Ganz unabhängig von meiner Meinung zu dieser Diskussion, darf man die Meinungen der Spieler nicht als Gradmesser heranziehen. Was will ein Spieler? Möglichst viel Geld verdienen und einen möglichst attraktiven Arbeitsplatz haben. Demnach werden U20 Spieler es toll finden, wenn jedes Team eine Menge U20-Spieler einsetzen muss, Ü24-Spieler werden darauf hoffen, möglichst keine ausländische Konkurrenz zu haben, etc.
Es geht also um den Markt, in dem der Spieler arbeitet und seine Brötchen vedient. Jeder Spieler muss dabei eine gesunde Portion Egoismus haben und darf sich auch wünschen einen möglichst guten und gut bezahlten Job zu haben.
Aber dies bedeutet ja noch lange nicht, dass die Wünsche der Spieler auch gleichbedeutend sind mit den Wünschen von Fans und Vereinen. Zudem heißt es nicht, dass die Erfüllung ihrer Wünsche, "besser für das Eishockey sein" würden, was ja wiederum per se kein objektives Kriterium sein kann.