Interesse aus Innsbruck
Bereits im Vorjahr interessierten sich die Innsbrucker Haie für Lindner (obwohl er beim VSV vorzeitig verlängerte), winkten aber aufgrund der massiven Diskrepanz hinsichtlich finanzieller Vorstellungen ab.
Deal hing an seidenem Faden
In den letzten Tagen wurde an den Details gefeilt. Lindner darf den VSV nach fünf Saisonen (zuletzt 22 Scorerpunkte und -6 bei oft +20 Minuten Eiszeit sowie viel Powerplay-Einsatz) ablösefrei verlassen. Gleichzeitig signierte er bei den Haien (trotz Gehaltseinbußen) einen Zwei-Jahres-Vertrag. „Der Deal ist durch“, bestätigt Lindner-Agent Bernd Brückler den Wechsel, der zeitnah offiziell werden soll.
Kommt Lukas Schreier aus Salzburg? (Bild: Andreas Tröster)
VSV benötigt Ersatz
Nun gilt es für den VSV, für den dadurch im Budget ein großer Posten frei geworden ist, diese Position neu zu besetzen. Eventuell ja mit dem 26-jährigen Verteidiger Lukas Schreier (aus Salzburg) für die Kadertiefe. Ein weiterer Import als Top-Defender war ohnehin bereits eingeplant. Kein Thema: Nico Brunner ist sich mit Graz so gut wie einig.
Personalsorgen
Nach Scherbak, Helewka und Hutchison also die nächste Kaderposition, die die VSV-Führungsebene mehr oder weniger unplanmäßig beschäftigt. Ob das nun das Ende der Fahnenstange war?
Kündigungen
Nicht ganz: Hinter den Kulissen haben drei VSV-Mitarbeiter aus dem Office-Bereich ihren Job gekündigt. Auch mit Sponsorbeauftragten Patrick Sommeregger-Baurecht wurde die Zusammenarbeit beendet. Auf Geschäftsführer Martin Winkler wartet viel Arbeit, Herbert Hohenberger urlaubt derzeit in Riga.