Alles anzeigenHat von Euch schon mal jemand daran gedacht, dass die jetzig gebotenen Betreuungsmöglichkeiten die größeren Virenschleudern sind?
Kindergarten ca. 18 Kinder pro Gruppe und Volksschulen ca. 25 Kinder pro Klasse stehen der Ersatzbetreuung (ohne Unterricht) in Turnhallen/Räumen mit bis zu 50 Kindern gegenüber. Zudem ist die Ersatzbetreuung kaum 'gezämt'. Das heißt, dass die Kinder unkontrollierbar miteinander spielen. Ich brauche wohl kaum erwähnen, dass im Normalbetrieb mehr Lehrkräfte pro Kinder und weniger Kontakt untereinander an der Tagesordnung stehen, da der Unterricht (gerade in Schulen) auch Einzelarbeit vorsieht. Wo ist also die größere Gefahr?
Ausserdem: wie stellt ihr Euch das vor? Alle Eltern kehren arneitsmäßig ins 'Normalleben' zurück und betreuen gleichzeitig die Kleinen?
Es ist jetzt schon krass. Meine Frau und ich haben das 'Glück', dass unsere Firmen auf Schichtbetrieb umgestellt haben und wir die Arbeitszeit entgegengesetzt angesetzt haben. Wenn aber Geschäfte und Gaststätten den Betrieb wieder aufnehmen, werden das die Firmen auch tun. Spätestens dann braucht man eine vernünftige Betreuung.
Und kommt mir jetzt bloß nicht damit, dass es mehr Schüler gibt, die man alleine zu Hause lassen kann aufgrund ihres Alters.
Mich würde im speziellen die Meinungen der Eltern interessieren. Bei so manchem Statement hier bin ich fast sicher, dass kein eigener Nachwuchs im Spiel ist.
Bist du aus Wien, dass dass es diese Ersatzbetreuung mit 50! Kindern gibt? Meines Wissens (VL) nach wird bei uns die Kinderbetreuung kaum angenommen.
Sollten die Kigä. aufsperren werde ich mein Kind trotzdem zu Hause lassen. Das muss irgendwie mit der (unserer) Arbeit zu vereinbaren sein, weil das ist mMn die größte Übertragungsquelle neben den Ausgehlokalen und den Großveranstaltungen in enger Umgebung. Deswegen kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass die Schulen, Kindergärten vor den Sommerferien wieder aufsperren.