Alles anzeigenNoch ein paar Dinge:
1.) die EBEL hat mit dem Verband genau gar nichts zu tun, und der Verband kann im Dreieck springen ... die Liga braucht sich nicht einmal einen Vorschlag anzuhören. Sie ist ein eigener eingetragener Verein und nicht vom ÖEHV abhängig.
2.) in der EBEL bestimmen nur die Vereine selber, wie es weitergeht und wie die Statuten aussehen. Sonst niemand. Kein EBEL-Präsident und kein Dieter Kalt. Die 10 Teams können es sich so richten wie sie es brauchen, und der Verband kann höchstens zuschauen.Und daher sieht es auch so aus:
1.) Ausgerechnet die wichtigsten österreichischen Teams brauchen sich einen Dreck um Nachwuchs zu scheren. Es steht weder in den Statuten, noch kann der ÖEHV hier etwas vorschreiben. Also können die meisten Teams dieses Thema einfach weiter ignorieren.
2.) Solange dieser Zustand so bleibt, wird es auch mit dem Nachwuchs immer mehr bergab gehen, weil der maximal in der zweiten Liga zu Eiszeiten kommt. Als 20-jähriger Crack hast du derzeit drei Möglichkeiten: zweite Liga spielen, in der EBEL das Bankerl wärmen oder versuchen, wenigstens bei irgendeinem ausländischen Verein unterzukommen.
3.) wie andreas22 es sagte: sogar die guten Österreicher übernehmen in ihren Teams dank der vielen Legios kaum Führungspositionen. Daher bleiben sie irgendwann in ihrer Entwicklung stehen. Wie soll so einer sich dann im Ausland beweisen oder im Nationalteam eine Führungsrolle übernehmen?Und überhaupt zum Nationalteam:
Macht einen tollen Eindruck, oder? Die meisten, die hier immer so groß tönen "Das Nationalteam ist mir wurscht", die werden sich jetzt vielleicht mal fragen: wofür wird sich ein guter Spieler entscheiden, der zwei annähernd gleich dotierte Angebote von einem NLA- und einem EBEL-Club vorliegen hat? Oder ein ausländischer Talentscout, wenn er die Wahl hat, sich ein paar (ja, so weit ist es schon) französische oder österreichische Ligaspiele anzusehen?Drei Dinge gehören mMn eingeführt, dann kann man vielleicht in fünf, sechs Jahren davon reden, eine A-Nation zu sein:
1.) In den Statuten der EBEL sollte drin stehen: wer keine Nachwuchsarbeit betreibt, inklusive Trainerstab und Mannschaften in allen U-xx-Spielklassen, der fliegt raus.
2.) eine gemeinsame Plattform für junge Nachwuchsspieler, die ins Ausland wechseln wollen, die ausländische Scouts und Vereine gezielt kontaktiert und Spieler ins Ausland vermittelt.
3.) Eine Legiobeschränkung in der EBEL, die verhindert, dass die halbe Liga mit Totalversagern a la Riddle überschwemmt wird, die kein Mensch braucht, und die sowohl das Niveau der Liga runterziehen, gleich guten oder besseren jungen Österreichern den Weg verstellen und nebenbei auch noch teurer sind als junge Talente aus der NaLi oder der U20. Ein Legionär sollte endlich wieder das sein, was das Wort früher mal bedeutete: ein Führungsspieler mit besonderen Qualitäten, und keine Nummer am Spielbericht oder Lückenfüller für Bedürfnislose.
also in den Durchführungsbestimmungen der EBEL steht sehr wohl drinnen das die EBEL Teams ein Nachwuchsteam in der U?? (bitte selber nachschauen) haben müssen
edith: zumindest stand es mal drinnen finds aber auf die schnelle nicht