Der Spielplan ist echt gacksi für uns, 24h mehr Pause machen einen deutlichen Unterschied aus, das zeigt sich immer, wenn ein Team innerhalb 24 2x dran ist.
Beiträge von RexKramer
-
-
Heute konstant alle 4 Linien durchrollen lassen und versuchen mit nicht allzuviel Aufwand durchzukommen. Morgen zählts ungleich mehr und der eine Tag Regeneration mehr ist schon ein großes Plus für die Norweger, dass muss man nicht noch vergrößern indem man heute versucht das unvermeidliche zu verhindern.
-
man muss halt jenes mehr trainieren, wo es mehr Bedarf gibt.
Hmmm, würde sagen, man sollte das trainieren, wo der marginale Output des Trainings am höchsten ist. Wenn man zB einfach nicht die Genetik hat, um auf Krafttraining gut anzusprechen bringt's auch nicht viel. Dann lieber an der Technik arbeiten... Oder umgekehrt, für jemanden der auf Krafttraining gut anspricht aber motorisch ned so begabt ist, wird es besser sein auf eine starke Physis zu legen (statt vergeblich zu versuchen die Technik zu perfektionieren).
Richtig gut ist halt nur, wer beides hat...
-
Die Ligue Magnus ist genauso von Imports geprägt wie die EBEL, nur sind die dort definitiv von kleinerem Kaliber als bei uns. Die meisten Klubs in der LM können mMn wirtschaftlich mit den EBEL Vereinen nicht mithalten (viele kleine Hallen, deutlich weniger Zuschauer als bei uns, CHL Ergebnisse zeigen das auch). Das ist aber überhaupt nicht der Punkt. Die Franzosen sind im Nachwuchs grosso modo auf unserem Level, alle paar Jahre bringen sie mal richtig gute Spieler heraus, wie Ö auch. Der Unterschied ist, dass sie mit einem stabilen Umfeld und einer offensichtlich produktiven Einstellung zum NT über die letzten Jahre ihr Potential viel besser ausgenutzt haben als wir und sich so lange oben gehalten haben. Aber wirklich strukturell ist Frankreich nicht wirklich besser als wir.
Und nur die Anzahl an Hallen und registrierten Spielern ist auch nicht sehr aussagekräftig. Vor allem nicht, wenn die Praxis wer als registrierter Spieler aufscheint und wer nicht in den Ländern nicht gleich sind. Zählen tun in Wahrheit nur Spieler, die auf leistungssportlichem Niveau aktiv sind. D.h. Jugendliche in Vereinen mit einem qualitativ guten Nachwuchsbetrieb und bei den Erwachsenen Spieler, die quasi als Profis dem Sport nachgehen. Alles andere ist für das NT uninteressant.
-
Warum wird ein Michi Schiechl von Bader eigentlich nie berücksichtigt? Toller Defensiv-Center, kapier ich nicht so ganz.
Wundert mich auch. Hätte ja nicht gehört, dass er von sich aus abgesagt hätte.
-
Die Div IB ist echt spannend. Japan leistet sich einen Umfaller gegen die Niederlande und verliert mit 2:3. Alle Tore der NL von den nachgekommenen Spielern aus Tilburg...Masons Gamble hat zumindest mal 3 Punkte gebracht. Gestern sind die Holländer ja noch ohne die zusätzlichen Spieler 8:1 von der Ukraine abgefertigt worden (und haben dabei wie eine Amateurmannschaft ausgeschaut). Jetzt kommt mit Rumänien gegen Ukraine schon ein Crunchtime Spiel, wenn die Rumänen das auch noch gewinnen (glaub ich zwar nicht) sind sie schon ziemlich nah am Aufstieg.
In NurSultan haben die Slowenen vorher gerade gegen Weissrussland verloren (4:1). Damit weiterhin so wie auch die Balten punktelos... Schaut wirklich nicht gut aus was die Luchse da spielen.
-
Ungarn mit den ersten 3 Punkten gegen Aufsteiger Litauen - ziemlich glatter 4:1 Sieg. Litauen und Slowenien noch punktelos.
In der Div IB überraschen die Rumänen (aka Ungarn II
weiter. Nach dem OT Sieg gegen Estland, den (glücklichen) 3 Punkten gegen Japan gestern ein OT Sieg gegen die bisher sehr dominanten Polen und damit nach 3 Spielen Tabellenführer! Die Holländer (bisher punktelos) haben einen Block Spieler vom D-Oberliga Finalisten Tilburg dazubekommen, treten in den letzten beiden Spielen gegen den Abstieg vollzählig an. -
Oje, die Rückkehrhoffnungen der Slowenen sind wohl nur noch theoretischer Natur. 5:3 Niederlage gegen Korea und das nach 3:1 Führung. Kopitar eher blass. Die Koreaner auch mit dem Glück der Tüchtigen, haben ihre Chancen sehr effizient verwertet.
-
Und Doug Masons Niederländer verlieren auch im 2. Spiel der Div IB WM (bin so frei und erweitere den Fred)...1:4 gegen Gastgeber Estland. Die Holländer nur mit 3 Linien am Start. warten wohl noch, drauf, dass vom besten NL Team Tilburg wer nachkommt (morgen letztes Finalspiel in der D Oberliga gegen Landshut).
-
Und Weißrussland anfangs des 3. 1/3s nach 0:2 Rückstand bei einem mühsamen 3:2 gegen Litauen...
Der Zubrus hat die Bock auch wieder angelegt und gleich ein Tor gemacht.
-
Verteidigung wird wie immer unsre Archilles Verse sein. Da gibts irgendwie auch keine richtig guten Jungen die Nachrücken wie vorne oder auf der Goalieposition. Payr vl. noch...
Na solange sie sich reimen...
-
Also die Niederlage gegen die Japaner war nicht unverdient und wenn man gegen den Absteiger auch in die Verlängerung muss ist die Lehre aus dem Turnier, dass diese Division dem Leistungsvermögen des U18 genau entspricht. Vor allem wenn man sich anschaut, wie die Ergebnisse aus den Spielen unter der Saison gegen Teams von einer Etage höher ausschauen, da gab's in der Regel recht heftige Niederlagen. Eisläuferisch finde ich das Team echt ok, aber was die Physis betrifft....voll die Zwerge, die Burschen. Im Spiel gegen Japan könnte man glauben, da sind eigentlich zwei super U16 Teams.
Das grobe Muster, das sich seit Jahren erkennen lässt bleibt bestehen: je jünger die OEHV NTs, desto weniger ist man international konkurrenzfähig....
Da ist noch viel zu tun.
-
Danke für die Info und eure Satzbestandteile in des obersten Wesens Lauschlappen!

-
Leute, eine kartentechnische Frage:
Will mit 2 Kumpels das erste WE nach Bratislava fahren um (zumindest) die 2 AUT Spiele zu sehen. Unterkunft ist gebucht, im Einzelticketverkauf haben wir aber nix mehr bekommen. Der Plan wäre jetzt hinzufahren und auf den Sekundärmarkt zu bauen - d.h. auf v.a. Tagespackage Besitzer (Tschechen am Sa, Schweden oder Letten am So schätze ich mal), die Karten für die Spiele abseits ihres Teams verkaufen. Jetzt hat aber ein slowakischer Arbeitskollege von mir geneint, dass die Daypackages uU gar nicht aus einem Satz separater physischer Karten für jedes Spie des Tages bestehen sondern aus einem Pass für alle Spiele und die Leute somit nix einzeln abstoßen können.
Und zudem hat der Kollege gemeint, dass es sein kann, dass Package Karten personalisiert sind (soll in der KHL so sein) und damit der Weiterverkauf nicht geht... Hat da wer Infos dazu?
Ich kann mir zwar weder das eine noch das andere vorstellen, aber zur Sicherheit mal umhören... Vermutlich will mich der Kollege nur häkeln...
-
... hat aber dann den angestrebten Aufstieg von der ECHL in die AHL leider doch nicht geschafft. In der EBEL ist er diese Saison leistungstechnisch so richtig explodiert und hat Rotter nahtlos ersetzt. Er war für die meisten in der EBEL bis letztes Jahr eigentlich ein komplett unbeschriebenes Blatt. Was zeigt, dass manche „Experten“ auch mehr Schein, als Sein sind.

Ich hatte das Vergnügen den ganzen Jänner plus ein bisschen Februar in San Diego zu verbringen, habe mir dort 4 Spiele der Gulls (AHL) live angeschaut...das ist sehr, sehr gutes Eishockey. Grad was Speed, Intensität betrifft alle Achtung. Spieler kommen und gehen in die zugehörigen NHL Teams (bei den Gulls die Ducks - Federvieh verbindet und der Eigentümer)...da lodert das Feuer. Ein Ö-Spieler, der den Sprung dorthin nicht mehr schafft, aber alle davor (Juniors, NCAA DI, ECHL) so wie Schneider, kein Wunder, dass der in der EBEL zu den besseren Einheimischen gehört. Schneiders Karriere vor der EBEL war schon für Ö Verhältnisse sehr, sehr gut. Soweit kommen Ö Spieler (leider) nur alle heiligen Zeiten...
-
Zumeist...talentiertesten und motiviertesten...
Einer, der sich seit dem 16. LJ von CZE bis NA in den höheren (Nachwuchs) bis mittleren (Profi) Sphären durchgesetzt hat, ist kein gutes Beispiel für das was du da sagen willst, wirklich nicht. Glaubst in der ECHL warten die Teams lange bis ein Spieler performt und "das Vertrauen rechtfertigt"? Ich nicht. Wenn du dort nicht schnell performst bist weg, da gibt's genug die auf die Chance warten. Und das Niveau ist sicher nicht von schlechten Eltern... Schneider hat dort von Anfang an seine Leistung gebracht, insofern sorry, das war nix.
-
Die Schweden, die in Schweden keinen Platz finden, können es aber im Ausland zu was bringen, ein Österreicher den man in der EBEl nicht einsetzt wirds auch im Ausland schwer haben, wenn er nicht schon im Nachwuchs wechselt. Meine Theorie wird ja davon gestützt, dass viele die als Nachwuchsspieler bereits ins Ausland wechseln durchaus Erfolg haben.
Der Vergleich mit D ist und bleibt unzulässig, weil 82 Mio gegen 8 Mio Faktor 10 bedeutet und zwar nicht nur beim Spielermaterial. Von den Budgets muss ich gar nicht erst anfangen, oder? Die Schweiz hat viel früher die richtigen Schritte gesetzt.
Es ist kein EInstellungsproblem wenn man keine Perspektive sieht oder wirfst du Arbeitslosen, die die händeringend nach einem Job suchen auch ein Eisntellungsproblem vor?
Ja klar können es Schweden, die es nicht zu einem Stammleiberl im SWE Profieishockey schaffen im Ausland probieren, so wie dies auch jedem Österreicher freisteht. Dass der Schwede dabei die besseren Karten hat ist auch keine Frage, sind halt (auf Grund von Quantität und Qualität) die besseren Eishackler.
Ich stimme zu, (gefühlt...Zahlen haben wir ja keine) viele der Ö-Spieler, die schon in der Jugend ins Ausland gehen, schaffen den Weg zum Profi. Das liegt aber mMn nicht nur am Schritt ins Ausland selbst, sondern auch daran, dass das zumeist die ganz besonders talentierten und motivierten sind.
Der Vergleich des Ö-Eishockey mit D oder CH oder CAN ist natürlich zulässig und, wenn man die Schlüsse korrekt zieht auch hilfreich. So wie der @PokeCheck schreibt, vielleicht liegt da ein Mißverständnis vor (vergleichen != gleichsetzen). Auch Äpfel und Birnen lassen sich gut vergleichen und zumindest kann man aus dem Vergleich schließen, dass beides zwar Obst ist, aber ansonsten durchaus unterschiedlich.
Perspektive: wenn ein Jugendlicher aus mangelnder Perspektive mit Eishockey Geld verdienen zu können auf den Sport pfeift behaupte ich, hätte er es ohnehin zu nix gebracht. Gute Spieler sind mMn grade im Jugendalter intrinsisch motiviert und spielen weil sie es gerne tun, es "geil" ist usw. Wer im Jugendalter schon der Kohle hinterherrennt ist mMn am falschen Dampfer. Was das mit Arbeitslosen, die einen Job haben wollen aber keinen finden, zu tun haben soll, verstehe ich nicht. K.A. wie du zu der Unterstellung kommst.
-
Lettland und Weißrussland wurden genannt.
Zu dem Thema: die absolute Anzahl von Jugendpsielern ist mMn tw. nur bedingt aussagekräftig. Man muss schon auch sehen unter welchen Bedingungen diese ausgebildet werden (und den "offiziellen" Spielerzahlen der IIHF traue ich auch nur bedingt, um die sinnvoll vergleichen zu können müsste auch sichergestellt sein, dass die Registrierungspraktiken und der Zugang zum Sport in den verschiedenen Ländern gleich sind).
Ein Jugendspieler zB in Minsk in einer top geförderten Hockeyschule ist ein Spieler in der Zählstatistik, ein Jugendlicher, der in einem kleinen Provinzverein mit Freieisfläche in Ö auf Landesverbandsniveau zockt ist auch einer in der Zählstatistik. Mit Leistungssport hat nur einer der beiden was zu tun...
Überhaupt glaube ich, dass in vielen Ost-Ländern die tw. niedrigen Spielerzahlen nicht 1:1 vergleichbar sind, da dort schon vor dem Einstieg in den Sport selektiert wird. Als die WM vor ein paar Jahren in Lettland war, gab's einen Bericht über Nachwuchseishockey in Riga...um bei den besseren Klubs trainieren zu dürfen müssen die Kinder dort vorlaufen/spielen. 100e Knirpse (keine Übertreibung!) wollen zu Dynamo Riga (ich glaub Dynamo wars) aber pro Jahrgang wird nur ein kleiner Teil aufgenommen. Auf der Basis sind die Zahlen mit Vorsicht zu genießen.
-
@PeterWue Na klar kann man das Ö Eishockey mit dem in CH oder D vergleichen. Der Schluss, den man in jedem Fall mal daraus ziehen muss ist halt nur, dass die Zustände andere sind und eventuelle einfache (um nicht zu sagen dümmliche) Schlussfolgerungen als Ergebnis solcher Vergleiche eben nicht zulässig sind (legendär dabei: "die Schweizer haben nur wenige Imports in der Profiliga während Ö viele hat - das muss der Grund sein, dass CH besser ist").
Eine prinzipielle nicht-Vergleichbarkeit und damit Sinnlosigkeit einer solchen Gegenüberstellung solchen sehe ich überhaupt nicht. Und v.a. habe ich in meinem von dir teilzitierten Beitrag, keinen Ö-D oder Ö-CH Vergleich angestellt, sondern (noch viel extremer) dargelegt, dass in Schweden oder gar Kanada viele, viele Jugendliche sehr gut Eishockey spielen, aber auf Grund der gewaltigen Konkurrenz von Gleichaltrigen im eigenen Land wohl nie in die Verlegenheit kommen werden als Eishackler Geld zu verdienen... Du meintest, dass es in Ö im Nachwuchs daran krankt, dass viele Jugendliche aufhören, weil sie keine Chance auf Verdienstmöglichkeiten als Profi sehen. Das halte ich für, selbst wenn es stimmt, ein gravierendes Einstellungsproblem.
Und ja, hin und wieder gewinnen Ö Teams auch gegen Schweizer und Deutsche. Wenn man sich das genau anschaut, werden unsere NTs zB um so kompetitiver je älter sie sind (Senioren besser als U20, U20 besser als U18 usw). Das führe ich drauf zurück, dass je näher es an die EBEL geht die Spieler einfach mehr geforder sind und sich in härterem Konkurrenzkampf (in Spiel und Training) beweisen müssen - das wirkt leistungssteigernd. In den jungen Alterskategorien wo man diesen Effekt noch nicht hat sind wir ziemlich arm dran.
-
Was haben die Vereine die letzten 10 Jahre getan? Das rächt sich halt jetzt und es ist gut, dass der ÖEHV Druck gemacht hat.
Das Niveau der Jungen ist nicht grundsätzlich schlecht, das Gefälle ist halt zu groß, wir brauchen mehr Kids und mehr bekommst du nur dann, wenn die eine Perspektive haben, mit ihrem Beruf ihr Leben finanzieren zu können. Wenn die U11 des KAC 31 Kinder udn die des VSV 22 hat, sind das gute Zahlen, aber halt österreichweit das Maximum und in vielen Vereinen fehlt alles zwischen U15 und U20, weil die Jugendlichen sich dort entscheiden müssen, Job oder Profikarriere.
Warum man sich hier sooo auf das Niveau versteift, weiß ich auch nicht, das wird vermutlich eher besser als schlechter, weil man sich hoffentlich bessere Legionäre leistet und wenn man vernünftig Nachwuchs produziert in den hinteren Reihen günstig nachbesetzen kann. Zuerst Nachwuchs produzieren, sich aber keine Gedanken darüber machen, wie der sich später durchs Leben käpft machen normal nur Eltern auf RTL2.
Genau das ist mMn ein großer Irrtum. Ich wette, dass es in Österreich für einen x-beliebigen Jugendspieler bessere Aussichten gibt irgendwann (v.a. in der Heimat) mal mit Eishockey zumindest ein bissl Geld zu verdienen als zB in Kanada oder Schweden. Ganz einfach weil die Anzahlt der verfügbaren Hockeyspielerjobs dort relativ zur Armada an Spielern aus dutzenden (im Fall von CAN 100en) Clubs/Organisationen die Jahr für Jahr in den Profibereich drängen sicher kleiner ist als bei uns. Und trotzdem gibt's dort jahrein-jahraus genug Spieler, die nie für Geld spielen werden und immer noch besser sind als viele der Jungen die bei uns als EBEL Auffüller oder ALPS Hackler zumindest ein paar Netsch kriegen (und die Chance bei vernünftiger Performance in den echten Profibereich aufzurücken).
Dass wir bei eh schon insgesamt wenigen halbwegs auf Höhe der Kunst arbeitenden Vereinen bzw. guten Eishockeyausbildungsstandorten innerhalb der Jugendteams selbst bei den größeren Vereinen ein Problem mit der Dichte haben mag sein (sehe ich auch so). Und vielleicht ist das auch bei einer Mehrzahl der Spieler auf ein die ungünstig wahrgenommene Perspektive zurückzuführen iwann mal als Profi mit dem Sport Geld verdienen zu können. Aber wenn das so ist, ist es in erster Linie ein gehöriges Mentalitätsproblem mit dem sowieso nix zu erreichen ist. Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Ausbildung und Leistungssport sind wichtig, aber wenn die hoffnungsvollen Nachwuchsspieler eine Arbeitsplatz und Verdienstgarantie brauchen, um selbst mit Vollgas in ihre Skills und Leistungsfähigkeit als Athleten zu investieren ist Hopfen und Malz verloren.
Zur Änderung der Punktergel: sofern die Clubs das von sich aus machen ok, ich glaube zwar, dass die Risiken (Verstärkung des Leistungsgefälles zwischen den großen und kleinen Klubs) größer ist als der Benefit aber gut. Meine Hoffnung, dass Ö mit dem NT dadurch den großen Sprung macht ist enden wollend. Wer Lust hat schaue sich auf der OEHV Seite zB mal die letzten Ergebnisse der jüngsten Auswahlteams an...nicht sehr rosig würde ich sagen, wenn man von D Landesauswahlen und Klubteams herpaniert wird. Wo da die Spieler, die in Zukunft in größerer Zahl als Profis in der EBEL und Nationalteam ordentlich performen sollen, sind erschließt sich mir nicht.
-
Genau so ist es, Bader lässt bei internationalen freundschafts Tunieren immer die potentiell nachrückenden Spieler aufs Eis. Find das übrigens sehr sehr gut, Bader ist einfach sehr zukunftsorientiert..
Dass bei den Vorbereitungsturnieren in den int. Breaks während der Saison der OEHV quasi so gut wie immer mit sehr jungen Teams ("Perspektivspieler" wenn man so möchte) antritt und die arrivierten Stammspieler dazu nicht oder nur in geringen Ausmaß einberufen werden ist seit mehr als 10 Jahren so. Das hat definitiv nicht Bader eingeführt.
-
Die Schilderung von Ronny Roe zeigt für mich sehr anschaulich einen ganz offensichtlichen Schwachpunkt im Ö Nachwuchseishockey: nicht nur, dass es insgesamt nicht sonderlich viele Vereine bzw Teams gibt, sondern es fehlt auch bei einem Großverein (als solcher müssen die BWL gezählt werden) massiv an Spielern. In der U18 der Top-Liga mit 15 Spielern antreten zu müssen (nehme an da sind der/die Goalies schon dabei, oder?), die Hälfte davon 14 Jahre alt, das ist ein Zustand den man in Ländern wie zB der Schweiz so wohl nicht sehen würde. Und da wundert sich noch wer drüber, dass die EBEL auf Imports in großer Zahl angewiesen ist...
-
Sehr bescheidenes Spiel und die Caps bekleckern sich gegen eine Milchbubimannschaft ned grad mit Ruhm. Do gegen Frölunda fand ich eigentlich insgesamt einen ok Auftritt aber heute ist das gar nix.
-
Gefällt mir auch sehr, hat einen Blick für die Realität und kann 1+1 zusammenzählen. Erfrischend im Vergleich zu den Sempereien, die es zumeist zu hören gibt wenn ein "junger" Österreicher in der EBEL keinen Vertrag mehr bekommt.
-
Der Sachverhalt war etwas anderst. Keine Zuschauerin wurde getroffen, sondern eine Mutter, die ihren Sohn abholen wollte, nicht wußte, dass ein Spiel in der Halle stattfand und zur Gaderobe ging.
Gewonnen hats.
Stimmt, hat man mir auch nachher erzählt, dass es eine Mutter war, die den Sohn abholen wollte, die ich getroffen habe (unabsichtlich natürlich). Ob die Dame nicht auch zumindest ein bisschen das hochklassige Spiel verfolgt hat und daher durchaus auch korrekterweise als Zuschauerin zu bezeichnen ist, verliert sich wohl im Dunkel der Geschichte
