Schlechtreden, schönreden...vielleicht sollte man sich bemühen das Ganze realisitisch zu sehen.
Realistisch gesehen fällt folgendes auf:
AUT hatte einen Tag Pause, die Letten nicht - das macht was aus (genauso wie's gegen FRA umgekehrt war und gegen AUT was ausgemacht hat)
AUT war offensiv recht effizient, wie mit Ausnahme gegen Frankreich in allen Bewerbsspielen zuletzt (v.a. auch in der Olympiaquali)
AUT war defensiv gegen die Letten über weite Teile des Spieles ein einziger Schwimmverein - sowas hat man bei der Olympiaquali gegen anstürmende, physisch überlegene Deutsche nicht gesehen, da hat man defensiv sehr gut dagegengehalten.
Starkbaum hat sich gefangen, zwar ein Ei kassiert aber auch in den unübersichtlichen Situationen dicht gehalten
Das Problem ist, dass sich die Spieler phasenweise wie es scheint total einschüchtern lassen und keiner mehr das macht was er könnte. Man wird komplett passiv, schaut zu und versucht nur noch den Raum vor dem Tor zu verstellen. Gelingt dann irgendwie die Scheibe zu gewinnen ist der Kopf zu langsam die Situation zu erfassen und den richtigen Pass zu spielen. MMn ist das zum einem sehr großen Teil eine Kopfsache.