Leider ist es in vielen Sportarten immer dasselbe. Die Schiris bauen Mist, der Verband/die Liga macht kurzen Wirbel, gibt Kund die Sache untersuchen zu wollen, verschwindet im Kammerl, bleibt dort eine zeitlang, kommt irgendwann wieder raus und weist den Protest mit einer manchmal gar komischen Begründung (obwohl zB Videobeweis das Gegenteil klar beweisen) ab. Die Schiris sind natürlich verbandsnah/liganah und werden von ihren Pappenheimern geschützt.
Schlimm ist's, wenn die Öffentlichkeit weiß, dass sowohl das ursprüngliche Urteil sowie das nachträglich von der Untersuchungskommission gefällte Urteil schlichtweg falsch ist.
Beispiele gibt es genug, wie das Lattentor der Caps im Vorjahr gegen Linz oder das Lattenpendler-Tor bei der Fußball WM 2010 der Engländer gegen Deutschland. Oder eben hier der Zagreber Spieler, der laut Video überführt wird, ausgeschlossen gehört, dies auch wird, das ganze kurios revidiert wird, und der dann das Spiel weiterspielt und mitentscheidet.
An dem jetzigen Urteil gibt es nichts zu rütteln. Aber ich ärgere mich. Nich nur weil es die Grazer trifft, aber viel mehr, weil sich da nichts zu ändern scheint, wo klarer Nachholbedarf besteht. Das nächste Mal wird es andere treffen. Das kann nicht die Zukunft sein.
Ich fordere von Ligen und Verbänden endlich mal zu beschliessen, dass man zukünftig Größe zeigt in dem man eigene Fehler auch zugibt, wenn sie beweisbar sind! Dass man deutliche und gerne auch publik gemachte Konsequenzen zeigt! Die beiden besagten Heads pfeifen auch in der kommenden Runde, einer sogar wieder die Zagreber. Ich fordere von den Organisatoren des Sports ein Bekenntnis zur Fairness! Aber nicht von Spielern vor Anpfiff vom Zettel runtergelesen, sondern von den Machern selbst. Das wäre ein großer Schritt für eine bessere Gesellschaft!