dann so handhaben würde, und seine Philosophie über den Haufen wirft?
Über den Haufen werfen wahrscheinlich nicht, aber allein wenn man punktuell solche Spieler reinholt, macht das am Ende doch einen ordentlichen Unterschied, vor allem wenn man das Geld hat, die Besten der Besten zu holen.
Ist schon klar!
Aber Gegenfrage: wieso sollte man dann überhaupt gg Salzburg antreten? Wenn eh Niemand in alle Ewigkeit eine Chance hat...
Man muss nicht gleich übertreiben. Aber es dürfte klar sein, dass der HCP hier das schwerste Los bekommen hat und mehr als nur über sich hinauswachsen müsste, um diese Serie zu gewinnen.
Für den Hcp nur ein Vorteil, wenn uns Salzburg unterschätzt. We will see...
Recht viele Vorteile wirds gegen einen Gegner, der die letzte Playoffserie 2021 verloren hat eher nicht geben.
Den Spielermarkt allen gleich zugänglich zu machen, sollte aber die Grundvorrausetzung einer gemeinsamen Liga sein, das verlangt 0 Aufwand
Nur weil der Markt offen ist, bedeutet das halt trotzdem nicht, dass alle im gleichen Maße davon profitieren ![]()
Gleiche Bedingungen für alle Vereine?
In einer multinationalen Liga eine Utopie.
Doppelstaatsbürger zu holen ist auch kein großer Aufwand oder?
Whataboutism?![]()
Wie gesagt, sonst brechend halt weg, glaubst das hilft den österreichischen Nachwuchs was, wenn 3 Teams weniger in der Ersten Liga spielen?
Da gehts sicherlich nicht ums Wegbrechen. Innsbruck oder Vorarlberg werden mit ihrem Budget auch mit einem offenen Markt keine großen Sprünge machen. Die Öffnung des Marktes wäre das perfekte Mittel für Teams aus dem Mittelfeld – wie Villach – die Lücke zu den Top-Teams ohne großen Aufwand einigermaßen schließen zu können, und darum gehts wohl auch.. seien wir mal ehrlich.
Ich glaube nicht, dass dann alle auf die Nachwuchsausbildung pfeifen würden.
Ich find das ist Schönrednerei. Als ob manche Vereine sich dann noch mühsam antun, Spieler über die Farmteams heranzuzüchten, wenn qualitativ bessere Lösungen schon paratstehen. Ich glaub auch nicht, dass der Grundgedanke dabei ist, eine generelle "Ausgeglichenheit" zu schaffen. Da haben mache öst. Teams einfach gemerkt, dass sie langsam an einen Punkt angelangt sind, an dem sie mit der aktuellen Marktlage so nicht mehr lange mithalten können und wollen jetzt eine schnelle Lösung, bevors sportlich abwärts geht.
- die (durchschnittlichen) österreichischen Spieler werden billiger, da sie Konkurrenz bekommen.
- die (besseren) Slowenen/Ungarn/Italos können höhere Gehälter verlangen, als sie zuhause bekommen würden.
- Der nicht gerade unerhebliche Vorteil der ausländischen Teams , dass sie viel weniger für kompetente Inländer zahlen müssen fällt weg.
- die Vereine, die Jugend auf hohem Niveau ausbilden (KAC/Salzburg) werden das aus Imagegründen auch weiterhin tun, nur der Druck auf den dort spielenden Nachwuchs wird stärker - kann halt auch nicht schaden.
Zusammengefasst: Die öst. Vereine wollen Zugang zum slowenischen und ungarischen Spielermarkt, weil aus den eigenen Reihen nichts nachkommt und das, was da ist, teuer ist.
Wo soll da für AUT der große Vorteil sein?
Vereine im Tabellenkeller und im Mittelfeld, sparen sich das Integrieren vom Nachwuchs und hauen massenweise junge Slowenen rein, in der Hoffnung in Zukunft nicht den Anschluss zu verlieren
Ist nichts anderes als eine Abkürzung, um schnell zu jungen brauchbaren einheimischen Spielern zu kommen.
Laibach muss auf einen neuen Goalie vertrauen, der heuer bisher so gut wie keine Spielpraxis hatte und in den Playoffs komplett ins kalte Wasser geschmissen wird. Außerdem fehlen Kirichenko und Masic.. McNeill ist auch neu und hat für Laibach bisher kein Spiel gemacht. Warum sollte Salzburg da den HCP picken, der in Bestbesetzung antreten kann?
Den Schweizern zufolge war Knoll an Chris DiDomenico dran.. der Spieler wollte aber nicht nach Bozen. Vielleicht nun doch?
Perfekt wäre mmn Furlong als Backup, da hattman da halt wirklich die Edelvariante, dann könnte man auch noch ohne Bedenk einen Saison mit Pasquale spielen, weil man weiß das wenn der sich Verletzt nicht gleich Schicht im Schacht ist
Die wohl unkomplizierteste Variante wäre Smith zurückzuholen. Er kennt das Team und die Liga und man weiß ganz genau, was man bekommt.
Die Spielerfrage ist, falls das nötige Budget da ist, wirklich kein Problem.
Beispiel: Aus dem 25-Mann-Kader von Italien be Olympia (Link) kamen 14 von Bozen/Bruneck. Zählt man Clara noch weg, bleiben schon mal 10 potentielle Kandidaten.
Fadani, Kostner, Zanetti, Morini, DeLuca, Segafredo und Pietroniro haben alle schon Verträge.
Gibt ja viele Teams in der Lombardei wo die Jugendspieler dann direkt in die Schweiz gehen. Vlt schafft man es so einige in Italien zu halten.
Da winkt immer noch die Möglichkeit einer Schweizer Lizenz (wenn auch in Zukunft in abgeschwächter Form) und das werden sich viele sicherlich trotzdem nicht entgehen lassen.
So schlecht sehe ich den Italienischen Spieler Markt jetzt nicht, außerdem erweitert sich der ja laufend
Wo genau? Die neuen Einbürgerungsgesetze haben den Großteil des Italo-Pools quasi ausgehebelt, viele Italos, in der Alps waren schon mal in der ICE und sind aus gutem Grund wieder dort oder wurden komplett ausgemustert und gar nicht wenige sind sogar in der Alps keine Schlüsselspieler. Bei den Einheimischen selbst ist allein die Suche nach einzelnen möglichen Kandidaten mehr als nur ein Kraftakt, da kaum was da ist und die Akademien noch nichts abwerfen. Wo da das Material da sein soll, um eine starke ICE-Mannschaft von Null auf aufzubauen, ist mir ein Rätsel.
also würd am Italienischen Spielermarkt eh nur das passieren was es am Österreichischen schon lange gibt
Die Liga glaub ich profitiert mehr von 2 starken italienischen Mannschaften, als von 3, die sich wegen des begrenzten Angebots gegenseitig schwächen. Ganz zu schweigen davon, dass ein solches Investorenprojekt ohnehin ein Ablaufdatum hat.
Naja auch hier, siehe Budapest, die kommen da auch mit 10 Legios und ein paar Ungarn, die mit ach und Krach Ligatauglich sind über die Runden. Da sehe ich beim italienischen/Italo Spielermarkt mit 2 bzw. davor 3 Italienischen ICE Teams sowie 7 Alps Teams nicht mehr Probleme.
Mailand will laut Gios aber nicht "über die Runden kommen", sondern vorne mitspielen und dafür brauch man entsprechendes Material bei den Italienern. Die Jahre zuvor mit Asiago sind halt kaum damit zu vergleichen, da Asiago deutlich weniger Budget als Bruneck und Bozen hatte, nie einen Spieler dort abwerben konnte und auch sportlich kaum Ambitionen hatte.
Ich seh bei dem Ganzen (ohne genaueres Hintergrundwissen), jetzt nicht wirklich mehr Risiko als bei Budapest.
Das größte Problem ist und bleibt der italienische Spielermarkt und die neuen Einbürgerungsgesetze. Allein bei den Verteidigern ist das Angebot jetzt schon kaum für 2 Teams ausreichend. Sollte Mailand wirklich mit den Investoren ein hohes Budget stellen können, werden sie sich sicherlich jeden Italo krallen, der irgendwie Rang und Namen hat, ergo versuchen bei Bozen und Bruneck zu wildern. Anders wärs ja gar nicht möglich, da es momentan keine Mannschaft dort gibt. Im schlechtesten Fall formt sich eine Italo-Mannschaft, die ihresgleichen sucht und hat einen italienischen Spielermarkt, wo die Preise explodieren.
Was auf jeden Fall hoffe das man an die Tradition mit Saima usw anknüpfen kann
Das ist mehr 30-35 Jahre her. An was will man da bitte anknüpfen, wenn der Großteil der neuen Generation der Fans in Mailand diese Zeiten wahrscheinlich selbst nicht mal miterlebt hat. Schon generell eigenartig, dass in der ganzen Diskussion rund um Mailand überall die glorreichen Zeiten aus den 90ern heraufbeschworen werden. Wenn das die Erwartung an dieses Projekt ist, dann kann man die Leute fast nur enttäuschen.