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  3. RexKramer

Beiträge von RexKramer

  • Lettland vs. Frankreich

    • RexKramer
    • 13. Mai 2013 um 15:43

    Cipulis netzt ein...der hat doch gegen D die Spieldauer am Schluss bekommen für den Ellbogencheck abseits der Scheibe? Und Welser sperrens wegen dem lächerlichen Klopfer mit dem Stock. Das sind fast schon EBEL Strafsenat würdige Zustände.

  • Österreich - Finnland, Spiel 6

    • RexKramer
    • 13. Mai 2013 um 08:24
    Zitat von Tine


    Kannst des erklären bitte, danke.


    Naja, in der Berichterstattung über den Suhonen Plan wurde gesagt, dass dieser über seine ganze Laufzeit (bis 2017) durch Mittel, die von Seiten des "Austrian Hockey Board" (v.a. Erste Bank, Sportfördermittel wird auch noch dabei sein) kommen, ausfinanziert sei. Die genannte Summe war wenn ich mich recht erinnere 4 Mio Euro.

  • Österreich - Finnland, Spiel 6

    • RexKramer
    • 13. Mai 2013 um 08:13
    Zitat von lamplighter

    Und ich finds gut, dass mit Suhonen zumindest mal ein Konzept ausgearbeitet wurde. Bisher gabs das ja net wirklich.

    Stimmt nicht. Unter Bergström gab's auch ein Konzept zur längerfristigen Entwicklung des Nationalteams. Wurde erfolgreich schubladisiert.
    Von der Konstruktion her ist es diesmal besser, da Suhonen nicht Trainer ist und somit längerfristiger werken kann. Ob sein Konzept umgesetzt werden kann liegt hauptsächlich bei den Vereinen - dort müssen sich die Knoten lösen. Aber dem Ö EH Brett sei Dank gibt es zumindest Kohle mit der was bewegt werden kann. Mal schauen ob's reicht. Wie auch immer, der Suhonen taugt mir könnte der Querkopf sein, den es braucht um in Schnitzelland was weiterzubringen.

  • Lettland vs. Frankreich

    • RexKramer
    • 12. Mai 2013 um 19:24

    Ich fürchte da werden wir zuschauen müssen wie es denn 5. Abstieg in Folge setzt. Meine Hoffnung liegt hauptsächlich auf Huet und wem auch immer im lettischen Tor.

  • Der Tiroler Weg im Nachwuchs

    • RexKramer
    • 11. Mai 2013 um 20:53

    Das ist das geringste Problem, würde ich sagen. Wenn er will und ins richtige Umfeld kommt hat er zumindest sehr gute körperliche Voraussetzungen, auch wenn's etwas Arbeit braucht die in Form zu bringen. Wenn er nicht will ist es eh wurscht. Also viel lieber dieses "Problem", als er hätte 75kg und wäre super austrainiert.

  • Der Tiroler Weg im Nachwuchs

    • RexKramer
    • 11. Mai 2013 um 19:32
    Zitat von megatooth

    hat ohnehin noch genug defizite, vor allem mental, physisch und eisläuferisch.

    Was kann ich mir bei knapp 190cm Größe und wenig unter 100kg bei einem 17-jährigen unter physischen Defiziten vorstellen? Übergewicht? ;)

  • Der Tiroler Weg im Nachwuchs

    • RexKramer
    • 11. Mai 2013 um 15:59

    In Ermangelung eines wirklich passenden Fredls hier die Neuigkeiten, dass der Innsbrucker Mario Huber auf Rang 9 der europäischen Feldspieler für den KHL Junioren Draft 2013 gelistet ist.

    http://www.khl.ru/upload/draft/draft_2013_european.pdf

    In Khanty Mansisk wird er zwar vermutlich nicht landen aber immerhin auf sich aufmerksam gemacht.

  • Österreich - Finnland, Spiel 6

    • RexKramer
    • 11. Mai 2013 um 10:58
    Zitat von dany_

    sollte so etwas nicht grundvorraussetzung sein ?(

    wichtig wäre halt auch nicht wieder in einen hühnerhaufen zu verfallen wenn man ein gegentor bekommt

    Nicht unbedingt, weil am Anfang vom Turnier gibt's ja noch mehr Morgen und da macht es keinen Sinn sich gegen einen sehr starken Gegner an einem Tag völlig auszukotzen, wenn am Tag drauf ein Spiel gegen einen Gegner auf Augenhöhe dran ist. Die Kraft der Spieler ist eine begrenzte Ressource mit der man haushalten muss, denn bei so einem dichten Spielplan ist eine vollständige Wiederherstellung von einem Spiel zum nächsten nicht möglich.

  • Österreich - Finnland, Spiel 6

    • RexKramer
    • 11. Mai 2013 um 10:27

    AUT hat mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit noch genau 2 Spiele, für die Finnen fängt das Turnie rmit dem 1/4 Finale erst richtig an. D.h. die Devise muss heute sein den Finnen die Kosten für einen Sieg so weit wie möglich in die Höhe zu treiben und sie so weit zu bringen, dass sie sich vielleicht mit einem x nach 60' zufrieden geben. Kratzen, beissen, checken, laufen als ob's kein morgen gäbe. Im Übermorgen gegen die Russen das selbe dann nochmal.

  • Österreich - Slowakei, Spiel 5

    • RexKramer
    • 11. Mai 2013 um 00:03

    Gutes Spiel heute, gekämpft und nie gänzlich den Kopf verloren, damit hat man es den Slowaken maximal schwer gemacht. Starkbaum sehr gut, die Leistung war auf einem Niveau wie von Divis vor 10+ Jahren. In der OT war der eine Tag mehr Pause sichtbar, schön zu sehen, dass da die Slowaken sich nur noch ins SO retten wollten. Penalty vom Vanek extratrocken, auch wenn er vorher nur wenig von seiner Klasse gezeigt hat, das Ding war super.
    Schuller muss man loben, spielt sein körperbetontes Spiel sehr solide runter, fällt aber nicht wie vergangenen Turnieren schon oft gesehen vor lauter Energie ständig über die eigenen Füße. Den Bandencheck gegen den Slowaken hätte ich gar nicht so arg gesehen, war eher der Ansicht Schuller hätte in den Kerl reingebremst und der hat sich den nach vorne fallen lassen....wie auch immer, das PK war ok, im PP ging leider wieder nicht wirklich was.

    Dass die 5 Pkt reichen ist mMn immer noch nicht extrem wahrscheinlich...traue sowohl den Letten als auch den Deutschen zu die Franzosen zu schlagen und dann sind wir leider weg. Hoffen auf die Blauen ist angesagt.

  • WM 2013 in Stockholm und Helsinki

    • RexKramer
    • 9. Mai 2013 um 23:06

    Die Wahrscheinlichkeit, dass 3 Punkte für den Nichtabsteig reichen ist sehr, sehr niedrig und irgendwie kann ich gar nicht dran glauben, dass die OEHV Truppe gegen auch nur einen der kommenden Gegner punkten wird. Heute hat den Favoriten in den jeweiligen Spielen vermutlich irgendwer ein gscheid gutes Gras in den Frühstückstee getan so wie die alle herumgekurvt sind. Und die Franzosen, Dänen und Letten haben auch alle gut gespielt...
    So sehr's mich angeht, ich seh AUT leider absteigen. Nach dem erduselten Sieg gegen die Letten hätte es gegen D halt auch mitm Tore schießen klappen müssen...hättiwari...Scheiße.

  • WM 2013 in Stockholm und Helsinki

    • RexKramer
    • 9. Mai 2013 um 19:18
    Zitat von Rosol

    naja aber die Amis zähle ich eher nicht zu den Top Nationen...in den 80er Jahren waren die Amis öfter mal drauf und dran in die B-Gruppe runter zu gehen... aber die Tschechen in der B-Gruppe wäre schon eine mittlere Katastrophe für sie... denke aber das auch trotz einer möglichen Niederlage gegen die Dänen der Klassenerhalt kein Problem sein wird.....beim Nachwuchs der Tschechen siehts ja seit ein paar Jahren auch nicht mehr so rosig aus...in 5 bis 6 Jahren könnte es auch für die Tschechen mal eng werden...

    USA keine Eishockey Top Nation? Da fragt sich eher ob die jährliche WM ohne die im Play-off engagierten überhaupt der richtige Gradmesser ist das festzustellen. Angesichts dessen wie sich die USA bei Olympischen Spielen so präsentieren gibt's wohl keinen Zweifel, ob sie eine Topnation sind.

  • WM 2013 in Stockholm und Helsinki

    • RexKramer
    • 9. Mai 2013 um 19:02
    Zitat von sicsche

    Einrahmen, aufhängen und wenn mal wieder ein angeblicher "Experte" oder ein Profi aus Politikum den Spruch bringt nochma lesen

    Kommt mir inhaltlich bekannt vor 8))

    Das ganze Interview mit Suhonen zeigt die wahre Problematik. Alleine 600 zu 230 Trainingsstunden ist der Wahnsinn, vom Unterschied in der Qualität des Trainings nicht zu sprechen. Die Frage ist jetzt nur ob die Vereine und die Sportinstitutionen bei der Umsetzung des Konzeptes richtig mitziehen wollen und/oder können. Bleibe eher skeptisch...

  • Kehrt die Alpenliga zurück?!

    • RexKramer
    • 9. Mai 2013 um 18:22

    Gerüchteweise ist auch Team Zagreb (Spielgemeinschaft der 3 Zagreber Hockeyclubs) dabei...

  • Österreich - Lettland, Game 3

    • RexKramer
    • 8. Mai 2013 um 13:23

    Schlechtreden, schönreden...vielleicht sollte man sich bemühen das Ganze realisitisch zu sehen.

    Realistisch gesehen fällt folgendes auf:

    AUT hatte einen Tag Pause, die Letten nicht - das macht was aus (genauso wie's gegen FRA umgekehrt war und gegen AUT was ausgemacht hat)
    AUT war offensiv recht effizient, wie mit Ausnahme gegen Frankreich in allen Bewerbsspielen zuletzt (v.a. auch in der Olympiaquali)
    AUT war defensiv gegen die Letten über weite Teile des Spieles ein einziger Schwimmverein - sowas hat man bei der Olympiaquali gegen anstürmende, physisch überlegene Deutsche nicht gesehen, da hat man defensiv sehr gut dagegengehalten.
    Starkbaum hat sich gefangen, zwar ein Ei kassiert aber auch in den unübersichtlichen Situationen dicht gehalten


    Das Problem ist, dass sich die Spieler phasenweise wie es scheint total einschüchtern lassen und keiner mehr das macht was er könnte. Man wird komplett passiv, schaut zu und versucht nur noch den Raum vor dem Tor zu verstellen. Gelingt dann irgendwie die Scheibe zu gewinnen ist der Kopf zu langsam die Situation zu erfassen und den richtigen Pass zu spielen. MMn ist das zum einem sehr großen Teil eine Kopfsache.

  • Österreich - Lettland, Game 3

    • RexKramer
    • 7. Mai 2013 um 18:29
    Zitat von Bleeding

    Ich sehe die Ursachen dafür zu großen Teilen durchaus in einem Qualitäts- und v.a. Erfahrungsunterschied. Unsere Spieler machen das ja nicht absichtlich, sie sind dieses Niveau nicht gewohnt, weil man nicht regelmäßig auf diesem Niveau spielt, es fehlt die Erfahrung, es fehlt die Routine. Am Eis ist keine Zeit zum Nachdenken, da handelt man mehr aus dem antrainierten Instinkt heraus - aber der spielt sich im Kopf auf EBEL-Niveau ab.

    Daraus resultieren in den einzelnen Szenen falsche Entscheidungen, falsche Einschätzungen, Selbstüberschätzung ... diese Spieler müssen regelmäßig auf A-Niveau gefordert werden um aus diesem EBEL-Trott ausbrechen zu können. Das sind alles Dinge, die in einem drin sein müssen, und die man nur zum Teil durch anderes Denken in einem Spiel "überspielen" kann ... sobald es aber stressig und druckvoll wird, gibts halt kein Denken mehr sondern nur noch reagieren.

    Da spielt auch viel die mangelnde Vorbereitung mit und die fehlende Konstanz im Kader.


    :sleeping:

    Geh bitte, das EBEL Niveau kann nicht die Entschuldigung für diese Schwächen sein. Ein Manavian, den's in Innsbruck alles geheißen haben nur nicht Eishockeyspieler, spielt in der 1. D-Linie von Frankreich gegen Ö eine staubtrockene Partie herunter. Der Pretnar vom VSV ist bei Slowenien Top Verteidiger, von Treille brauchen wir nicht reden...und die meisten Spieler der Slowenen sind auch durch die EBEL gegangen (und die halten sich in der schwereren Stockholm Gruppe sehr gut, auch wenn's jetzt gegen DEN hinten sind). Die OEHV Truppe hat mit wenigen Ausnahmen (Olympiaquali) nicht die Nerven eine Partie zu spielen in der man das Potential voll ausschöpft. Das ist ja nicht wie lamplighter vermutet strategisches Kalkül keine Rennen um freie Pucks im eigenen Drittel zu gewinnen...man versucht es erst gar nicht aus Angst trotzdem 2. an der Scheibe und damit völlig aus der Position zu sein. Aber mit zu Tode fürchten stirbst halt normal auch.

  • Österreich - Lettland, Game 3

    • RexKramer
    • 7. Mai 2013 um 18:10

    Man kann sagen was man will, das war ein Glückssieg. Hinten haben wir das ganze Spiel lang gebettelt, eine Defensivleistung zum Vergessen. Und besser als das können das diese Spieler auch. Vorne habens mit viel Effizienz und einer unaufmerksamen lettischen Abwehr halt die Tore gemacht, aber im Großen und Ganzen war das eine schwache Leistung. Und der Klassenerhalt ist noch lange nicht durch. Dass die Letten aus den restlichen 4 Spielen 4 Punkte holen ist mMn wahrscheinlicher als das wir überhaupt noch einen machen.

  • Österreich - Lettland, Game 3

    • RexKramer
    • 7. Mai 2013 um 16:46

    Scheibe locker raus chippen Herr Raffl. Und Kollege Starkbaum bitte das kurze Eck zu machen. Und die Genossen Schiedsrichter bitte die Kampfsporteinlagen der Letten pfeifen.

  • Österreich - Lettland, Game 3

    • RexKramer
    • 7. Mai 2013 um 16:02

    Ein Mentaltrainer muss her. Oder besser: für jeden Spieler ein Mentaltrainer. Die Probleme im Defensivspiell sind zum großen Teil selbstgemacht, die Spieler ziehen sich wenn der Gegner verzögert viel zu schnell zurück (Peintner einmal im Mitteldrittel, wahnsinn, Iberer beim Gegentor...) und dann hat der ewig Zeit und Platz. Wenn das nicht abgestellt wird ist die Führung schnell weg. Und so anfängermäßige Stock- und Eislauffehler dürfen einfach nicht vorkommen, das sieht man bei keinem anderen Team!

  • Österreich - Lettland, Game 3

    • RexKramer
    • 7. Mai 2013 um 15:38

    Wer jetzt noch sagt diese Mannschaft hat kein massives psychologisches Problem muss blind sein. Da spielt keiner auch nur annähernd in "Normalform"
    Hose voll, sowas von Hose randvoll

  • Österreich - Frankreich, Spiel 2

    • RexKramer
    • 6. Mai 2013 um 20:32

    Was sagt man eigentlich zu den fast 24' TOI bei +1 vom Manavian bei FRA? Der viel geschmähte Waldschrat, Pinguin etc. spielt beim Sieg der Franzosen über Ö im 1. Verteidigerpaar, das mit Abstand die meiste Eiszeit bekommt...wie geht das?

  • Österreich - USA, 1. Spiel bei der WM

    • RexKramer
    • 4. Mai 2013 um 12:59
    Zitat von Powerhockey


    a geh, das is a orf-analyse
    gegen die topmannschaften können wir nur bestehen, wenn alle einen außergewöhnlichen tag haben, das hat nix mit angst vorm siegen zu tun
    man darf ned vergessen, dass wir nach unserer nr.1 3 absolute topspieler vorgeben müssen, das verkraften wir halt kaum,
    so gut der beginn auch war

    Nein, das ist keine ORF Analyse. Da gabs jetzt zum Schluss ein paar Szenen wo Spieler die Laufduelle um freie Scheiben nicht angenommen haben bzw. bei Scheibenbesitz total passiv geworden sind. Auch die Szene vorm 3. Tor der Amis (das aus dem 3 gegen 2)...da gabs das Gestocher an der Mittellinie wo man wie gelähmt zugeschaut hat. Das alles sind mentale Hänger die man vorher nicht so gesehen hat.
    Dass wir gegen die USA einen Sterntag brauchen um zu punkten ist klar, aber es hat mit Glück und Effizienz angefangen als obs einer werden könnte. Das es keiner geworden ist liegt auch an mangelnder Nervenstärke.

  • Österreich - USA, 1. Spiel bei der WM

    • RexKramer
    • 4. Mai 2013 um 12:44

    Mit den schnellen Toren ist das Herz in die Hose gerutscht, die Spieler haben Angst bekommen und fangen an sich treiben zu lassen und zu zögern. Das ist ein Fressen für die USAs. Und Starkbaum hat einen schlechten Tag, keine Frage.

  • Österreich - USA, 1. Spiel bei der WM

    • RexKramer
    • 4. Mai 2013 um 11:59

    Leider gewinnen wir so gut wie keine Bullies...quasi jeder Shift nach einer Unterbrechung beginnt mit Puckbesitz USA. Das kostet...

  • Die dunkle Seite von RED BULL

    • RexKramer
    • 4. Mai 2013 um 02:25

    Mit einer gscheiten Wettbewerbspolitik und einem Ende der Verhaberung von Politik und Big Business rennst du bei mir offene Türen ein. Und einen Staat, der Märkte funktionieren lässt und sich drauf konzentriert Marktversagen und externe Effekte zu eliminieren und öffentliche Güter (zB das Rechtsystem zum Schutz der Eigentumsrechte) bereitzustellen wünsche ich mir...dazu noch eine grundlegende Versicherungsfunktion von mir aus auch eine Kompensation für das Unglück in die falsche Familie geboren zu sein, das könnte er mMn auch in Form eines BGE tun (damit wir uns im Gegenzug x verschiedene Behörden wie zB das AMS etc. sparen können). Einen "empathischen" Staat, der Industrien schützt (und besitzt) die keiner braucht, Biosprit (super unökologisch und ineffizient) pusht, die Zersiedelung des letzten Restes Landschaft per Pendlerpauschale, manischem Straßenbau und Flächenwidmung in Bürgermeisterhand vorantreibt und zu guter Letzt den Leuten sogar noch vorschreibt, dass sie nicht von mit Fallschirmen von Hochhäusern springen dürfen, obwohl sie genau das tun wollen, brauch ich nicht. Diese Dinge zusammengefasst machen mich übrigens nicht zu einem "echten Liberalen"...die würden zB ein staatliches Sozialsystem per se ablehnen und mich als Sozialisten verwünschen.

    Und was die Subprime Krise betrifft mögest du dir vor Augen halten, dass ein guter Teil der faulen Kredite, auf politischen Druck auch für Leute, die es sich eigentlich nicht leisten können, zum Hauskauf zu verhelfen, zurück geht. So viel zum segensreichen Wirken des Staates (lies nach unter Fannie Mae und Freddie Mac).

    Ein wirklich großes Problem in der ganzen Banken-, Finanz- (und vor allem auch Staatsschulden-) Krise ist die "Systemrelevanz" von schon gar nicht so großen Banken, das fehlende Insolvenzrecht und damit die Erpressbarkeit der Politik auch zum Himmel stinkende Banken am Leben zu halten (too big to fail). Wobei die Politik nicht nur erpressbar ist, sondern grade bei uns mit den Banken verfilzt ist (es gibt sogar eine Bank, die sich eine Partei hält). Und da sind wir schon beim Thema: die HAA hat einen Teil ihrer Probleme der Tatsache zu verdanken, dass sie unter Kontrolle der Haiderschen Politik (so viel zum neoliberalen Primat der Wirtschaft über die Politik) war. Eine Lehrer daraus: Politiker raus aus den Banken (und Banker raus aus der Politik). Das wäre Marktwirtschaft.
    Ob ich die HAA in die Insolvenz geschickt hätte? Ja, wenn es denn ein vernünftiges Insolvenzrecht gäbe, das die Dinge regelt, die dafür zu regeln sind (Haftung der Kapitalgeber bis zum letzten Euro vor irgendeiner Form von Bail in -Stichwort ÖVAG-, Gläubigerhaftung gegeben einer gewissen Einlagensicherung, Abwicklung der toten nicht systemrelevanten Teile der Bank, Fortführung der relevanten und lebensfähigen bis zu Abreifung oder Verkauf. Dann wär's nämlich vermutlich gar nicht so weit gekommen mit der Hypo, wenns einen Eigentümer gegeben hätte der antizipert, dass er für ein Scheitern gerade stehen muss. Banken sind als Finanzintermediäre da Risiken zu nehmen und die Eigentümer sollen jeden Profit der Welt, der sich damit machen lässt -Wettbewerb vorausgesetzt- draus ziehen, aber wenn's schief geht sollen sie ihr Kapital verlieren...bei einer deutlich höheren Mindesteigenkapitalquote als derzeit. Dazu noch eine Stärkung der Eigentümerkontrolle (Aufsichtsräte, die den Namen verdienen) und eine starke Haftung des Vorstandes bei Fahrlässigkeit. Dann brauch ich keinen zum Exzess aufgeblähte ach so segensreiche Aufsicht (Kritik gegenüber der eigenen Zunft...solltest auch mal versuchen), die mit einer Flut von mittel bis hochgradig wahnsinnigen Regulierungen ein Symptom behandeln und dabei die eigentliche Krankheit ignorieren. Aber Hauptsache man kann gegen den Neoliberalismus (ein Bullshitbingo Wort erster Güte!) wettern, das kommt ja bei den Empathikern gut an.

    BTT: ich erkenne den Unterschied im Grad der Gefährlichkeit zwischen Basejumpen und andere auch gefährlicher, aber nciht so gefährlicher Sportarten wohl. Aber für den speziellen Fall der bilateralen Beziehung zw. Red Bull und den gesponserten Athleten kann ich keine Sorgfaltspflicht seitens des Sponsors erkennen, die es rechtfertigt ihn vor den Kadi zu zerren, wenn sich der Athlet das Genick bricht. Ich gehe davon aus, dass die Details der Aktionen bis ins letzte Detail abgestimmt sind und alles an Sicherheitsmaßnahmen, die der Athlet, der alleinig das Risiko trägt, verlangt, getroffen werden (andernfalls würde der das nicht machen, oder?). Weiters, die Athleten werden nicht über eine öffentliche Ausschreibung rekrutiert, sondern handverlesen. Es ist also in größtmöglichem Ausmaß davon auszugehen, dass die Springer, Flieger etc. Experten sind, die genauestens um die Risiken Bescheid wissen und denen ein Fehler in der Einschätzung (und oder der Durchführung) zwar klarerweise passieren kann, der Sponsor aber davon ausgehen kann, dass das nur mit hinreichend kleiner Wahrscheinlichkeit (Restrisiko wennst so willst) passiert und er deshalb keine Verantwortung trägt.
    Beim Bewerb mit 400 Leuten, darfst als Veranstalter nicht davon ausgehen, dass alle Leute diese Expertise aufweisen, es gibt auch nicht die Zeit und Möglichkeit alle Gefahrenstellen mit allen Leuten durchzudiskutieren und abzuchecken, ob eh alle mit den getroffenen Sicherungsmaßnahmen einverstanden sind etc... Deshalb ist der Veranstalter (aus gutem Grund) für grobe Nachlässigkeiten haftbar. Das trifft bei den Red Bull Events mit Profisportlern alles nicht zu. Da gibt's niemanden, der mehr über die Gefahren weiß als die selber.

    PS: was sagst du zum Fall des Berglaufes auf die Zugspitze 2008, kaltes Wetter schon am Start, oben Schneefall und 2 Tote durch Erschöpfung und Unterkühlung, 6 weitere Läufer im Krankenhaus? Der Veranstalter hat das zum Profit gemacht (wie Red Bull). Wurde mMn völlig zu Recht freigesprochen.

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