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Wo kann man wirklich gesundes Brot kaufen – Erfahrungen?

  • Pucki
  • 18. Juni 2026 um 11:39
1. offizieller Beitrag
  • Pucki
    Nachwuchs
    • 18. Juni 2026 um 11:39
    • #1

    Mir geht das Brot vom Supermarkt schon extrem auf die Nerven. In letzter Zeit ist auch noch dazugekommen, dass ich es anscheinend immer schlechter vertrage. Merk das nach dem Essen recht schnell wenn sich der Magen aufbläht. Bei anderen Sachen wo Gluten drinnen wäre, merk ich das aber nicht.

    Bekommt man irgendwo wirklich gesundes Brot her? Also bei gesund mein ich, dass man es besser verträgt. Oder muss man es dann selbst backen wenn man darauf sensibel reagiert?
    Reicht es aus zu den üblichen Bäckereiketten zu gehen oder muss es dann so ein hipper Lifestyle-Bäcker sein wenn man wirklich gute Qualität haben will?

  • Klaro
    NHL
    • 18. Juni 2026 um 11:44
    • #2

    Du sprichst mir aus der Seele, es ist wirklich übel bezüglich Brot. Wenn dir ein dunkles Brot kaufst musst du schon froh sein wenn es anständig gebacken ist. Fast immer hast aussen einen dunklen harten Rand und innen bleibt es am Messer kleben weil die Backzeit zu heiß und zu kurz ist. Und das passiert dir sowohl im Spar als auch bei der Bäckerei um die Ecke ... zum 🤮.

  • Patman
    Forumsdepression
    • 18. Juni 2026 um 11:44
    • #3

    Back einfach selbst, sobald einen guten Sauerteig hast ist das 30 Minuten aktiver Aufwand pro Woche.

  • christian 91
    NHL
    • 18. Juni 2026 um 11:45
    • #4

    Hast dich schon mal auf allergische Reaktionen testen lassen?

  • christian 91
    NHL
    • 18. Juni 2026 um 11:46
    • #5

    Wer ist aus Klafu? Bäckerei Auer ist verdammt gut, Wienerroither gibts auch in Villach und hat gute Ware.

  • Puwackl
    Sempahefn
    • 18. Juni 2026 um 11:48
    • #6

    diverse Bauernmärkte sind immer ein guter Tipp

  • Eisprinz
    Prinz der Herzen
    • 18. Juni 2026 um 11:49
    • #7

    Auer gibt’s auch in Villach.
    Mein Tipp für gutes Brot: einfach zum nächstgelegenen Bauer, die backen für gewöhnlich jede Woche.

  • xtroman
    4ever#44
    • 18. Juni 2026 um 11:52
    • Offizieller Beitrag
    • #8
    Zitat von christian 91

    Wer ist aus Klafu? Bäckerei Auer ist verdammt gut, Wienerroither gibts auch in Villach und hat gute Ware.

    Die Bäckerei Walter in der 10.-Oktober-Straße ist mMn besser als Auer, backe aber auch oft selber!

  • Pucki
    Nachwuchs
    • 18. Juni 2026 um 12:02
    • #9
    Zitat von Patman

    Back einfach selbst, sobald einen guten Sauerteig hast ist das 30 Minuten aktiver Aufwand pro Woche.

    Das ist nix für mich. Hatte mal eine Freundin, die hat immer Brot gebacken. Da hat meine gesamte Ernährung nur aus Wurstbrot ausgesehen weil man da regelmäßig backen muss um den Sauerteig irgendwie am Leben zu halten. Also so viel Brot will ich dann doch nie mehr wieder essen müssen.

    Zitat von christian 91

    Hast dich schon mal auf allergische Reaktionen testen lassen?

    Ja da ist nix.
    Was ich gelesen habe, weiß nicht ob das stimmt, angeblich hat es einen großen Einfluss wie lange man den Teig ruhen lässt bevor man ihn bäckt. Das kann dann oft zu Problemen führen. Und gerade bei dem industriell hergestellten Brot vom Supermarkt oder gar Discounter, wird auf die Ruhezeit gerne verzichtet weil das einfach Geld kostet.

    Zitat von Puwackl

    diverse Bauernmärkte sind immer ein guter Tipp

    Ja hab ich mir auch schon gedacht, so einfach ist das aber in Wien auch nicht. War vor kurzem in der Steiermark, dort hat man gutes Bauernbrot bekommen. Da gabs am Samstag noch einen Markt. Das hat gut geschmeckt und mir gings danach auch nicht schlecht.

  • christian 91
    NHL
    • 18. Juni 2026 um 12:04
    • #10

    Das waren noch Zeiten als der Bäcker am Vormittag noch hupend in die Straße einbog und frische Ware anbot 😍

  • Darren
    KHL
    • 18. Juni 2026 um 12:11
    • #11

    Pucki

    probier mal die Brote vom Joseph.

    Und bezüglich Sauerteig, nein du musst nicht regelmäßig damit backen. Du musst aber deinen Sauerteigansatz regelmäßig "füttern".

  • DennisMay
    Laptopbesitzer
    • 18. Juni 2026 um 12:56
    • #12
    Zitat von Puwackl

    diverse Bauernmärkte sind immer ein guter Tipp

    Nicht wirklich, hatte bis vor 4 Jahren regelmäßig bei zwei Bauern eingekauft, bis ich auch Probleme hatte, auf Nachfrage wurde zugegeben mittlerweile Backmischungen zu verwenden.

    Bei den Supermarktbäckern halte ich mich mittlerweile von M-Preis, Lidl und Hofer fern.

    Vom Billa empfehle ich das Roggen Pur, gibts dort auch als Semmel.

    Bin ich in den Weißbrotländern, Italien, Spanien oder Portugal habe ich nie Probleme, nur hier.

    In der Coronazeit habe ich dieses Rezept gefunden und für gut befunden, gibts sogar beim Frühstück bei uns.


    • 1-2 Eßlöffel Honig
    • 250 ml warmes Wasser
    • 250 ml kaltes Wasser
    • Halber Würfel Germ
    • 200g Mehl Typ 550
    • 200g Mehl Typ 1800
    • 6 g Salz
    • 125 g Sonnenblumenkerne
    • 25g Kürbiskerne

    Zubereitung:

    1. Honig im warmen Wasser auflösen und kaltes Wasser dazugeben. Dann die Hefe dazugeben und ca. 10 Minuten stehen lassen.
    2. Mehl, Salz und Sonnenblumenkerne in einer Schüssel mischen & Honig-Hefe-Wasser dazugeben
    3. Umrühren mit einem Schneebessen (Teig bleibt relativ flüssig)
    4. Kastenform mit Butter einfetten
    5. Teig in Kastenform geben und mit Kürbiskernen bestreuen
    6. 20 Minuten bei 80 Grad im Ofen lassen
    7. danach Temperatur auf 190 Grad erhöhen und ca. 45-60 Minuten fertig backen
    8. Stichtest mit Gabel oder Stäbchen
  • Blaubarschbube
    Backhendlfriedhof
    • 18. Juni 2026 um 13:12
    • #13
    Zitat von christian 91

    Wer ist aus Klafu? Bäckerei Auer ist verdammt gut, Wienerroither gibts auch in Villach und hat gute Ware.

    Bäckerei Wultsch, in der Völkermarkterstraße klagenfurt, stadtauswärts, sehr gutes brot!

  • Patman
    Forumsdepression
    • 18. Juni 2026 um 13:15
    • #14
    Zitat von Pucki

    Das ist nix für mich. Hatte mal eine Freundin, die hat immer Brot gebacken. Da hat meine gesamte Ernährung nur aus Wurstbrot ausgesehen weil man da regelmäßig backen muss um den Sauerteig irgendwie am Leben zu halten. Also so viel Brot will ich dann doch nie mehr wieder essen müssen.

    Man muss nur 1 Mal in 1-2 Wochen backen. Ich back 1 Mal in der Woche ein 1kg Brot, das reicht für 2 Personen eine Woche und wir essen nicht wirklich viel Brot.

  • Pucki
    Nachwuchs
    • 18. Juni 2026 um 13:35
    • #15
    Zitat von Darren

    Pucki

    probier mal die Brote vom Joseph.

    Inwiefern unterscheiden sich die Brote von den anderen Bäckern bzw. halt Ketten wie der Bäckerei Geier etc.?

    Also den Unterschied zwischen Supermarkt und allen anderen Bäckern sehe ich ja, aber wo ist dann der Unterschied zwischen einem Bäcker, der viele Bio-Zutaten nimmt und alles aus der Region bekommet zu eben "Lifestyle"-Bäcker?

    Zitat von Patman

    Man muss nur 1 Mal in 1-2 Wochen backen. Ich back 1 Mal in der Woche ein 1kg Brot, das reicht für 2 Personen eine Woche und wir essen nicht wirklich viel Brot.

    Kann man das selbstgebackene Brot auch so einfach einfrieren wie die anderen?
    Solange die Feuchtigkeit drau0ßen ist, sollte es eigentlich gehen oder?

  • DieblaueRapunzl
    NHL
    • 18. Juni 2026 um 13:37
    • #16
    Zitat von Patman

    Back einfach selbst, sobald einen guten Sauerteig hast ist das 30 Minuten aktiver Aufwand pro Woche.

    Zitat von Pucki

    Das ist nix für mich.

    gibt auch Rezepte wo du das in einem Rutsch durch machen kannst und in unter 1:30 Std gutes Brot hast. Damit bist du deutlich flexibler und musst nicht elendiglich an Wurstbroten zu Grunde gehen ;)

    Aber ein absolute JA zu selber backen. Mach das seit gut einem Jahr und hab seit dem vl. 1x aus der Not heraus Brot im Geschäft gekauft...

  • Darren
    KHL
    • 18. Juni 2026 um 13:58
    • #17
    Zitat von Pucki

    Inwiefern unterscheiden sich die Brote von den anderen Bäckern bzw. halt Ketten wie der Bäckerei Geier etc.?

    Wichtigster Grund es schmeckt mir persönlich sehr gut.

    Zitat von Pucki

    Also den Unterschied zwischen Supermarkt und allen anderen Bäckern sehe ich ja, aber wo ist dann der Unterschied zwischen einem Bäcker, der viele Bio-Zutaten nimmt und alles aus der Region bekommet zu eben "Lifestyle"-Bäcker?



    Und zu mindestens in der Linzer Filiale steht genau von wo ihre Zutaten sind.
    Aber am besten die Webseite anschauen.
    Würde ich jetzt nicht als Lifestyle Bäcker sehen

    Gerade das Ur-Getreide Brot könnte was für dich sein.

  • VincenteCleruzio
    un galant´omu
    • 18. Juni 2026 um 14:00
    • #18
    Zitat von Pucki

    ..., weil man da regelmäßig backen muss um den Sauerteig irgendwie am Leben zu halten. Also so viel Brot will ich dann doch nie mehr wieder essen müssen.

    Mir ist es ähnlich gegangen, wie Dir. Bei mir war der Anlass, Brot nicht mehr zu kaufen, sondern selber zu backen, aber die zufällige Bekannschaft mit einem Vertreter für Backmittel - danke ÖBB, Speisewagen -, der mir erzählt hat, was er den Bäckern so an Hilfsstoffen verkauft.

    Da habe ich dann vor gut 30 Jahren angefangen, selbst zu backen, und bin dann recht bald zum Sauerteig gekommen. Und dann war es wieder ein Zufall - diesmal danke ORF -, nämlich ein Bericht über einen Wiener Konditor, der in Japan helfen sollte, eine Kette Wiener Kaffeehäuser aufzubauen, und dem die japanischen Zöllner bei der Einreise seinen Super-Sauerteig abgenommen haben. Sein "Plan B": Anruf bei den Kumpels in Wien, damit sie ein bissl vom Sauerteig trocknen, dann pulverisieren und das Pulver mit einem Brief nach Japan schicken.

    Mach ich seither auch so. Hab ein Glasl mit getrockneten, pulverisierten triebigen Sauerteig, weck - je nach Außentemperatur 4 bis 6 Tage vor dem geplanten Backtag - einen Teelöffel davon mit Wasser und Roggenmehl auf und füttere ihn 1 x pro Tag, bis ich genug Anstellgut für 30 "Paarl" und einen Laib Roggenbrot habe. Ausschließlich Biomehle werden verwendet, sind zwar teurer, aber das Brot ist immer noch deutlich billiger als der Supermarktschrott und um Hausecken billiger als das von guten Bäckern.

    Das mache genau 1 x pro Monat, die "Paarl" kann man gut einfrieren. Null Stress mit dem Sauerteig. Und wenn sich der Trockensauerteig im Glasl dem Ende zuneigt, streich ich etwas von fertigen Sauerteig dünn auf Backpapier, in 2, 3 Tagen ist er getrocknet.

    Hier im Herzen der Alpen gibt es auch nur noch wenige gute Bäcker (Moschen zB) sie verlangen allerdings Apothekerpreise für gutes Sauerteigbrot.

    Zum Brot auf den "Bauernmärkten" in Innsbruck nur der dänische Spruch aus der Zeit der Anti-AKW-Bewegung "Nej, tak".

    3 Mal editiert, zuletzt von VincenteCleruzio (18. Juni 2026 um 14:40)

  • ToniZamboni
    EBEL
    • 18. Juni 2026 um 14:13
    • #19
    Zitat von Pucki

    Das ist nix für mich. Hatte mal eine Freundin, die hat immer Brot gebacken. Da hat meine gesamte Ernährung nur aus Wurstbrot ausgesehen weil man da regelmäßig backen muss um den Sauerteig irgendwie am Leben zu halten. Also so viel Brot will ich dann doch nie mehr wieder essen müssen.

    Du musst nicht regelmäßig backen, sondern lediglich den Teig regelmäßig (so jede 7-10 Tage) etwas "füttern". Falls du nur ganz selten backst, kannst du ihn sogar einfrieren, da hält er locker ein halbes Jahr.

  • mcguy
    In(n)sight
    • 18. Juni 2026 um 16:32
    • #20
    Zitat von VincenteCleruzio

    Hier im Herzen der Alpen gibt es auch nur noch wenige gute Bäcker (Moschen zB) sie verlangen allerdings Apothekerpreise für gutes Sauerteigbrot.

    offenbar hast du noch nicht am Österreichischen Brotwettbewerb teilgenommen, eine medaille wäre dir wohl sicher gewesen ... ;) d i e, nämlich die goldene holte sich stattdessen heuer zum 6.mal und gleich 31- fach der Bäcker Ruetz, immerhin unter 54 betrieben und 1100 produkten ;

    dessen `Rudolfslaib´ (€ 3,40), benannt nach Rudolf Ruetz (dem großvater vom Christian) hätte ich auch weiterempfohlen (zb mit Pecorino Sardo), wäre da nicht dein beitrag dazwischengekommen ... falls du jedoch gelegentlich einen brot`fremdgang´ unternimmst würde mich dein urteil über den `Rudolf´ interessieren.

    Ruetz gewinnt Internationalen Brotwettbewerb

    Rudolfslaib

  • VincenteCleruzio
    un galant´omu
    • 18. Juni 2026 um 16:45
    • #21

    Ja, bei einem der vielen Ruetz war ich in der Tat noch nie.

    Weil ich ja, wie geschrieben, seit drei Jahrzenten mein Brot selbst backe, von dem ich nie sagen würde, dass es was Besonderes oder gar "preiswürdig" wäre - mir ist immer bewusst, dass ich blutiger Amateur und kein Profi bin, der das Handwerk des Brotbackens von der Pike auf gelernt hat. Mehr als zwei zweistündige (Sauerteig)Brotbackkurse der Volkshochschule habe ich nicht intus.

    Aber erfreulich, wenn Ruetz für 3,40 Euro ein halbes Kilo gutes Brot verkauft.

    4 Mal editiert, zuletzt von VincenteCleruzio (18. Juni 2026 um 17:55)

  • Roki
    Rentier auf Kufen
    • 18. Juni 2026 um 18:03
    • #22
    Zitat von Pucki

    Das ist nix für mich. Hatte mal eine Freundin, die hat immer Brot gebacken. Da hat meine gesamte Ernährung nur aus Wurstbrot ausgesehen weil man da regelmäßig backen muss um den Sauerteig irgendwie am Leben zu halten. Also so viel Brot will ich dann doch nie mehr wieder essen müssen.

    Man kann auch kleinere Laibe backen.

    Ich hab mir vor 12 Jarhen selbst Sauerteig gezogen, und seitdem verwende ich dieselbe Kultur. Der Sauerteig hält flüssig, im Kühlschrank 2-3 Wochen, also man muss nicht unbedingt jede Woche backen. Man kann auch kleiner Laibe backen, was allerdings in Bezug auf den Energieverbrauch beim Backen weniger effizient ist.

    Oder man backt für jemand anderen mit. Ich hab z.B. mit einem Freund ein Abkommen: Ich bekomme für 10 Laibe Brot einen Baum aus seinem Wald. So mach ich jedes mal 2 kleine Laibe (kaum mehr Aufwand als einen großen Laib), und bekomme dafür ausreichend Holz zum Heizen. 8)

  • christian 91
    NHL
    • 18. Juni 2026 um 18:38
    • #23
    Zitat von Roki

    Ich bekomme für 10 Laibe Brot einen Baum aus seinem Wald. So mach ich jedes mal 2 kleine Laibe (kaum mehr Aufwand als einen großen Laib), und bekomme dafür ausreichend Holz zum Heizen. 8)

    Alter Falter. Lieferst das Brot dann mit dem Gabelstapler oder in Stücken. 10 Laib Brot und einen Baum dafür? Oder sind die Bäume rund um Villach kleiner als bei mir?

  • Hansi79
    LAGREINER
    • 18. Juni 2026 um 19:03
    • #24

    Finnische Bäume, wenn ich mich nicht ganz täusche.

  • Eisprinz
    Prinz der Herzen
    • 18. Juni 2026 um 22:02
    • #25
    Zitat von christian 91

    Alter Falter. Lieferst das Brot dann mit dem Gabelstapler oder in Stücken. 10 Laib Brot und einen Baum dafür? Oder sind die Bäume rund um Villach kleiner als bei mir?

    Wahrscheinlich muss er den Baum selbst fällen und aus dem Wald schaffen, dann relativiert sich das wieder ein bisschen… 😁

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