Vorweg Gratulation den beiden Herren zur Nominierung!
Hat mich gefreut!, dass das österreichische Schiedsrichterwesen international scheinbar geschätzt wird.
Nicht in allen Sportarten sind Österreichs Schiedsrichter bei Topevents mit dabei. Schlechtes Beispiel der Fußball.
Entscheidend für Nominierungen in 1. Linie die Funktionäre im Schiedsrichterwesen, hier dürfte Österreich im Eishockeysport eine einflussreiche Person haben.
Im Fußball zB fehlt diese. Zudem wurde hier auch auf falsche Pferde gesetzt. Im vorigen Jahrhundert praktisch kein Turnier ohne österreichischer Schiedsrichter, dafür sorgte Großteils der viel zu früh verstorbene Fritz Seipelt, in diesem Jahrtausend mit Ausnahme der Standardnominierung bei Heimturnieren mit Plautz 2008 aber keinerlei Einsätze.
Der Grund: Funktionärskrise. Die Namen Hantschk und Kapl stehen dafür.
Ersterer mit zwei Spielleitungen in Österreichs höchster Spielklasse Schiedsrichteransehensmäßig bedeutungslos, Zweiterer in 1. Linie bemüht als technischer Delegierter selbst zu guten Spielen zu kommen (WM-Finale 2010 wo fast der Pokal abhanden gekommen wäre).
Österreichs Nr.1 Lechner Jun. wurde national von seinem Vater, einem ehemaligen Regionalligaschiedsrichter der kurzzeitig Obmann der Wiener Schiedsrichtergruppe war, gefördert, konnte ihn international nicht pushen.
Dazu ein Mahnbrief an den ÖFB das wir als eines der wenigen Länder nicht fähig sind eine internationale FIFA-Schiedsrichterin zu stellen.
Darum funktionierts in einem Bereich toll, im anderen wiederum gar nicht.