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Beiträge von orli

  • Dies und Das - der Plauderthread

    • orli
    • 20. August 2026 um 17:23
    Zitat von Spengler

    Ja, stimmt schon, es kommt halt drauf an ob das geregelt ist oder ob ein wilder Mob mit Mistgabeln anrückt.

    Dass ein ordentliche Zusammenleben nur mit Regeln funktioniert sollte eigentlich keiner Diskussion wert sein. Nur gibt es halt viele die die Regeln ordentlich strapazieren manchmal sogar über.

  • Dies und Das - der Plauderthread

    • orli
    • 20. August 2026 um 17:20

    Aber zum Thema FA Skandal in IBK habe ich noch ein Privates Erlebnis. Reihenhaus gebaut, mit 2 anderen, alles über einen Baukoordinatoren und Treuhänder (war Anwalt). War Bauherrenmodell habe auch unser Haus selber gezeichnet bzw. gestaltet.

    Nach Fertigstellung Überprüfung alles Unterlagen. Von einem, spastischen MA des FA, tut nix zum Thema musste nur bei der Prüfung der Unterlagen 3 mal das Auto umstellen und neu einwerfen wegen der Kurzparkzone. Ersteinschätzung des MA kein Bauherrenmodell d.h. Grunderwerbsteuer auch auf das Haus. Da wir uns keiner Schuld bewusst waren, dafür hat man ja „Fachleute“ bezahlt - Einspruch. Fast 2 Jahre wurde von uns allen der Steuerausgleich einbehalten.

    Einspruch stattgegeben - Freude - Urlaub gebucht, wäre sonst als flacher Häuslbauer nicht gegangen. Ein Monat darauf „Verfahren“ beendet auf Grund das alle Verträge mit den Handwerkern vor dem Kaufvertrag unterschrieben wurde - kein Bauherrenmodell. Grunderwerbssteuer ist zu zahlen. Da Urlaub gebucht kein Geld ansuchen um Ratenzahlung genehmigt für 6 Monat nachdem ich auf Knieen gerutscht bin auf 12 Monat verlängert.

    Spruch des Sachbearbeiters beim FA - ihr seit alles Verbrecher. Antwort eines Mitbauers wo die Verbrecher sind in diesem Gebäude wissen wir alle (war ja gerade ein Skandal mit Steuersachen mit Fußballern im FA Innsbruck aufgedeckt). Würde mit der Polizei aus dem FA begleitet MA fühlte sich beleidigt und bedroht.

  • Dies und Das - der Plauderthread

    • orli
    • 20. August 2026 um 16:55
    Zitat von Spengler

    Wenn es ein gerechtes Volk gäbe, bräuchte es keine Gerichte, das zeigt auch die Geschichte. Dass sich ein Mob leichter aufstacheln lässt als ein unabhängiges Gericht ist dir hoffentlich schon klar.

    Stimmt so nicht ganz. Was ist ein Geschworenengericht? Was sind Laienrichter? Also gibt es doch auch das gerechte Volk das entscheidet bzw. Recht spricht. Nur sind die nicht von der lauten Minderheit. Erkläre ich auch ständig meinen Kindern nur wer am lautesten schreit hat nicht immer Recht.

  • Dies und Das - der Plauderthread

    • orli
    • 20. August 2026 um 15:33
    Zitat von Spengler

    Du checkst es nicht! VincenteCleruzio droht dir nicht, er warnt dich. Das ist ein (halb)öffentliches Forum wo jeder mitlesen kann. Wenn deine Kommentare vom Anwalt der vier gelesen wird hast du wahrscheinlich ein Problem...

    Für diesen Fall findet sich sicher wieder ein Strafverteidiger der auf Grund des Satzzeichens nach seiner Aussage eine Kausalität zum Beispiel von Vicente herstellen kann. Schlussendlich wechselt ein bissi Geld die Taschen und nix passiert außer dass unsere Richter wieder Zeit für eine Flatulenz verwenden mussten.

  • Dies und Das - der Plauderthread

    • orli
    • 20. August 2026 um 15:06
    Zitat von VincenteCleruzio

    Und wem hätte ich jetzt zu Unrecht eine "Täterrolle" zugeschrieben? Hah? Dem Untersuchungsrichter, weil er nicht sofort eingestellt hat? Oder dem Senat des OLG, weil er ein Jahr lang gebraucht hat für seine Entscheidung? Für beide war der Sachverhalt damals noch so verworren und aufklärungsbedürftig, dass sie Zeit gebraucht haben für richtige Entscheidungen.

    Ist es für Dich wirklich so schwer zu kapieren, was ich gemeint habe, nämlich dass Strafverfahren für Beschuldigte per se keine Gaudi sind, selbst wenn sie mit Einstellung oder Freisprüchen enden?

    Da hast mich falsch verstanden, der Täter bleibt der gleiche wird aber auf Grund weil er so lange auf ein Urteil warten muss zum Opfer gemacht. Weil er wegen der Ungewissheit Magengeschwüre bekommen hat. Beim Hinterziehen hatte er keine Probleme.

    Beim mir der Grundsatz als Erwachsener ich mache was „verbotenes“ und wenn ich erwischt werde muss ich die Folgen aushalten bzw. dazu stehen. Und das sollte ich mir davor überlegen.

    Und was für mich noch erschwerend dazu kommt, ohne seinen Steuerberater hätte er sich gar nicht gestellt. Also null Einsicht bzw. nur gezwungener Maße. Also null Mitleid für seine „schwere“ Zeit beim Warten aufs Urteil.

    Und damit du mich nicht wieder Festnageln kannst, mein Kommentar bezieht sich NUR auf dein Beispiel.

  • Dies und Das - der Plauderthread

    • orli
    • 20. August 2026 um 12:49

    Ist in meinen Augen ein bissi Opfer Täter umkehr. Erst beim "erwischt " werden kamen die Magengeschwüre, bei den illegalen Taten nicht. Finde ich persönlich immer eigenartig. Angst also nur vor der Strafe bzw. deren Ausmaß bei der Tat nicht.

  • Dameneishockey allgemein.

    • orli
    • 18. August 2026 um 16:14

    Kein Geld heißt aber nicht Frauen in Stockbetten ungeheizte Kabinen keine durchgehende ärztliche Betreuung und Restbestände der Herrenausrüstung.

    Und bei den Männern alles „normal“.

  • Dameneishockey allgemein.

    • orli
    • 18. August 2026 um 15:47

    Wenn das wirklich alles stimmt, was ich gehört und gelesen habe ist es alles sehr Unterste Stufe wie mit den Frauen umgegangen, wie sie behandelt und wertgeschätzt werden. Man kann zum Damen Hockey stehen wie man will aber so geht es nicht. Eigene neue Ausrüstung ordentliche Hotels und ordentliche Kabinen sollten eigentlich selbstverständlich sein.

    Aber so kenne ich halt den Verband

  • Dameneishockey allgemein.

    • orli
    • 17. August 2026 um 12:28
    Zitat von Meister0312

    Es sollte halt nicht ein ständiger Vergleich Äpfel/Birnen sein. Spieler werden schön langsam professionell bezahlt in Österreich, Spielerinnen müssen dazu nach Skandinavien oder NA auswandern.
    Klar geht es dabei um wirtschaftliche Faktoren wie den Werbewert. Nur solange da keine Aufmerksamkeit generiert wird (wie viele Menschen wissen in Österreich, dass sie Top 10 sind?), wird sich nix ändern.
    Und die Bedingungen, die die Frauen stellen sind keineswegs unrealistisch und kosten Millionen. Beheizte Kabinen beim Trainingslager im Jänner und Taggelder (~50€/Tag) fürs Knochen hinhalten sollten mMn drin sein in Österreich.
    Es geht nicht darum, dass sie jetzt im Nationalteam wie Königinnen hofiert werden wollen, sondern dass das Drumherum annähernd professionell wird. Jeder Alps-Verein ist da professioneller aufgestellt.

    Knochen hinhalten finde ich nicht richtig. Tun es ja alle freiwillig und ist grundsätzlich ein Hobby.

  • Zerfall der EWHL

    • orli
    • 17. August 2026 um 12:24

    Ich glaube für verpflichtende Frauenteams gibt es zu wenig Spielerinnen um nicht ein extremes Niveaugefälle zu haben. Wenn dann pro Bundesland eines. z.B. bei den Red Angels in Innsbruck hast du von 12 Jahren bis 69 Jahre alles vertreten. Und bei vielen der restlichen Teams in Tirol ist es halt ein Hobby Hockey zu spielen.

    Aber pro Bundesland eine Frauschaft, damit die Mädels und Frauen auch ab 17 weiter Spielen können wäre für mich OK. Fehlt halt das Geld. Kann mir nicht vorstellen, dass der HCI auch noch ein Budget für eine Damenmannschaft hätte.

  • HC TWK Innsbruck Saison 2026/27

    • orli
    • 15. August 2026 um 10:30

    Aus der heutigen TT8)

    Der 28-jährige Kanadier bringt mit 1,93 Metern und rund 98 Kilometern ordentlich Präsenz mit.

    Es ist immer ein cooler Tag, den ganzen Tag ist viel los und für Jung und Alt wird viel geboten

  • Dies und Das - der Plauderthread

    • orli
    • 14. August 2026 um 18:16
    Zitat von VincenteCleruzio

    Um welche Extremisten in Österreich, die auf der linken Seite des politischen Spektrums den rechtsextremen Identitären und ihrem Sellner entsprechen, soll sich Eurer Meinung nach denn der Rauscher kümmern, um "glaubhafter" zu sein?

    Tierschützer und Strassenkleber die sind ja ALLE links und brandgefährlich

  • Motorradfahrer

    • orli
    • 14. August 2026 um 09:07
    Zitat von seleeekta

    so, i habs getan. dem alter entsprechend downgesized, die ktm musste gehen, an ihrer statt ist jetzt eine triumph scrambler 900 eingezogen. gestern die erste runde, gleich mal vor lauter spass und freude 319 km abgerissen. herrlich entspannt, überraschend kerniger sound mit dem euro5+ original auspuff, nach 5 std weder kreuz-, noch knie- oder gar a..chschmerzen ohne pausen (ausser tanken). bin richtig angetan von dem ding, wird gleich damit statt mit der yamaha in urlaub gefahren :love:

    War lange auch ein Thema bei uns eine Scrambler. Finde sie optisch sehr gelungen. Wurde uns aber vom Verläufer auf Grund der Auspuffführung, Hitzeentwicklung, abgeraten. Und eher zu einer Street Twin geraten. Wie ist deine Erfahrung bezüglich der Hitze?

  • Dies und Das - der Plauderthread

    • orli
    • 13. August 2026 um 19:16

    Ganz einfach wer wählen darf sollte auch wissen was er schreiben darf und wie man sich zu benehmen hat. Man kann ja Kritik äußern und seine Meinung kund tun ohne jemanden anderen zu bedrohen, oder?

  • Dies und Das - der Plauderthread

    • orli
    • 13. August 2026 um 17:16
    Zitat von VincenteCleruzio

    Hervorragende Idee. Werde sie den Kolleg:Innen weitergeben, die sich um die ehemals Internet-Maulheld:Innen und jetzt hilfesuchenden Hascherl kümmern.

    Würde es mich betreffen, was es nicht tut, bräuchte ich keinen der da noch mit verdient und mich ein Hascherl nennt. Hingehen zur Verhandlung ohne Advokaten - gestehen was ich geschrieben habe - mich für meinen emotionalen Ausbruch entschuldigen - und die Strafe annehmen wie ein Erwachsener. Müsste eigentlich in ein paar Minuten erledigt sein.

  • Witze

    • orli
    • 11. August 2026 um 18:08

    Klopf, klopf.

    Wer ist da?

    Die Liebe deines Lebens.

    Lüg nicht, Bier kann nicht sprechen.

  • Dies und Das - der Plauderthread

    • orli
    • 11. August 2026 um 17:40

    Zu Thema Bergrettung & Kosten noch:

    36 Wanderer, darunter auch Kleinkinder und Babys in Kinderwägen, lösten am Sonntag in 2300 Meter Seehöhe bei Vent einen Großeinsatz aus. Und das wird jetzt teuer.

    Sölden – Für die Wanderer, die am Sonntag in Sölden samt Kinderwägen und Kleinkinder in Bergnot gerieten, kann‘s jetzt teuer werden. „Wir stellen den Einsatz in Rechnung“, stellt Franz Josef Fiegl, Leiter der örtlichen Bergrettung, klar. „Das machen wir eigentlich bei jedem Einsatz.“


    Der Ausflug ins unwegsame Gelände im Bereich des Sonnbergs wird die drei Familien aus Österreich, den USA, Belgien und Großbritannien „um die 3500 Euro kosten“, schätzt der Sölder Bergrettungschef: „Weil’s ein Großeinsatz war, der fast drei Stunden dauerte, dafür werden pro Stunde 1244 Euro fällig.“ Aber das ist nur die Spitze des Geldbergs. „Es werden wohl auch die Kosten für die Hubschraubereinsätze anfallen. Und die sind in der Regel deutlich höher“, sagt Fiegl. Wie hoch, weiß inzwischen der Salzburger Helikopter-Unternehmer Roy Knaus, dessen Hubschrauber Martin 8 an der Bergung beteiligt war: „Wir verrechnen in etwa 15.000 Euro.“

    14 Personen mit Hubschraubern geborgen

    Wie bereits berichtet, sind die Urlauber am Sonntag in Vent mit dem „Wildes Mannle“-Lift bergwärts gefahren. Zur 36-köpfigen Gruppe zählten auch Kleinkinder und Babys, die mit Kinderwägen transportiert wurden. Warum die Gruppe in 2300 Metern Seehöhe den Wanderweg verließ und in unwegsames Gelände geriet, ist unklar. Fest steht, dass die Wanderer mit den Kinderwägen bald nicht mehr weiterkamen und einen Notruf absetzten. Der Auftakt für den Großeinsatz, an dem rund ein Dutzend Bergretter, der Notarzthubschrauber Martin 8 und der Polizei-Hubschrauber Libelle des Innenministeriums beteiligt waren.

    „Wir haben sechs Personen mit dem Tau geborgen“, schildert Knaus den Einsatz: „Die Einsatzkosten werden im Wesentlichen auf diese Personen aufgeteilt.“ Nicht verrechnet werde die Betreuung weiterer Wanderer durch die Notärztin. Acht Ausflügler wurden mit dem Polizeihubschrauber geborgen. Ob auch das Innenministerium eine Rechnung stellt, war am Dienstag nicht zu eruieren.


    Gute Zahlungsmoral

    Wie Ortsstellenleiter Fiegl bestätigt auch Claudia Greier von der Geschäftsleitung der Tiroler Bergrettung, dass die meisten Einsätze mittlerweile verrechnet werden. „Damit decken wir die Unkosten, kaufen Fahrzeuge oder die Ausrüstung für unsere Freiwilligen.“ Die genaue Anzahl der verschickten Rechnungen bzw. die eingenommene Summe kann Greier nicht nennen. „Ich weiß nur, dass wir im Vorjahr in Tirol 4126 Einsätze hatten. Heuer werden es wohl aufgrund des heißen Sommers mehr, wir stehen aktuell bei 3123 Einsätzen.“

    Laut Greier sei die Zahlungsmoral sehr gut, „fast alle zahlen“. Was wohl auch daran liegt, dass in vielen Fällen Versicherungen die Kosten übernehmen. „Das gilt beispielsweise für die Mitglieder der Bergrettung bzw. des Alpenvereins. Dazu kommen private Versicherungen.“ Nachsatz: Falls die Bergungskosten offen bleiben, „arbeiten wir mit dem Kreditschutzverband zusammen.“

    Neu ist, dass diese Kosten jetzt österreichweit einheitlich sind. Die Bergrettung unterscheidet je nach Aufwand und der Anzahl der Einsatzkräfte zwischen kleinen, normalen und großen Einsätzen. Klein kostet 306 Euro pro Stunde, normal das Doppelte und groß das Vierfache

  • Witze

    • orli
    • 10. August 2026 um 19:24

    Eine Frau kommt eines Tages früher nach Hause als sonst üblich. Sie ist geschockt, als sie ihren Mann erwischt, wie er sie im Ehebett mit einer jungen Frau betrügt.

    Der Mann bleibt gelassen und sagt: „Ich kann dir alles erklären. Als ich aus dem Büro kam, sah ich diese Frau – erschöpft, dreckig und in zerrissenen Sachen. Sie sagte, dass sie seit Tagen nichts gegessen habe, also nahm ich sie mit nach Hause und habe ihr den Auflauf warm gemacht, den du gestern nicht mehr essen wolltest, weil du nicht zunehmen willst.

    Dann bot ich ihr an, zu duschen. In der Zeit habe ich ihre kaputten Sachen weggeworfen und ihr die teure Bluse rausgelegt, die du unbedingt kaufen musstest, aber nie getragen hast, weil sie angeblich aufträgt.
    Und die Jeans, die dir meine Mutter zum Geburtstag geschenkt hat und die du so blöd findest.
    Und schließlich noch die Sneaker, die du nicht anziehst, weil eine Kollegin von dir die gleichen hat.

    Sie war so dankbar für meine Hilfe. Und als sie dann in der Tür stand, um zu gehen, fragte sie: ‚Gibt es noch etwas anderes, das deine Frau nicht mehr benutzt?’“

  • Dies und Das - der Plauderthread

    • orli
    • 8. August 2026 um 14:07

    so Urteil da, aber es geht weiter:

    Dauerlärm am Natterer Fußballplatz? Zugezogener Anrainer unterlag mit Klage | Tiroler Tageszeitung Online
    Die Unterlassungsklage wegen Lärmimmissionen durch den FC Natters und die Gemeinde wurde vom Landesgericht abgewiesen. Wer sich bei einem lärmgeneigten Ort…
    www.tt.com

    Die Unterlassungsklage wegen Lärmimmissionen durch den FC Natters und die Gemeinde wurde vom Landesgericht abgewiesen. Wer sich bei einem lärmgeneigten Ort ansiedelt, hat die Verhältnisse zu akzeptieren.

    Die angespannte Raumsituation in Tirol sorgt für extrem hohe Grundstückspreise und verdichtete Bebauung. So stehen nun Häuser, wo früher Wiesen und freie Hänge waren, oder direkt an Sportstätten, Autobahnen oder Bahngleisen. In der Gemeinde Natters führt dies seit Jahren zu Unstimmigkeiten zwischen einem Bürger, dem FC Natters und den Gemeindeführungen.

    Schon länger schwelender Konflikt

    Grund: Der Gemeindebürger wohnt nur durch einen Gemeindeweg getrennt am Natterer Sportplatz. Die Sportstätte ist Anziehungspunkt für die Umgebung. So spielt man in Natters zusammen mit den Mutterern guten Fußball und befindet sich in der Hypo Tirol Liga. Knapp zwanzig Prozent der in den Gemeinden Natters und Mutters wohnenden drei- bis vierzehnjährigen Kinder spielen in einer der FC-Nachwuchsmannschaften.

    Breit bekannt wurde die strittige Konstellation erstmals durch eine Klage des Nachbarn, nachdem die neue Sportplatz-Flutlichtanlage errichtet worden war. Damals konnte eine Neueinstellung wegen unzumutbarer Blendung erreicht werden.

    Diesmal erhob der Anrainer im Mai am Landesgericht (LG) eine Unterlassungsklage wegen der vom Sportplatz und dessen Kantine ausgehenden Lärmimmissionen. Über Anwalt Hanns Forcher-Mayr brachte er vor, dass die Schallimmissionen geltende Normen überschreiten und auf Dauer gesundheitsschädlich sein würden. Nicht direkt der Spiel- und Trainingsbetrieb, jedoch aller Lärm vor allem im Zuge des Kantinenbetriebs sei künftig nach dem Spielbetrieb, bestenfalls ab 19 Uhr zu unterlassen. Schließlich benötige es für die Sportausübung keine Lautsprecher und keine Musik – welche teils bis weit nach 22 Uhr aus der Kantine schallen solle.

    Fußballspiele seit 57 Jahren

    Obmann Lackner verwies bei der Gerichtsverhandlung im Mai auf die absolute Ortsüblichkeit der Vorgänge am Fußballplatz, welcher dort ja bereits 1969 errichtet worden war. Man beweise guten Willen, könne jedoch nicht jedes Vereinsmitglied oder Zuschauer auf Einhaltung allenfalls gebotener Nachtruhe kontrollieren. Das Gericht wies die Klage wegen Lärmimmissionen nun vollumfänglich als nicht berechtigt ab und begründete dies großteils mit bestehender Rechtsprechung des Höchstgerichts. Maßgebliche Begriffe bei Immissionsklagen waren geprüft worden: Ortsüblichkeit, Wesentlichkeit und Nachbarschaftsbegriff standen auf dem Prüfstand.

    Haus erst im Jahr 1998 errichtet

    Insbesondere die Judikatur für neu hinzukommende Nachbarn führte das LG an –hatte der Kläger sein Haus doch erst 1998 an den Sportplatz gebaut. Demnach gilt: „Neu hinzukommende Nachbarn müssen sich mit der im Gebiet vorherrschenden Immission abfinden. Kein Abwehranspruch steht hinzugezogenen Nachbarn deshalb in jenen Fällen zu, in denen die Beeinträchtigungen beim Erwerb des Grundstücks bereits bekannt waren. Bei gesundheitsschädlichen Immissionen besteht wiederum eine Duldungspflicht, wenn der einstige Liegenschaftserwerb bereits in Kenntnis der Gesundheitsschädlichkeit erfolgt ist.“ Heißt für den schon allein wegen seines 57-jährigen Bestehens als ortsüblich angesehenen Sportplatz für das Gericht: „Wer sich unmittelbar in der Nähe eines Sportplatzes ansiedelt, auf dem zudem eine Kantine errichtet ist, muss typischerweise damit rechnen, dass nicht nur Sportarten ausgeübt werden, sondern auch Feierlichkeiten nach Spielen oder sonstige Veranstaltungen stattfinden.“ Der gesundheitliche Aspekt „kann nicht dazu führen, dass jemand, der sich in Kenntnis und Erkennbarkeit der Gesundheitsschädlichkeit von Immissionen ansiedelt, deren Unterlassung begehren kann“.

    „Immissionen bei Fußball und Feiern als ortsüblich zu dulden“

    Das Landesgericht abschließend: „Umgelegt auf den Sachverhalt bedeuten diese Grundsätze, dass der Kläger nicht nur Schall­immissionen im Rahmen von Trainings und Spielen, sondern auch Feierlichkeiten nach den Spielen als ortsüblich dulden müsste.“ Der Kläger will dagegen noch in Berufung gehen. Rechtsanwalt Forcher-Mayr: „Wir werden jedenfalls berufen. Aus unserer Ansicht liegt eine überraschende Rechtsansicht des Richters vor und es wurde im Verfahren nicht erörtert, das Urteilsbegehren zu präzisieren.“ So wäre im Verfahren nicht weiter geklärt worden, seit wann Lautsprecher und Kantine bereits auf dem Sportplatz vorhanden sind. Zudem spiele die aufgezeigte direkte Beschallung für die Ortsüblichkeit keine Rolle.

  • ICE Hockey League 2026/2027

    • orli
    • 8. August 2026 um 01:44

    Ich lese hier immer nur mimimimi von einem Verein.

    Die anderen alle zufrieden? Woran liegt das. Haben die anderen besser verhandelt. Hängt das Budget vom VSV an einem Derby?

  • Dies und Das - der Plauderthread

    • orli
    • 7. August 2026 um 09:00

    Sauber gezielt und ordentlich getroffen, das eigene Knie:

    https://www.derstandard.at/story/30000003…e-gegen-muetter

    ;(<X

  • ICE Hockey League 2026/2027

    • orli
    • 6. August 2026 um 13:21

    In Klagenfurt ist auch die sportliche Konkurrenz um einigeres kleiner als in Linz. Bezüglich Abos. Und gegangen ist es eigentlich um die neutralen Zuseher und da haben Abos eigentlich nix miteinander zu tun. Und Zuschauer hat Linz im Schnitt auch mehr, und das ohne einer richtig erfolgreichen Mannschaft. Wie gesagt für Kärntner, und da gibt es ja viele auch im Exil, ist der Nabel Kärnten....

  • ICE Hockey League 2026/2027

    • orli
    • 6. August 2026 um 12:54
    Zitat von hockeyfan#22

    Die mediale Aufmerksamkeit und das Interesse der neutralen bzw. unparteiischen Fans, das ein Kärntner Derby erzeugt, erreichst du mit keiner anderen Paarung in der Liga. Genau deshalb ist VSV gegen KAC für so ein Event aus Vermarktungssicht einfach das mit Abstand attraktivste Spiel mMn.

    bei einem HCI-PIV Spiel würde ich das tatsächlich bezweifeln

    Zwar als Tiroler aber nicht HCI Fan muss ich sagen, dass ich sehr viele neutrale Eishockeyfans kenne die lieber Salzburg gegen Bozen oder Linz gegen Wien schauen als ein Kärntner Derby zum gefühlt 1000sten Mal. Vielleicht sollten einigen im Süden mal klar werden, dass der Nabel des Eishockeys für Kärntner vielleicht Kärnten ist, aber sicher nicht für den Rest Österreichs. Die Zeiten wo das Derby noch Schlachten waren sind lange vorbei, leider.

  • Dies und Das - der Plauderthread

    • orli
    • 5. August 2026 um 22:58

    Habe mal eine Doku über Impfgegner (generelle nicht Corona) gesehen und die haben gesagt:…Mutter Natur beschützt und sorgt sich um uns Menschen so in etwa blablabla. Und in den Tierdokus sieht man eben das „wahre“ Gesicht von Mutter Natur grausam und brutal Nix mit Fürsorge -beinharte Auslese.

    Aus meiner Erfahrung mit Katzen muss ich auch sagen, wenn du als Maus geboren wirst hast du ordentlich die A Karte gezogen.

    Mein befreundeter Bauer (Bio) isst Fleisch, aber sehr sehr selten die eigenen Tiere.

  • Dies und Das - der Plauderthread

    • orli
    • 5. August 2026 um 19:48

    Für mich ist das "Verhalten" der Katze nach dem Bolzenschuss kein Muskelzucken sondern wirkt auf mich wie das Abwehrverhalten einer Katze. Aber was weiß ich schon.

    Und hätte der Setzer den Schussgerätes es ordentlich gemacht, dann hätte jemand, das verletzte Tier fest gehalten und dann den Schuss gesetzt. und nicht schnell hin und schnell schnell. So schaut es für mich aus, als ob die Katze nicht gescheit getroffen wurde.

    Und als Katzenexperte, hatte insgesamt 5, hätte ich die Katze eingefangen und zum Tierarzt meines Vertrauens zum Einschläfern gebracht.

    Und zum Thema 16 und Blödsinn machen, wir haben auch Katzen erschreckt. Wir haben immer unter der Autobahn IBK West auf Damen des Gewerbes gewartet und wenn es dann voll zur Sache ging im Auto haben wir mit starken Taschenlampen ins Auto geleuchtet. Aber da waren wir noch jung dumm und vor allem schnell. zumindest beim Laufen8)

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