Salzburg ging zum zweiten Mal durch ein abgefälschtes Glückstor in der Finalserie in Führung und zum zweiten Mal konnte der KAC darauf reagieren. Das ist für mich gegen die hochkarätige Salzburger Defensive bemerkenswert und zeugt vom Willen jedes einzelnen KAC Spielers, die Partien für sich zu entscheiden und nie aufzugeben.
Es gab abseits der Tore viele Schlüsselmomente. Ob das ein Herburger in Unterzahl ist, ein Obersteiner beim defensiven Bully, ein Petersen der nach der Provokation vom Salzburger die Gerade ausgepackt hat, Dahm den nichts aus der Ruhe bringen kann... jeder Spieler hat alles für das Team gegeben.
Bei Salzburg sind mir dagegen einige Spieler gar nicht aufgefallen. Ein Hochkofler im ersten Spiel noch topmotiviert mit großen Zipferaugen vor jedem Check. Gestern sinnbildlich für mich nicht vorhanden gewesen. Ich habe letztes Jahr geschrieben, der Raffl ist schon zu alt und langsam, aber das war einer der wenigen, die wirklich brutales Salzburger Playoff Hockey der Vorsaisonen aufs Eis gebracht haben. Dass Salzburg körperlich müde ist glaube ich nicht, aber mental ist da schon ein kleiner Knacks. Ich waren nach unserem ersten Drittel deswegen noch richtig positiv und wurde nicht enttäuscht.
Die kurze Pause jetzt finde ich gar nicht gut für Salzburg, da wird man sich noch mehr Gedanken machen (müssen). Der KAC wird sich weiter fokussieren und hoffentlich von Beginn weg voll da sein. Denn auch wenn die ersten Tore der Salzburger jeweils glücklich waren, es hat sich immer abgezeichnet und war von daher auch verdient.