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Dies und Das - der Plauderthread

  • Powerhockey
  • 15. August 2010 um 21:56
  • orli
    weiß/alt/toxischMann
    • 20. August 2026 um 16:55
    • #3.201
    Zitat von Spengler

    Wenn es ein gerechtes Volk gäbe, bräuchte es keine Gerichte, das zeigt auch die Geschichte. Dass sich ein Mob leichter aufstacheln lässt als ein unabhängiges Gericht ist dir hoffentlich schon klar.

    Stimmt so nicht ganz. Was ist ein Geschworenengericht? Was sind Laienrichter? Also gibt es doch auch das gerechte Volk das entscheidet bzw. Recht spricht. Nur sind die nicht von der lauten Minderheit. Erkläre ich auch ständig meinen Kindern nur wer am lautesten schreit hat nicht immer Recht.

  • VincenteCleruzio
    un galant´omu
    • 20. August 2026 um 17:01
    • #3.202
    Zitat von Bobby

    ... Brauch da keinen "Lehrer" der mir erklärt, welches Wort ich benutzen darf und was nicht.

    Dann werde ich Dich damit in Zukunft nicht mehr belästigen.

  • Spengler
    Loki
    • 20. August 2026 um 17:07
    • #3.203
    Zitat von orli

    Stimmt so nicht ganz. Was ist ein Geschworenengericht? Was sind Laienrichter? Also gibt es doch auch das gerechte Volk das entscheidet bzw. Recht spricht. Nur sind die nicht von der lauten Minderheit. Erkläre ich auch ständig meinen Kindern nur wer am lautesten schreit hat nicht immer Recht.

    Ja, stimmt schon, es kommt halt drauf an ob das geregelt ist oder ob ein wilder Mob mit Mistgabeln anrückt.

  • ViecFan
    Father and Sons
    • 20. August 2026 um 17:14
    • #3.204
    Zitat von baerli1975

    Rennst jetzt dann durchs Forum (sinnbildlich gesprochen) mit einem Schild: Wir sind das Volk! Wir sind das Volk!

    so wie die Coronaleugner? oder diejenigen, die die demokratisch gewählte Regierung am liebsten stürzen würden? oder die Staatsverweigerer, die sich ihre eigenen Nummerntafeln basteln?

    pfuh, jetzt wird es mir zu heftig - sorry, aber diese Argumentationen sind mir zu blöd - ich klinke mich zu diesem Thema jetzt endgültig aus :prost:

  • beckman99
    NHL
    • 20. August 2026 um 17:20
    • #3.205
    Zitat von ViecFan

    das Volk ist eben doch noch die gerechteste Instanz - die Paragrahphenreiter leben in ihrer eigenen geschwollenen Blase :kaffee:

    das was du als volk bezeichnest, kann ganz schnell zum mob werden. bin i jetzt net so ein fan von.

  • orli
    weiß/alt/toxischMann
    • 20. August 2026 um 17:20
    • #3.206

    Aber zum Thema FA Skandal in IBK habe ich noch ein Privates Erlebnis. Reihenhaus gebaut, mit 2 anderen, alles über einen Baukoordinatoren und Treuhänder (war Anwalt). War Bauherrenmodell habe auch unser Haus selber gezeichnet bzw. gestaltet.

    Nach Fertigstellung Überprüfung alles Unterlagen. Von einem, spastischen MA des FA, tut nix zum Thema musste nur bei der Prüfung der Unterlagen 3 mal das Auto umstellen und neu einwerfen wegen der Kurzparkzone. Ersteinschätzung des MA kein Bauherrenmodell d.h. Grunderwerbsteuer auch auf das Haus. Da wir uns keiner Schuld bewusst waren, dafür hat man ja „Fachleute“ bezahlt - Einspruch. Fast 2 Jahre wurde von uns allen der Steuerausgleich einbehalten.

    Einspruch stattgegeben - Freude - Urlaub gebucht, wäre sonst als flacher Häuslbauer nicht gegangen. Ein Monat darauf „Verfahren“ beendet auf Grund das alle Verträge mit den Handwerkern vor dem Kaufvertrag unterschrieben wurde - kein Bauherrenmodell. Grunderwerbssteuer ist zu zahlen. Da Urlaub gebucht kein Geld ansuchen um Ratenzahlung genehmigt für 6 Monat nachdem ich auf Knieen gerutscht bin auf 12 Monat verlängert.

    Spruch des Sachbearbeiters beim FA - ihr seit alles Verbrecher. Antwort eines Mitbauers wo die Verbrecher sind in diesem Gebäude wissen wir alle (war ja gerade ein Skandal mit Steuersachen mit Fußballern im FA Innsbruck aufgedeckt). Würde mit der Polizei aus dem FA begleitet MA fühlte sich beleidigt und bedroht.

  • orli
    weiß/alt/toxischMann
    • 20. August 2026 um 17:23
    • #3.207
    Zitat von Spengler

    Ja, stimmt schon, es kommt halt drauf an ob das geregelt ist oder ob ein wilder Mob mit Mistgabeln anrückt.

    Dass ein ordentliche Zusammenleben nur mit Regeln funktioniert sollte eigentlich keiner Diskussion wert sein. Nur gibt es halt viele die die Regeln ordentlich strapazieren manchmal sogar über.

  • VincenteCleruzio
    un galant´omu
    • 20. August 2026 um 17:51
    • #3.208
    Zitat von orli

    Stimmt so nicht ganz. Was ist ein Geschworenengericht? Was sind Laienrichter? Also gibt es doch auch das gerechte Volk das entscheidet bzw. Recht spricht. ...

    Auch die acht Geschworenen sind streng an das (Straf)Gesetz gebunden.

    Ihnen wird ein vom "Schwurgerichtshof" (den drei Berufsrichtern) beschlossenes oft kompliziertes Frageschema vorgelegt, über dessen Fragen sie mit "ja" oder "nein" abstimmen.

    Nach der Abstimmung und bevor ihr "Wahrspruch" im Gerichtssaal verkündet wird, muss ihn der Schwurgerichtshof "nach Anhörung" des Staatsanwalts und der Verteidigerin auf Fehler und Irrtümer überprüfen. Und die "Monitur", heißt die neuerliche Beratung und Abstimmung anordnen, wenn der "Wahrspruch" unvollständig, widersprüchlich usw ist oder wenn sich zeigt, dass die Geschworenen etwas missverstanden haben oder sich von unsachlichen Überlegungen leiten haben lassen.

    Wenn der Schwurgerichtshof einstimmig der Meinung ist, die Geschworenen hätten sich im Frei- oder Schuldspruch geirrt und dieser Fehler sei auch durch Monitur nicht zu beheben, dann setzt er den Wahrspruch aus, das heißt er beseitigt ihn und legt den Akt dem OGH vor, der dann im Regelfall die Hauptverhandlung wiederholen lässt vor einem neuen Geschworenengericht.

    Beim Schöffengericht gilt bei der Standardbesetzung (1 Berufsrichter als Vorsitzender, 2 Laien als Beisitzer) die Stimme des Vorsitzenden, wenn er anders als die beiden Schöffinnen den Angeklagten freisprechen oder nach einem milderen Strafgesetz verurteilen will. Bei "großer Besetzung" (2 Berufsrichter, 2 Schöffinnen) gilt bei Stimmengleichheit das für den Angeklagten mildere Ergebnis.

    So viel zum Thema Beschränkung der "vox populi" durch Berufsrichter im Strafprozess.

  • Bobby
    NHL
    • 20. August 2026 um 18:41
    • #3.209
    Zitat von VincenteCleruzio

    Dann werde ich Dich damit in Zukunft nicht mehr belästigen.

    alles gut, wir verstehens uns ja doch irgendwie, irgendwo, irgendwann..... ;)

  • orli
    weiß/alt/toxischMann
    • 20. August 2026 um 20:08
    • #3.210

    aus der TT

    So schaut es aus wenn alles seine richtigen Weg geht ohne Freunderlwirtschaft oder irgendwelche Art von Vitamin A,B,C etc:

    [Blockierte Grafik: https://processing.tt.com/image/assets.tt.com/im-content/images/2978b307-f3f8-5b58-826c-5d393b35739f?p=eyJyZXNpemUiOnsid2lkdGgiOjYwLCJoZWlnaHQiOjYwLCJmaXQiOiJjb3ZlciJ9LCJmb3JtYXQiOiJhdmlmIn0%3D]

    Von Thomas Hörmann

    Donnerstag, 20.08.2026, 19:07

    Die ÖVP-Politikerin trifft Vorsorge für die Fortsetzung ihrer Polizeikarriere. Warum sie dennoch der Landespolitik erhalten bleiben will. Und wieso die 44-Jährige auch ihren Lebensgefährten als Landespolizeidirektor beerben könnte.

    Die Landespolizeidirektion sucht derzeit einen neuen Kommandanten für den Bezirk Kufstein. Eine Nachricht, die unter normalen Umständen nur polizeiintern für Aufmerksamkeit sorgt. Nicht aber in diesem Fall, der theoretisch Auswirkungen bis in die Tiroler Landespolitik haben könnte.

    Denn die bisherige Bezirkskommandantin der Polizei in Kufstein heißt Astrid Mair und ist seit 2022 Landesrätin, zuständig für Sicherheit, Generationen, Zivil- und Katastrophenschutz. Mair ist für ihre politische Aufgabe freigestellt, ihren Chefsessel im Kufsteiner Bezirkskommando übernahm interimistisch der Stellvertreter. Doch das wird sich jetzt ändern. Was in Polizeikreisen die Gerüchteküche dampfen lässt.

    Einzige Bewerberin für Topjob

    Diskutiert wird beispielsweise, ob die Neubesetzung von Mairs Stammplatz mit ihrem Abschied aus dem Polizeidienst gleichzusetzen ist: „Keinesfalls“, versichert die Landesrätin. Und verrät auch gleich, warum sie das Chefbüro in der Kufsteiner Inngasse 4 jetzt offiziell räumt. Der interimistische Kommandant sei kürzlich in Pension gegangen, dessen Stellvertreter soll das Kufsteiner Zepter übernehmen. „Der ist noch jung, die volle Akzeptanz von den Mitarbeitern ist für ihn sehr wichtig“, sagt die Landesrätin. Für ihren Nachfolger sei es daher hilfreich, wenn er ohne Wenn und Aber zum Polizei-Bezirkskommandanten in Kufstein ernannt wird.

    Dass Mair keineswegs an Abschied von der Tiroler Polizei denkt, zeigt ein weiteres Bewerbungsverfahren, das eigentlich schon abgeschlossen ist. Dabei geht es um die stellvertretende Leitung der Fremden- und grenzpolizeilichen Abteilung, im Polizeijargon kurz FGA oder Fremdenpolizei genannt. „Ich habe mich dafür beworben und war die einzige Interessentin“, bekennt die Landesrätin freimütig: „Die Entscheidung behängt derzeit in Wien.“ Die Materie bei der Fremdenpolizei sei komplex, das liege nicht jedem, liefert Mair auch gleich eine Erklärung für die fehlende Konkurrenz. „Ich habe ja schon dort gearbeitet und kenne den Bereich sehr gut.“

    „Ich bin nicht politikmüde“

    Und was passiert, wenn die Bestellung der Landesrätin zur stellvertretenden FGA-Chefin demnächst erwartungsgemäß abgesegnet wird? Vorerst nichts. „Ich bin nicht politikmüde, ganz im Gegenteil. Ich bin mit Leidenschaft dabei und liebe meine Aufgaben“, schließt die Landesrätin eine zeitnahe Rückkehr in den Polizeidienst aus. „Ich habe den Großteil meines Berufslebens der Polizei gewidmet“, ergänzt die 44-Jährige. Irgendwann werde sie zur Exekutive zurückkehren. „Daher muss ich mich rechtzeitig um meine Karriere kümmern.“

    Doch vorerst werde sie – wie schon in Kufstein – ein Kollege bis zu ihrer Rückkehr in die Landespolizeidirektion vertreten. Der steht bereits fest, wurde aber entsprechend gängiger Polizeilogik mit der stellvertretenden Leitung der Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit betraut. Ein Posten, der nur auf dem Papier besteht. Im gleichen Schritt wurde der junge Offizier der Fremdenpolizei zugeteilt, wo er auch seinen (wirklichen) Arbeitsplatz haben wird. Übrigens: Der Offizier, der bisher als stellvertretender Leiter bei der FGA war, übersiedelte kürzlich zur Einsatzeinheit. Erst dadurch wurde die Bewerbung Mairs möglich.

    Sprungbrett nach ganz oben

    Die aus dem Unterland stammende Politikerin weist darauf hin, dass der Wechsel von Kufstein zur Fremdenpolizei in der Hierarchie kein Aufstieg, sondern eher ein Abstieg sei. „Vorher war ich Kommandantin eines Bezirks, jetzt habe ich mich als Stellvertreterin beworben.“

    Allerdings könnte sich das schon in naher Zukunft ändern. Denn Harald Baumgartner hat als derzeitiger Chef der FGA ein Ablaufdatum, bereits im kommenden Frühjahr könnte er Pensionist sein. Als Stellvertreterin hätte Mair beste Chancen, Baumgartners Nachfolge anzutreten. Aber es geht noch besser: Denn die Leitung der Fremdenpolizei gilt in Polizeikreisen als taugliches Sprungbrett für höchste Weihen.

    Landespolizeidirektorin Mair?

    Dazu zählt das Chefbüro der Tiroler Polizei, in dem zur Zeit Mairs Lebensgefährte, Landespolizeidirektor Helmut Tomac, sitzt. Doch auch Tomac hat mit 61 Jahren als Polizeichef ein Ablaufdatum. Vielleicht schon 2027. Denn dann steht die Verlängerung des Vertrags als Landespolizeidirektor an, der auf fünf Jahre begrenzt ist. Im konkreten Fall hieße das, Tomac würde bis 67 im Amt bleiben. Bei einem Pensionsantritt mit 65 müsste hingegen schon nach drei Jahren ein Nachfolger bestimmt werden.

    Ich bin nicht politikmüde, ganz im Gegenteil. Ich bin mit Leidenschaft dabei und liebe meine Aufgaben.“

    Landesrätin Astrid Mair

    Beide Varianten gelten mittlerweile als unüblich, wenngleich nicht unmöglich. Üblich ist vielmehr, dass bei einer Überschneidung von Vertragsdauer und Pensionsantritt ein neuer Landespolizeidirektor bestimmt wird. Der Vorgänger wird in der Regel mit einem Projekt betraut, bis das Pensionsalter erreicht ist.

    Unabhängig von Tomac‘ weiterem Karriereverlauf gilt die aktuelle Landesrätin dank bester Verbindungen ins Innenministerium und in die Politik als heiße Aktie für dessen Nachfolge. Zumal auch Landeshauptmann Anton Mattle bei der Besetzung der Landespolizeidirektion ein gewichtiges Wort mitzureden hat.

    :ironie:

  • weile19
    TSN hockey insider
    • 20. August 2026 um 20:25
    • #3.211

    Jetzt schnell noch die schwarzen Schäfchen ins Trockene bringen, bevor vielleicht echt die Blauen übernehmen.

  • christian 91
    NHL
    • 20. August 2026 um 21:13
    • #3.212

    Wenn werter User ViecFan das „Volk als Instanz“ installieren will bzw. es sich wünscht oder besser formuliert es sich herbei denkt, dann bin ich in speziellen Fällen wie pädophile Übergriffe mehr bei ihm als bei der sogenannten gerechten Strafe. Selbst wenn es zum Mob wird.

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