... ich gebe dir recht. vorausgesetzt man unternimmt alles menschenmögliche, um einen freispruch zu konstruieren, hat die begründung von DOPS schon eine gewisse logik und nachvollziehbarkeit.
für die zukunft muss man halt nun jedenfalls immer die "umschuldslamm-theorie" und die "unfall-theorie" in der rangordnung immer der "jeder spieler ist zu jeder sekunde für sein tun verantwortlich - theorie" voranstellen. auch auf die gefahr hin, dass die refs dann halt hin und wieder ohne not eine faustwatschen abfangen. in die bewertung, ob es eine absichtliche oder eine unabsichtliche war, wird dann halt einfliessen müssen, was für einen tag der spieler gerade hatte, wie er so drauf war, ob er den ref aufgrund in der sekunde einsetzender schwerer kurzsichtigkeit gerade nicht sehen konnte, obwohl er frontal vor ihm stand, ob er den ref vielleicht sogar aktiv vor seinem stockende schützen wollte, andernfalls er ihm sonst vielleicht (natürlich unabsichtlich) die zähne ausgeschlagen hätte, und und und ....
ja, mit diesem urteil wird die entscheidungsfindung zukünftig um ein vielfaches klarer werden, als sie es nun ist. ![]()
bitte nicht missverstehen. ich bin ein absoluter anhänger des prinzips "in dubio pro reo", allerdings diese vorsätzliche konstruktion eines kompletten freispruchs von sterling von allen handlungen in dieser situation (was ist mit dem stockende vs. fraser?) ist zumindest für mich schon sehr hanebüchen.