Vielleicht trifft das auf dich zu, aber beim Großteil der Linzer User wirkt das auf mich wie eine Hexenjagd. Der kann machen was er will, er ist der Buhmann. Und wer anderer Meinung ist, als sie, der wird lächerlich gemacht. Siehe die Antworten, oder Reaktionen auf meine Posts. Und ja ich weiß, das das Linzer Eishockey gerade die dunkelsten Zeiten seit langer Zeit durchmacht, aber letztendlich ist es für uns ein Hobby, und es gibt sicher Wichtigeres. Gerade in Zeiten wie diesen.
Ich bin zurückhaltend und denk mir oft meinen Teil. Aber wir bewegen uns im Profi-Sport-Geschäft und dass dies knallhart und rein erfolgsbasiert geführt wird ist uns klar, bzw. sollte das jedem der in das Geschäft einsteigt klar sein.
Als Manager bist einfach der, der den Kopf hinhalten muss wenn es ned läuft und du auch mit einem neuen Coach dienTrendwende nicht schaffst, dass wird im Fußball auf die Spitze getrieben und gilt halt auch im Eishockey.
Hinter jeder Entscheidung die du triffst, beginnend beim Kader vor der Saison bis hin zu Additions während der Saison musst du stehen, wenn das Team nicht performed und 2 Jahre unten herumkrebst und nix geht, dann musst damit rechnen dass du in der Kritik stehst, und das nicht zu knapp und nach einer gewissen Zeit der Erfolglosigkeit auch den Hut nehmen musst. Da bist du halt Nr. 2 nach dem Trainer in der Nahrungskette.
Ist ja auch nicht so dass sich das finanziell nicht bemerkbar macht wenn du 2 solche Jahre spielst, weniger Sponsoren/Zuschauer ist weniger Marie und auf Dauer geht das nicht gut. Und da steht dann auch der Vorstand iwann mal in der Pflicht zu entscheiden wie es um die Vertrauensbasis bestellt ist und ob man dran glaubt den Erfolg zu holen mit dem Management oder nicht, weil das Argument „ständig wer verletzt“ ist sofort vergessen und interessiert keinen mehr in der 2. Saison.
Es ist ein Business, da zählt der Erfolg, egal ob du einen 2/5/10-Jahresplan ausgibst. Und wenn ich den Job machen will, dann muss ich damit rechnen dass ich A) kritisiert werden B) den Hut nehmen muss.
Und da kann ich die Opferrolle nicht nachvollziehen genau so wie „er reisst sich den Allerwertesten auf darum ist er der Richtige“ Einstellung. Finde die Kritik aber mit den getätigten Handlungen in letzter Zeit (Umicevic) bzw. heute (löschen der FB-Beiträge und das Einstellen der Berichterstattung bei Niederlagen) absolut gerechtfertigt, so ist das Job-Profil dass man mit sachlicher Kritik umgehen muss bzw. Fans sagen dass man keinen guten Job macht. Part of the game - über der Gürtellinie.