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  3. MacReady

Beiträge von MacReady

  • Saison 2011/12

    • MacReady
    • 14. Juli 2011 um 00:35
    Zitat von Potze

    Da meint er doch allen ernstes dass der Grabner auch zusehen ist nur weil jemand der keine Ähnlichkeit mitn Grabse hat, mit einer NHL-Kappe da sitzt.
    Toll der ORF...

    Keine Ähnlichkeit mit Michael Grabner und NHL-Kappe auf? Kann sich nur um Thomas Vanek handeln :D

  • Die Zukunft der EBEL - Punkteregelung

    • MacReady
    • 13. Juli 2011 um 16:51
    Zitat von WiPe

    aber warum sollten die spieler dann besser werden wenn ich sie unter schutz stelle und ihnen den konkurrenzdruck nehme?

    Dann können sie ja weiterhein faul und lustlos sein und müssen sich nicht weiterentwickeln.

    Die Spieler werden dadurch nicht besser, wie auch? Es ist aber wirklich nicht so, dass unsere Spieler von Haus aus faul sind. Natürlich fehlt bei uns dieser Biss, den nordamerikanische Spieler an den Tag legen, aber das ist in anderen Ländern Europas teilweise nicht anders. Das hängt aber mMn genauso mit der Ausbildung zusammen wie die Fähigkeiten selbst. Ich denke, unsere Spieler sollten mit Konkurrenz konfrontiert werden, mit denen sie mit den aktuellen Ausbildungsbedingungen mithalten können und nicht mit Konkurrenz, die von Haus aus ihre ganze Karriere die besseren Möglichkeiten genießen konnten.

    Oder meinst jetzt wirklich, dass nicht genügend Österreicher mit der Konkurrenz mithalten können, nur weil sie zu faul sind? Ich denke viel mehr, dass sie zu schlecht ausgebildet werden (womit natürlich auch die Faulheit zusammenhängen kann).

    Wenn man als Staat einen als wichtig erachteten Bereich, der im eigenen Land noch schlecht entwickelt ist (schlechter als in den anderen Ländern), verbessern will, wird man nicht weit kommen, die Expertise nur ausm Ausland zu beziehen, ohne die eigene zu verbessern. Sicher kann man die Expertise aus dem Ausland zukaufen und das Problem ist "scheinbar" gelöst, das ändert aber nix daran, dass die Expertise im eigenen Land dadurch nicht besser wird.

    So einfach seh ich die Sache mit freiem Markt und freiem Konkurrenzkampf nicht. Ihr vergleicht da Äpfel (Kanadier) mit Birnen (Österreicher). Das ist ungefähr so, als würde man Sonderschüler auf einen Markt mit Akademiker hauen und den Sonderlingen sagt, schauts halt selbst, wie ihr überlebt, die Bedingungen sind doch für alle gleich (sind sie aber im Grunde nicht).

    Zitat von WiPe

    aber das sit wie ich schon gesagt habe aufgabe des Verbandes nicht der Liga.

    Falsch! Es ist die Aufgabe von allen, weil ohne dem Zusammenwirken von Verband, Liga und den Vereinen wirds ganz einfach nicht funktionieren, ein Konzept zu entwickeln. Genau diese Denkweise, die du da an den Tag legst, ist auch der Grund, warum das österreichische Eishockey seit Jahren am Stillstand steht. Jede Partei schiebt die Verantwortung von sich ab und steckt sie der gegenüberliegenden Partei zu. Und der Verband kann ohne Mithilfe der Liga mit seinen finanziellen Möglichkeiten auch gar nicht viel ausrichten (auch wenn mit den vorhandenen Mitteln sicher besser gearbeitet werden könnte).

  • Marco Arnautovic @ Stoke City

    • MacReady
    • 13. Juli 2011 um 16:34

    Ich schenke diesem Artikel zwar nicht viel Glaubwürdigkeit, aber sollte er es wirklich soo gesagt haben, dann ist das schon ein hartes Stück. Er stehe auf Silikonbrüste, aber seine Freundin müsse ihn natürlich so nehmen, wie er ist. Bissl meschugge wär das schon, oder?? :D

  • Die Zukunft der EBEL - Punkteregelung

    • MacReady
    • 13. Juli 2011 um 16:29
    Zitat von RexKramer

    Gebt den Jungen eine gscheide Ausbildung, gebt ihnen von Anfang an genug Eiszeiten und kompetente Trainer, gebt ihnen die Möglichkeit eine gute Schulasubildung neben dem Leistungssport zu machen, gebt ihnen die Möglichkeit sich in Farmteams ans Seniorenhockey gewöhnen zu können...den Rest soll der offene Wettbewerb regeln. Und die, die's nicht schaffen sollen in Landes- und sonstigen Ligen ihrem Hobby nachegehen und an die lässige Zeit in der Jugend denken.

    Aber genau da liegt ja das Problem. Die Vereine investieren zu wenig in die eigene Nachwuchsausbildung. Die große Frage ist halt erstens, warum das so ist und zweitens, noch viel wichtiger, wie man diese dazu animieren bzw. zwingen kann.

    Und das würd mMn nur mit einer Legiobeschränkung und abfedernden Zusatzregelungen (um die negativen Effekte, die mit Sicherheit entstehen würden, auszugleichen) funktionieren.

    Und dann, wenn mal österreichische Spieler mit Format eines nun üblichen Legios in einer gewissen Menge produziert werden würde, würde sich dieses Problem von selbst auflösen, weil es genügende Österreicher am Markt geben würde, sich dadurch die Gehälter gemäß der Marktwirtschaft auf einem normalen Niveau einpendeln würden und somit ein Österreicher einem teureren Legio vorzuziehen wäre. Aber solang das nicht der Fall ist, halt ich es schon für sehr bedenklich, den Markt völlig zu öffnen, eben, weil unsere Spieler schlechtere Voraussetzungen haben.

    Dass die Leute nur zahlen, um attraktives Hockey zu sehen, stimmt nicht. Sicher würde man ein paar Fans verlieren, aber der harte Kern würde überleben und wenn man das Niveau der Liga hebt, indem man das Niveau der Österreicher hebt, wären diese Fans in ein paar Jahren wieder in der Halle. Man kann aber auch so weitermachen wie bisher, die Hallen wären zwar immer gefüllt, aber unsere Hockeyentwicklung wäre am Stillstand, wie die letzten 10 Jahre...

  • Die Zukunft der EBEL - Punkteregelung

    • MacReady
    • 13. Juli 2011 um 15:08
    Zitat von WiPe

    Lakos Peintner und wie die aktuellen Fälle alle heissen - es wird schon einen Grund ahben warum die nicht mehr zum Zug kommen.

    Naja, dass Leute wie Lakos und Peintner nicht mehr in unserer Liga unterkommen, ist aber schon ein Indiz dafür, dass irgendwas nicht richtig läuft bei uns in der Liga. Klar haben sie ihre negativen Eigenschaften (Lakos teilweise faul, Peintner in seinem Können beschränkt), aber das sind schon mal Spieler vom überdurchschnittlichen Niveau. Und jetzt kommt die Misere an der ganzen Sache: Es gibt ganz einfach preiswertere Optionen aus Übersee, die mehr Leistung bringen. Natürlich handeln die Klubs erfolgmaximierend und ziehen diese Spieler einem Lakos vor.

    Trotzdem muss man dann aber sagen, dass unser Hockey zur Zeit wohl einfach nicht besser ist und nicht in der Lage ist, viel bessere Spieler als Lakos und Peintner rauszubringen und man dann eigentlich nur mehr mit Legios spielen könnte. Und genau das ist der springende Punkt: Unser Hockey ist einfach noch nicht gut genug, um am globalen freien Markt überleben zu können (weil unsere Spieler mit ihrer unterdurchschnittlichen Ausbildung) ganz einfach nicht mit den Nordamerikanern mithalten können (die allesamt eine bessere Ausbildung genießen und auch nicht wirklich viel stärker sind, im Grunde haben sie quasi sogar weniger erreicht als unsere Spieler).

    Und das halte ich für mehr als bedenklich, weil unseren Spielern mit den jetzigen Ausbildungsstrukturen und den jetzigen Regeln jegliche Perspektive genommen wird. Solange unser Hockey noch nicht so gut ist, dass unsere Spieler mit den hier üblichen und leistbaren Legios in Massen konkurrieren können, müssen diese Spieler mMn geschützt werden. Das hat jetzt überhaupt nix damit zu tun, dass ich mir keine Liga mit viel Legios wünschen würde, im Grunde finde ich so eine Liga sehr interessant, es ist nur noch nicht der richtige Zeitpunkt.

    Nehmen wir mal als Beispiel einen Eishockeyzwerg, zum Beispiel Thailand. Sollte sich dort mal eine halbwegs ernste Liga entwickeln, in welcher die Vereine über bissl Geld verfügen und natürlich im Konkurrenzkampf stehen, werden alle Teams solange die Legios den Einheimischen vorziehen, entweder solange sie sie sich die Legios leisten können oder aber bis die Einheimischen stark genug sind, dass sie dieselbe Leistung bringen wie ein Legionär, der für diese Liga leistbar ist. Und jetzt kommt die Frage: Würden die Einheimischen jemals stark genug wären, wenn sich alle Klubs leisten könnten, nur mit Legios zu spielen? Ich denke nicht. Bei uns ist es zwar nicht so krass, weil wir schon wesentlich weiter sind, aber wir sind immer noch nicht so weit, dass man unsere Spieler in einen Topf mit der weltweiten Masse an Eishockeyspielern werfen könnte und ihnen sagt, überlebts halt da in der globalen Welt mit eurer beschränkten Ausbildung in Mitten von Spielern, die allesamt eine bessere Ausbildung haben dürfen.

    Also wirklich, das sind Lakos und Peintner, die da keinen Platz in unserer heimischen Liga bekommen, obwohl Lakos einer unserer besseren Spieler ist (bis vor kurzem war er noch Legionär in sämtlichen Ligen) und Peintner aktueller Nationalteamspieler ist! Also sorry, aber da läuft wirklich was faul!

  • Offseason 2011

    • MacReady
    • 13. Juli 2011 um 01:29

    Da haben 2 wohl wortwörtlich aneinander vorbeigeredet :D

  • Die Zukunft der EBEL - Punkteregelung

    • MacReady
    • 12. Juli 2011 um 19:06

    Wie gesagt, anzunehmen, dass es ohne Beteiligung ausländischer Vereine mehr österreichische Vereine geben würde, ist hypothetisch. Ich denke viel mehr, dass die 6 Vereine genau auf dem gleichen Niveau spielen würden und die Nationalligavereine ebenso wenig Interesse hätten, in die oberste Spielklasse zu wechseln. War ja in den 90er-Jahren zu Zeiten der 4er-Liga nicht anders. Hat man das Niveau damals zurückgeschraubt, als klar war, dass man die nächste Meisterschaft nur mit 4 Vereinen bestreiten wird? Nein! Erst als nur mehr 2 übrig waren, entschied man sich, den Schnitt zu machen.

    Deswegen heißt das noch lange nicht, dass wir dadurch automatisch mehr Plätze für Nachwuchsspieler zur Verfügung hätten. Und wie gesagt, ich denke, wir würden zum aktuellen Zeitpunkt dennoch nur mit 6 Vereinen spielen oder glaubst tatsächlich, dass Vereine wie RBS oder der KAC ihr Budget freiwillig zurückschrauben würden, damit die anderen Vereine mitspielen können?

    Abgesehen davon kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass es für einen Hockeyklub in einem traditionsreichen Bundesland wie Vorarlberg oder Tirol finanziell nicht möglich ist, in die EBEL einzusteigen, während dies in Slowenien, Ungarn und Kroatien offensichtlich kein Problem darstellt, obwohl diese Länder, was Hockey angeht, hinter uns zu reihen sind, nicht so eine ausgeprägte Tradition haben und auch noch aus einem schwächeren Wirtschaftsraum kommen als Österreich.

    MMn haben die ausländischen Vereine gar nix damit zu tun, dass das Niveau in der EBEL über dem aktuellen Entwicklungsstand des österreichischen Hockeys liegt. Es ist die nicht vorhandene Legiobeschränkung und nicht das Vorhandensein der ausländischen Vereine. Es ist ja nicht so, dass die Vereine aus den anderen Ländern unseren Klubs einen Platz wegnehmen, würde Dornbirn sich entschließen, EBEL zu spielen, würden sie dankbarst als 12. Verein aufgenommen werden. Das Vorhandensein der ausländischen Vereine schließt demnach eine Aufnahme eines österreichischen Vereins nicht aus. Im Gegenteil, im Grunde hat ein Nationalliga-Verein aufgrund der interessanteren Meisterschaft (die mit 11 statt nur 6 Vereinen ganz einfach gegeben ist) noch eher einen Anreiz in die EBEL zu wechseln.

  • Die Zukunft der EBEL - Punkteregelung

    • MacReady
    • 12. Juli 2011 um 18:22

    Wie du sicher weißt, Adlerblut, seh ich gewisse Dinge, die du ansprichst, ähnlich. Nur hat das meiner Meinung nach aber nix damit zu tun, ob nun in der EBEL ausländische Vereine spielen oder nicht, sondern viel mehr mit der aktuellen Regelung bezüglich Transferkartenspieler.

  • Die Zukunft der EBEL - Punkteregelung

    • MacReady
    • 12. Juli 2011 um 16:58

    Also die Internationalität der Liga ist definitiv eine Bereicherung für diese. Natürlich wäre es erstrebenswert, mehr österreichische Vereine in die oberste Spielklasse zu befördern, aber mir ists wesentlich lieber, wir spielen eine größere Meisterschaft mit ausländischen Vereinen als eine 6er-Liga mit rein österreichischen Vereinen. Die Bekanntheit der Liga hat durch ihre Internationalität in Europa auch an Gewicht gewonnen und deren Präsenz innerhalb Europas erhöht.

    Anzunehmen, dass es beim Nichtvorhandensein der ausländischen Vereine automatisch mehr österreichische Vereine in der obersten Spielklasse geben würde, ist rein hypothetisch. Es ist nicht gesagt, dass es so gekommen wäre, hätte man auf die Aufnahme der ausländischen Vereine verzichtet. Und es kann mir keiner der Klubs aus Vorarlberg erzählen, dass es für einen ungarischen oder kroatischen Verein finanziell leistbar ist, aber für sie selbst nicht.

    Ich stand am Beginn der Aufnahme Jesenices und dann Ljubljana, Alba Volan kritisch gegenüber, mittlerweile denke ich aber nicht mehr so darüber. Dass die Liga durch ihre Internationalität profitiert, sieht man auch hier im Forum, welches dadurch auch internationaler wird.

    Die Zahl der potenziellen Fans wird dadurch erhöht. Verschiedene Hockeykulturen treffen aufeinander und die eine kann sich von der anderen inspirieren lassen. Das Eishockey innerhalb Europas wächst zusammen, es findet ein Fanaustausch über die Grenzen hinaus statt. Was soll an all dem bitte schlecht sein? Das muss mir auch mal jemand erklären...

  • Die Zukunft der EBEL - Punkteregelung

    • MacReady
    • 12. Juli 2011 um 12:25

    @Rex: So wie ich das verstehe, misst dieser Koeffizient ja nix anderes als die Verteilung der Daten (in diesem Falle wohl Punkte). Je schlechter die Daten verteilt sind (sprich, je höher die Punkteabstände der einzelnen Teams), desto höher der Koeffizient und umgekehrt. Wo liegt da also das Problem? Ich denke, dass dieser Koeffizient sehr wohl aussagekräftig ist, immerhin ists eine wissenschaftliche Studie, die, sofern veröffentlicht, mit Sicherheit nicht unseriös ist.

    Dass aufgrund der unterschiedlichen Punkteregelungen in den verschiedenen Ligen sich die Wins als Grundlage der Berechnungen eher eignen würden als Punkte muss ich dir recht geben. Allerdings ist die Vorgehensweise anhand von Punkten auch nicht falsch, sondern Auslegungs- bzw. Interpretationssache. Wenn du nur die Ausgeglichenheit zwischen den Teams in einer Liga messen möchtest, dann wären die Wins die richtige Wahl, wenn du aber nur die Ausgeglichenheit in der Liga messen willst, dann sind die Punkte mMn auch gültig, weil eben Rahmenbedingungen wie die Punkteaufteilung von der Liga selbst geregelt werden, sich dann letztendlich auch auf die Ausgeglichenheit auswirkt und demnach ein Gesamtmaß für die Ausgeglichenheit einer Liga ist, unabhängig von ihrem Punkteschema.

    Würde man für einen Sieg 1 Punkt bekommen, wäre die Liga noch ausgeglichener. Das heißt zwar nicht, dass die Teams dann automatischer ausgeglichener wären, aber die Liga wäre es dennoch, zwar nur aufgrund des angewendeten Punkteschemas, aber das tut ja nix zur Sache.

  • Pro / Kontra Divis

    • MacReady
    • 11. Juli 2011 um 19:08
    Zitat von joe davola

    und jetzt wieder zu divis damit niemand einen zorn kriegt..

    Genau beim Gedanken an diesen Herren kommt doch der Zorn :D

  • Pro / Kontra Divis

    • MacReady
    • 11. Juli 2011 um 18:03
    Zitat von Bewunderer

    Jaja, ganz am Schluß ist der Ärgste immer wieder Pierre Page!

    Sind das noch Nachwirkungen vom vergangenen Finale oder bereits das Aufwärmen für die kommende Meisterschaft?

    Nein, es ist leider die bittere Wahrheit, sonst nix. Oder ist das in deinen Augen nicht unsportlich?

    Ich schätze jedenfalls Gratton als weit faireren Sportler ein als PP, auch wenn er das ganze Spiel nur schimpft. Während einem Spiel hat jeder so seine Eigenheiten, die er auch zu seinem Vorteil einsetzt, nach dem Spiel sollte man sich aber bewusst sein, dass alles nur ein Spiel ist und der Gegner auch nichts anderes ist als ein Kollege.

    Das klappt eigentlich bei so ziemlich jedem (musst dir nur mal anschauen, wie fair die Spieler beim Shakehands miteinander umgehen), ob Spieler oder Trainer. Letztes Jahr gabs diesbezüglich aber eine (traurige) Premiere.

    Wenn du das auf eine Stufe mit Trash Talk stellen willst, bitte. Für mich sind das jedenfalls zwei verschiedene Paar Schuhe. Das eine ist seit eh und je Bestandteil dieses Spiels (wie auch Schlägereien, auch 2 Raufbolde können sich friedlich nach einem Game die Hände schütteln), das andere ist schlicht und einfach ehrlos...

  • Pro / Kontra Divis

    • MacReady
    • 11. Juli 2011 um 16:22

    Gratton ist, unabhängig vom Verhalten am Eis, ein Spieler, der seinem Gegner nach der Schlusssirene die Hände schüttelt und auch zum Sieg gratuliert. Trash Talk während dem Spiel ist doch ganz normal und gehört ganz einfach zum Repertoire so manchen Spielers. Das heißt aber noch lange nicht, dass er deswegen kein fairer Sportsmann ist. Er kann trotz Trash Talks immer noch fairer sein als jemand, der keinen führt. Ihn kannst mit einem sportlichen Boxer vergleichen, während dem "Spiel" schön austeilen, aber nach dem Spiel ist der Gegner halt auch nur mehr ein Kollege, dem man Respekt zollen sollte.

    Auf der anderen Seite gibt es sogenannte Sportsmänner, die nichtmal genug Respekt und Achtung vorm Gegner haben, um ihm nach einem Spiel oder Serie die Hand zu schütteln. Das ist unsportlich in meinen Augen, auch wenn kein einziges Trash-Wörtchen aus seinem Mund kommt...

  • Pro / Kontra Divis

    • MacReady
    • 11. Juli 2011 um 14:23
    Zitat von Bewunderer

    Also der Trashtalker Benoit Gratton hat mit dem Respekt vor seinem Gegenüber aber auch ganz schön zu kämpfen


    Von einem Pierre Page erst gar nicht zu reden! :P

  • Transfergeflüster: EC KAC 2011/12

    • MacReady
    • 8. Juli 2011 um 12:54
    Zitat von Almöhi

    Und somit sehen wir ein geiles Spiel statt einer Scheißpartie.

    Da hast du recht, ich leg dennoch großen Wert auf die Defensive. Es muss nicht jedes Spiel ein gutes Spiel sein, mir ist lieber, mein Team spielt mit dem größtmöglichen Output in einem nicht so tollen Spiel als ohne Erfolg in schnellen und spannenden Partien. Wie sagt man so schön, Offense wins games, Defense wins championships ;)

    Um beim besagten Beispiel zu bleiben: Wenn man es schafft, die Offensive der Salzburger zu neutralisieren, hat man schon mal gute Chancen. Nur ist das dann halt nicht so leicht umzusetzen wie dahergesagt :D

  • Offseason 2011

    • MacReady
    • 8. Juli 2011 um 12:31

    Also so stark ist der Doughty aber wirklich nicht, dass man ihn mit Pronger und Niedermayer vergleichen könnte (zumindest noch nicht), geschweige denn mit Lidström (zur Erinnerung: der gilt so ziemlich als bester Verteidiger aller Zeiten). Da ist noch ein langer Weg dorthin und bisher hat er nicht mehr gezeigt als dass er eventuell das Potenzial hat, dorthin zu kommen, wenn überhaupt.

    MMn wird Doughty in der NHL gehyped und auch überschätzt. Auch wenn er ein Eliteverteidiger ist, ist er mMn noch weit davon entfernt, mit diesen Herren (auch Chara) in einem Atemzug erwähnt zu werden. Dann kannst auch dem Tyler Myers so eine Zukunft voraussagen, weil dieser steht dem Doughty nicht wirklich um viel nach und ist auch noch jünger. Trotzdem werden sich beide erst beweisen müssen, weil nur das Potenzial reicht noch lange nicht.

    Vielleicht wars ja auch nur Zufall, dass mir der Doughty in den (insgesamt eigentlich nicht wenigen) Spielen, die ich von ihm gesehen hab, bei weitem nicht so aufgefallen ist, wie man es annehmen müsste, nachdem so über ihn geschwärmt wird, aber das wär bei dieser Anzahl an Spielen schon eher unwahrscheinlich. Bis jetzt ein guter Verteidiger mit Potenzial für höhere Aufgaben, nicht mehr und nicht weniger. Ich hab vom Myers zB schon wesentlich bessere Dinge gesehen, da muss ich aber auch zugeben, dass ich von diesem bereits um einiges mehr an Spielen gesehen hab.

    Ich würd dem Doughty zum aktuellen Zeitpunkt jedoch maximalst 5 Millionen geben, mehr wäre er mir nicht wert.

  • Transfergeflüster: EC KAC 2011/12

    • MacReady
    • 8. Juli 2011 um 12:18

    Also ich halt vom Umformen eines Stürmers in einen Verteidiger genau gar nix. Welch klasse Verteidiger dabei rauskommen, hat man bei der WM anhand des Beispiels Trattnig gesehen. Auch wenn er spielerisch des öfteren aufgefallen ist, war er in der Defensive unbrauchbar, es ist eben ein Stürmer, und fertig.

    Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmamehr. Diese "innovative" Idee darf von mir aus gerne der Herr Page weiterführen, dann schießt man wenigstens in Zukunft weiterhin recht leicht Tore gegen die Bullen. Das Problem ist halt, dass man auch recht leicht welche bekommt ^^

  • Offseason 2011

    • MacReady
    • 7. Juli 2011 um 21:04
    Zitat von Malone

    Warum er allerdings mehr als Anze kriegen soll, weiß wohl keiner.

    Weil er geldgierig ist, vielleicht? ;)

  • Transfergeflüster: EC KAC 2011/12

    • MacReady
    • 7. Juli 2011 um 21:02

    Eure Worte in Gottes Ohr! :D

    Ich stapel vor einer Saison immer generell tief (auch vor einzelnen Spielen), dann ist die Enttäuschung nicht so groß, wenns nicht so klappt wie erwartet ;)

    Den Koch kannst nur schwer mit einem Legio ersetzen, wenn überhaupt, das stimmt. Brandner und Kalt kannst beim KAC charakterlich schwer ersetzen, Legio-Alternativen bezüglich Spielstärke gibts da aber sicher nicht wenige.

    Aber wenn ich so an den Beginn der Vorsaison zurückdenke, da war ich vom KAC schwerstens beeindruckt, demnach kann man eigentlich frohen Mutes in die neue Saison gehen.

  • Transfergeflüster: EC KAC 2011/12

    • MacReady
    • 7. Juli 2011 um 20:41
    Zitat von Tine

    Wir haben neben dem überlegenen Playoff-Topscorer Scofield heuer Koch (28 Tore im Vorjahr) und Brandner im Team (26 Tore im Vorjahr) - abgesehen von den Wiener Lichtgestalten Gratton/Fortier gab es im Vorjahr ligaweit ganze 3!!! (Craig, Duncan und Kinasewich) Legionäre, die gleich oft oder öfter als die Beiden getroffen haben. Die Legionäre in unserer Liga, die so dominant auftreten, kannst mit der Lupe suchen. Auch wenn Pirmann, Herburger oder Hundertpfund natürlich nicht die Überbringer im Sinne von 20+ Goals sind - im Gesamtpaket mit Schuller, Hager,Kalt und Co. sinds aber definitiv eine Macht. Kein Team der Liga hat auch nur annähernd diese Qualität bis in die 4. Linie.

    Ich hab ja auch nie was anderes behauptet, ein paar Posts weiter oben sag ich, dass das sicher der ausgeglichenste Kader der Liga ist. Wenn die Tore vom Brandner hernimmst, sicher ist er da top, war ja immer schon ein Vollstrecker, wie er im Buche steht. Und so gut wie er teilweise im Halbfinale gegen Villach gespielt hat, hab ich ihn schon lang nicht mehr gesehen (wenn überhaupt), der war sowas von dominant im Slot, wie man es selten sieht (wieder wenn überhaupt). Trotz allem hatte er aber auch Phasen in der Meisterschaft, in denen er über relativ lange Strecken farblos geblieben ist. In Kombination mit seinen gesundheitlichen Problemen, die ihn immer wieder zum Pausieren zwigen und vermutlich auch sein Spiel einschränken, denke ich aber trotzdem, dass es nicht wenige Legios gibt, die besser sind als er (Tore sind auch nicht alles). Dem Brandy kannst vermutlich auch noch die Scheibe vors Tor spielen und er wird sie versenken, selbst wenn er 50 ist. Aber in den anderen Bereichen bringt er mMn definitiv weniger als in jungen Jahren.

    Ist auch egal, ich glaub, ihr habt mich ohnehin missverstanden. Ich denke auch, dass der Kader (vor allem im Sturm halt) zur Zeit (noch) der beste Kader in der Liga ist. Ich bin mir nur nicht so sicher, ob es mit dieser mittlerweile aufgeweichten (bzw. aufgelösten) Legiobeschränkung nicht auch möglich ist, auf andere Art und Weise einen besseren Kader zusammenzuwürfeln Und da bleibt halt abzuwarten, was sich bei den anderen Teams noch tut, beim KAC wird sich ja nicht mehr wirklich viel tun.

    Und ich bin mir auch nicht sicher, ob man diesen Kader auch wirklich klar über die anderen stellen muss, wie es zB Eagleblood tut. Es ist ja nicht so, dass ich den Kader nicht sehr gut einschätze, aber für so dominant wie manch anderer halt ich ihn eben nicht. Thats it (sorry an die Deutscheingfleischten :D )

  • Transfergeflüster: EC KAC 2011/12

    • MacReady
    • 7. Juli 2011 um 19:03

    Du brauchst mir nicht mehr zu antworten, bist schon auf der Ignore-Liste [winke]

    Ob Wien, Zagreb oder Linz letzte Saison schlecht abgeschnitten hat, spielt keine Rolle, weil der KAC vorige Saison mit fast ebensovielen Legios gespielt hat (kannst mit der kommenden Saison nicht mehr vergleichen) und zweitens sicher nicht die Legios der Caps für das schlechtere Abschneiden verantwortlich sind. Da haperts in anderen Bereichen im Team, ist aber auch völlig blunzn, weils hier nur darum gegangen ist, dass ein Legio stärker als Herburger, Hundertpfund, Pirmann oder die Geiers sind. Und ganz nebenbei bringt ein Legio auch mehr als ein Kalt zB, der aber genau gleich viele Punkte kostet.

    Der KAC spielt mit weniger Legios als die anderen und ich hab nur gesagt, ich bin mir nicht sicher, ob andere Mannschaften mit anderer Taktik dann nicht evtl. einen besseren Sturm zusammenbrigen, eben mit den Legios. Mit den (durchaus guten) Jungen sparst dir natürlich jede Menge Punkte ein, die anderswo verwendet werden können. Aber die werden für die etablierten Österreicher gebraucht, die (abgesehen von Koch) mit Sicherheit nicht mehr soviel bringen. Kalt und Brandner zB kosten genau gleich viel Punkte wie ein Legio, bringen aber sicher nicht mehr soviel. Und jetzt sag nicht, dass Kalt und Brandner (noch) mit einem Fortier oder Gratton mithalten können. Der Brandner bringt natürlich abseits vom Spiel auch einen Wert für die Mannschaft, aber dennoch sind viele Legionäre der Liga aufgrund seiner gesundheitlichen Probleme über diesen zu stellen.

    Man wird sehen, ich denke, der Erfolg beim KAC hängt im nächsten Jahr wieder davon ab, wie sich die Jungen weiterentwickelt haben. Wenn sie nächste Saison die ganze Saison so durchspielen wie den Beginn der vorigen Saison, führt der Titel übern KAC. Aber das bleibt abzuwarten, die Form ist nicht unwichtig. Wenn dir die vorletzte Saison anschaust, hatte der KAC fast denselben Kader wie in der letzten Saison und trotzdem hat einfach nix geklappt im Spiel. Ein Jahr später mit nahezu unverändertem Kader ging plötzlich die Post ab.

    So, ich habe fertig mit nots!

  • Transfergeflüster: EC KAC 2011/12

    • MacReady
    • 7. Juli 2011 um 18:01

    Es ist echt mühsam, mit jemandem zu diskutieren, der glaubt, er sei allwissend und nicht in der Lage ist, seine Ansichten in einer nicht arroganten Weise zu schildern.

    Ich diskutier in Zukunft mit dir nicht mehr. Stell Herburger in die erste Linie und er wird dennoch weniger scoren als jeder Legionär in der Liga. Das hängt höchstwahrscheinlich damit zusammen, dass er einfach (noch) nicht so stark ist wie ein Legio. Wäre er es, würde er vermutlich nicht mehr in Österreich spielen.

    Meinst, der KAC würd mit 12 Herburger's im Sturm genauso um den Meistertitel mitspielen wie mit 12 Legios?

  • Transfergeflüster: EC KAC 2011/12

    • MacReady
    • 7. Juli 2011 um 17:49

    Kann den Troll mal endlich jemand sperren? Oder muss man sich wirklich ständig von einem Hirnampu beleidigen lassen?

    Hmm, mal sehen, warum bringt ein Legio mehr als Herburger? Deswegen vielleicht?

    Herburger 52 3 17 20 (Spiele Tore Assists Punkte)
    Mike Craig 46 24 14 38
    Tyler Scofield 34 11 17 28
    Jeff Shantz 50 16 19 35
    Tyler Spurgeon 34 11 10 21

    Und der KAC hat noch eher Legionäre gehabt, die nicht so viel scoren wie so mancher Legionär von den anderen Teams. Zeig mir einen Legio in der Liga, der so einen niedrigeren Punkt/Spiel-Durchschnittswert als Herburger hat, dann reden wir weiter.

    Du hättest dir deinen eigenen Rat mit der Sonne vielleicht selbst zu Herzen nehmen sollen, dann hättest jetzt nicht nur mehr Matsch in der Birne!

  • Transfergeflüster EC Red Bull Salzburg 2011/2012

    • MacReady
    • 7. Juli 2011 um 17:01
    Zitat von Almöhi

    Mir ging nur die übertriebene Lobhudelei übern Williams etwas gegen den Strich. In der EBEL haben papiermäßig weit besssere Leute gespielt, wie eben Brown, Craig, Gratton, Chyzo, u.s.w.
    Williams wird uns möglicherweise viel Freude bereiten, kann aber auch sein, dass irgendein Verein mit einem noName das große Los zieht und ersterer untergeht. Wir werden sehen

    Da hast du nicht unrecht, siehe zB Scofield, der vor der Saison als Verlegenheitsverpflichtung gehandelt wurde und dann letztendlich bester Legio beim KAC vorige Saison war.

    Wie gesagt, ich seh das ähnlich. Ein Spieler, der lange in der NHL gespielt hat, ist kein Selbstfahrer, dass auch gute Leistung von besagtem Spieler kommt. Wenn der Körper nicht mehr mitspielt, können solche Spieler sogar grauenhaft sein.

    Zitat von Almöhi

    Lachen täte ich, wenn der Brown bei uns landen würde. Wäre er nicht so alt, er würde voll in Onkel Pierres Beuteschema passen. Ehemaliger Hoffnungsträger mit derzeit anhaltender Seuche am Schläger. 10 Jahre jünger und der wäre schon nach Parsch übersiedelt.

    Ich würd nicht sagen, dass er die Seuche am Schläger hatte, seit seiner Schulterverletzung gings entweder nicht mehr oder er wollte einfach nicht mehr. Es gab auch letzte Saison immer wieder Spiele, in welchen man den alten Brown ansatzweise sehen hat können, nur waren diese die Ausnahme. Das Problem war, dass er einfach nicht kapiert hat, dass er nicht mehr so riskant die Scheibe ausm eigenen Drittel rausführen hat können, wie er das früher gewohnt war. Da hatte er die Scheibe immer behalten, letztes Jahr sehr sehr oft verloren.

    Aber wäre er 10 Jahre jünger, würde er noch in der NHL spielen ;)

  • Transfergeflüster: EC KAC 2011/12

    • MacReady
    • 7. Juli 2011 um 13:54

    Breit ja, dennoch sollte man bedenken, dass wir voraussichtlich mit recht wenigen Legionären in die neue Saison starten und auch wenn wir im Sturm ausgeglichen sind, haben die Mannschaften mit mehr Legios schon einen kleinen Vorteil, weil ein Legio bringt zur Zeit sicher noch mehr als ein Hundertpfund, Pirmann, Herburger oder die Geiers.

    Der KAC hat im Sturm sicher den ausgeglichensten Kader, aber ob er auch der stärkste ist, da bin ich mir nicht so sicher.

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