was wäre dein Lösungsansatt, wenn mal entsprechend viele Lehrer und Schüler infiziert sind?
und mir tun die Kinder auch leid 😔
Perfekte Lösungen wird es IN der Krise keine geben, dafür ist das aktuelle System nicht gut genug. Es fehlt einfach an der notwendigen Flexibilität, um die völlig unterschiedlichen Anforderungen der jeweiligen Schultypen besser zu managen. Ich kann natürlich auch nur aus dem eigenen Umfeld meine Erfahrungen einbringen. Jedenfalls wäre es an der Schule meiner Tochter sehr wohl möglich, den Frontalunterricht, wie bereits im ersten Lockdown, mit Distance-Learning zu kombinieren. Damit wäre es auch "technisch" möglich, sowohl in der Klasse (nur ein Schüler pro Bank) als auch in den Begegnungszonen, mit der annähernd Hälfte der Kinder, konsequenter die Richtlinien (Abstände, etc.) einzuhalten. Die Anfahrt, der Einlass, das Verlassen der Schule - ALLES mit viel geringeren Risiko - und bevor ich jetzt verbal angenagelt werde, nein, ich kann keine, beweisbaren, nachgewiesenen Zahlen nennen, um so ein mögliche Maßnahme zu rechtfertigen. Ich bleibe da bei meinem gesunden Menschenverstand, dass die Hälfte Menschen auch die Hälfte Platz benötigen und damit den doppelten Abstand halten könnten!
Und soweit ich das beurteilen kann, haben die Kinder in der Klasse meiner Tochter, nach Anlaufschwierigkeiten, ihren Rhythmus gefunden. Mehr noch, sie haben sehr schnell gelernt, dass man sein Handy nicht nur für irgendwelche sinnlosen Snap-Chat Videos, sondern doch tatsächlich auch sinnvoll zum Lernen, kommunizieren, recherchieren, etc. nutzen kann. Klar, da gibt es noch sehr viel zu regeln, zu verbessern, anzupassen - aber diese Themen müssen wir NACH der Krise angehen - ich hoffe nur, dass Herr/Frau Österreicher nicht gleich wieder vergisst, was leider nicht gesichert sein wird!