Find das auftreten vom vsv auch nicht so extrem schlecht. kac natürlich präsent und stark, kein thema, aber wenn wir vorne etwas mehr qualität hätten wäre der ein oder andere treffer schon drin gewesen
Wenigstens bitte nicht schon nach 2 Minuten dem KAC eine billige Führung schenken… so nach dem Motto: VSV noch gedanklich in der Kabine, Blackout Canatta, Missverständnis in der Verteidigung, etc…
Finde das absolut nicht, dass es heuer sportlich um nichts geht und die Ergebnisse Wurscht sind. Bin der Meinung, dass wir heuer um die pre Playoffs kämpfen sollen und müssen - und auch können…
Ich geh heuer am Beginn der Saison sicher wieder in den Fanshop und kauf 1-2 Shirts und vl. noch 1-2 Teile. Mein Sohn will sicher auch was haben. Von daher bin ich da fix dabei
Die Frage ist: ist da überhaupt noch was drinnen? Dürfte eher wie früher ein Lebensmittelgeschäft im Ostblock ausschauen…
Und jetzt 3 Punkte aus Vorarlberg holen und danach wieder über die Playoffs diskutieren- den Rest soll dann das wie auch immer geartete Management erledigen…🙏🙏🙏
Die zweite Hälfte Kärntens" vor dem Aus? Das Drama des Villacher SV und zwei Hoffnungsschimmer
Der Traditionsverein steht zum Saisonstart der "win2day ICE Hockey League" wirtschaftlich an der Kippe. Liga-Chef Feichtinger baut auf Solidarität der anderen Clubs: "VSV soll und darf nicht sterben"
Der EC VSV, hier in der Vorsaison gegen den späteren Meister Graz 99ers, ist abseits der Eisfläche schwer unter Druck geraten.APA/EXPA/JOHANN GRODER
Wer kann sich noch an "Radio Eriwan" erinnern? So hieß oder heißt ein fiktiver Radiosender, der Zuhörerfragen beantwortet, quasi eine kleine, feine Rache des vom Sowjetregime unterdrückten Geistes. Ersetze "Eriwan" durch "Kärnten", und schon geht es los. "Frage an Radio Kärnten: Gibt es in Villach mehr Humor als anderswo? Antwort: Im Prinzip ja. Aber Villach hat ihn auch bitter nötig."
Im Eishockey gilt das auf jeden Fall, beinahe seit jeher. Der 1923 gegründete Villacher SV, kurz EC VSV stand während seiner mehr als hundertjährigen Geschichte meistens im Schatten von Rekordmeister KAC, immerhin sechs Meistertitel (1981, 1992, 1993, 1999, 2002, 2006) gingen sich aus, freilich kein Vergleich mit den 32 Titelgewinnen der Freunde aus Klagenfurt. Was den Villachern blieb, war der Hinweis auf den Nebel, der angeblich oft über der Landeshauptstadt liegt – und eben ihr berüchtigter Humor. Sei's drum, das Kärntner Eishockeyderby ist eine Institution, aus dem österreichischen Sport nicht wegzudenken.
Nicht mehr lustig
Im Prinzip, das muss man dieser Tage wohl hinzufügen, im Prinzip ist dieses Derby nicht wegzudenken. Am Freitag beginnt die "win2day ICE Hockey League", aber beginnt sie auch für den und mit dem VSV? Nun, in Villach ist die Eishockeylage so traurig, dass es nicht mehr lustig ist. Der VSV steht vor einem Schuldenberg und an der Kippe. In Medienberichten ist von Verbindlichkeiten in Höhe von ein bis zwei Millionen Euro die Rede, im (österreichischen) Eishockey ist das nicht wenig Geld.
Spieler, Trainer und Angestellte sollen zumindest auf Teile ihrer Gehälter warten, es gebe offene Rechnungen, eine Krisensitzung jagt die andere. In der Vorwoche erklärte VSV-Geschäftsführer Martin Winkler seinen Rücktritt, bis dato hat sich in der Draustadt niemand gefunden, der übernehmen kann und will. Am (heutigen) Dienstagvormittag lädt die Liga zum großen Saisoneröffnungstermin, er findet nicht zufällig in Bischofshofen statt, dort sollen Ende Jänner an der Skisprungschanze zwei Open-Air-Spiele steigen, eines davon mit VSV-Beteiligung.
Liga-Geschäftsführer Christian Feichtinger bot dem VSV schon im Jänner "Hilfe, Knowhow und Expertise" an. Doch Villach habe betont: "Wir haben eh alles unter Kontrolle."ICE Hockey League
Liga-Geschäftsführer Christian Feichtinger ist hin- und hergerissen. Einerseits hofft er, dass die Saison mit 14 Vereinen, also auch mit dem VSV, beginnen kann. Andererseits nennt er die Villacher Lage "dramatisch". Dabei habe die Liga dem Verein schon zu Jahresbeginn, als erste Gerüchte über die VSV-Schieflage kursierten, "Hilfe, Knowhow und Expertise angeboten". Doch Villach habe sich "die Einmischung verbeten und betont: Wir haben eh alles unter Kontrolle."
Nun zeigt sich: Von wegen! Mittlerweile ist die Gewerkschaft younion mit dem ehemaligen Eishockeyspieler Sascha Tomanek involviert. Am Samstag gab es in Villach einen Termin mit der Mannschaft, auch Feichtinger bemühte sich, die "Adler" zu beruhigen, die tags zuvor im Testspiel gegen Augsburg (4:5 in der Overtime) viel Charakter gezeigt hatten. Erster Ansprechpartner in Villach ist Manfred Herzog, der erst im Mai zum VSV-Obmann avancierte. Der Apothekenbesitzer kündigte "einen kompletten Kassensturz" an und bemüht sich, die Dinge auf die Reihe zu kriegen.
Ob Herzog seitens der Stadtpolitik mit Unterstützung rechnen kann, bleibt abzuwarten. Die Stadt betont,d ass sie seit Jahren die VSV-Nachwuchsarbeit unterstützt. "Wir verlangen vollständige Transparenz. Der erste Schritt muss daher jetzt sein, dass die GmbH des VSV für umfassende Klarheit sorgt", erklären Bürgermeister Günther Albel (SPÖ) sowie die Stadträte Erwin Baumann (FPÖ) und Christian Pober (ÖVP) in einer gemeinsamen Aussendung.
In der Liga hat man sich mittels Gentlemen's Agreement darauf verständigt, keine VSV-Spieler abzuwerben. ICE-Geschäftsführer Feichtinger betont: "Es ist viel Solidarität der anderen Mannschaften zu spüren. Wir tun alles, um die zweite Hälfte Kärntens zu retten." Möglicherweise werde sich die Solidarität auch in einer Art Unterstützungsaktion niederschlagen. "Viele sagen: Der VSV soll und darf nicht sterben." Das ist der erste Hoffnungsschimmer.
Nach dem Termin in Bischofshofen werden am heutigen Dienstag in Villach Vertreter des Vereins, der Politik und der Liga zu weiteren Gesprächen zusammenkommen. Dem Vernehmen nach nimmt auch der Unternehmer Hans Peter Haselsteiner an diesem Treffen teil. Sein Vermögen wird auf 3,9 Milliarden Euro geschätzt, für die Aufrechterhaltung des VSV-Spielbetriebs sollen 500.000 bis 700.000 Euro benötigt werden. Das ist der zweite Hoffnungsschimmer.
Leistbar und lösbar?
Aktuell wird in Villach nicht nur über Gehälter, sondern auch über ganz andere Basics geredet. Etwa über die Ausrüstung oder den Bus, der das Team zu Auswärtsspielen bringt. "So etwas", sagt Feichtinger, "sollte leistbar und lösbar sein." Es könnte helfen, dass nicht die für den Profibetrieb zuständige GmbH, sondern der (u.a. auch für die Nachwuchsarbeit zuständige) Verein VSV als Mitglied in der Liga vertreten ist. Es könnte helfen, dass alle Spieler ordentlich gemeldet sind. Es könnte helfen, dass die von der ICE geforderte Bankgarantie gelegt wurde. "Im Prinzip", sagt Feichtinger, "sind alle Voraussetzungen gegeben, um den VSV in die Saison starten zu lassen."
Ich gehe einmal vorsichtig davon aus, dass wir in Vorarlberg antreten- aber die Demütigung, dass ein 100 jähriger Verein auf den Goodwill unserer Konkurrenz angewiesen ist, um überhaupt weitermachen zu können, werde ich den momentanen Verantwortlichen nie verzeihen
PS: danke im Voraus an alle, die uns in dieser Situation vielleicht unterstützen wollen 👍
Aber ganz abgesehen von der elenden Situation - in der Liga dürften auch einige Bliazn sitzen: jeder Verein muss vor Saisonbeginn nachweisen, dass er die Saison finanziell derstemmt - was bitte haben unsere Leute denen aufgetischt - dort hat keiner irgendetwas mitbekommen? Bitte wie prüfen die?
Die andere Frage ist ja, was ist mit Rauchenwald… hat ein Jahr nicht gespielt, tastet sich langsam an den regulären Spielbetrieb heran - was kann man sich da eigentlich in den erstenMonaten erwarten? Ihm sollte eigentlich eine tragende Rolle zugedacht sein -aber ab wann bzw. ob überhaupt noch - das wird auch noch spannend werden…
Ist die Tatsache, dass die Halle immer noch nicht fertig ist einer Terminüberschreitung geschuldet? - und wenn ja - ist da hoffentlich eine Pönale mit den Baufirmen vereinbart worden?
Was mich mehr nervt ist, das gefühlt jedes Jahr nach dem ersten Training bereits die ersten Ausfälle passieren… wenn wir wenigstens einmal mit dem vorhandenen Kader in die Saison starten könnten - wird ja so schon schwer genug - 4 Auswärtspartien, 2 Positionen fehlen noch…
Und wenn ich höre, dass wir bis Oktober auf das erste Heimspiel warten müssen, weil der Umbau unseres „gigantischen“ Hallenprojektes offensichtlich bis zum St. Nimmerleinstag dauert, dann verstehe ich auch, dass manche im Moment noch keine Lust auf ein Abo haben…
Ich bitte euch: die nächste Saison wird wie die letzten 10 Jahre - Höhen und Tiefen- wir werden uns ärgern und jubeln- die übermächtige Konkurrenz von ( mindestens) 10 Vereinen wird uns bügeln und wir werden alle sterben- bleibts halt daheim und gehts hobbyhorsing zuschauen- ich weiß eh dass alle wieder in der halle sind… und gut so!
Sag ma einmal so: heuer haben wir eine Mannschaft ohne Stars, was per se nix schlechtes ist - dafür trägt heuer die Hauptlast der Trainer und wie er daraus eine kompakte Einheit schaffen kann…