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Wo kann man wirklich gesundes Brot kaufen – Erfahrungen?

  • Pucki
  • 18. Juni 2026 um 11:39
  • Online
    christian 91
    NHL
    • 19. Juni 2026 um 08:44
    • #26
    Zitat von Eisprinz

    Wahrscheinlich muss er den Baum selbst fällen und aus dem Wald schaffen, dann relativiert sich das wieder ein bisschen… 😁

    Auf der anderen Seite bemerkenswert. Tauschen und handeln wie früher :thumbup: In dieser Konstellation hat der eine viel Mehl, der andere sieht den Baum vor lauter Wald nicht 8)

  • orli
    weiß/alt/toxischMann
    • 19. Juni 2026 um 09:02
    • #27
    Zitat von VincenteCleruzio

    Mir ist es ähnlich gegangen, wie Dir. Bei mir war der Anlass, Brot nicht mehr zu kaufen, sondern selber zu backen, aber die zufällige Bekannschaft mit einem Vertreter für Backmittel - danke ÖBB, Speisewagen -, der mir erzählt hat, was er den Bäckern so an Hilfsstoffen verkauft.

    Da habe ich dann vor gut 30 Jahren angefangen, selbst zu backen, und bin dann recht bald zum Sauerteig gekommen. Und dann war es wieder ein Zufall - diesmal danke ORF -, nämlich ein Bericht über einen Wiener Konditor, der in Japan helfen sollte, eine Kette Wiener Kaffeehäuser aufzubauen, und dem die japanischen Zöllner bei der Einreise seinen Super-Sauerteig abgenommen haben. Sein "Plan B": Anruf bei den Kumpels in Wien, damit sie ein bissl vom Sauerteig trocknen, dann pulverisieren und das Pulver mit einem Brief nach Japan schicken.

    Mach ich seither auch so. Hab ein Glasl mit getrockneten, pulverisierten triebigen Sauerteig, weck - je nach Außentemperatur 4 bis 6 Tage vor dem geplanten Backtag - einen Teelöffel davon mit Wasser und Roggenmehl auf und füttere ihn 1 x pro Tag, bis ich genug Anstellgut für 30 "Paarl" und einen Laib Roggenbrot habe. Ausschließlich Biomehle werden verwendet, sind zwar teurer, aber das Brot ist immer noch deutlich billiger als der Supermarktschrott und um Hausecken billiger als das von guten Bäckern.

    Das mache genau 1 x pro Monat, die "Paarl" kann man gut einfrieren. Null Stress mit dem Sauerteig. Und wenn sich der Trockensauerteig im Glasl dem Ende zuneigt, streich ich etwas von fertigen Sauerteig dünn auf Backpapier, in 2, 3 Tagen ist er getrocknet.

    Hier im Herzen der Alpen gibt es auch nur noch wenige gute Bäcker (Moschen zB) sie verlangen allerdings Apothekerpreise für gutes Sauerteigbrot.

    Zum Brot auf den "Bauernmärkten" in Innsbruck nur der dänische Spruch aus der Zeit der Anti-AKW-Bewegung "Nej, tak".

    Alles anzeigen

    Bäckerei Bucher in Axams/Götzens/Hall gibt 3 mal die Woche ein Holzofenbrot nach 400 Jahr altem Rezept lässt sich gut mit einem Einkauf beim Metzger Schweighofer in Götzens verbinden und als Belohnung noch ein Eis von Leis in Axams (leider bald nicht mehr in Axams), Moschen ist auch super Kärntner Laib oder die ganzen Vollkornsorten z.B., Die Bäckereien in Mittenwald z.B. Rieger. Rainer in Zirl macht seine französischen Baguette mit Mehl aus Frankreich.

    Es gibt sie noch die guten Handwerker nur werden es leider jedes Jahr weniger. Liegt auch daran, dass Bäcker Lehrlinge nicht vor 4 Uhr früh arbeiten dürfen, da wird in fast allen Bäckereien "nur" mehr aufgeräumt.

  • VincenteCleruzio
    un galant´omu
    • 19. Juni 2026 um 10:18
    • #28
    Zitat von orli

    ... Es gibt sie noch die guten Handwerker nur werdenhttps://bsky.app/profile/meidastouch.com/post/3mojc5222is2s es leider jedes Jahr weniger. Liegt auch daran, dass Bäcker Lehrlinge nicht vor 4 Uhr früh arbeiten dürfen, da wird in fast allen Bäckereien "nur" mehr aufgeräumt.

    Gott sei Dank, gibt es sie noch. Aber ich mag nicht mit dem Radl, mit Öffis oder gar mit dem Auto nach Götzens oder nach Mittenwald um einen Laib Brot fahren.

    In der Stadt Innbruck werden sie echt rar. Alleine wie viele Metzger verschwunden sind seit der Studentenzeit hier. Meine 1. Wahl damals war der "Metzger Mann". Wo er war, ist jetzt die "Ursulinenpassage". Dass ich dort jetzt sardische Spezialitäten kaufen kann, tröstet mich wenig..

  • orli
    weiß/alt/toxischMann
    • 19. Juni 2026 um 11:09
    • #29

    Fahr auch nicht um einen Laib Brot irgendwo hin, sondern mach Großeinkauf. Gerade die Fleisch und Wurstwaren vom Schweighofer sind es wert, macht, außer Salami, Wurst noch selber auch Zwiebelmettwurst Leberstreichwurst. Brot eignet sich herrvorragend zum einfrieren.

    Kann mich auch an sehr viele Metzger erinnern. Immer nach einer Frühschicht mit dem Radl heim gefahren und in der Gumpstr. beim Metzger eine Fleischkässemmel mit Senf und Pfefferoni, die waren schon vorgeschnitten und der Fleischkas ist sowieso nach Augenmaß abgeschitten worden - 10 Schilling.

    Gutes essen ist mir, fast, jeden Weg wert.

    Metzgerei Klima Mieming super Fleischkas, mit Haas Rezept war der Metzger in Telfs.

  • Elliot
    elliot
    • 21. Juni 2026 um 11:33
    • #30

    hab auch ein paar Mal selber Sauerteigbrot gebacken, das wäre wahrscheinlich die beste Option. Aber wenn man wirklich garkeine Freude dran hat, dann wäre es mir auch zu aufwendig. Und im Alltag backe ich auch nicht, vielleicht mal am Wochenende, wenn ich Zeit und Lust hab. Sonst geh ich auch zum Bäcker.

    Aber kleinere Laibe und dann einen Teil einfrieren ist sicher ein guter Tipp. Großes Gefrierfach war eh allgemein ein riesiger Gamechanger für mich, friere so gut wie alles ein. Könnte man auch den fertigen Teig einfrieren und dann nur mehr backen, oder zerstört das irgendwas im Prozess, weiß das jemand?

  • Demolition Man
    Heavy Metal
    • 21. Juni 2026 um 14:40
    • #31

    Ich würde es mal eine Zeit lang mit Roggenbrot probieren, das hat mir auch geholfen. Und ich habe kein Problem mit Weizen. Richtig gutes Brot bekommst bei allen großen und kleinen Bäckern in Wien, nur ja kein Brot aus dem Supermarkt, das ist tlw. wie ein Schwamm. Zwar nicht alles aber großteils.

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