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  3. VincenteCleruzio

Beiträge von VincenteCleruzio

  • Transfergeflüster HCI 2006/2007

    • VincenteCleruzio
    • 25. Mai 2006 um 14:15
    Zitat

    Original von Meandor

    Nach dem Entscheidungsspiel in Linz lief er mit Zigarette und Bier rum und beschuldigte die Salzburger, dass sie absichtlich verloren hätten, um den KAC die Play-Off versäumen zu lassen - anstatt die Schuld an der miesen Saisonleistung von sich und seinen Teamkollegen zu suchen.

    Das alles sind Charaktereigenschaften, die nicht gerade drauf schließen, dass Lindner in Innsbruck zum Publikumsliebling wird ...

    jetzt lass aber bitte die kirche im dorf: hätte er wegen des verpassten finaleinzugs direkt nach dem entscheidungsspiel in linz auf der stelle mit dem zigaretten rauchen und bier trinken aufhören sollen? also, wenigstens eine "frust"-zigarette und ein "frust"-bier könntest ihm schon zubilligen in solch einer situation!

    und er war auch nicht der einzige, der die bulls beschuldigt hat, sie hätten absichtlich gegen die haie verloren - ich hab dieses spiel gesehen und glaube mich deutilich daran erinnern zu können, dass sich die bulls jedenfalls "keinen haxn ausgerissen" haben.

    bin ganz bei dir, dass zigaretten rauchen und alkoholkonsum (so nicht in geringen maßen) keinem sportler gut tut und dass es auch sehr edel ist, wenn man die schuld für ein versagen zunächst bei sich selbst sucht und nicht bei anderen.

    aber dem eimo gleich, weil er (gelegentlich?) zigaretten raucht, weil er (gelegentlich?) bier trinkt - du selbst sagst, dass du ihn noch nie betrunken gesehen hast - und weil er (einmal oder gelegentlich?) die schuld bei anderen (ge)sucht (hat), "schlechte" charaktereigenschaften zuzuschreiben, die ihn in innsbruck als möglichen "publikumsliebling" disqualifizieren, geht entschieden zu weit: er wäre nicht der erste und einzige rauchende und bier trinkende hockey-spieler, der sein fans gefunden hat; auch in innsbruck.

    salute, vincente.

  • ORF versagt nicht nur in Bezug auf Eishockey

    • VincenteCleruzio
    • 24. Mai 2006 um 12:28
    Zitat

    Original von mikeHobin
    una vendetta a orgosolo....

    schade, dass du kannst nikt kommen auf die genottehohe.

    ma, eine vendetta in Orgosolo, isste auk eine interessante sake, wäre ik gerne dabei! per favore: aber makt die schone "murales", die wande malerei dort, nikt schmutzig mit die blut.

    grazie e salute, vincente.

    ps: ier kannste du sehen auf eine wandemalerei mein sardische grosse onkel giuseppe ungredda.

    [Blockierte Grafik: http://img19.imageshack.us/img19/4919/ungredda4mq.jpg]

  • StreamTVnow

    • VincenteCleruzio
    • 23. Mai 2006 um 22:49

    doch auf nasn (channel 14): 02:00 Anaheim vs Edmonton - Game 3 - NHL Playoffs Teemu Selanne and the Mighty Ducks will try to find a way past Oilers' goalie Dwayne Roloson in Game 3 of the Western Conference Finals.

    Zitat

    Original von Dimitri_20
    ist es auch möglich aufzeichnungen zu sehen, denn immer so lange auf zu bleiben ist auch nicht so ideal für meine performance in meiner arbeit :rolleyes:

    weiss da jemand was genaueres?

    die von nasn gezeigten spiele (auf streamtvnow channel 3 oder 14) werden oft wiederholt untertags oder am abend darauf - Buffalo vs Carolina - Game 2 - NHL Playoffs zB morgen mittwoch um 9:30 uhr und Anaheim vs Edmonton - Game 3 - NHL Playoffs zB morgen um 20:00 uhr -. das wochenprogramm von nasn - jeweils unsere zeit - findest du hier

    salute, vincente.

  • ORF versagt nicht nur in Bezug auf Eishockey

    • VincenteCleruzio
    • 23. Mai 2006 um 21:58

    dass politiker versuchen, auf so ein (insbesondere im hinblick auf ihre wiederwahl) wichtiges medium wie einen öffentlich-rechtlichen tv-sender einfluss zu nehmen, ist verständlich. der punkt heute ist der: die redakteure des orf, die auf grund des orf-gesetzes, das resultat des von senior-crack erwähnten volksbegehrens ist, "unabhängig" sind, werden derzeit durch interne "organisationsmaßnahmen" in einem noch nie dagewesenen maß unter die kuratel einer einzigen person (mück) gestellt, die über alle (politischen) informationssendungen die letztentscheidung trifft.

    hier zum (nach)lesen die rede von moderator wolf anlässlich der verleihung des robert hochner-preises (für kritischen journalismus) an ihn ((DER STANDARD; Printausgabe, 18.5.2006):

    "Wenn ich schon einen Preis bekomme, der in seinen Ausschreibungskriterien ausdrücklich eine "kritische Haltung gegen über Machthabern aller Art" voraussetzt – dann möchte ich diese Gelegenheit auch benützen, ein paar kritische Anmerkungen zu einem Thema zu machen, das mich und viele Kollegen und Kolleginnen im ORF in diesen Wochen sehr beschäftigt.

    Zitat: "Man hat ein Unternehmen zum Teil unter Kontrolle gekriegt, und zwar durch subtile Änderungen im nicht sichtbaren Bereich. Ist da tatsächlich eine neue Qualität? Geschimpft über solche Dinge ist beim ORF ja immer worden. Es ist in dieser Brutalität, glaube ich, neu." Das hat Robert Hochner gesagt – vor genau fünf Jahren in seinem letzten großen Interview mit dem "Falter", gefragt über den Einfluss der Politik im ORF.

    Ist es seither besser geworden? Ich glaube, Nein. Eher im Gegenteil. Das hat meiner Meinung nach zwei grundlegende Ursachen: Eine außerhalb des ORF und eine im Unternehmen selbst.

    Die interne Ursache liegt in unserer gegenwärtigen Struktur: wie die Informationsabteilung des ORF organisiert ist. Das mag auf den ersten Blick nicht so wichtig erscheinen, hat aber in der Praxis enorme Konsequenzen. Mehr als zwei Drittel der Österreicher sagen, das Fernsehen sei für sie die wichtigste Informationsquelle über Politik. Und für etwa ebenso viele Menschen ist das Fernsehen das glaubwürdigste Medium.

    Aber in der Fernseh-Information über österreichische Politik, hat der ORF nach wie vor de facto ein Monopol. Natürlich nicht formal – aber in der Realität, weil die wenige politische Information über Österreich, die von der kommerziellen Konkurrenz angeboten wird, kaum Zuseher findet. Weil Demokratie aber Meinungsvielfalt voraussetzt, ist ein Monopol in einem demokratiepolitisch so essenziellen Bereich nur durch eines zu rechtfertigen: durch maximalen inneren Pluralismus.

    Und wie schaut es da in den letzten Jahren im ORF aus? Wenn sämtliche Informationssendungen, von der "9-Uhr-ZiB" bis zur "ZiB 3", vom "Report" bis "Offen gesagt", von der "Pressestunde" bis "Thema", vom "Hohen Haus" bis zum "Weltjournal" einer einzigen Person unterstehen, die von den O-Tönen in der "ZiB 1" über die Studiogäste in der "ZiB 2", von den Disussionsteilnehmern in "Offen gesagt" bis zur Themenauswahl im "Report" alles letztentscheiden kann, dann konzentriert das extrem viel Macht in der Hand einer Person.

    Wenn diese Person dann jemand wäre, der diese Macht auch tatsächlich ausübt, könnte man ihm das gar nicht vorwerfen – so ist der ORF eben derzeit konstruiert. Aber in funktionierenden demokratischen Systemen wird Macht üblicherweise so geregelt und verteilt, dass auch die maximale Auslegung von Kompetenzen nicht zu einer einseitigen Machtkonzentration führen kann.

    Was die ORF-Information unbedingt braucht, ist redaktionelle und inhaltliche Pluralität. Und dafür braucht es, glaube ich, wieder unabhängige Sendungsredaktionen mit eigenen Redakteuren und Reportern und mit echten, tatsächlich entscheidungsbefugten Sendungsverantwortlichen, die nicht nur so heißen, sondern die auch tatsächlich verantwortlich sind und die nicht bei jedem Studiogast und jedem Diskussionsthema erst nachfragen müssen – sondern die miteinander mit ihren Redaktionen in einem gesunden inhaltlichen und kreativen Wettbewerb stehen: um die relevanteren Geschichten, die besseren Recherchen, die spannenderen Gäste, die klügeren Analysen und die aufregenderen Gestaltungsformen. Schlicht: um die bestmögliche Information.

    Nur durch einen solchen internen Wettbewerb und die daraus entstehende Vielfalt an Inhalten und Meinungen lässt sich in einer funktionierenden Demokratie ein De-facto-Monopol rechtfertigen.

    Der zweite Grund für die Misere liegt außerhalb des ORF – und er ist im folgenden Zitat treffend zusammengefasst: "Noch nie in der Geschichte der Zweiten Republik wurde der medienpolitische Machtanspruch so ungeniert artikuliert wie unter der 'Wenderegierung'. (...) Der ORF wird als Besitz betrachtet, Politiker fühlen sich als Hausherren. (...) Eine neue Facette im System ist die Unverfrorenheit, mit der die politischen Parteien ihre Kandidaten aufstellen und bewerben."

    Das schreibt Heinrich Neisser, ein Intim-Kenner der österreichischen Politik und kein Linksextremer, in einem Buch über den öffentlich-rechtlichen Rundfunk, das in wenigen Tagen erscheinen wird.

    Die nahezu hemmungslose Einflussnahme der Politik auf den ORF ist natürlich kein neues Phänomen – und immer wenn ein SPÖ-Politiker in den letzten Jahren lautstark die Unabhängigkeit des ORF und seiner Journalisten verteidigt, frage ich mich, ob da die kollektive Amnesie ausgebrochen ist. Danke, das war damals schon schlimm genug. Viel zu schlimm, und wir haben uns als Redakteure auch oft genug und auch öffentlich dagegen gewehrt.
    Und trotzdem. Es gibt die Zeit vor dem Februar 2000 und es gibt die Zeit seither. Und das ist ein Unterschied.

    Das hängt gar nicht notwendigerweise mit den handelnden Personen zusammen, glaube ich – sondern damit, dass es in Österreich viele Jahrzehnte lang eine permanente Große Koalition gegeben hat: erst informell über eine fast allmächtige Sozialpartnerschaft, und ab 1986 dann auch formell in der Regierung.

    Im ORF hat das für eine Art "Gleichgewicht des Schreckens" gesorgt. Beide großen politischen Lager haben ihre Parteigänger promoviert. Und weil beide Großparteien einigermaßen große Personalreserven hatten, waren – gar nicht selten – auch sehr fähige Leute darunter. Und daneben auch noch kluge, unabhängige Journalisten, die oft gegen ihren Willen einem Lager zu gerechnet wurden. Idealzustand war das natürlich keiner. Aber seit der so genannten "Wende", und ganz besonders seit 2002, ist es nochmal anders: Heute dominiert nur mehr ein politisches Lager. Und vom Gleichgewicht ist nur mehr der Schrecken geblieben.

    Die große Regierungspartei hatte dabei im ORF als primäres Anliegen, die "roten G'frieser" (Sie erinnern sich: ein Zitat von Andreas Khol, für das er sich allerdings später entschuldigt hat.) vom Schirm zu räumen und die anderen wollten – endlich! – auch ihre Leute an die Schaltstellen hieven. Die hatten nur das Problem, dass hinten und vorn die Personalreserven fehlen.

    Vor ein paar Wochen habe ich in einem Magazin gelesen, dass sich die Regierungskoalition nun über eine "Paket-Lösung", wie das so schön heißt, für die Besetzung der künftigen Spitzenfunktionen im ORF geeinigt hätte. Chefredakteur der "ZiB"-Redaktion sollte demnach ein ehemaliger Chef der ÖVP-Pressestelle werden, Chef der ORF-Magazine ein ehemaliger Chefredakteur der FPÖ-Parteizeitung und Aula-Autor, und ORF-Generalseketärin sollte, stand zu lesen, die engste Mitarbeiterin des Bundeskanzlers werden.

    Das Erschreckende daran ist nicht einmal, ob diese Meldung tatsächlich der Realität entspricht. Das Erschreckende ist, dass sie im ORF heute nahezu jeder Journalist für realistisch hält.

    Vor gut zwei Monaten hat mir ein prominenter Stiftungsrat, der einer Regierungspartei sehr nahe steht – ganz ungefragt – geklagt, wie riesig der politische Druck sei, bestimmte Personen in die nächste ORF-Führung zu bestellen. Sie werden jetzt sagen: Wie ist das möglich? Der ORF ist doch entpolitisiert und die Stiftungsräte sind völlig unabhängig ...

    Aber weil diese Personal-Entscheidungen in diesen Wochen fallen und die Entwicklung des ORF in den nächsten fünf Jahren grundlegend bestimmen werden, möchte ich diese Gelegenheit zum Abschluss für einen Appell an diese 35 unabhängigen Stiftungsräte nützen.

    Es könnte für ihre personellen Überlegungen doch eine ganz einfache Regel geben: Aufklärerischer, kritischer und spannender Journalismus, den wir uns doch alle für den ORF wünschen, braucht neben Kompetenz, Urteilsfähigkeit und Engagement vor allem eines: Unabhängigkeit und kritische Distanz. Wenn sich also eine Partei – und ganz egal welche, das ist mir schon wichtig – ganz besonders für bestimmte Personen stark macht, dann sollte das einen grundsätzlich misstrauisch machen. Sehr misstrauisch sogar. Für unabhängige und kritische Journalisten machen sich üblicherweise keine Politiker stark. Parteien wünschen sich normalerweise Parteigänger – nicht kritische Beobachter. Das ist zwar demokratiepolitisch kurzsichtig, aber leider nicht nur österreichische Realität.

    Im ORF – diesem für den demokratischen Diskurs in Österreich wahrscheinlich wichtigsten Medium – arbeiten viele der kompetentesten und besten Journalistinnen und Journalisten des Landes. Sie sind unabhängig, unbequem und unberechenbar. Bei der Entscheidung, wer im ORF in den nächsten Jahren führende Positionen einnehmen wird, sollte letztlich nur eine Überlegung wichtig sein: Wer ist in der Lage, das beste, informativste, klügste, spannendste, vielfältigste und insgesamt aufregendste Programm zu machen? Auch wenn sich die Parteisekretariate dieses Landes – alle Parteisekretariate! – jeden einzelnen Tag darüber ärgern.

    Ein letztes Zitat: "Nichts hassen Politiker mehr als das Gefühl, dass an einer Stelle, die für sie aus irgendeinem Grunde wichtig sein könnte, einer sitzt, der in irgendeiner Form unberechenbar ist. (...) Denn kritischer Journalismus heißt in Wirklichkeit für sie: Feindbild. Na klar. Aus ihrer Sicht logisch. Sie machen den Käse, und wir bohren die Löcher hinein. Das hat Robert Hochner gesagt – im Mai 2001 in seinem letzten Interview. In diesem Sinn – vielen Dank für diese Auszeichnung."

  • ORF versagt nicht nur in Bezug auf Eishockey

    • VincenteCleruzio
    • 23. Mai 2006 um 20:06
    Zitat

    Original von jayjay
    hier werden sie gehoflen! ;)

    caro jayjay!

    auch von mir "mille grazie" für den tipp, aber internetradio kann in dem hochsicherheitshotel in calabrien, in dem ich derzeit urlaube, nicht empfangen werden. warum nicht, weiss nur der hoteldirektor.

    salute, vincente.

  • Transfergeflüster HCI 2006/2007

    • VincenteCleruzio
    • 23. Mai 2006 um 19:38
    Zitat

    Original von Weinbeisser
    1 Assist in 53 Spielen - der Retter des HCI wird's wohl nicht werden. :rolleyes:

    ein altes kalabrisches sprichwort dazu: "auch kleinvieh macht mist"!

  • Transfergeflüster HCI 2006/2007

    • VincenteCleruzio
    • 23. Mai 2006 um 19:33

    danke erich. wenn der gruber ein "kärntner" ist, ein gebürtiger "villaco" gar, dann heraus mit dem expertenwissen, lieber meandor. sag an!

  • Transfergeflüster HCI 2006/2007

    • VincenteCleruzio
    • 23. Mai 2006 um 19:26
    Zitat

    Original von toddy
    Transfernews Lindner und Gruber im HCI Dress Gruber kommt
    aus der zweiten Deutschen Liga ist Verteitiger und 18 Jahre
    gebürtiger Kärtner

    caro toddy!

    wenn das keine gute nachricht ist. eimo is back in town, danke für diese gute nachricht!

    wer aber ist dieser "tiger" aus der 2. deutschen liga. details über den gruber wären jetzt gefragt.

    danke, bitte, vincente.

    ps: und du meandor brauchst nicht so streng zu sein mit dem toddy. aber wirklich!

  • ORF versagt nicht nur in Bezug auf Eishockey

    • VincenteCleruzio
    • 23. Mai 2006 um 18:24
    Zitat

    Original von mikeHobin
    ... dopo val canale subito a sinistra (wohin auch sonst): la si trova il prato del sangue no 7 (in lingua carinziana si chiama "bluatwiesn") ...
    ci vediamo dopo ;)

    perfetto: sabato, l'otto luglio, due mille sei. ed allora arrampichiamo genottenhöhe!

  • ORF versagt nicht nur in Bezug auf Eishockey

    • VincenteCleruzio
    • 23. Mai 2006 um 16:44
    Zitat

    Original von Gooseman
    VincenteCleruzio, deine beiträge sind immer wieder ein genuß für mich

    danke für die blumen!

    Zitat

    Original von RexKramer
    Ach ja, bevor wir ORF Radio zu sehr loben - für Freunde der "U-Musik" (was für eine scheiß-Bezeichnung) abseits des Kommerz-Mainstream ist das Angebot des ORF auch ziemlich bescheiden, denn FM4 finde ich auch großteils als nicht mehr hörbar.

    schade, dass du mit fm4 nicht (mehr) zufrieden bist (diesen sender habe ich leider noch nie hören können, weil der orf nur Ö 1 auf "kurz"welle bis nach kalabrien und noch weiter ausstrahlt). nicht kommerzielle "u-musik" wie jazz, weltmusik, echte volksmusik wird aber auch auf Ö 1 in rauhen mengen gesendet - natürlich nicht rund um die uhr, aber "gezielt" musik zu hören, also konzentriert der musik zuzuhören, macht ohnedies mehr spass als "dauernd berieselt" zu werden. zB in den "spielräumen" (Musik aus allen Richtungen ) um 17:30: gestern zB Anja Garbarek (ausgesprochen schöne stimme, schöne melodien, schräge texte), die tochter des norwegischen meister-saxophonisten jan garbarek, morgen "Les Grandes Gueules" aus fronkroisch (bist du gelähmt, die werden gefühle in mir aufwühlen)

    hier das programm von Ö 1

    Zitat

    Original von mikeHobin
    Darüberhinaus bist du sicher ein Medienexperte, was Meinungsvielfalt und politischen Druck auf Rundfunk und Fernsehen angeht, was ja bei euch im Mezzogiorno unter Silvio auch fast kein Thema ist .

    eh, michele!

    bisste du eute sehr mutig zu spreken so falsch sake. sage mich deine adresse, damit ik kann spreken mit dich eine paar takte und damit ik kann bringen eine grussworte von di silvio (mama, mia, die silvio isste traurik momentan!).

    salute, vincente.

  • ORF versagt nicht nur in Bezug auf Eishockey

    • VincenteCleruzio
    • 23. Mai 2006 um 14:54

    einspruch, euer aller ehren: der orf versagt nur in seiner sparte tv - das ist tatsächlich eine einzige stinklangweilige kommerzsauce geworden. und auch die politikberichtberstattung ist in tv und im radio zur reinen "hofberichterstattung" pro parlamentsmehrheit heruntergekommen.

    sonst versagt der orf nicht!

    beweise gefällig?

    Programm von heute Radio Ö 1.

    08:15 Pasticcio - perfekt zum Frühstück

    09:05 Radiokolleg - Das Londoner East End 2. Teil (traumsendung über die gegend, in der sich vincente vornehmlich herumtreibt, wenn er in london weilt und sich in der Brick Lane Bagel Bakery um 3 Uhr in der früh ein "salt beef" in die figur schiebt, weil es sein körper verlangt)

    09:30 Radiokolleg - Der Kuss 2. Teil: Ein sinnlich-erotisches, tierisch-eurotisches, chemisch-anthropologisches Vergnügen (fast alles, was vincente immer schon über dieses vergnügen wissen wollte)

    11:40 Radiogeschichten: "Der Kontrolleur" und "Eine erfolgreiche Bemühung um Fräulein Block". Begegnungen in Zügen und Bussen können Geschichten ergeben, Erinnerungen auslösen. Was ist unterwegs geschehen, dass Fräulein Block so männlich wirkt? Seit wann sonnt sie sich nicht mehr im Bikini, hat aufgehört, über sommerliche Almwiesen zu wandern? Und warum trägt der Kontrolleur, ein schmächtiger junger Mann, einen Einkaufsbeutel? Ist er es, der plötzlich ausflippt, oder der Fahrgast, der ihn als Irren beschimpft? Und welche Geschichten werden da wohl abends zu Hause erzählt? (tja, war nicht so besonders aufregend)

    13:00 Ö1 bis zwei: unter anderem MISCHA ELMAN spielt den ersten Satz von Peter Iljitsch Tschaikowsky, Konzert für Violine und Orchester in D-Dur op.35 (vincente hat geweint, weil die geige so schön gesungen hat)

    17:09 Moment - Leben heute: Freiwillig kinderlos - Kinderlose Frauen und ihre Partner erzählen über gesellschaftliche Vorurteile, Klischees und ihre Beweggründe, keine Kinder zu bekommen (bin schon neugierig)

    17:25 Rudi! Radio für Kinder: Christine Nöstlingers Geschichten von Rudi, Rosi und dem Tonmeister (auch für große kinder immer wieder hörenswert)

    17:55 Betrifft: Geschichte - Die Reisen des Columbus. Der Genuese in spanischen Diensten wurde eher durch Zufall zum prominentesten Entdecker der Neuzeit (Zum 500. Todestag) (auch darauf bin ich schon neugierig)

    18:25 Journal-Panorama: Fußball-WM: Ein Fest für die Sex-Branche? Die Fußball-WM in Deutschland soll kein Fest für Zuhälter und Menschenhändler werden, da sind sich alle einig. Aber die Sex-Branche wittert das große Geschäft. Die Vorbereitungen sind in Gang (bin ich froh, dass die eishockeyfans keinen menschenhandel verursachen)

    19:05 Dimensionen - Die Welt der Wissenschaft: Am Puls Europas - Was denken die Europäer? Über eines der größten sozialwissenschaftlichen EU-Projekte - das "European Social Survey" (wohin geht also die reise in den augen der europäer?)

    19:30 Alte Musik - Neu interpretiert: "Musik für Kardinäle". 4. Dezember anno 1563: Das 19. Konzil der katholischen Kirche, das Konzil von Trient, wurde beendet. U. a. Werke von Jacobus de Kerle (Ensemble "Vox Hesperia") Musik für Kardinäle, die an diesem Konzil teilgenommen haben (heavy metal für freaks)

    20:31 Hörspiel-Studio: "Die Wildente". Von Henrik Ibsen. Das Mädchen Hedwig richtet die Waffe nicht gegen die Wildente, sondern gegen sich selbst, nachdem sie heimlich mitangehört hat, dass ihr abgöttisch geliebter Vater die Vaterschaft als ungeklärt bezeichnet. Ihre Familie und die des Großkaufmanns Werle hingegen wird, wie bisher, mit ihrer Lebenslüge weiterexistieren (erspar ich mir das lesen, ausgesprochen angenehm)

    00:08 Die Österreich 1 Klassiknacht (lass mich überraschen, bis ich eingeschlafen bin)

    und so geht das tag für tag: kenne keinen deutschsprachigen radiosender mit einem derart qualitätsvollen und interessanten programm - bravo orf, abteilung ö 1!

    und auch die hockey-fans kommen nicht zu kurz im radio: siehe "kem" und zuletzt auch radio tirol - gibt es eigentlich "live-übertragungen" über andere sport-events im radio?

    salute, vincente.

  • Transfergeflüster HCI 2006/2007

    • VincenteCleruzio
    • 23. Mai 2006 um 11:33

    ich finde die vorstellung, einen bélanger, einen eimo, einen schurian oder einen wiedmaier bei den haien zu sehen, echt berauschend. gar alle in innschbrugg bei den haien zu sehen, wäre voll berauschend.

    salute, vincente.

    ps: leitln, hauts nit jetzt schon die nerven weg. s´wird wieder eine geile saison werden. dafür sorgt schon der elik mit seinen zauberpässen. und wenn der hci auch nächste saison nicht meister wird: ja, und?

  • Trapattoni und Matthäus bei Red Bull Salzburg

    • VincenteCleruzio
    • 22. Mai 2006 um 16:14
    Zitat

    Original von Christoph_20
    den einzige druck, den viele spieler in österreich haben ist wirklich beim *kakken* :D

    so ähnlich hat sich auch der loddar schon geäußert, aber nicht über spieler in österreich:

    "Ich hab gleich gemerkt, das ist ein Druckschmerz, wenn man drauf drückt"

  • Trapattoni und Matthäus bei Red Bull Salzburg

    • VincenteCleruzio
    • 22. Mai 2006 um 15:35
    Zitat

    Original von Maru
    trap ist laut eigener aussage der headcoach,und matthäus soll sein assistent werden!der deutsche hingegen meint,das müsse noch besprochen werden... :D

    wie sagte der loddar schon vor langem in weiser voraussicht:

    "Wir sind eine gut intrigierte Truppe"

  • Trapattoni und Matthäus bei Red Bull Salzburg

    • VincenteCleruzio
    • 20. Mai 2006 um 23:01

    ja, du hast eindeutig recht. und ich wollte zur sicherheit ohnedies noch einmal in wikipedia nachschauen, wo ich kurz vorher war, war mir allerdings zu sicher, gelesen zu haben, dass er in niederösterreich geboren wurde, dabei ist er dort nur bei den salesianern don boscos in unterwaltersdorf (Niederösterreich) ins gym gegangen - er ist nicht nur kein tiroler und auch kein niederösterreicher, sondern ein steirerbua - das wird den maru aber freuen.

  • Trapattoni und Matthäus bei Red Bull Salzburg

    • VincenteCleruzio
    • 20. Mai 2006 um 22:05
    Zitat

    Original von Weinbeisser

    Dabei hast Du wohl vergessen, dass es uns gelungen ist, den Tiroler Bischof Monsieur Rue de la Gaque als Erzbischof von Salzburg einzuschleusen und wir somit das alles unterdrückende Erzbistum quasi über die Hintertür unterwandert haben. ;)

    nein, auf den habe ich nicht vergessen, aber einen gebürtigen niederösterreicher wollte ich nicht als tirolese ausgeben.

    salute, vincente.

    ps: hat irgendjemand den artikel aus "der spiegel" über den loddar, wie er bei den New York MetroStars in die fussstapfen von kaiser beckenbauer treten wollte - so einen verriss über einen menschen habe ich weder vor-, noch nacher gelesen. ich bin fast gestorben vor lachen, "spiegel-zynismus" vom allerfeinsten.

    hier ein legendärer spruch vom loddar, der ganz gut zur unklaren situation in salzburg passt:

    "Wir dürfen jetzt nur nicht den Sand in den Kopf stecken!"

  • Trapattoni und Matthäus bei Red Bull Salzburg

    • VincenteCleruzio
    • 20. Mai 2006 um 19:06

    trap soll noch nicht unterschrieben haben! aber der loddar schaukelt das schon alleine! 8o

  • Trapattoni und Matthäus bei Red Bull Salzburg

    • VincenteCleruzio
    • 20. Mai 2006 um 18:35
    Zitat

    Original von sebold

    Was du mir absprichst oder nicht geht mir sonstwo vorbei.
    Noch dazu im Auftrag eines Bischofs, der glaubt wohl noch immer es gibt etwas ähnliches wie das heilige Land.
    Übrigens, für die Farbe der Kirchturmdächer kann ich nichts.
    Schöne Grüße aus dem Erzbistum.

    das halbe tiroler unterland bis zum zillertal hält der erzbischof von salzburg seit über 1000 jahren besetzt und zeigt dies, damit nur ja keine missverständnisse aufkommen, durch die grünen kirchturmdächer. und du faselst irgendwas von der "tirolisierung salzburgs", nur weil ein jara und sein linzmaier für 1 jahr einen salzburger fussballverein trainiert haben.

    sei mir bitte nich böse, aber so etwas würde der lord stanley einen "double standard" nennen.

    salute, vincente.

  • Trapattoni und Matthäus bei Red Bull Salzburg

    • VincenteCleruzio
    • 20. Mai 2006 um 13:30
    Zitat

    Original von sebold
    Somit ist einmal der erste Befreiungsschlag gg. die Tirolersierung Salzburgs gelungen. ;)

    da redet gerade der richtige. solange die kirchturmdächer bis zum ziller grün statt rot angemalt sind, sprech ich dir das recht ab, worte wie "tirolisierung salzburgs" auch nur in den mund zu nehmen! ;)

    salute, vincente (im auftrag des bischofs von tirol)

  • Arbeitslosenunterstützung für Eishockeyspieler ?

    • VincenteCleruzio
    • 20. Mai 2006 um 00:50
    Zitat

    Original von sicsche

    und ich bezweifle das diese 175 profisportler bis auf wenige ausnahmen (nachwuchsspieler die als back up im kader sind und vermutlich nich gerade viel bekommen) auf dieses geld angewiesen sind

    aber auf der anderen seite wird immer von allen ecken und enden gejammert das man da kein geld hat und dort kein geld hat

    sorry aber des geht ma net ins hirn

    "angewiesen" sind viele vielleicht nicht auf dieses geld, man sollte freilich aber auch bedenken, dass die spieler (höchst)beiträge zur arbeitslosenversicherung entrichten. und während der drei monate "pause", in der der es weder volles (eis)training, noch spiele gibt, sind die profis tatsächlich "arbeitslos".

    minister bartenstein hat vor nicht allzu langer zeit laut darüber nachgedacht, das "zwischenparken" von arbeitnehmern mit (wieder-)einstellungszusage zu lasten der arbeitslosenversicherung durch änderungen des arbeitslosenversicherungsgesetzes auszuschließen, hat sich aber nicht einmal in der eigenen partei durchsetzen können gegen die lobbies vor allem der hoteliers und bauunternehmer. und die betroffenen gewerkschaften gehen in dieser frage aus durchsichtigen gründen hand in hand mit den dienstgebern.

    unsauber ist dieses "zwischenparken" trotzdem, um den spielern "arbeitslosengeld" zukommen zu lassen statt löhnen und um sich sozialabgaben, beiträge zur arbeitslosenversicherung inklusive, zu sparen. allerdings nicht nur von den eishockey- und sonstigen schauspielern, sondern von allen diestnehmern und ihren dienstgebern.

    salute, vincente.

  • Kalabrische Meisterschaft 2005/06 - letztes Derby

    • VincenteCleruzio
    • 18. Mai 2006 um 22:56
    Zitat

    Original von TsaTsa
    Wo habt ihr denn das Eis her? :DSicher nicht aus der Gelateria ;)

    makst du dir wieder lustige uber mik? isste nikt lustige, ma, e pericoloso, eh! wir make die ghiaccio mit die firma AST di Reutte in Tirolo. makte auk eis zu laufen n die wuste von die emirates.

    opp schwütz, vincente.

  • Kalabrische Meisterschaft 2005/06 - letztes Derby

    • VincenteCleruzio
    • 17. Mai 2006 um 17:02
    Zitat

    Original von red_power
    Cleruzio, kommen diese zwei Mannscahften auch aus Kalabrien ? http://www.youtube.com/watch?v=UwK-tOu-BtE


    mille grazie @forza rossa fur diese gute film.

    nein, so hasslike dressen wie diese gelbe grune gibte es nikt in calabria, incredibile!

    diese gelbe grune kleider mussen kommen aus vorarlberg, da atte die WiPe mille per cente recht: io penso, ich denke, isste nationale liga spiel von die leone von ehc luschtenau! pfiu diavolo, so eine schlekte geschmacke!

    nur in die sommertraining die spieler von hc reggio di calabria octopussies nimmt die gelbe dresse fur die "moto-cycle-mania". sie sinde momentan in amerika zu zeigen diese artistische vorbereitung für die näkste ockey-saison.

    guckts du hier

  • Transfergeflüster HCI 2006/2007

    • VincenteCleruzio
    • 16. Mai 2006 um 00:39
    Zitat

    Original von Meandor
    Na also, geht doch. ;)

    was geht doch?

    nur weil du keine quelle nennen hast können - das alleine war meine konkrete frage an dich und an den "brennt-a-bier" - außer dem schreib>lese>abschreib>abschreib>abschreib ect etc "circulus vitiosus" kac-forums-user>lesender ktz-redakteur>abschreibender ktz-redakteur>abschreibender kac-forum-user etc etc - wer ist eigentlich der "richattack" dort? könntest du das einmal den ede-kac/kac-tschunior fragen, solange er/sie nicht wieder in die "bütt" darf/dürfen -, also, nur weil du keine seriösere quelle zu nennen in der lage gewesen bist, brauchst jetzt nicht den aufgeiger zu geben.

    dass im harley´s schon vor wochen die anschaffung einer hagebuttentee-tasse für den sig. eimo in auftrag gegeben worden ist, und zwar edition "2006/07", wissen hier in riggiu nicht nur die spatzen.

    salute, vincente.

  • Transfergeflüster HCI 2006/2007

    • VincenteCleruzio
    • 15. Mai 2006 um 23:54
    Zitat

    Original von alex20ander
    Für den Angriff würde ich einen Kracher holen.

    Zitat

    Original von kenner
    aber ob der ominöse k. racher immer noch interesse am hci hat? :P

    Zitat

    Original von eisbaerli
    inzwischen gibt es von den erschwinglichen krachern nur mehr zwei am markt

    der "ominöse" sig. k.racher wird mit sicherheit nicht mit den haien baden gehen in der saison 2006/07.

    so schäbig, wie man den behandelt hat knapp vor den play-offs, braucht sich niemand darüber zu wundern: wochen lang hat man ihm und den fans ein engagement versprochen, daraus geworden ist dann, wie wir wissen, rein gar nichts.

    aber was brauchen wir einen sig. k.racher, wenn der heimo wieder da ist! heimo, welcome to the club! all together:

    For he's a jolly good fellow,
    For he's a jolly good fellow,
    For he's a jolly good fellow,
    Which nobody can deny.
    Which nobody can deny.
    Which nobody can deny.
    For he's a jolly good fellow,
    For he's a jolly good fellow,
    For he's a jolly good fellow,
    Which nobody can deny.

    We won't go home until morning,
    We won't go home until morning,
    We won't go home until morning,
    Till daylight doth appear.
    Till daylight doth appear.
    Till daylight doth appear.
    We won't go home until morning,
    We won't go home until morning,
    We won't go home until morning,
    Till daylight doth appear.

    salute, ede-hci.

  • Für EdiKAC

    • VincenteCleruzio
    • 14. Mai 2006 um 23:25
    Zitat

    Original von Goerny1974
    @vincente: vom saulus zum paulus ?? ?(

    ich verstehe beim besten willen diese botschaft nicht, in welchem punkt soll ich meinen standpunkt vom schlechten zum guten geändert haben in der hier diskutierten frage?

    Zitat

    Original von Goerny1974
    @ verurteilung nach mediengesetz:
    wie du/ihr selbst schreib(s)t, sind solche postings nur dann unzulässig, wenn das öffentliche interesse daran geringer als das persönliche interesse des verurteilten ist..

    obacht, genau lesen: das öffentliche interesse an der information, wer verurteilt worden ist, muss das interesse des verurteilten an der geheimhaltung seiner identität "überwiegen", um den entschädigungsanspruch des betroffenen auszuschließen; nicht umgekehrt.

    Zitat

    Original von Goerny1974
    und wer entscheidet das im "ernstfall"? ein ordentliches gericht, who else? und da diese im zweifel für den angeklagten medieninhaber/poster entscheiden, würd ich das ganze (als jurist) nicht ganz so panisch sehen! ... also, bitte juristisch nicht immer gleich alles allzu drastisch darstellen ...

    du hast recht, dass auch in einem "selbständigen entschädigungsverfahren" nach § 8a mediengesetz "die bestimmungen für das strafgerichtliche verfahren auf grund einer privatanklage dem sinne nach" gelten, und damit auch der grundsatz: "im zweifel für den angeklagten", also dem sinne nach: "im zweifel für den medieninhaber". und du hast recht, dass diese frage letztlich, no na, ein gericht entscheidet. wenn also nichts beantragt wird, droht medienrechtlich nichts.

    ich meinte nur im interesse des inhabers dieses forums zu bedenken zu geben: "vorsicht ist die mutter der porzellankiste".

    so ein entschädigungsverfahren kostete ja geld, im worst case beim zuspruch in voller höhe 20.000 euro plus verfahrenskosten plus kosten des gegnerischen anwalts. wenn sich dieses risiko leicht vermeiden lässt, dann sollte man es vermeiden, vor allem wenn man dieses forum als "hobby" ohne finanziellen interessen und ohne finanziellen gewinn betreibt. ich kenne genug "hungrige" anwälte, die sich solche "happen" nicht entgehen lassen. und was dann?

    außerdem: ich habe mich hier eigentlich darum bemüht verständlich zu machen, dass es neben dem medienrechtlichen argument, menschen nicht an den pranger zu stellen, noch andere gute gründe dafür gibt (rückfallsvermeidung durch vermeidung der stigmatisierung als "krimineller", labeling-approach-ansatz).

    Zitat

    Original von Goerny1974
    in sämtlichen foren österreichischer zeitungen wird über die verurteilung eines Holocaust-leugners diskutiert, ohne dass die beiträge gleich gelöscht werden. und ich bin eher der absicht, dass das öffentliche interesse beim ehemaligen spieler des kac mit tiroler wurzeln im zusammenhang dessen kreditgeschäfte + strafrechtliche folgen (=generalprävention!) nicht vernachlässigt werden sollte ...

    über die (noch nicht rechtskräftige) verurteilung nach dem verbotsgesetz wegen der verharmlosung/leugnung von naziverbrechen in einem medium zu berichten unter nennung des namens eines pensionierten bundesheeroffiziers und politikers, der viele jahre im nationalrat und im bundesrat gesessen ist - die tat soll er ja während seiner zeit als abgeordneter im bundesrat begangen haben und sie hätte deshalb auch einen bezug zu seiner politischen tätigkeit, so das urteil rechtskräftig wird -, scheint mir gerechtfertigt zu sein wegen überwiegenden interesses der öffentlichkeit zu erfahren, welcher österreichische parlamentarier wegen eines solchen delikts verurteilt worden ist, schließlich handelt es sich bei ihm um einen politiker, der durch sein abstimmverhalten unser aller rechtsordnung mitbestimmt und der sich wieder einer wahl stellen könnte - es ist ein legitimes interesse der wähler zu erfahren, um welche personen es sich handelt, die sich der wahl stellen.

    bei dem von dir angesprochenen eishockey-spieler scheint mir das nicht so klar zu sein, wie du meinst: die von dir angesprochene generalprävention ist jedenfalls kein grund, seinen namen zu nennen, abgeschreckt können potentielle täter von betrügereien, für die er in erster instanz (noch nicht rechtskräftig) verurteilt worden ist, auch dann, wenn sie nur die fakten kennen lernen, die zur verurteilung geführt haben; und durch bekanntgabe der sanktion. dafür braucht die identität des verurteilten nicht gelüftet zu werden. dasselbe gilt auch für die positive generalprävention.

    und um eine person des öffentlichen (wirtschafts)lebens handelt es sich bei diesem eishockeyspieler auch nicht; er hat die geschäfte, die man ihm vorwirft und für die er noch nicht rechtskräftig verurteilt worden ist, nicht zB als direktor oder leitender angestellter einer bank oder eines unternehmens begangen, das vermögensanlage betreibt etc; sondern als privatperson zum nachteil von freunden und bekannten.

    Zitat

    Original von Goerny1974
    auch glaub ich weniger, dass die genannten spieler wirklich keine anderen sorgen haben als internet-foren nach namesnennungen zu durchkämmen und dann anzeigen zu erstatten.. da verdient nämlich nur der anwalt dran, und für den anzeiger selbst hat das verfahren nur lästigkeitswert (jetzt red ich gegen das eigene geschäft..)

    das hat jetzt aber mit der grundsätzlichen frage, die wir hier diskutieren, eigentlich nichts mehr zu tun (die anderen sorgen des eishockeyspielers).

    woher nimmst du die gewissheit, dass dieser eishockeyspieler nicht durch zufall (oder durch mich) erfährt, dass sein name zB in einem anderen eishockey-forum immer noch an vielen stellen zu lesen ist? anders als hier, wo der medieninhaber seiner sorgfaltspflicht immer nachgekommen ist und dafür gesorgt hat, dass die beiträge, in denen sein name genannt worden ist, immer wieder recht rasch von der bildfläche verschwunden sind.

    hast du dir auch einmal die frage gestellt, warum sein name in den diversen tageszeitungen gerade nicht genannt worden ist? die tageszeitungen sind in dieser frage, soweit ich weiss ;), juristisch sehr gut beraten, um ihre gewinne nicht um "entschädigungszahlungen" schmälern zu müssen; sie "riskieren" solche zahlungen nur dann, wenn die veröffentlichung des namens eines verurteilten eine "auflagensteigerung" erwarten lässt, die nach abzug der möglichen entschädigungszahlung noch einen gewinn übrig lässt; oder wenn sie sich zu 100% sicher sind, dass das öffentliche interesse am namen des verurteilten überwiegt.

    zum schluss: dass - entgegen dir nicht "nur", sondern "auch" - ein anwalt an so einem medienrechtlichen entschädigungsverfahren "verdient", würde ich auch nicht als "ruhekissen" für den inhaber dieses mediums bezeichnen - auch du wirst ganz "hungrige" schwestern und brüder deiner zunft kennen. und kein "ruhekissen" für den medieninhaber ist, dass so ein verfahren für den betroffenen "lästig" sein kann, weil seine ganze geschichte, die zur verurteilung geführt hat, noch einmal "durchgekaut" werden muss: wenn der "rubel" lockt oder gar der verletzte stolz regiert, werden solche "lästigkeiten" mit freude auf sich genommen.

    salute, vincente.

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