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Okanagan Hockey Academy in St. Pölten ersatzlos vor dem Aus?

    • Allgemeines
  • Studentin
  • 24. November 2025 um 22:14
  • WAT stadlau4EVER
    NHL
    • 26. November 2025 um 00:54
    • #26

    Ich beschäftige mich mit dem Eishockey in Niederösterreich seit den 70er Jahren. Damals war Krems in der Nationalliga (zweithöchste Spielklasse), danach Mödling (Meister Nationalliga 1987). Spätestens seit dem Rückzug von Mödling Mitte der 90er Jahre ist Niederösterreich mehr oder weniger Eishockeywüste geworden (vielleicht mit Ausnahme 2004, als man in Amstetten die U18 WM Division 1 veranstaltete), obwohl man jetzt mit den Sabres im Fraueneishockey ein Spitzenteam nach St. Pölten geholt hat, aber auch über einen gewissen Bekanntheitsgrad nicht herausgekommen ist.

    Mödling wurde mehrmals eine Eishalle versprochen, in St. Pölten hatte man im Traisenpark eine Eishalle für 2000 Personen (1995 ein Länderspiel gegen Italien vor ausverkauften Haus), die jetzige Eishalle ist für vielleicht 300 Personen gedacht. Da ist in der Vergangenheit einiges schief gelaufen. In St. Pölten gibt es vielleicht eine für die Akademie entsprechende Infrastruktur, aber höherklassiges Eishockey hat man in diesem Bundesland nicht aktuell durch den zuständigen Sportlandesreferenten, sondern bereits früher verbockt.

    Im Prinzip schade das eine Eishockey Akademie voraussichtlich verloren geht, aber da hat es mMn einfach an den notwendigen Voraussetzungen für die Zeit nach der Akademie gefehlt. MWn gibt es in St. Pölten im Erwachseneneishockey nur eine Hobbymannschaft, da hätte man früher daran arbeiten müssen um hier dem ausgebildeten Nachwuchs eine Perspektive zu geben.

  • WiPe
    Eishockeyfan
    • 26. November 2025 um 01:20
    • Offizieller Beitrag
    • #27

    Jetzt konkret die Frage wer hätte das tun müssen?

    Aus dem eingangs geposteten Artikel nimmt der sportlandesrat ja den nöehv bzw höher greifend den öehv in die Pflicht sich um die passenden Strukturen bzw die Ausbildung der Sportler an der U17 glaub ich zu kümmern.

    Soll vielleicht heißen die sollen gefälligst bei der Politik vorstellig werden um Fördermittel zu lukrieren (wobei da wohl dieser Grundgedanke unser Geld für unsere leut) welche dann in entsprechende Strukturen gesteckt werden und dies nicht einer privaten (gewinnorientierten) Organisation zu überlassen?

    Ich les aus dem Artikel nur heraus was er nicht will aber keine Alternative dazu?

    Oder seh ich es einfach nur nicht?

    Und ja ich verstehe das Argument nicht das man die Festspiele nicht mit einer Eishockeyakademie vergleichen kann.

    Eben weil du selbst sagtest die Festspiele kennt man überall auf der Welt. Sind quasi ein Selbstläufer Werbungstechnisch.

    Das Land Salzburg investiert 400 Millionen in den Umbau der Festspielhäuser. Untermauert mit Studien das sich das locker rechnet mit den Umsätzen die die ganzen - hauptsächlich ausländischen - Touristen bringen.

    Nach der Logik unser Geld für unsere Leute dürfte das also in der Form nicht gefördert bzw vom Steuerzahler bezahlt werden.

    ja mag sein das nicht ALLES vom Steuerzahler bezahlt werden soll/muss

    Aber warum fängt man damit bei solchen Dingen an? Oder wie aktuell in Salzburg bei der Streichung des Pflegebonus?

    Warum durchforstet man nicht Förderung (teilweise mit der Gießkanne) an Firmen oder gar Großkonzerne a La KTM die Millionenförderungen/wirtschaftshilfen einsacken um dann den Aktionären satte Bonis auszuzahlen?

    Oder landesenergieversorger welche die hohen Strompreise "weitergeben" und den Managern dann Millionenboni gewähren weil sie so tollen Gewinn gemacht haben?

    Es gäbe genug Rädchen an denen man drehen kann um was zu erreichen.

    Und wenn er was für "unsere Leute" bzw einheimische eishakler machen möchte dann könnte er ja die Kosten für diese welche die Akademie kostet ja übernehmen. Dann hätte er was getan für unsere Leute und für unser Eishockey.

    Aber das verkauft sich wohl nicht so gut.

    Und ja der Verband könnte sich hier mehr auf die Beine stellen und die harte Arbeit der Sponsorensuche intensivieren.

    Müsste wäre wohl treffender als könnte.

    • Vorheriger offizieller Beitrag
    • Nächster offizieller Beitrag
  • WAT stadlau4EVER
    NHL
    • 26. November 2025 um 02:50
    • #28

    Ad. WiPe

    Natürlich wird auch jetzt bei der strengen Budgetdisziplin (?) noch genug gefördert, auch unrentable Bereiche.

    Eishockey leider kaum/nicht, und Niederösterreich ist da sowieso ein eigenes Kapitel (siehe mein Posting oben).

  • ReiniR
    Hobbyliga
    • 26. November 2025 um 06:25
    • #29

    ironischerweise gab es früher eine individuelle Förderung für NÖ Eishockeyspieler die in die OHA gegangen sind. Eltern bekamen nach Antrag 50% der rabattierten Akademiekosten von der Sportabteilung des Landes NÖ als Spitzensportförderung rückerstattet. Diese Förderung wurde aber von der vorherigen Regierung gestrichen und seither ist auch der Anteil an NÖern in der Akademie merklich zurückgegangen.

    Ein Schelm könnte meinen, die jetzige Situation sei vom Land NÖ selbstverschuldet, und da muss ich dieses Mal den derzeitigen Sportlandesrat in Schutz nehmen, weil das Streichen der Förderung hat nicht er verbockt.

  • Derek Cormier
    EBEL
    • 26. November 2025 um 08:56
    • #30
    Zitat von WiPe

    Und ja ich verstehe das Argument nicht das man die Festspiele nicht mit einer Eishockeyakademie vergleichen kann.

    Die Salzburger Festspiele sind mit dem Neujahrskonzert das kulturelle Aushängeschild Österreichs. Da zahlen die Menschen tausende von Euros für ein Ticket, lächerlich hohe Hotelzimmerpreise, dinieren in den besten Lokalen, etc. etc etc. Sowas (!) ist Umwegrentabilität. Um es sportlich zu sagen, dass eine ist die Champions League, das andere der Nachwuchs der Landesliga. Oder nur weil ich Eishockey spiele, kann ich mich auch nicht mit einem Sid Crosby vergleichen. ;)

    Aber generell kommt mir hier vor, es wird nicht gewusst was Okanagan sein soll/ist. Als die vor 15 Jahren nach Österreich geholt wurden, wollten sie, zumindest offiziell, das heimische Eishockey mitverbessern. Mit Alex Antonitsch wurde ein Aushängeschild für die Medien installiert, deswegen spielte ua auch sein Sohn Sam dort - richtiges Eishockey lernte er genauso wie Richter aber am US College, nicht in St. Pölten. Zudem sind beide 3. und 4.-Linienspieler in der ICE.

    Sportlich waren die aber immer ganz hinten. In den damaligen U18 und U20-Ligen waren sie meist abgeschlagen. Ein Erfolg war die Playoff-Teilnahme. Jetzt habe ich sie nicht mehr ganz so verfolgt, aber wenn derzeit wirklich fast nur noch ausländische Kinder dort spielen, sehe ich keinen Grund warum der österr. Steuerzahler das Hobby von ausländischen rich kids zahlen soll.

    Und Umwegrentabilität kann man nicht mit denen zusammen sagen. Mag sein dass der Mäci, die Kebabbude an der Ecke oder Rewe/Spar ein bisschen weniger Umsatz machen, aber das würden sie aller verkraften.

    Okanagan kann es ja probieren die Kinder aus dem südlichen und westlichen Wien anzuwerben. Denn von dort bist sowohl mit den Öffis als auch mit dem Auto schneller in St. Pölten als in Wien Kagran. Ich kenne aber keinen einzigen, der sein Kind dort hinschickt, weil die meisten Okanagan nicht einmal kennen. Enweder spielen die Kids bei den Tigers, bei den Caps, ganz ambitionierte fahren täglich nach Znaim rauf und andere organisieren Eishockeyrunden auf div. Hockeyrinks für deren Nachwuchs.

    Wenn wir jetzt sagen, Okanagan hat einen Mehrwert weil sie Jugendförderung machen und daher sollen sie weiterhin Steuergelder bekommen. Dann frage ich, warum haben die dann aber einen größeren Mehrwert als der Tanzverein, der Gitarrenlehrer oder der FC Ankerbrot die eben kein Geld aus dem Fiskus erhalten?

    Wie bereits mehrmals gesagt, hoffe ich, dass Okanagan bleibt. Aber dann sollen sie entweder ihr Anwerbekonzept ändern oder so wie Tausend andere Nachwuchsbeschäftigungen in Österreich, sich selbst finanzieren.

  • schreibfaul
    EBEL
    • 26. November 2025 um 09:34
    • #31

    Grundsätzlich befürworte ich jeden Standort, an dem etwas für Eishockey getan wird. Gleichzeitig ist es aber schon auch legitim, die Effizienz der Verwendung von Steuergeld zu hinterfragen.

    Erhofft hätte ich mir eigentlich, dass sich durch die Akademie der Standort selbst so weit belebt wird, dass sich dort ein durchgängiger Nachwuchs und mittelfristig auch eine AlpsHL-Mannschaft entwickelt, die im Osten jedenfalls wünschenswert wäre. Schade ist, das sich diese Entwicklung im Umfeld offenbar nicht eingestellt hat und zumindest von Außen betrachtet die OHA doch eher eine Ausbildungsstätte für Kinder reicher Eltern aus diversen Ländern mit mittelmäßigen Eishockeyambitionen (der wirkliche Top-Nachwuchs dockt nicht in der OHA Europe an) ist. Ob es wirklich die Aufgabe der öffentlichen Hand ist, dafür erhebliche Summen aufzuwenden, darf man schon in Frage stellen. Dabei gestehe ich zu, dass es mir äußerst schwer fällt, dem Reflex jede Maßnahme von diesem unsäglichen Herrn Landbauer nicht sofort zu verteufeln, nicht zu folgen.

    Ich glaube, dass diese Geld im österreichischen Eishockeysport mit mehr Treffsicherheit investiert werden kann, wobei die Befürchtung eher ist, dass es halt gar nicht mehr in den Sport investiert wird.

  • cheese_69
    EBEL
    • 26. November 2025 um 13:42
    • #32
    Zitat von Derek Cormier

    Die Salzburger Festspiele sind mit dem Neujahrskonzert das kulturelle Aushängeschild Österreichs. Da zahlen die Menschen tausende von Euros für ein Ticket, lächerlich hohe Hotelzimmerpreise, dinieren in den besten Lokalen, etc. etc etc. Sowas (!) ist Umwegrentabilität.

    Und ich Dummerle war doch wirklich der Meinung, dass das Neujahrskonzert von den Wiener Philharmonikern in Wien gespielt wird... aber sonst stimmt alles nur halt für Wien.

  • Derek Cormier
    EBEL
    • 26. November 2025 um 14:05
    • #33

    Wo schrieb ich dass das Neujahrskonzert in Salzburg stattfindet?

  • nichtkrampus
    Linza
    • 26. November 2025 um 14:13
    • #34
    Zitat von Derek Cormier

    Die Salzburger Festspiele sind mit dem Neujahrskonzert das kulturelle Aushängeschild Österreichs.

    War nicht ganz klar formuliert. Könnte man entweder lesen, dass die Salzburger Festspiele mit "ihrem" Neujahrskonzert Aushängeschild sind. Oder, dass die Festspiele "gemeinsam" mit dem Neujahrskonzert Aushängeschild sind.

    Edit: wollt nur erklären - habs im ersten Moment auch so gelesen - denk aber man wollte auch nicht

    Einmal editiert, zuletzt von nichtkrampus (26. November 2025 um 14:32)

  • Derek Cormier
    EBEL
    • 26. November 2025 um 14:23
    • #35

    Nach Aushängeschild steht das Wort Österreich. Stünde dies da nicht, gebe ich euch Recht. ;)


    Aber bitte lassen wir das. Jeder weiß was gemeint ist. Wir sind nicht in einem Germanistik-Seminar.

  • ReiniR
    Hobbyliga
    • 26. November 2025 um 18:02
    • #36

    seit heute offiziell:

    Okanagan Akademie schließt in St. Pölten per Juni 2026

    vielleicht gibt es 2026/2027 noch eine U20 Mannschaft, um Schülern die Möglichkeit zu geben die Schule (8. Klasse) zu beenden - wie gesagt vielleicht, wird gerade evaluiert.

  • geri_slov
    EBEL
    • 26. November 2025 um 19:43
    • #37

    meine 1. begegnung mit okanagan war vor 10 jahren, als wir anfänger aus mödling mit ELAP in der vorsaison in st.pölten trainieren durften und ich ganz beeindruckt von der okanagan war ;)

    und da war meine erste information " hier spielen nicht die besten sondern die kinder von reichen eltern aus russland und der ganzen welt":huh:

    es ist etwas überspitzt aber es trifft den punkt..

    als ich jetzt in den letzen monaten von der thematik in der NÖN etc gelesen hatte, wegen dem ende der förderungen (eiszeit vergünstigungen) war ich etwas überrascht-

    wenn du 35.000 € aufwärts bezahlst, warum muss es da überhaupt förderungen geben- das verstehe ich nicht - somit ist das jetztige infragestellen der politik sehr verständlich.

    eine förderung müsste doch dazu sein, das man die ausbildung für die besten (!) ansiedelt, und diese im optimalen (unrealistischem) fall sogar gratis bzw zumindest sehr günstig wäre..

    ohne das harrand konzept zu kennen, denke ich auch das unbedingt der U17 bis U20 bereich weiter gehen sollte, und das auch schaffen könnte ...

    ... und ja, österreicher war immer sehr wenige, es wurden dann glaub ich etwas mehr als die lower austria stars intensiver wurden und für die älteren eine perspektive vor ort schaffen wollten (wobei ich die finanziele seite, nicht kenne, kann mir nicht vorstellen das die auch 35k zahlen)

  • oilers99
    Nationalliga
    • 26. November 2025 um 20:00
    • #38

    Haben es echt nur 3 Spieler aus NÖ in die ICE oder Alps geschafft ? Philipp Wimmer , Bretschneider , Matzka , Baltram, Antonitsch, Richter, Geifes , Pöschmann , Schröder sind doch alle aus NÖ und waren in St.Pölten oder ?

  • RolandW
    Nachwuchs
    • 27. November 2025 um 11:35
    • #39

    Seit Jahren wird das niederösterreichische Eishockey mit Füßen getreten (Mödling, Klosterneuburg) Mir wird schlecht wenn die Politik (unabhängig welche Partei) so tut als läge ihr der Eishockeysport in NÖ so am Herzen. Auf Landesligaebene wurde fahrlässig nicht investiert (Überdachung Freieisflächen) auf Bundesliga-Ebene wird nun die einzige Ausbildungsstätte abgedreht. Die war zumindest die letzten 15 Jahre stabil vorhanden. Ich bin Vater von 2 Kindern, die in St. Pölten seit 5 Jahren spielen (U15 / U11) und war immer sehr zufrieden. Eine bewährte Institution abzudrehen ohne ein Nachfolgekonzept anzubieten ist ein Armutszeugnis für Weitsichtigkeit. Ist aber nicht anders zu erwarten für Politiker, die nur die nächste Wahl gewinnen wollen. Am besten unsere Kinder sitzen am Nachmittag mit dem Tablet auf der Couch. Bald haben zumindest die Eisstockschützen-Vereine genug Eiszeit in der St. Pölten Eishalle. Dann funktioniert zumindest die Umwegrentabilität beim Bierkonsum. Und da sind dann die Politiker auch wieder gerne dabei und lassen sich feiern. Prost!

  • RolandW
    Nachwuchs
    • 27. November 2025 um 11:51
    • #40

    PS: In der aktuellen U15 spielen nur 4 Ausländer (davon 2 Goalies)

  • geri_slov
    EBEL
    • 27. November 2025 um 13:06
    • #41
    Zitat von RolandW

    Seit Jahren wird das niederösterreichische Eishockey mit Füßen getreten (Mödling, Klosterneuburg) Mir wird schlecht wenn die Politik (unabhängig welche Partei) so tut als läge ihr der Eishockeysport in NÖ so am Herzen. Auf Landesligaebene wurde fahrlässig nicht investiert (Überdachung Freieisflächen) auf Bundesliga-Ebene wird nun die einzige Ausbildungsstätte abgedreht. Die war zumindest die letzten 15 Jahre stabil vorhanden. Ich bin Vater von 2 Kindern, die in St. Pölten seit 5 Jahren spielen (U15 / U11) und war immer sehr zufrieden. Eine bewährte Institution abzudrehen ohne ein Nachfolgekonzept anzubieten ist ein Armutszeugnis für Weitsichtigkeit. Ist aber nicht anders zu erwarten für Politiker, die nur die nächste Wahl gewinnen wollen. Am besten unsere Kinder sitzen am Nachmittag mit dem Tablet auf der Couch. Bald haben zumindest die Eisstockschützen-Vereine genug Eiszeit in der St. Pölten Eishalle. Dann funktioniert zumindest die Umwegrentabilität beim Bierkonsum. Und da sind dann die Politiker auch wieder gerne dabei und lassen sich feiern. Prost!

    geb dir vollkommen recht bei den freiluftflächen mödling etc..

    "abgedreht" wird hier jedoch der okanagan bereich, der unterstufen bereich mit den lower austria stars LAS wo deine 2 kinder sind bleibt ja bestehen...und das ist ja die "leistbare" schiene für die kinder der umgebung...U15 als SPG LSA mit OKA offenbar das die wenigen jungen (ausländischen) akademy spieler dabei sein können (und als "zahler" auch spielen müssen was euch eltern ja sehr erfreut weil sie euch die matche verlieren ;) )

    aber natürlich braucht ihr eine perspektive nach der U15 das ist klar, ich denke die fortsetzung mit U17 wird dann als LAS ja trotzdem weitergehen wenn die aktuellen kinder älter werden, und/oder neu dazukommen..

    der NÖ verband setzt ja weiter auf die unterstufe als basis, die dann weiter ausgebaut werden kann - unabhängig ob jemand "neuer" als ersatz mit entsprechenden kosten 30k aufwärts kommt .

    ich denke auch nicht das du als vater 2 kinder dir die okanagan kosten leistet möchtest (oder kannst) - da gebe es dann sowieso bessere alternativen..

    ich bin selber als vater seit 10 jahren dabei, und kenne all die schwierigkeiten hier in der gegend wien nur bestens

  • rot-weiss-rot
    Nachwuchs
    • 27. November 2025 um 13:54
    • #42

    Weil hier ja einige Namen von Spielern hineingeworfen wurden, auch von eher weniger erwähnenswerten, wohingegen die Steffler Brüder mMn durchaus ihren Beitrag zur Erfolgsstatistik leisten:

    Marco Richter (1995): Okanagan Absolvent und nach 2 Nordamerika-Saisonen (2014-16) in der Saison 2016/17 zum KAC gewechselt und dort 4 Saisonen in der ICEHL/EBEL mit ein paar gelegentlichen Alps Einsätzen. 2020/21 für eine Saison bei den Caps dann 4 Saisonen beim VSV, um 2025/26 nach Wien zurückzukehren. Sehr guter Rollenspieler ja, Leistungsträger ? (ICEHL/EBEL 388 GP, 58 G, 68 A).

    Schröder Friedrich (1995): Okanagan Absolvent und nach 2 Nordamerika-Saisonen (2014-16) nie ein ICEHL/EBEL Spiel absolviert.

    Alex Antonitsch (1996): Okanagan Absolvent und nach 3 Nordamerika-Saisonen (2014-17) in der ICEHL/EBEL bei Villach (1), Innsbruck (1), Dornbirn (3), Graz (3) und seit der Saison 2025/26 bei den Caps. Guter Rollenspieler ja, Leistungsträger nein (ICEHL/EBEL 370 GP, 44 G, 39 A).

    Niki Kraus (1996): nach einer Saison (2011/12) bei Okanagan (Lower Austria Stars) mit 26 Spielen U20 als 15-jähriger für eine Saison (2012/13) in die Akademie nach Salzburg gewechselt und dann 2013/14 bzw. 2014/15 für 2 Jahre nach Köln in die DNL. Als 18-jähriger in der Saison 2015/16 zum KAC gewechselt und 7 Saisonen zwischen Alps und ICEHL gependelt. Danach 2 Saisonen beim KAC nur ICEHL und in der Saison 2024/25 nach Salzburg gewechselt. Hat also wie Wimmer wenig mit der Okanagan am Hut

    Philipp Pöschmann (1997): nach 2 Okanagan Saisonen (2011-2013) in der Saison als 16-jähriger 2013/14 für 2 Jahre in die Slowakei gewechselt. 2015/16 für eine Saison bei RB Salzburg und mit der Saison 2016/17 für 6 Jahre zu Dornbirn/Bregenzerwald in die ICEHL/EBEL bzw. Alps und seit der Saison 2022/23 in der Alps tätig.

    Florian Baltram (1997): Immerhin 3 Saisonen bei Okanagan (Lower Austria Stars) aber als 17-jähriger bereits für die Saison 2014/15 in die WHL gewechselt und nach einer Saison Nordamerika mit 18 Jahren zurück nach Österreich zu RB Salzburg. 3 Saisonen zwischen Farmteam und erster Mannschaft gependelt und seit der Saison 2018/19 fixer Bestandteil der Profimannschaft. Grundstock in der Okanagan gelegt, der Großteil der Ausbildung zum Eishockeyprofi war aber in NA und bei RB.

    Moritz Matzka (1997): Okanagan Absolvent und nach 4 Nordamerika-Saisonen (2014-18) in der Saison 2018/19 für 3 Jahre nach Linz in die ICEHL/EBEL gewechselt mit einigen Alps Einsätzen. 2021/22 nach Dornbirn und seit der Saison 2022/23 in der Alps tätig

    Kele Steffler (1998): Seit der Saison 2014/15 in Österreich bei Okanagan. Okanagan Absolvent und nach 2 Spielen Nordamerika (2017/18) noch in der Saison 2017/18 für 6 Jahre zum KAC zuerst 3 Jahre in die Alps dann 3 Jahre ICEHL/EBEL gewechselt. 2023/24 für 2 Saisonen nach Innsbruck zu den Haien gewechselt und seit 2025/26 in der Alps tätig.

    Niklas Bretschneider (1999): Okanagan Absolvent und nach 3 Nordamerika-Saisonen (2017-20) in der Saison 2020/21 für 5 Jahre nach Linz in die ICEHL/EBEL gewechselt mit einigen Alps Einsätzen. Seit der Saison 2025/26 in der Alps tätig

    Devin Steffler (2000): von NA in der Saison 2016/17 nach Österreich zur Okanagan. Okanagan Absolvent und nach 2 Nordamerika-Saisonen (2018-20) in der Saison 2020/21 für 4 Jahre nach Salzburg in die Alps mit Call Ups in die ICEHL/EBEL gewechselt. 2024/25 nach Innsbruck zu den Haien gewechselt.

    Matthias Neubauer (2000): Okanagan Absolvent mit 2 Gastspielsaisonen (2019-21) bei den BlackWings/SteelWings mit ICEHL/EBEL und Alps Einsätzen.

    Schröder Wilhelm (2000): Okanagan Absolvent und nie ein ICEHL/EBEL Spiel absolviert

    Philipp Wimmer (2001): nach einer Saison (2016/17) bei Okanagan mit 5 Spielen EBJL als 15-jähriger für die Saison 2017/18 in die Akademie nach Salzburg gewechselt und seither dort in allen Nachwuchsabteilungen über die Alps bis in die ICEHL. Aus meiner Sicht kein Okanagan-Absolvent

    Tim Geifes (2003): Okanagan Absolvent und nach 1 Nordamerika-Saison (2021/22) in der Saison 2022/23 nach Villach gewechselt mit überschaubaren 21 ICEHL Einsätzen in 2 Saisonen. Seit der Rückkehr aus NA vorwiegend in der Alps tätig. 2025/26 nach Linz gewechselt mit bisher 4 ICEHL Spielen

    Gregor Biber (2006): YouthTeam UEC Krems und mit 15 Jahren in der Saison 2021/22 zum KAC in die ICEJL und 2022/23 im KAC U18iTeam mit ersten Alps Einsätzen. Als 17-jähriger in der Saison 2023/24 nach Schweden, 2024 4/98 pick mit 50 SHL Spielen in der Saison 2024/25. Kein Spiel für die Okanagan ersichtlich.

    Alles in allem also ein mehr als überschaubarer Output. Außer Richter (1995) und Antonitsch (1996) sehe ich keinen ICEHL Spieler der dem Ausbildungssystem der Okanagan zugeordnet werden kann. Nimmt man Spieler der ehemaligen Vienna Young Tigers (gab es halt nur bis U15), eigentlich der Zulieferverein für die Okanagan, in die Erfolgsstatistik mit auf, kommen mit eventuell Jakob Mitsch (ab 14. Lebensjahr bei Graz, dann Linz), Tim Harnisch (ab 14. Lebensjahr bei RBS, jetzt Graz 99ers) und vor allem Benni Baumgartner (ab 14. Lebensjahr HC Davos, dann HC Lausanne, jetzt SC Bern) neben den oben genannten Spielern ab dem Jahrgang 1997 (mit Ausnahme von Gregor Biber und den Steffler Brüdern), die ihre Kinderjahre bis zur U15 bei den Vienna Young Tigers verbracht haben, die einzig noch erwähnenswerten Spieler hinzu.

  • MacReady
    Johnny Hockey
    • 27. November 2025 um 13:59
    • Offizieller Beitrag
    • #43
    Zitat von rot-weiss-rot

    Alex Antonitsch (1996): Okanagan Absolvent und nach 3 Nordamerika-Saisonen (2014-17) in der ICEHL/EBEL bei Villach (1), Innsbruck (1), Dornbirn (3), Graz (3) und seit der Saison 2025/26 bei den Caps. Guter Rollenspieler ja, Leistungsträger nein (ICEHL/EBEL 370 GP, 44 G, 39 A).


    Also als Tennisspieler war der Alex zwar älter, aber auch erfolgreicher als als Eishockeyspieler ;)

    • Vorheriger offizieller Beitrag
    • Nächster offizieller Beitrag
  • oilers99
    Nationalliga
    • 27. November 2025 um 14:36
    • #44

    Hat Okanagan nicht auch erst die Tigers in Wien und dann die LA Stars in St.Pölten trainiert ?

  • ReiniR
    Hobbyliga
    • 27. November 2025 um 14:51
    • #45
    Zitat von oilers99

    Hat Okanagan nicht auch erst die Tigers in Wien und dann die LA Stars in St.Pölten trainiert ?

    ja damals Vienna Tigers

    aktuell Lower Austria Stars (U11-U15) und die STP Tigers (Nachwuchs bis zur U10)

  • RexKramer
    NHL
    • 27. November 2025 um 15:42
    • #46
    Zitat von rot-weiss-rot

    Weil hier ja einige Namen von Spielern hineingeworfen wurden, auch von eher weniger erwähnenswerten, wohingegen die Steffler Brüder mMn durchaus ihren Beitrag zur Erfolgsstatistik leisten:

    Marco Richter (1995): Okanagan Absolvent und nach 2 Nordamerika-Saisonen (2014-16) in der Saison 2016/17 zum KAC gewechselt und dort 4 Saisonen in der ICEHL/EBEL mit ein paar gelegentlichen Alps Einsätzen. 2020/21 für eine Saison bei den Caps dann 4 Saisonen beim VSV, um 2025/26 nach Wien zurückzukehren. Sehr guter Rollenspieler ja, Leistungsträger ? (ICEHL/EBEL 388 GP, 58 G, 68 A).

    Schröder Friedrich (1995): Okanagan Absolvent und nach 2 Nordamerika-Saisonen (2014-16) nie ein ICEHL/EBEL Spiel absolviert.

    Alex Antonitsch (1996): Okanagan Absolvent und nach 3 Nordamerika-Saisonen (2014-17) in der ICEHL/EBEL bei Villach (1), Innsbruck (1), Dornbirn (3), Graz (3) und seit der Saison 2025/26 bei den Caps. Guter Rollenspieler ja, Leistungsträger nein (ICEHL/EBEL 370 GP, 44 G, 39 A).

    Niki Kraus (1996): nach einer Saison (2011/12) bei Okanagan (Lower Austria Stars) mit 26 Spielen U20 als 15-jähriger für eine Saison (2012/13) in die Akademie nach Salzburg gewechselt und dann 2013/14 bzw. 2014/15 für 2 Jahre nach Köln in die DNL. Als 18-jähriger in der Saison 2015/16 zum KAC gewechselt und 7 Saisonen zwischen Alps und ICEHL gependelt. Danach 2 Saisonen beim KAC nur ICEHL und in der Saison 2024/25 nach Salzburg gewechselt. Hat also wie Wimmer wenig mit der Okanagan am Hut

    Philipp Pöschmann (1997): nach 2 Okanagan Saisonen (2011-2013) in der Saison als 16-jähriger 2013/14 für 2 Jahre in die Slowakei gewechselt. 2015/16 für eine Saison bei RB Salzburg und mit der Saison 2016/17 für 6 Jahre zu Dornbirn/Bregenzerwald in die ICEHL/EBEL bzw. Alps und seit der Saison 2022/23 in der Alps tätig.

    Florian Baltram (1997): Immerhin 3 Saisonen bei Okanagan (Lower Austria Stars) aber als 17-jähriger bereits für die Saison 2014/15 in die WHL gewechselt und nach einer Saison Nordamerika mit 18 Jahren zurück nach Österreich zu RB Salzburg. 3 Saisonen zwischen Farmteam und erster Mannschaft gependelt und seit der Saison 2018/19 fixer Bestandteil der Profimannschaft. Grundstock in der Okanagan gelegt, der Großteil der Ausbildung zum Eishockeyprofi war aber in NA und bei RB.

    Moritz Matzka (1997): Okanagan Absolvent und nach 4 Nordamerika-Saisonen (2014-18) in der Saison 2018/19 für 3 Jahre nach Linz in die ICEHL/EBEL gewechselt mit einigen Alps Einsätzen. 2021/22 nach Dornbirn und seit der Saison 2022/23 in der Alps tätig

    Kele Steffler (1998): Seit der Saison 2014/15 in Österreich bei Okanagan. Okanagan Absolvent und nach 2 Spielen Nordamerika (2017/18) noch in der Saison 2017/18 für 6 Jahre zum KAC zuerst 3 Jahre in die Alps dann 3 Jahre ICEHL/EBEL gewechselt. 2023/24 für 2 Saisonen nach Innsbruck zu den Haien gewechselt und seit 2025/26 in der Alps tätig.

    Niklas Bretschneider (1999): Okanagan Absolvent und nach 3 Nordamerika-Saisonen (2017-20) in der Saison 2020/21 für 5 Jahre nach Linz in die ICEHL/EBEL gewechselt mit einigen Alps Einsätzen. Seit der Saison 2025/26 in der Alps tätig

    Devin Steffler (2000): von NA in der Saison 2016/17 nach Österreich zur Okanagan. Okanagan Absolvent und nach 2 Nordamerika-Saisonen (2018-20) in der Saison 2020/21 für 4 Jahre nach Salzburg in die Alps mit Call Ups in die ICEHL/EBEL gewechselt. 2024/25 nach Innsbruck zu den Haien gewechselt.

    Matthias Neubauer (2000): Okanagan Absolvent mit 2 Gastspielsaisonen (2019-21) bei den BlackWings/SteelWings mit ICEHL/EBEL und Alps Einsätzen.

    Schröder Wilhelm (2000): Okanagan Absolvent und nie ein ICEHL/EBEL Spiel absolviert

    Philipp Wimmer (2001): nach einer Saison (2016/17) bei Okanagan mit 5 Spielen EBJL als 15-jähriger für die Saison 2017/18 in die Akademie nach Salzburg gewechselt und seither dort in allen Nachwuchsabteilungen über die Alps bis in die ICEHL. Aus meiner Sicht kein Okanagan-Absolvent

    Tim Geifes (2003): Okanagan Absolvent und nach 1 Nordamerika-Saison (2021/22) in der Saison 2022/23 nach Villach gewechselt mit überschaubaren 21 ICEHL Einsätzen in 2 Saisonen. Seit der Rückkehr aus NA vorwiegend in der Alps tätig. 2025/26 nach Linz gewechselt mit bisher 4 ICEHL Spielen

    Gregor Biber (2006): YouthTeam UEC Krems und mit 15 Jahren in der Saison 2021/22 zum KAC in die ICEJL und 2022/23 im KAC U18iTeam mit ersten Alps Einsätzen. Als 17-jähriger in der Saison 2023/24 nach Schweden, 2024 4/98 pick mit 50 SHL Spielen in der Saison 2024/25. Kein Spiel für die Okanagan ersichtlich.

    Alles in allem also ein mehr als überschaubarer Output. Außer Richter (1995) und Antonitsch (1996) sehe ich keinen ICEHL Spieler der dem Ausbildungssystem der Okanagan zugeordnet werden kann. Nimmt man Spieler der ehemaligen Vienna Young Tigers (gab es halt nur bis U15), eigentlich der Zulieferverein für die Okanagan, in die Erfolgsstatistik mit auf, kommen mit eventuell Jakob Mitsch (ab 14. Lebensjahr bei Graz, dann Linz), Tim Harnisch (ab 14. Lebensjahr bei RBS, jetzt Graz 99ers) und vor allem Benni Baumgartner (ab 14. Lebensjahr HC Davos, dann HC Lausanne, jetzt SC Bern) neben den oben genannten Spielern ab dem Jahrgang 1997 (mit Ausnahme von Gregor Biber und den Steffler Brüdern), die ihre Kinderjahre bis zur U15 bei den Vienna Young Tigers verbracht haben, die einzig noch erwähnenswerten Spieler hinzu.

    Alles anzeigen

    Also da gibt's genug traditionelle Vereine, auch auf höherer Ebene, die an den Output nicht herankommen. Absolventen, die in der Alps Karriere machen würde ich schon auch berücksichtigen oder die OHA Spieler, die zu Nachwuchs NTs einberufen werden...da sind über die Jahre schon auch einige gewesen.

    Schade für das Projekt und NÖ wird dadurch noch mehr zum Hockeytechnischen weißen Fleck auf der Landkarte.

  • RexKramer
    NHL
    • 27. November 2025 um 15:45
    • #47
    Zitat von oilers99

    Hat Okanagan nicht auch erst die Tigers in Wien und dann die LA Stars in St.Pölten trainiert ?

    Die Geschichte war meines Wissens so: der Alex Antonitsch (hab mit ihm in den 90ern öfter am Heumarkt gezangelt) hat mit ein paar anderen Eltern die Tigers als Nachwuchsverein gegründet und später hat man dann die OHA als weiterführende Organisation mit dem Standort St. Pölten an Land gezogen. Von den Coaches her gabs da in beide Richtungen soweit ich mich erinnere eine gewisse Durchlässigkeit.

  • Studentin
    Hobbyliga
    • 27. November 2025 um 23:19
    • #48

    Ich darf ein paar Quellen mit offizielle Zahlen und Fakten in die Diskussion einbringen.

    Zuerst aber noch ein Einwand, der von ReiniR und WiPeschon erwähnt wurde, aber bisher in den meisten Kommentaren ignoriert wurde: Ist die Ausbildung von Profi-Eishockeyspielern das vorrangige Ziel so einer Einrichtung beziehungsweise ist das tatsächlich die einzige und vorrangige Kennzahl, die eine öffentliche Förderung rechtfertigt - wie es Landbauer suggeriert?

    Ich würde sagen: Nein!


    Und jeder, der sich die folgenden Links ansieht, wird feststellen, dass weder die Initiatoren noch das Land Niederösterreich in der Vergangenheit den Output an österreichischen Eishockeyprofis als Hauptgrund für die Existenz und Förderung der Akademie genannt hat.

    Zur Eröffnung 2008 wird die Sport-Landesrätin so zitiert: "die internationale Ausrichtung sei ein Eckpfeiler für die Entwicklung des heimischen Sportes" und "Geschaffen werde eine Bildungsstätte, die nach dem Muster der erfolgreichen Schulen für Leistungssportler viele internationale Talente nach Niederösterreich bringen soll, um ihnen hervorragende Perspektiven im schulischen und sportlichen Bereich zu bieten."

    Das Ziel des Landes war zum Start also explizit, dass man viele internationale Talente nach Niederösterreich holt. Klingt für mich genau nach dem Gegenteil der "Kein Geld für Ausländer"-Argumentation von 2025.

    OHA-Präsident Oaks hat den Zweck der Einrichtung so formuliert: "Die Eishockey-Akademie sei eine besondere Institution, da sie zukunftsweisend verschiedene Ebenen der Persönlichkeit zur Entfaltung und Entwicklung bringe."

    Hier der Link zur Quelle, die Presseaussendung aus 2008: Neue Eishockeyschule kommt nach St. Pölten

    So ähnlich steht das auch auf der OHA-Webseite: "Our primary focus is to promote human performance and the long-term development of each of our athletes in the classroom, on the ice, and in the community."

    Bei der Eröffnung hat also niemand explizit niederösterreichische Bundesligaspieler versprochen.


    Schon lange vor der sehr mühsamen Wertschöpfungsdiskussion in diesem Thread haben die Verantwortlichen die OHA genau aus diesem Grund zur Erfolgsstory erklärt:

    Erneut die Sport-Landesrätin (diesmal 2013): „Auch auf wirtschaftlicher Seite ist die Hockey-Academy St. Pölten für das Bundesland Niederösterreich ein großer Erfolg. Weil die kanadische Okanagan School ihr europäisches Hauptquartier in der niederösterreichischen Landeshauptstadt aufgeschlagen hat, können jährlich rund 16.000 Nächtigungen erzielt werden, was auch eine regionale Wertschöpfung von rund 2,5 Millionen Euro für Niederösterreich mit sich bringt."

    Hier der Link zur Quelle: Okanagan Hockey-Academy in St. Pölten auf Erfolgskurs

    Anlass für die Pressemeldung waren übrigens die ersten Abschlussklassen der Lower Austrian International School. Auch hier lag der Fokus bei Land und OHA also zuallererst auf der gesamten internationalen Ausbildung. Nur in einem Nebensatz wird erwähnt, dass es einige Absolventen bereits in österreichische Auswahlen geschafft haben.

    Zum 10-jährigen Jubiläum 2019 spricht Antonitsch von bis dahin über 15 Millionen Euro Wertschöpfung: Eishockey-Talenteschmiede feiert Jubiläum

    In dem Artikel wird der Geschäftsführer der OHA übrigens so zitiert: „Ziel ist es, möglichst viele Talente zu uns zu bekommen. In der Akademie sollen sie nicht nur ihr Eishockey verbessern, sondern auch ihre schulischen Leistungen bringen und ihre Persönlichkeit entwickeln.“

    Auch hier wird eine viel breitere Zielsetzung als reiner Eishockeyerfolg genannt. Und wieder kein Wort von niederösterreichischen Eishockeyprofis.

    Bei den genannten Summen muss man allerdings schon vorsichtig sein. Dass der Mitinhaber der OHA (Antonitsch gehören 16,33 % der Betreibergesellschaft) für die Presse die Wertschöpfung natürlich möglichst hoch ansetzt, kann man sich denken. In seiner Kärntner Heimat gab es mit Hannes Jagerhofer und seinem Beachvolleyball-Event ja ein sehr erfolgreiches Vorbild beim Wertschöpfungshochrechnen und der Alex Antonitsch wird sich da sicher was abgeschaut haben. 😊 Aber selbst wenn man da 20 - 30 % abzieht, ist das kein kleiner Betrag - abgesehen davon, dass die OHA ja den versprochenen und erwünschten Ausbildungszweck erfüllt hat.

    Zu den Förderkosten, die dem entgegenstanden, habe ich nur Summen aus dem Sportbericht des NÖ Landtags 2015 gefunden.

    Da werden € 30.000,000 für "BORG und BHAS für Leistungssportler St. Pölten: Jugendsport 2015, International Baccalaureate Diploma – Okanagan Hockey School" und € 162.000,00 für "Eishockey Club L. A. Stars: Jugendsport 2014/2015, Stipendien für „Okanagan Hockey School“ erwähnt. Das wären also Förderungen in der Höhe von € 192.000 für Ausbildungmaßnahmen. Ich habe keine Ahnung, ob das die gesamte Förderung war aber ReiniR hat als Insider ja eine ähnliche Summe auch schon bestätigt.

    Zitat von ReiniR

    wir reden da von einer niedrigen, sehr niedrigen 6-stelligen Summe pro Jahr für in der Hochblüte rund 100 Eishockeyspieler


    In 10 Jahren wären das also knappe 2 Millionen Euro Förderung gewesen. Wahrscheinlich eher weniger, wenn davor und in den letzten Jahren geringere Förderungen geflossen sind. Selbst wenn wir von Antonitschs 15 Millionen ein Drittel Übertreibungsrabatt abziehen, stehen den 2 Millionen Förderung immer noch 10 Millionen Wertschöpfung gegenüber plus die ganzen eigentlichen Leistungen der OHA, die ja erfüllt wurden. Da gibt es in Österreich ganz anders geförderte Erfolgsgeschichten, die nicht auf so eine Bilanz verweisen können.

    Ich will am Ende aber aus der Ferne gar nicht darüber urteilen, ob die OHA oder ein anderes Förderprojekt effizienter für den niederösterreichischen Eishockeysport wäre. Es geht mir in erster Linie nur darum, dass die Einstellung der Förderung mit plumpem Populismus begründet wird ohne irgendwie auf die vielschichtigen Auswirkungen einzugehen und vor allem ohne einen Ersatz zu präsentieren. Dass Landbauers Botschaft aber natürlich verfängt, lässt sich ja in dem einen oder anderen Kommentar hier nachlesen. Da reicht das "Kein Steuergeld für Ausländer"-Argument für Zustimmung und das Thema ist erledigt - nachfragen und -denken nicht mehr nötig. Im Endeffekt ist das Ende der OHA derzeit ein kleinerer oder größerer Schaden fürs niederösterreichische Eishockey und ein Nachfolgekonzept von denen, die den Schaden anrichten, ist nicht in Sicht.

    Was mich dazu noch interessieren würde, wären die Auswirkungen auf die Lower Austrian International School. Da scheint ja eine internationale Schule zum großen Teil von der OHA abhängig zu sein. Wird die dann auch eingestellt oder gibt es da noch genug andere Schülerinnen und Schüler, um das Angebot aufrecht zu erhalten?

    Das wäre ja sonst noch ein zusätzlicher Hammer. Dann verliert St. Pölten möglicherweise auch noch dieses Angebot. Lokale Betriebe mit hohem Expat-Anteil würde das sicherlich auch sehr freuen. Wenn ich daran denke was anderswo an Steuergeld fließt, um so ein Bildungsangebot zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts überhaupt zu ermöglichen, dann relativiert sich die Fördersumme für die OHA ein weiteres Mal.

    Einmal editiert, zuletzt von Studentin (28. November 2025 um 10:16)

  • oilers99
    Nationalliga
    • 28. November 2025 um 12:28
    • #49

    hab noch eine etwas ältere Liste der SpielerInnen und Spieler aus dem Okanagan Umfeld auf der Okanagan Seite gefunden ! Wie kommt bitte der Landbauer auf nur 3 Spieler aus NÖ 🤦🏻‍♂️

  • WiPe
    Eishockeyfan
    • 28. November 2025 um 13:26
    • Offizieller Beitrag
    • #50

    3 mit blauem Parteibuch vielleicht .)

    • Vorheriger offizieller Beitrag

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