hier find ichs auch ganz gut erklärt.
Das ist eindeutig der Grabner bei 1:31 ![]()
hier find ichs auch ganz gut erklärt.
Das ist eindeutig der Grabner bei 1:31 ![]()
werden die nicht aussortiert ? spielt ein zb ein fletcher, matheson noch in der ebel. ? aber wem hat er deiner Meinung einen Platz weggenommen ? einen hackl ? einen schweda kanns wohl nicht sein, der hat ja lang genug zeit gehabt sich auf das niveau eines fletcher oder mathesson zu spielen.
Ich hab mit zweit- bis drittklassigen Legios jene gemeint, die in ihrer Heimat nicht erstklassig sind, und nicht, dass sie grundsätzlich keine Klasse hätten.
Mich hat nur deine etwas sarkastische Meldung bezüglich der "Ausnahmetalente" Pirmann und Schellander gestört. Weil für österreichische Verhältnisse waren die beiden tatsächlich keine gewöhnlichen Talente. Und solche wachsen in Österreich ohnehin nicht auf Bäumen, mit fehlender Perspektive in Zukunft vermutlich noch weniger. Und diese fehlende Perspektive seh ich als relativ bedenklich für die weitere Entwicklung des österreichischen Eishockeys an..
Und ich hab dich damit fragen wollen, warum du der Meinung bist, dass Spieler, die es innerhalb ihres Ausbildungsniveaus eigentlich recht weit gebracht haben und somit eigentlich auch einiges geleistet haben weniger Anspruch auf einen Kaderplatz in unserer Liga haben sollte als jemand, der es innerhalb seines Ausbildungsniveaus nicht zur Erstklassigkeit geschafft hat und so gesehen vielleicht auch weniger geleistet hat?
Ich bin halt der Meinung, dass unsere besseren Spieler (überdurchschnittlich) auch die Möglichkeit haben sollten, in unserer Liga spielen zu können. Und vor allem versteh ich es nicht, wenn sich dann schon mehr Legios als Österreicher in den Mannschaften tummeln und bei uns einiges durch den Rost fällt. Klar zählt Leistung, aber man kann die Österreicher auch nicht mit Legios in einen Topf werfen, das ist mMn einfach nicht fair. Man kann sich von Sonderschülern einfach nicht erwarten, dass sie sich in einem gemeinsamen Markt mit Akademikern durchsetzen ![]()
Niemand will eine Liga ohne Bereicherung der Legios, aber mMn ist das Verhältnis die letzten Jahre total aus dem Ruder gelaufen. Auch die Rollenverteilungen in den Teams.
Kleiner Denkanstoß:
- Unsere Kader haben bereits durchschnittlich mehr als 10 Legionäre im Kader, eine Mannschaft hält bei 13).
- Im letzten Jahr gab es sage und schreibe 5 Österreicher in den Top40 der Scorerwertung, wobei einer bereits als fix und fertiger Profi aus Nordamerika nach Österreich gekommen ist und ein weiterer sich auch dort den Feinschliff geholt hat.
- Ich kann mich an ein Lineup einer Mannschaft (sag nicht welche
) aus der ersten Runde aus dem Vorjahr erinnern, dass in den ersten 3 Verteidiger- und Sturmreihen keinen einzigen Österreicher aufgeboten gehabt hat.
Ich mein, ich kann das irgendwie nicht verstehen, taugt euch das eigentlich? Wärs euch überhaupt am liebsten, nur mehr mit Legios zu spielen? Ich kann das nicht nachvollziehen. Mir ist das definitiv zu einseitig.
schweda hätte ja auch nur 1,5 punkte gezählt was sich per heutigen stand des kaders noch immer ausgegangen wäre (2,5 sind noch offen) nur hat man ihm mitgeteilt, dass er nur 8ter verteiduger sein wird und man mit ihm nicht plane. denke nicht das er opfer der punkteregel geworden ist.
Es ist mühsam, darüber zu diskutieren, ob einzelne Spieler Opfer der Punkteregel sind oder nicht. Damit Spieler die Opfer sein könnten, müssten sie erst einmal nicht nur Nutznießer sein. Es gibt sicher einige, die nur spielen, weil sie keine Punkte kosten, die damit andere ersetzen, die eigentlich vor ihnen spielen würden, wenn sie keine Punkte kosten würden.
Ich halt eigentlich gar nix von der U24er-Regel. Ein junger Österreicher soll ins Team stoßen, weil er einen älteren Österreicher aus dem Kader spielen kann und nicht, weil er keine Punkte kostet. So programmiert man sich ja auch nur selbst wieder jene vor, die dann aussortiert werden.
Und bei Schweda magst vielleicht recht haben, um den gings aber auch nicht wirklich. Ich wage zu bezweifeln, dass er sich auch in einer Liga mit einer Legiobeschränkung ohne U24er-Regel überhaupt so lange über Wasser gehalten hätte. Bei Pirmann seh ich die Sache anders, der wäre definitiv gesetzt.
Und von außen kann man es natürlich nie genau sagen, ob nicht auch andere Umstände schuld sind, aber Christoph Harand bleibt für mich das klassischste Beispiel. Der Junge hat ein Jahr, bevor er keinen Verein mehr gefunden hat, noch im Nationalteam gespielt, das auch nicht schlecht und hat auch in der EBEL eigentlich immer zu überzeugen gewusst. Braucht man sich nur die Stats ansehen.
aber nochmals, mmn scheitert es in österreich schon mit qualifizierten Trainern im Nachwuchsbereich bei u16, u18 u20. ich bin mir da nicht so sicher ob ein dolezal einen spieler in bezug auf tatik, technik, eisläuferisch wirklich was beibringen kann, aber das ist meine persönliche meinung.
Natürlich scheiterts an der Ausbildung, da kam ja auch meine Argumentation her. Ich mein, warum bilden wir denn eigentlich überhaupt noch Spieler aus, wenn wir statt ihnen lieber Legios spielen lassen und unsere Spieler nicht mehr Eishockey spielen können? Wofür das Ganze? Die meisten dieser Spieler sind doch eh überflüssig in einem globalen Markt.
Tut mir leid, aber diese Aussage ist mir zu allgemeines Blabla.
Das braucht dir nicht leid tun, ich habs auch bewusst überspitzt und polemisch formuliert ![]()
Ich hab überhaupt kein Problem mit den Legios, die wir jetzt haben, es hat eh jeder seine Berechtigung hier zu spielen, es braucht nur nicht so sein, dass unser Eishockey mehr oder weniger hauptsächlich aus diesen besteht ![]()
Ich will weder eine Liga ohne Legios noch eine Liga, in der sich soviele Legios tummeln wie im Moment. Ich hätt gern eine gesunde Mischung, in der beide Seiten ihre wichtigen Rollen spielen und beide ihre Existenzberechtigung haben. Und vor allem hätte ich auch gern wieder mal einen jungen Spieler mit unbekannten Namen, egal von welchem Verein, der da wieder mal wirklich durchbricht und nicht jedes Jahr unzählige neue Namen, von denen man die meisten nach 3 Jahren wieder vergessen hat.
Und mehr oder weniger spielt meine Argumentation genau auf deine Frage hinaus, welche Legios denn dann eigentlich noch spielen dürften. Weil nachdem umgekehrt immer mit der Leistungskeule geschwungen wird, dass ein Legio auch spielen soll, wenn er besser als ein Österreicher ist, kannst genauso gut fragen, warum wir eigentlich überhaupt noch mit Österreichern und nicht nur mehr mit Legios spielen, weil bessere Legios als Österreicher wirst immer finden, demnach wären alle unsere Spieler überflüssig.
Ich vergleich diese Thematik immer ein wenig mit Enticklungshilfe (oder so wie sie eigentlich sein sollte, nicht, wie sie praktiziert wird). Wir sind aus Sicht der Nordamerikaner eishockeytechnisch ein absolutes Entwicklungsland. Dort werden die "Fachkräfte" auf einem ganz anderen Level ausgebildet als bei uns. Aber wir können von diesem Wissen profitieren und damit unser eigenes Ausbildungsniveau erhöhen. Wie halt zB wir als Industrieland auch unser Wissen in Entwicklungsländer einfließen lassen könnten, um deren System und Entwicklungsstand zu verbessern. Das ist genau der Sinn, den Legios bzw. andere eishockeybezogene Fachkräfte aus Eishockeyindustrieländern mMn haben sollten.
Nun haben wir es aber irgendwie immer noch nicht geschafft, unsere eigene Ausbildung so weit zu verbessern, dass unsere Fachkräfte gegen die anderen auf einem offenen Markt bestehen könnten. Und wir sind jetzt quasi in einer Situation, in der wir die Fachkräfte aus den Industrieländern brauchen bzw. benutzen, um den Istzustand im eigenen Land zu verbessern, oder zumindest, um ihn verbessert aussehen zu lassen. Den Eindruck, dass noch an der eigenen Entwicklung gearbeitet wird, hat man jedenfalls nicht mehr wirklich. Schon eher, dass gar keine Entwicklungsarbeit mehr geleistet wird, und wir ein ausgebeutetes Entwicklungsland sind, das von den schlechteren (oder alt gewordenen) Fachkräften der Industrieländer, die dort nicht gebraucht werden, als Auffangsmarkt missbraucht wird ![]()
Nicht falsch verstehen, das ist jetzt wieder alles ein wenig überspitzt und theatralisch formuliert. Und ich bin grundsätzlich definitv ein Befürworter von offenen und globalen Märkten. Wenn irgendjemand, woher auch immer, irgendwas besser kann als ich, dann soll er auch mir gegenüber den Vorzug bekommen. Nur ists vermutlich leicht, dies als Österreicher zu sagen, der eine angemessene Ausbildung genießen hat dürfen und wenig Konkurrenz fürchten muss. Ein Afrikaner, der für seine lokalen Verhältnisse noch sehr gut ausgebildet ist, wird das vielleicht ein wenig anders sehen, wenn haufenweise Europäer in seinem Land sitzen und dort ihre Kohle verdienen, wähernd er trotz aller Bemühungen innerhalb seines Ausbildungsniveaus ohne Arbeit und Lohn dasteht. Aber hey, die Europäer und Amerikaner könnens halt einfach besser als die Afrikaner oder? Wer braucht die schon? *Achtung Sarkasmus* ![]()
Der Vergleich ist jetzt vielleicht nicht 1:1 umlegbar (oder doch?), aber mMn trotzdem recht gut geeignet, um die Situation darzustellen. Und die einzige Frage, die es zu stellen gibt, ist, ob unsere eigenen Fachkräfte am heimischen Markt geschützt werden sollen, bis das Ausbildungsniveau so hoch ist, dass sie annähernd mit den anderen Fachkräften mithalten können oder ob wir sie lieber auf einem offenen Markt "verhungern" lassen, nachdem sie ihr ganzes Leben nicht gerade wenig dafür gearbeitet haben.
Ich bin halt eindeutig der Meinung, dass sie in irgendeiner Form geschützt werden sollen, weil die Chancengleichheit einfach nicht gegeben ist. Und nur ums klarzustellen: Ich bin wahrlich kein Legiogegner oder jemand, der meint, wir würden automatisch deutlich besser werden, wenn wir mit weniger Legionären spielen würden. Das wäre viel zu einfach. Es ist aber genauso einfach und falsch, zu behaupten, eine Legiobeschränkung, in welcher Form auch immer, hätte gar keinen Effekt. Das Thema ist weitaus komplexer und hat soviele Facetten, Vor- und Nachteile, dass man gar nicht weiß, wie man seine Gedanken ordnen sollte ![]()
Aber mir gehts da rein um die Verhältnismäßigkeit und die Menge. Eine Liga mit 8, vielleicht auch 9 Legionären pro Team wäre perfekt für mich. Aber ich brauch wahrlich keine 10 - 15 Legionäre pro Team, während ein paar Österreicher in der vierten Linie vielleicht 5 Tore pro Saison zusammenkratzen. Zwar ein Extrembeispiel, aber genau diese Tendenz gibt es mittlerweile seit Jahren. Völlig uninteressant! Genauso uninteressant wäre aber auch eine Liga mit nur 3 Legionären pro Team. Eine gesunde Balance würd die Liga mMn weitaus attraktiver machen.
Und ich bin halt ganz einfach der Meinung, dass ein Spieler, der eigentlich zu den besseren Talenten Österreichs gehört und alle Bemühungen unternommen hat (inklusive der Eltern), um gemäß seiner Ausbildungsmöglichkeiten immer zu den besten zu gehören, ganz einfach einen Platz in der ersten Liga Österreichs haben sollte, Punkt! Vorausgesetzt, er ist halt kein Czechner oder so ![]()
Zumindest sollten für unsere heimischen Spieler die Hälfte der Kaderplätze zur Verfügung stehen, das wäre zumindest halbwegs gerecht. Aber ein Reglement, das theoretisch 15 Legionäre plus ein paar österreichische Lückenfüller ermöglicht, ist in meinen Augen reiner Irrsinn!
PS: So, das war jetzt aber wieder mal ein MacStasy-Post, das mich daran erinnert hat, warum ich mich eigentlich aus diesen Themen raushalten sollte ![]()
edit: Also um es nochmal zu betonen: Ich halte unsere Legios nicht für zweit- oder drittklassig, das sind sie maximal in ihrer Heimat, in der die Konkurrenz auch weit größer ist. Ich wollt definitiv keinen AHLer oder ECHler schlechtreden. Aber mir missfällt ganz einfach, wie unsere Spieler teilweise abgewertet werden, weil sie nicht mit den Legios (oder auch den besten Österreichern) mithalten können, obwohl sie ihre ganze Karriere lang zu den überdurchschnittlichen oder besseren Eishockeyspielern Österreichs gehörten. Die haben sich einfach mehr Respekt vor ihrer Leistung verdient! Weil umgelegt aufs nordamerikanische Ausbidlungsniveau wäre das dasselbe, als würde man einen AHLer abwerten, weil er sich in der NHL nicht durchsetzen konnte. Und das sind allesamt keine schlechten Spieler. Und Pirmann, Schellander, Christoph Harand usw. sind dies auch nicht!
Ich wollte gar keine Spieler abwerten, aber man braucht auch nicht österreichische "zweitklassige" Spieler (die mMn erstklassig sein sollten) abwerten und währenddessen von zweit- oder drittklassigen Spielern aus Nordamerika schwärmen. Nicht fair in meinen Augen. Genauso wenig wie es nicht von mir fair war, so über die Legios zu reden ![]()
Klar, die IIHF sollte zuerst die Fans in der EBEL fragen bevor sie eine Regeländerung vornimmt.
Naja, die EBEL muss es ja nicht gleich sein, aber beim sonne könntens schon nachfragen, ob unsere Schiris wohl auch gut genug dafür sind ![]()
Also ich begrüße das Hybrid-Icing sehr. Und mir war bereits nach dem dritten NHL-Spiel, das ich im Vorjahr gesehen hab, klar, dass diese Regel spätestens in ein paar Jahren auch bei uns eingeführt werden wird. Ist einfach der beste Kompromiss, um die Elemente des Touch-Icings, die das Spiel interessanter machen als beim No-Touch, zu erhalten und gleichzeitig die Verletzungsgefahr zu minimieren.
Auf erstmals verwirrte Schiedsrichter, die nicht immer ganz Herr der Lage sein werden, können wir uns aber einstellen, aber das war in der NHL auch nicht anders.
Auf alle Fälle ist es besser als dieses öde No-Touch-Icing. Am liebsten wär mir jedoch immer noch ein Touch-Icing, weil ich verletz mich ja nicht dabei
*scherz*
naja 2 echte leistungsträger ! haben es bis dato nicht geschafft sich für eine 2 - 3 linie zu qualifizieren. müssen sie einen anderen verein suchen oder einen anderen weg gehen.
Und warum sollten sich stattdessen nicht besser ein paar zweit- bis drittklassige Legios einen anderen Verein suchen oder einen anderen Weg gehen? Der Großteil dieser hat es schließlich nicht einmal geschafft, sich für eine 2. oder 3. Linie einer zweitklassigen Liga ihres Landes zu qualifizieren.
Also warum sollten wir ein Auffanglager für gescheiterte Spieler sein, die am eigenen Markt, wo sie das Spielen gelernt haben, so schwach sind, dass sie dort niemand mehr braucht? Und warum sollten wir für diese stattdessen sogar unsere besseren Spieler opfern?
Und vor allem geht mir dieses abwertende Gerede über unsere Spieler mächtig am Sack. Ich will die Legios jetzt wirklich nicht abwerten, weil der Großteil immer noch besser ist als der Großteil unserer Spieler, aber gemessen an ihren Ausbildungsmöglichkeiten liegt das Niveau der meisten Legios auf Österreich umgelegt irgendwo zwischen INL und NAHL. Und im Gegensatz zu diesen Legionären waren viele österreichische Spieler, die sich nicht langfristig, aber doch ein paar Jahre in der EBEL halten konnten, ihre ganze Karriere lang tatsächlich Leistungsträger unter den heimischen Spielern. Aber halt nur, bis die EBEL zu einer europäischen Version der ECHL mit österreichischer Beteiligung geworden ist.
Es verdient bereits Anerkennung, sich ein paar Jahre in dieser Liga halten zu können, für deren Niveau man in unserem Land ganz einfach nicht entsprechend vorbereitet wird. Und mit Sicherheit verdient es sich kein so abfälliges Gerede, wie es hier immer wieder an den Tag gelegt wird ![]()
Weiß nicht, wovon er spricht, aber tut es dennoch ![]()
Freut sich, wenn ich beglücke und dabei zu spät komm ![]()
Überzeugter Vegetarier, wo das Wort "wo" als allumfassendes Bindewort missbraucht.
edit: too late ![]()
Nageler wurde schon mit 19 / 20 vom VSV "aufgegeben" und hat dann bereits 3 Jahre in der Nationalliga gespielt, bevor er überhaupt zu den Capitals gekommen ist.
elite: nhler
oberschicht: andere österreicher im ausland + top österreicher in der ebel wie koch, unterluggauer, pöck, rotter usw.
mittelschicht: petriks, schumnigs, klimbacher, lakos, schlacher, schiechl usw.
unterschicht: harand, peintner, oraze, schweda usw. jene die jedesmal um einen vertrang bangen müssen wenn selbiger ausläuft
Wenn du nur unsere NHLer als Elite ansiehst, ist diese Elite aber mehr als dünn. Wir haben zur Zeit 3 NHLer, diese Anzahl kann nicht repräsentativ für unsere besten Talente sein. Für mich zählen Koch usw. definitiv ebenfalls zur Elite, weil sie das Beste sind, was Österreich zu bieten hat. Und Rotter gehört definitiv mindestens zu den 20 besten österreichischen Stürmern. Ob du ihn dann als untere Elite oder obere Oberschicht ansehen willst, ist Geschmackssache.
Aber eh wurscht, Kernaussage bleibt die gleiche. Für Spieler wie Schiechl zB schaut die Sache schon wieder anders aus. Der Junge ist sicher nicht schlecht und hat durchaus Potenzial für höhere Aufgaben, aber die Frage ist, ob ihm auch genügend Möglichkeiten geboten werden, sich so zu entfalten, wie es möglich wäre. Meiner Meinung nach hätt ihn eine Aufgabe in einer höheren Linie definitiv weitergebracht. Und das ist alles Potenzial, das wir liegen lassen.
Oder schau dir nur mal den Werdegang vom Pirmann an. In der U20 mit Hundertpfund gemeinsam alles zerschossen, auch wirklich nicht schlecht in die Kampfmannschaft gestartet (er war nicht umsonst Rookie of the year), drei mehr als respektable Saisonen zu Beginn. Danach zwei eher mehr mäßige Saisonen, hängt natürlich auch mit seiner eigenen Leistung zusammen, aber mMn auch mit anderen Umständen. Wie auch immer, beim KAC war ein Umbruch notwendig, daher verstehe ich es, dass er und Schellander als Bauernopfer herhalten haben müssen, da ihre Verträge gerade ausgelaufen sind, aber speziell beim Pirmann wundert es mich nur, dass kein anderer Verein zuschnappt.
Ich mein, es ist die eine Sache, wenn es Spieler wie die Draschkowitzes nicht schaffen, sich in der EBEL zu etablieren, aber bei Spielern wie zB Christoph Harand oder Markus Pirmann fragst dich schon, wer sich denn eigentlich ansonsten durchsetzen soll? Überhaupt nur mehr ein Koch, ein Rotter und mit Ach und Krach ein Hundertpfund?
aber warum hat ein rotter die eiszeit von anfang an bekommen und ein (bzw. zwei) Draschko nicht?
Weil auch zwei Draschkos kein Rotter sind ![]()
Ein Spieler wie Rotter stellt schon eher die Ausnahme als die Regel dar. Solche Spieler werden immer ihre Eiszeit und genug Möglichkeiten bekommen, um sich zu entwickeln. Nur reden wir hier nur mehr von der absoluten österreichischen Elite, von denen wir in ganz Österreich alle paar Jahre mal einen rausbringen. Die Frage, die es mMn eher zu stellen gibt, ist, ob nicht auch eine solide Basis unter dieser ohnehin recht kleinen Elite wichtig wäre und falls ja, ob wir das Potenzial, das in dieser steckt, zur Zeit nicht verhungern lassen.
Weil wenn nicht gerade zum Allerbesten gehörst, was Österreichs Nachwuchsausbildung zu bieten hat, musst dich schon mit beschränkter und eigentlich sinnloser Eiszeit in unwichtigen Rollen begnügen, was die Entwicklung definitiv hemmt.
Rotters und andere, die sich selbst in dieser Liga richtig durchsetzen und von Anfang an genügend Eiszeit bekommen, wird es immer wieder mal geben, nur halt recht wenige. Die werden ihren Weg auch immer gehen. Aber für die österreichische Mittelschicht und auch unteren Oberschicht ist in dieser Liga mMn recht wenig bis gar kein Platz mehr.
Ich möchte dich aber Erinnern dass wir von der EBEL sprechen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich Salzburg, Wien oder der KAC auf das niederste Budget der Liga (Bozen...) einlassen würden.
Du brauchst mich nicht daran zu erinnern, ich hab noch nie in meinem Leben einen Salary Cap für unsere Liga vorgeschlagen. Ich habe nur gesagt, dass die Punkteregel nicht das gleiche ist, wie von jemandem behauptet wurde, weil auch wenn beide Methoden für Ausgeglichenheit sorgen und die Gehälter senken sollen, die Ausgaben für die Gehälter beschränkt NUR der Salary Cap. die Punkteregel überhaupt nicht.
Für meine Begriffe wäre die Punkteregel besser geeignet, um für Ausgeglichenheit zu sorgen, wenn man sie auch nach objektiven Bewertungskriterien anwenden würde und nicht nach einem Bewertungssystem, das mehr inkonsistent als konsistent ist und den Mannschaften so viel Spielraum bei der Gestaltung ihrer Kader lässt, dass der eigentliche Sinn ad absurdum geführt wird. Weil dann bräuchten wir eigentlich gar kein Instrumentarium zur Schaffung der Ausgeglichenheit, das jetzige System schafft es jedenfalls nicht.
Bei der einen Liga wir eine gewisse Ausgeglichenheit über den Lohn, bei der anderen Liga über die Punkte geregelt.
Ja, und deswegen ist es auch nicht das gleiche! Die Punkteregel verhindert in keinster Weise, dass Vereine theoretisch Milliarden für ihre Spieler ausgeben könnten, was bei einem Salary Cap nicht möglich ist.
Ich weiß ja nicht, aber irgendwie hab ich fast das Gefühl, als gäbe es doch semantische Unterschiede zwischen der Punkteregel und einem Salary Cap ![]()
Ob RBS oder der KAC auch so einen Kader formen könnten, wenn sie nicht gleich viele Punkte, sondern nur gleich viel Kohle für ihre Spieler ausgeben dürften wie alle anderen? Aber wurscht, ob man das eine oder das andere hat. Punkteregel, Salary Cap, eh alles dasselbe ![]()
Du brauchst mir nicht erklären, dass ein Salary Cap oder eine Legiobeschränkung nicht durchführbar sind oder wie die Punkteregel funktioniert, ich beschäftig mich doch schon ein bissl mit Eishockey ![]()
Vielmehr hätt ich gern gewusst, in welcher Hinsicht die Punkteregel gewährleistet, dass ein Österreicher nicht zu viel kosten kann, wie du gesagt hast?
was denkst du was die punkteregel ist? sie ist quasi ein salary-cap, weil die österreicher nicht zu viel kosten können
Na jatürlich hat von einem Salary Cap gesprochen (einer Gehaltsobergrenze) und zwar in Verbindung mit einer Legiobeschränkung, um das Problem der hohen Ösigehälter zu bändigen, und sonst nix. Und du hast die Punkteregel erstens so dargestellt als wäre sie genau das (er fordert Sachen, die es schon gibt) und zweitens, als könnte sie den Gehalt eines österreichischen Spielers beschränken.
Da frag ich mich erstens, wie die Punkteregel in der jetzigen Form eine maximale Legioanzahl von max 4- 5 (wie er gesagt hat) gewährleistet und zweitens warum man beim KAC von einer solchen Gehaltsobergrenze für einzelne Spieler offensichtlich nix weiß ![]()
Du sprichst aus dem Zusammenhang, weil du andere nicht verstehst, was ja halb so schlimm ist, wenn du dann anderen Leuten gegenüber nicht ausfällig werden würdest, dass sie dich nicht verstanden haben. Was im Übrigen gar nicht leicht ist ![]()
Die einzige Gemeinsamkeit der Punkteregel mit einem Salary Cap ist, dass beide für ausgeglichene Teams in der Liga sorgen sollen und quasi eine Obergrenze für Teams darstellen sollen, wie stark sie ihr Team formen können. Das wars dann aber auch schon wieder. Ein niedrig gehaltener Salary Cap würde für weit mehr Ausgeglichenheit sorgen als es die aufgeweichte Punkteregel in der jetzigen Form jemals könnte.
Die hat ja eigentlich nur peripher was mit objektiver Bewertung von Spielern zu tun (Universalbewertung der Legios vs. variabler Bewertung der Ösis, die kaum im Verhältnis zu den Legiobewertungen stehen, kategorische Altersbewertungen...). Gut umgesetzt, hätte sie vermutlich mehr Potenzial zur Schaffung der Ausgeglichenheit als ein Salary Cap, aber in der jetzigen Form bietet sie den Mannschaften viel zu viel Spielraum zur Streuung der Leistungsstärke.
Süß, du forderst Sachen die es schon gibt
Und in welcher Hinsicht ist die Punkteregel ein Salary Cap?? ![]()
So einen gibt es definitiv nicht in unserer Liga. Es gibt maximal einen Punktecap. Und mit Gehältern hat der höchstens nur bedingt zu tun. Denn ein 0-Punkter könnt theoretisch auch ein Vielfaches eines 4-Punkters kosten. Und es gibt ganz einfach kein Limit an erlaubten Gehältern. Die Punkteregel hindert die Vereine in keinster Weise, soviel Geld für Verträge auszugeben wie sie möchten. Ergo gibts auch keinen Salary Cap.
Du bist auch ein Paradebeispiel für dieses Forum, viel reden, nix dahinter.
Diskussion bezüglich Punkteregel dorthin verschoben, wo sie hingehört
Legioreduzierung bedeuted das sich KAC, RBS und wir mit den Top Ös eindecken auf Teufel komm raus und die anderen dürfn Restlficken
Und was ist bezüglich der Topösterreicher an der jetzigen Situation anders? Schau dir doch mal den Kader von Salzburg und dem KAC an. Wenn da alle starken Österreicher beider Mannschaften zusammennimmst, die Legios dazunimmst, hast eh schon fast das Nationalteam. Der einzige Unterschied mit der Punkteregel ist, dass die finanzstarken Mannschaften den Unterschied zu den schwächeren Vereinen noch vergrößern können, weil sie sich noch 9 statt 5 oder 6 stärkere Legios als die anderen leisten können, und 9 x ein Leistungsunterschied ergibt in Summe mehr als 5 x, ganz egal, wie groß dieser ist ![]()
Natürlich kann man argumentieren, dass es für die verbleibenden Teams leichter ist, ein konkurrenzfähiges Team zu stellen, weil sie die fehlenden Ösis problemlos durch Legios ersetzen können. Ganz so ist es mMn aber nicht, weil man letztendlich auch mit der Punkteregelung beschränkt ist und immer auch brauchbare Österreicher im Kader braucht. Ein Defizit an Österreichern wirst mit Legios nie auffüllen können. Summa summarum sind auch mit der Punkteregel genau wieder jene Mannschaften die starken, die einen guten Stamm an Österreichern und guten Legionären haben, nix anders wie mit einer Legiobeschränkung.
Will jetzt gar nicht für das eine oder andere sprechen, mMn hat, wie fast alles im Leben, beides seine Vor- und seine Nachteile und leider bringen auch beide Varianten negative Seiteneffekte mit. Deswegen bräuchte man auch bei beiden Lösungen weitere detailliertere Regelungen, welche die Seiteneffekte abfedern, aber so weit denkt man ja in Österreich nicht ![]()
Aber das ist eigentlich ein ganz anderes Thema. Ich verschiebs gleich in den Punkteregel-Thread.
Verpflichtungen der Graz 99ers:
Jake Marto
Luke Walker
Dornbirner EC:
Peter Sidorkiewicz neuer Assistant Coach
Guillaume Desbiens
Smail Samardzic
Matt Keith verlässt die Bullen Richtung Schottland, thx @ EpiD, Flüchtigkeitsfehler ![]()
Erwarte mir viel von MacArthur, auch wenn ich zuerst dachte, MacReady/Stasy hat einfach nur schon wieder einen neuen Nick.
Soll das etwa heißen, von mir würdest dir nix erwarten? Im Gegensatz zum MacArthur hab ich in der ASH schon genetzt ![]()
und man kann auch die (mittlerweile fast schon historische) Frage in den Raum stellen, wie groß der Anteil der nichtösterreichischen Mannschaften ist, dass es die EBEL in der Form überhaupt (noch) gibt
Da bin ich eh mit dir einer Meinung, deshalb hab ich auch im vorigen Post gemeint, dass die ausländischen Vereine auch zur Attraktivität des Eishockeys in Österreich beitragen. Und wie du richtig sagst, ist es eine Einstellungssache. Ich hab nur mal aus der anderen Perspektive gedacht und für die Gegenseite Argumente gesucht.
Und es ist eben schon nun mal auch so, dass unsere Liga trotzdem aus mehreren kleineren zusammengesetzten Märkten besteht. Und ServusTV hat beim Eishockey offensichtlich den österreichischen Markt im Fokus, sonst würdens auch mehr Spiele ausländischer Mannschaften übertragen.
Und die Frage, ob ein Verein Anspruch auf TV-Gelder einer Fernsehstation hat, der aus Sicht dieser Station für den Vertragsabschluss eigentlich völlig irrelevant war, ist mMn schon berechtigt.
Ich kann irgendwie beide Positionen verstehen. Und wie gesagt, ich glaube, das Grundproblem liegt ganz einfach darin, dass in der Liga letztendlich das Interesse an allen Mannschaften doch nicht gleich hoch ist. Wir sind einfach noch nicht richtig internationalisiert, weder vom Reglement noch von der Akzeptanz der Fernsehstationen oder der Fans. Jeder will auf seinem eigenen Markt kochen, weil die anderen Märkte ganz einfach kleinere Zielgruppen sind. Und genau das spiegelt sich mMn in dieser Thematik wider.
Man müsste sich halt langsam einmal klar bekennen, was man eigentlich ist. Eine österreichische Liga, die ausländische Mannschaften mitspielen lässt oder wirklich eine internationale Liga, in der alle gleich sind. Wenn man zweites sein möchte, sollte man sich auch zentraler vermarkten, nur so können die begrenzten lokalen Interessen aufgebrochen werden. Und dann würds auch erst gar nicht zu solchen Fällen kommen...
sondern dass alles, was an TV-Geldern lukriert werden kann (Aut, Ita, Hun, Slo) in einen Topf kommt und an alle verteilt wird.
Aber wie würdest du dann diese Gelder konkret aufteilen? Alle denselben Anteil?? Weil das ist ja dann auch alles andere als fair.
Die Fernsehstationen sind hauptsächlich an den Übertragungen heimischer Mannschaften interessiert. ServusTV überträgt eigentlich immer ein österreichisches Duell, wenns möglich ist, ansonsten ein Spiel einer österreichischen Mannschaft gegen ein ausländisches Team. Ein Spiel zweier ausländischer Mannschaften wird man wohl kaum sehen. In Slowenien werden auch nur die Spiele von Ljubljana gezeigt, bei den Ungarn wirds nicht anders sein. Znaim strahlt die eigenen Spiele über Stream aus. Das heißt also schon, dass der Grund für die Fernsehstationen, die Rechte zu erwerben, schon die heimischen Mannschaften sind, und nicht die ausländischen.
Und dann frag ich mich schon, warum ein Team, das es nicht schafft, TV-Gelder aus dem heimischen Markt zu lukrieren, zum gleichen Anteil wie die anderen Mannschaften an den anderen Märkten mitnaschen soll? Noch dazu, wo Bozen nicht einmal in der Liga vertreten war, als die Verträge abgeschlossen wurden. Also wegen ihnen wird sich ServusTV definitiv nicht entschieden haben, die EBEL zu übertragen ![]()
Und wenn man sich ehrlich ist, ist das Interesse an den österreichischen Klubs in Österreich auch größer. Das zeigen nicht nur die Übertragungen von ServusTV, sondern auch die Zuschauerzahlen. Und ehrlich gesagt schau ich mir auch lieber ein Spiel zweier österreichischer Mannschaften an als ein Duell Znaim vs. Fehervar zB
MMn wird bei diesem Thema die eigentliche Grundsatzfrage sichtbar: Sind wir jetzt eine internationale Liga mit einem gemeinsamen Markt oder eine aus kleineren Märkten zusammengesetzte Liga? MMn sind wir definitiv noch Zweiteres und noch weit entfernt von einer einheitlich geführten internationalen Liga. Wäre unsere Liga nicht in Einzelmärkte aufgeteilt, würde ServusTV auch nicht zwischen ausländischen und österreichischen Vereinen unterscheiden. Solange es aber noch so ist, frag ich mich schon, warum ein Verein von den TV-Geldern profitieren soll, die eine Fernsehstation nicht für sie, sondern für andere Vereine hinblättert..
Von diesem Standpunkt aus betrachtet, versteh ich es sehr wohl, warum bezüglich der TV-Gelder jeder sein eigenes Süppchen kocht. Weil man es im wahrsten Sinne des Wortes auch wirklich selbst gekocht hat. Sprich, die österreichischen Vereine sind hauptverantwortlich dafür, dass in ServusTV Eishockey läuft, und nicht Bozen oder sonst wer. Genauso wie unsere Vereine nicht der Grund sind, warum im slowenischen TV Eishockey läuft. Warum sollte man auch dann an diesen TV-Geldern beteiligt werden?
STV ist meines Wissens kein Mitglied der EBEL und der Vertrag dürfte auch mit der EBEL und nicht mit jedem Verein einzeln abgeschlossen worden sein.
Genau das ist mMn die einzige entscheidende Frage bei diesem Thema. Wenn der Vertrag mit der EBEL abgeschlossen worden ist, dann müssen auch die ausländischen Vereine beteiligt werden.
Weil die EBEL bekommt von ServusTV Geld, damit sie Eishockey exklusiv in Österreich senden dürfen. Und das tun sie aufgrund der Attraktivität der EBEL, zu der auch die ausländischen Vereine beitragen. Dass Servus TV offiziell nur in Österreich ausgestrahlt wird, ist zwar ein Argument, aber mMn ein vorbeischießendes, weil die ausländischen Vereine auch zur Attraktivität des Eishockeys in Österreich beitragen, also genau das, wofür ServusTV bezahlt. Und auch genau das, was schlussfolgernd zwischen den attraktivitätserzeugenden Klubs in irgendeiner fairen Form aufgeteilt gehört.
Anders wäre es mMn, wenn der Vertrag nur zwischen ServusTV und den österreichischen Vereine zustandegekommen wäre. Dann könnte man sich in der Tat fragen, warum nun Klubs von der Vermarktungsarbeit anderer Klubs profitieren sollten, wenn sie nichts zum Zustandekommen dieses Vertrages beigetragen haben.
Der Ursprung dieser Verteilung liegt meiner Vermutung nach aber darin, dass die Sache komplex wird, wenn Vereine an den TV-Geldern ausländischer Sender beteiligt werden. Das bedeutet nämlich nicht nur, dass die ausländischen Vereine bei ServusTV beteiligt werden müssten, sondern auch alle nichtslowenischen Vereine bei den slowenischen TV-Geldern usw....