Der Prozess war ja eine sehr eigenartige Affäre, eine Richterin, die von Anfang an eher aggressiv in Richtung der Klägerin agierte, die eindeutigsten Beweise (Polizeiaussagen, Gruppenchats der HC-Five) nicht zugelassen hatte, wodurch die Staatsanwaltschaft nur mit Platzpatronen schiessen konnte, die Verteidigung der Angeklagten, die zweimal durch psychologische Spielchen die Richterin zweimal dazu gebracht hat, die Jury (die wohl beide Male auf schuldig entschieden hätte) zu entlassen, und der Prozess daraufhin durch eine richterliche Entscheidung zu Gunstem der Angeklagten aufgrund fehlender Beweise (die ja nicht zugelassen wurden, selbst der leitende Ermittler wurde von der Richterin ausgeschlossen) und der dadurch schwachen Aussage der Klägerin beendet wurde...
In meinen Augen sprechen alle Indizien dafür, dass die HC-Five sich sehr wohl des sexuellen Übergriffs strafbar gemacht haben, aber aufgrund der Umstände damit davongekommen sind, wohingegen das Opfer als sex- und geldgeile Intriganten diffamiert wurde.
Also ja, normal sollte man als Fanbase da viel mehr als nur Bauchweh haben und daher finde ich die Aktion der Färjestad-Fans für sehr cool.
Aber dass bei uns in Österreich gerne mal über solche Sachen weggesehen wird, und in manchen Fällen leider immer noch als Kavaliersdelikt behandelt wird, vorallem weils ja einen Freispruch gab, ist auch nix Neues.
Okay, mit dem Hintergrundwissen wie das abgelaufen ist wäre es heftig wenn wir den verpflichten würden und das würde auch boykottiert gehört.
Ja leider ist das für viele in Österreich ein Art Kavaliersdelikt, das ist nochmal eine Verhöhung der Opfer die ein Leben lang darunter leiden müssen.