Grundsätzlich befürworte ich jeden Standort, an dem etwas für Eishockey getan wird. Gleichzeitig ist es aber schon auch legitim, die Effizienz der Verwendung von Steuergeld zu hinterfragen.
Erhofft hätte ich mir eigentlich, dass sich durch die Akademie der Standort selbst so weit belebt wird, dass sich dort ein durchgängiger Nachwuchs und mittelfristig auch eine AlpsHL-Mannschaft entwickelt, die im Osten jedenfalls wünschenswert wäre. Schade ist, das sich diese Entwicklung im Umfeld offenbar nicht eingestellt hat und zumindest von Außen betrachtet die OHA doch eher eine Ausbildungsstätte für Kinder reicher Eltern aus diversen Ländern mit mittelmäßigen Eishockeyambitionen (der wirkliche Top-Nachwuchs dockt nicht in der OHA Europe an) ist. Ob es wirklich die Aufgabe der öffentlichen Hand ist, dafür erhebliche Summen aufzuwenden, darf man schon in Frage stellen. Dabei gestehe ich zu, dass es mir äußerst schwer fällt, dem Reflex jede Maßnahme von diesem unsäglichen Herrn Landbauer nicht sofort zu verteufeln, nicht zu folgen.
Ich glaube, dass diese Geld im österreichischen Eishockeysport mit mehr Treffsicherheit investiert werden kann, wobei die Befürchtung eher ist, dass es halt gar nicht mehr in den Sport investiert wird.