Aus der Distanz betrachtet sehe ich in der ganzen Causa nur Verlierer. Sowohl im alten wie im neuen Setup sitzen großteils die selben Personen, welche die Missstände (sollte es die gegeben habe ) in der Vergangenheit entweder mitgetragen oder mitgeduldet haben. Hier geht es in erster Linie um Einfluss, Macht und Egos,- und nicht wirklich um den Sport.
Beiträge von Scott#13
-
-
Bzgl. Kozek bin ich echt hin und hergerissen. Einstellungstechnisch taugt er mir total, outputtechnisch ist er auch okay,- macht die Tore wenn’s darauf ankommt. Was mich bei ihm immer irritiert ist der Umstand, dass er im Grunde in keiner Linie so richtig harmoniert hat. Er hat zwar getroffen, aber das war meistens selbst erarbeitet und selten wurde er von den Mitspielern in Szene gesetzt. Wenn’s um kreatives Spiel geht, wirkt er immer etwas als Fremdkörper, irgendwie hat man es nie geschafft, seine Geradlinigkeit Richtung Tor ideal zu forcieren.
-
Auf Basis der jetzigen Situation würde ich die nächste Saison als „Überbrückungssaison“ sehen, da einfach mit zu vielen Unsicherheiten behaftet. Könnte mir daher vorstellen, dass man es transfertechnisch durchaus „defensiv“ anlegt, zumal der Stamm ja solide ist. Bin nachwievor skeptisch, dass die neue Saison 2020 überhaupt losgeht.
-
okay, dann komme ich mit einer Zusammenfassung der Meinungen der letzten 2 Jahre aus den auswärtigen Hallen wenn es ein Spiel gegen den KAC gab: "das schlechteste Spiel unserer Mannschaft (Heimmannschaft) der Saison", der KAC Tenor dann immer "könnte man bitte mal akzeptieren, dass der KAC nicht mehr zugelassen hat?".
Ist ja nicht so, dass es keine schöne Spiele für andere Mannschaften gegeben hätte, nur beteiligte sich der KAC halt nicht am Grunddurchgangs Hollywood Hockey übertrieben ausgedrückt, sondern spielte sein System unermüdlich runter. Und das war halt solange erfolgreich wie hinten ein Goalie stand und vorne auch mal ein Geier und Liivik traf (so wie bei Linz Gaffal, Kristler,..). Ja auch für mich sah es heuer teilweise dominant aus, aber trotz Dominanz wenig Wow-Erlebnisse, Unterzahl Spiele mal abgesehen wenn Bischofberger auf die Reise ging.
Und bzgl das System unermüdlich runterspielen, das ist dann wenn der Erfolg ausbleibt, wohl auch für die Mannschaft ermüdend. Und dann kommen noch Trainerentscheidungen hinzu, die dir den Rest geben. Und jetzt wird halt der eine oder andere vom Reichel und Pilloni befragt worden sein. Und wir haben mit Koch, Schumnig, Hundertpfund, Ganahl, Harand etc. durchaus selbstkritische Spieler, die dir ein ehrliches Feedback geben können.
Hier geht es um Sport,- und der orientiert sich am erfolgreich sein. Freut mich, dass andere Mannschaften Grunddurchgangs-Hollywood Hockey geboten haben,- ich sehe halt am Ende dennoch nur 3-4 vor/ gleichauf mit dem KAC. Für einen Trainer geht es darum, ein System zu haben an das er glaubt und mit dem er erfolgreich sein kann. Das hat PM in der Meistersaison sowieso aber auch diese Saison grossteils bewiesen. Und so starr, wie viele behaupten ist die Spielweise nicht. Aber wie du eh schreibst, man wird es analysieren und auf die kritischen Stimmen hören,- auch auf die Leitwölfe im Team. Ich bleib dabei, sollte menschlich nix zerbrochen sein, sollte man mit PM weiter machen und am Spielersektor entsprechend nachjustieren. Der KAC hat selten so einen charismatischen Trainer gehabt und PM ist zu dem der erste, der zumindest nach außen hin nicht vereinsintern von rechts nach links und wieder zurück getrieben wird, wie man das mit jedem Trainer der letzten 10 Jahre getan hat.
-
Das einzige was ich gesehen habe ist, dass die Spieler in den Playoffspielen erst teilweise im 3. Drittel gelaufen sind. Oder hast du da auch eine andere Sichtweise? Für mich ist das nicht akzeptabel. Die Dominanz hat sich in Puckbesitz geäußert und zu Zeitpunkten wo es eigentlich wertlos war. Wertlos weil schon Chancen verspielt wie gegen Linz und die Partie nicht mehr zu drehen war oder weil man sich nach einem Vorsprung ausgeruht hat. Erinnere mich nur an das Spiel gegen zweieinhalb Innsbrucker Linien als die sich am Ende hin noch ein Unentschieden verdient gehabt hätten nach unserer 3:0 Führung. Konstanz war keine zu sehen, was so ziemlich mit der Konsequenz im Abschluss Hand in Hand geht. Und da gebe ich den Spielern und ihren wechselnden Linienkollegen keine Schuld.
Gebe dir in diesen Punkten Recht, die Einstellung hat im ein oder anderen Drittel nicht gepasst, bzw. war da beim ein oder anderen der Glaube schon etwas angeknackst. Auch bzgl der ein oder anderen IBK Partie gebe ich dir Recht,- laste aber beides der Mannschaft an und nur zu einem sehr geringen Teil dem Trainer. Und Konstanz,- eh schon diskutiert. Im Grunde wird man eh alles analysieren und mag auch sein, dass es PM trifft. Einen Wechsel der sportlichen Führung am Spiel der Mannschaft in dieser Saison festzumachen, halte ich für sehr gewagt und falsch. Sollten andere Bereich im Argen liegen, ja dann.... . Weil auch immer argumentiert wird: „mit diesem Kader muss trotz der Ausfälle und Unform einiger imports doch mehr drinnen sein,- Österreicherstamm trocken analysieren und auch da muss man realisieren, dass fast noch mehr rausgeholt wurde, als man von den Jungs erwarten hätte können. Man hat die Saison praktisch ohne Toptorjäger gespielt, in der Defense haben sich die differencemaker in Luft aufgelöst und zudem hat man einen komplett Import-Blindgänger mitgezogen. Hupfu ist zum Scoring Hoffnungsträger mutiert, was sich dann ohnehin nicht bewahrheitet hat und und und. Das war eine sehr schwierige Saison, aus der es gibt zu lernen, dennoch sehe ich es nicht als generelles Scheitern an. Und jetzt kommt bitte keiner mit KAC Tugenden und offensivhockey und all dem romantischen Hockeyspiel, das in der heutigen Zeit so nicht mehr stattfindet.😄
-
Einfach ausgedrückt: du willst an Matikainen festhalten.
Im Vorjahr war er mit seinem System sehr erfolgreich, heuer gab's trotz minimaler Kaderänderungen Stillstand in der Weiterentwicklung. Die Teams der Konkurrenz haben unseren Gameplan durchschaut und auch auf Grund anderer Vorkommnisse verlief die Saison eher suboptimal.
Kann eine Veränderung im Trainerstab nicht mit einem Personalerdbeben in Verbindung bringen. Matikainen würde locker wieder woanders unterkommen.
Und genau in dem Punkt habe ich eine komplett konträre Sichtweise,- auch wenn diese durch die Saisonergebnisse nur wenig unterstützt wird: die Mannschaft hat sich spielerisch verbessert,- kann unheimlich dominant spielen, was ich bei keiner anderen Mannschaft in der Form so gesehen habe. Das Spiel wirkt sehr sicher und organisiert und in fast allen Spielen war man bis zum Schluss im Spiel. Faktoren warum sich das nicht so materialisiert hat, wie zu hoffen, wurden eh schon ausgiebig diskutiert. Das hat aber sicherlich nichts mit Gameplan durchschauen der Konkurrenz zu tun,- denn in den Spielen wo unser System wie angefacht richtig rund gelaufen ist, war von Durchschauen genau nix zu sehen.
-
Bei all der Huldigung der Reichel‘schen Wortspende: er hat gesagt was vor ihm aus dem Verein bereits kommuniziert wurde. Er hat Analyse und Veränderungen in Aussicht gestellt, - wie alle anderen vor ihm auch: Resultat hier im Forum: PM wird zum x-ten mal entlassen, die sportliche Führung zum x-ten mal kritisiert oder gleich ausgetauscht, Joe ins Spiel gebracht..... . Denke es gibt genug Stellschrauben um auf die Saison zu reagieren, warum dies immer mit einem herbeigesehnten „Personalerdbeben“ verbunden sein muss, entzieht sich mir. Erfolgreiche Vereine zeigen vor, dass es anders mehr Sinn macht.
-
Na ja, wenn ich das richtig mitbekommen habe, ist er ja zu Beginn der Saison ja richtig abgegangen wie ne Rakete oder, hat ja voll eingeschlagen.
Von daher denk ich wäre schon ne Verstärkung.
Dann wurde es ein wenig leiser um ihn oder?
Über seine Leistungen in der Zwischenrunde und den PO kann i nix sagen, denn da war ich mit "meinen" Rot/Weißen zu beschäftigt.
War dann seine Leistung echt so "mies"?
Habe nicht behauptet, dass seine Leistung „mies“ war, sondern dass er mich nicht überzeugt hat. Es wird darauf ankommen, wieviele Import Spots man zu besetzen hat,- sprich ist man an Experimenten interessiert oder nicht und Karlsson würde ich dem Experimente-Topf zuordnen, - das kann in beide Richtungen laufen.
-
Mich hätte Karlsson auch nicht wirklich überzeugt,- bräuchte ich nicht bei den Roten.
-
Ich überlege mir tatsächlich, dass Fach zu wechseln und Sport Journalist zu werden. Einen derart spekulativ, subjektiv gefärbten und substantiell wertlosen Artikel schreib ich zwischen Aufstehen und Zähneputzen. Das ist eine Aufzählung unbestätigter Gerüchte gepaart mit ein paar Fakten, die schon lange feststehen und einer spielereinschätzung auf Stammtischniveau.
-
der Premierminister Johnson deutete heute früh an, dass er dem Virus freien Lauf lassen möchte um Herdenimmunität zu erreichen.
Die ganze restliche Welt sollte UK sofort isolieren!
Johnson und Trump kannst hinsichtlich Intellekt und narzisstische Ader in die gleiche Schublade geben,- solche Leute werden immer zuerst den Mund aufmachen bevor man sie entsprechend informiert und instruiert hat,- das zurückrudern ist somit in den meisten Fällen vorprogrammiert.
-
Da fehlen mir fast die Worte. Auf den ersten Blick ein gutes Interview, auf den zweiten werden scheinbar nicht nur bei uns Schuldige für die Saison gefunden und herrscht eine Ratlosigkeit bzgl der Petersen Geschichte. So rumgewunden hat er sich ja überhaupt noch nie. In der Mitte vom Entwicklungsprozess ist auch gut, klar nach der Saison.
Bin wirklich gespannt wie es in der Offseason weitergeht.
Ich frage mich tatsächlich, was du dir erwartest: das er in der Öffentlichkeit reinen Tisch macht. Ein Trainer ist nicht dazu da, Fanspekulationen zu befriedigen bzw. Vereinsinterner und tiefgreifende Analysen mit der Öffentlichkeit zu teilen, nur damit sich die ganzen Hobbytrainer bestätigt fühlen,- und es immer schon gewusst haben. Ich finde das Interview durchaus gut balanciert und wenn man etwas zwischen den Zeilen ließt, kann man davon ausgehen, dass es einige Veränderungen geben wird, PM eventuell miteingeschlossen.
-
Blockieren denke ich nicht.
Coach Petri ist ja Welt- und Europameister im Benchen - und wenn sich wirklich ein junger Spieler aus der AHL aufdrängt, wird Coach Petri das auch machen... hat er bislang auch gemacht...
Denke, man hat aus dem übervollen Kader diese Saison gelernt, und wird die Konkurrenzsituation etwas entschärfen, damit benchen in der Form nicht mehr notwendig wird.
-
Bzgl der Geiers wird es wohl darauf ankommen, was mit Leuten wie Richter, Kraus, Witting geschieht und ob sich AHL seitig schon jemand aufdrängt. Beide haben von der Qualität her noch die ein oder andere Saison im Tank, die Frage wird also sein, blockiert ein Verbleib die Entwicklung eines Jungen bzw. wird man sie eventuell ohnehin brauchen, weil andere weggehen.
-
Alles anzeigen
Zur Versachlichung der Diskussion die Fakten:
- 10 Niederlagen aus den letzten 12 Spielen - und das in der entscheidenden Phase der Meisterschaft.
- Seit Dezember 2019 - also gerundet 4 Monate mehr als nur Sand im Getriebe. Mit Tendenz nach unten.
Das ist alles andere als eine Empfehlung für eine weitere Saison. Sollte es ein verantwortungsvolles Management geben, dürfte man über die Zukunft von Matikainen nicht einmal mehr diskutieren.
Das einzige was passieren könnte: die Mäzenin des KAC möchte Matikainen weiterhin. Das wäre - aus welchen höchstpersönlichen Gründen auch immer - halt Realität (an die Kapitalismuskritiker*_*innen: Ja, Geld regiert die Welt. Und besser so, als wie öffentliches Steuergeld vom Lohnzettel abgezogen). Dann muss man ihr klar machen, dass dann breiter $pieler-Er$atz notwendig ist, damit es kein weiteres Jahr Gemurkse wird.
Und übrigens: was ich Matikainen nie verzeihen werde (ok, dafür ist er nur teilschuldig): eine Linie Petersen - Ticar - Kozek blieb blanke Theorie.
Ein verantwortungsvolles Management wird neben den von dir genannten Fakten hoffentlich noch etwas differenzierter die Dinge analysieren,- und dann entscheiden.
-
Du schätzt Petri Matikainen als Menschen ein der selbstreflektierend ist und sich Fehler eingesteht? Interessant, ich schätze ihn genau umgekehrt ein, habe selten so einen sturen Menschen kennengelernt, der dermaßen auf seiner Meinung beharrt.
Wenn du ihn persönlich kennst und dies so ist, dann revidiere ich meine Meinung natürlich. Ich habe nur von seinen Interviews geschlossen,- und da war er immer in der Lage, eine reflektierte Einschätzung zu geben, hat im Plural gesprochen und das Gefühl vermittelt, sich als Teil der Mannschaft in die Kritik miteinzubeziehen. Aber wie gesagt,- Ferneinschätzung. Hatte leider noch nicht das Vergnügen mit PM über Eishockey zu philosophieren,- wäre aber super interessant.
-
Naja, rein theoretisch könnte Petri sich auch Fehler eingestehen und auf der anderen Seite gehören Spieler wie Comrie entsorgt.
Denke, dass macht er bestimmt,- allerdings denke ich auch, dass er strenge Maßstäbe an sich selbst richtet und von sich aus die Reisleine zieht, wenn er das Gefühl hat, dass er dem nicht gerecht geworden ist.
-
Naja, wenn’s all diese Zerwürfnisse gibt, dann wird Pilloni eigentlich nicht handeln müssen. PM geht dann ohnehin von selbst.
-
Hat jemand fundierte Kenntnis, dass PM ein richtiger „draufhau“ Trainer ist? Eine harte Linie bedeutet nicht zwangsläufig, dass man Spieler ungerecht behandelt, auch wenn dies von Spieler selbstverständlich so aufgefasst werden kann. Den Kapitän wechseln, jemanden zu Benchen etc... gehört zu Geschäft. Weiters würde mich interessieren, welche Fakten am Tisch liegen, dass PM Petersen, Fischer, Comrie und Haugen verloren hat?
-
Was wären die richtigen Spieler? Oder einfach nur unsere Spieler in besserer Form und an der richtigen Position? Oder brauchst für dieses energieaufwendige Spiel nicht auch eine eingeschworene Einheit, die synchron attackiert? Wir haben die Spieler, wir haben aber keine Reihen, die wurden nie gefunden. Wir haben ein Team, dass der Trainer mit vielen Entscheidungen richtig in den Popo gef.ckt hat, um sich der Wortwahl von Matikainen anzupassen. Die Kapitänsentscheidung war eine zu viel, da lege ich mich fest. Das Benchen der "Stars" noch vollkommen OK, hat jeder verstanden.
Schienen letztes Jahr seine Wutausbrüche noch kontrolliert, hat er am Ende hin schon gezeigt, dass er komplett den Faden und Kontakt zur Mannschaft verloren hat. Da hilft auch kein Whisperer als Co-Trainer und ein Einmischen der restlichen sportlichen Führung hätte nur noch mehr Unruhe gebracht bei einem Charakter wie Matikainen. In keiner Welt, wird er nach dieser Saison noch Trainer sein. Darf es nicht. Alles was letztes Jahr aufgebaut wurde, wurde dieses Jahr zerlegt.
Habe mich in meiner Analyse auf das Spiel bezogen,- und da glaube ich, dass uns in den entscheidenden Phasen die richtigen Spieler, oder vorhandene in Form gefehlt haben. Was den Umgang mit der Mannschaft betrifft, sehe ich es ähnlich wie du,- allerdings: sind diese Wutausbrüche von denen du schreibst belegt? In Interviews wirkt er immer sehr kontrolliert, - hätte gedacht, so tritt er auch gegenüber der Mannschaft auf, wenn auch knallhart in der Ansage. Die Kapitänsentscheidung ist zu akzeptieren,- er ist der Trainer. Weiters heißt es immer, er erreicht die Mannschaft nicht mehr,- ist es tatsächlich die Mannschaft, oder handelt es sich um einzelne? Ich hätte auch bis zum letzen Spiel nicht behaupten können, dass da keine Einheit am Feld gestanden wäre. Aber wie gesagt, es geht mir nicht um PM als solchen, sondern die Einschätzung. Ich finde nämlich, jetzt mal abgesehen vom diesjährigen sportlichen Abschneiden, wie auch immer das jetzt ausgegangen wäre, dass der Verein die letzten Jahre ua mit PM eine gute Entwicklung durchgemacht hat.
-
sorry, den Begriff hab ich fälschlicherweise geposted gestern!
Um auch die Frage von Scott#13 zu beantworten:
Es geht mir nicht konkret um das Vorbild einer Mannschaft oder um zu bestreiten, dass wir nicht das richtige Spielermaterial hätten.
Es geht mir darum, dass mir einfach die Art und Weise wie aktuell gespielt wird nicht gefällt; nicht wenn man den KAC auch "anders" kennt.
Ob es am System, Selbstvertrauen, dem Gegner, einem Selbst oder was weißt ich liegt, sei dahingestellt
Danke, da bin ich im Grunde bei dir, die Attraktivität des Spiels könnte besser sein. Worum es mir geht, ist das per se Unterstellen, dass der fehlende „spielerische Glanz“ rein auf PMs taktische Vorgaben zurückzuführen ist und er diese Spielweise verlangt, - im Umkehrschluss die Mannschaft mit einem anderen Trainer besser und erfolgreicher gespielt hätte. Vielleicht verstehe ich Eishockey auch nicht, aber das sehe ich in der Form einfach nicht. PMs Hockey Philosophie aus meiner Sicht fußt in erster Linie auf Puckbesitz. Kontrolliere ich die Scheibe, kontrolliere ich das Spiel. Das ist nicht gleichzusetzen mit Defensivhockey, ist aber ein Spielstil der low scoring games produziert, -es geht darum immer im Spiel zu bleiben, Gegner aufzuarbeiten, damit wenige Tore zum Sieg reichen. Schießt man diese Tore, sagen alle WoW, wie dominant die doch spielen, bleiben die aus, heißt es viel leeres Geschiebe, keine Resultate. Für die Tore in den entscheidenden Momenten hat in dieser Saison einfach die Qualität im Sturm gefehlt, und eine Defense mit key players außer Form bewirkt bei diesem Spielstil, dass du das Spiel langsam machst.
Ich mag grundsätzlich diese Art zu spielen, weil sie super erfolgreich sein kann, wenn man die richtigen Spieler zur Verfügung hat. -
Ich bin zwar nicht gefragt, aber leider zwingt mich deine Frage dich zu fragen, wie viele Spiele du vom KAC heuer gesehen hast?
Weil wenn DAS Spielermaterial nur noch Chipp'nrush fabrizieren kann, hat nicht nur das Management versagt.
Dieses chippen (ist übrigens eine Schlagtechnik aus dem Golfsport) entspricht der Matikainischen Philosophie "Safety First".
Das heißt du erklärst mir jetzt, dass dies PM einer kontrollierten Auslösung bzw. einem kontrollierten reinspielen in die gegnerische Zone vorzieht, weil das eine „sichere“ Spielweise darstellt. Ich kann mir vorstellen, dass dies taktisches Mittel ist, um Drucksituationen im eigenen Drittel zu lösen, wobei ich es wenn es angebracht gewesen wäre nicht konsequent gesehen habe und auch das viele Reindumpen war ein Resultat anderer spielerischer Probleme, aber sicher nicht per se taktische Linie.
-
Wofür steht der KAC?
das kennen vermutlich nicht mal mehr alle hier.
Gepflegtes Offensivhockey mit Normalerweise stets einem Top Tormann. Eine solide D ist ja nicht im Widerspruch dazu!?
Ich will wieder Tore sehen in Klagenfurt, aber auf der richtigen Seite!Traurig was aus dem KAC geworden ist, Meistertitel hin oder her.
den Trainer so oft zu wechseln bringt auch nichts, aber ich kann das Matikainsche Chip and Run nicht mehr sehen...Was verstehst du unter gepflegtem Offensivhockey,- wer als Beispiel hat dies in der Liga nach deinen Vorstellungen gezeigt. Glaubst du, dass Chip and Rush eine Trainervorgabe ist, oder ein Resultat des Spielermaterials?
-
Wieso sollte man einen Trainer halten bei der Bilanz ab der Zwischenrunde? Die Absage der Meisterschaft und dem KAC lediglich das Gesicht gerettet, aber dem Trainer sicher nicht den Hintern.
Eleganter wäre die Zwickmühle um die Österreicher Abmeldung, Fischer stellvertretend für viele auf der einen und Liivik auf der anderen Seite nicht zu lösen gewesen.
Danke Petri Matikainen für den Titel letztes Jahr. Danke Oliver Pilloni für einen Trainer nächstes, der der Mentalität des KAC mehr entspricht.
In diesem Sinn wünsche ich allen einen Corona-freien Frühling.
Nur aus Interesse, was ist denn die Mentalität des KAC?
-
Vielen Dank liebes SHN Team für die tolle Arbeit 👍.