Einspruch, Euer Ehren! Der von Dir zitierte Paragraf 2 Abs 1 Ziffer 1 Medizinproduktegesetz verlangt für ein Medizinprodukt, dass es "vom Hersteller zur Anwendung für Menschen" zB für die Verhütung von Krankheiten "bestimmt" ist (Normzweck: "Konsumentenschutz").
Und das tun die Hersteller der Masken nicht, die "Großen" schreiben auf die Verpackungen sogar ausdrücklich drauf, dass ihre Maske "kein Medizinprodukt" ist, warnen also die "Konsumenten" sogar vor falscher "Sicherheit" (so wie Gesundheitspolitiker auch), um rechtliche Schwierigkeiten von vornherein auszuschließen.
Lieber Vincente, im engstinigst möglichen juristischen Kastldenken hast Du sogar recht. So ein Denken halte ich aber für gefährlich.
Ich kenne aus Schulungen das Beispiel Sonnenschirm. Der hat auch eine medizinische Wirkung (schützt vor Sonnenbrand und Überhitzung). Ohne Kennzeichnung ist er aber kein Medizinprodukt - gut so.
Die Situatiion hier ist aber eine andere. Wir haben eine veritable Gesundheitskrise und der Gesetzgeber schreibt das Tragen eines Schutzes gegen Tröpfcheninfektion vor. Wenn man jetzt unter dem Deckmantel des Verbraucherschutzes einen Weg propagiert, der defakto die regulatorischen Standards der Steinzeit wieder einführt, dann zemmentiert man das Problem ein - statt es zu lösen.
Damit bin ich am Kern meiner Aussage. Mit Rechtsverdrehen wird man das Problem nicht lösen. Wir kennen uns persönlich und ich hab mir das sogar einen Tag lang überlegt, ob ich was antworte. Bitte entschuldige, wenn hier etwas persönliches mitschwingt.
Eigentlich schätze ich Dich sehr, sehr sogar aber in diesem Thread ärgere ich mich nun seit Monaten über Deine Posts. Ich habe den Eindruck, dass Du Dich über jeden lustig machst und ihn runter machst, der einen Lösungsansatz versucht.
Wer ein Medikament testet ist doof, wer einen Impfstoff entwickelt ist auch doof, wer von Herdenimmunität redet ist auch doof. Aber selbst, machst Du nichts anderes alles die Dinge hochgebildet zu zerreden. Sorry, aber so kommen die Posts bei mir an.
Es geht vor allem darum das Problem zu lösen. Dazu gehört es nunmal Kompromisse einzugehen. Daher habe ich die nüchterne Einschätzung des AGES-Vorstands gestern gut gefunden. Sie bereitet den Boden, um die Situation so einzuordnen, dass sie beherrschbar wird.
Seit Monaten werden die Schweden wegen dem Wort Herdenimmunität an den Pranger gestellt. Sie haben unbestritten ihre Fehler gemacht. Aber an alle, die bei uns so klug reden. Wir haben es einen Dreck besser gemacht. Wir haben g'scheit geredet und vor dem Thema Immunisierung die Augen zu gemacht. Jetzt läuft die Infektionswelle gerade voll durch unsere Gesellschaft. Die Kontrolle ist verloren gegangen. Wir brauchen auf niemand mit dem Finger zeigen. Zum Glück zeigt es sich, dass die Gefahr insgesamt kleiner ist als anfangs befürchtet. Man wird ist Eck der Leugner gedrängt, wenn sowas sagt. - sogar der Ages Vorstand als Virologe.
Bla, bla, bla statt Problemlösung.
Warum bei mir diese Emmotion mitschwingt? Das große Problem der Corona-Versteher (im Gegensatz zu uns Leugern) ist es, dass sie so auf Corona fixiert sind, dass sie die Kollateralschäden nicht sehen. Die sind in meiner Familie aber mittlerweile irreparabel. Deswegen, Schluss bitte mit bla, bla und lösungsorientiert denken.
Glaub mir, davon werden am Ende auch die Corona-Risikogruppen profitieren.
Sorry, aber das musste jetzt raus.