„Dann schickt man die GmbH halt in Konkurs und gründet neu“ ist schon sehr vereinfacht.
Negatives Eigenkapital ist nicht automatisch gleichbedeutend mit sofort fälligen Schulden, und ein Konkurs wäre kein folgenloser Neustart. Da reden wir über Gläubiger, Verträge, Lizenz, mögliche Haftungen und massiven Vertrauensverlust.
Gerade im Profisport ist das nicht einfach ein Buchhaltungstrick, bei dem man die alte Hülle entsorgt und mit neuer GmbH unbelastet weitermacht.
Gläubiger bei dem was Ausständig ist wäre halt nur die Finanz. ![]()
Klar geht es nicht einfach und du musst sicherstellen, dass die Personen andere sind und es geht nicht von heut auf morgen mit den Verträgen.
Aber den Personen die da im Hintergrund sitzen sollten schon schlau genug sein.
Wenn man es gleich am Ende der letzten Saison gemacht hätte, dann wär das sicher leichter gegangen. Wollte eh genug Spieler loswerden oder selbst gehen. Neue Spieler und Sponsorverträge abschließen hättest dann schon geschafft bis zum Saisonbeginn.