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  3. VincenteCleruzio

Beiträge von VincenteCleruzio

  • Welche Musik hört ihr momentan?

    • VincenteCleruzio
    • 25. März 2020 um 20:43
    Zitat von mcguy

    ... wer sich noch die füße vertreten will...muss ja nicht immer spazierengehen sein ;)

    Hier kann man das zur von ihm komponierten inoffiziellen Hymne Afrikas tun: "Aye Africa"

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  • Welche Musik hört ihr momentan?

    • VincenteCleruzio
    • 25. März 2020 um 17:51

    Manu "Papy Groove" Dibango, "Erfinder" des "Soul Mokassa", mit 15 von seinen Eltern von Kamerun nach Paris geschickt (mit 3 Kilo Kaffee als einzige Habe), heute Nacht 86jährig an COVID-19 gestorben.

    Hier voll im Saft vor 2 Jahren beim Jazzfestival Burghausen (Bayern)

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  • Coronavirus

    • VincenteCleruzio
    • 25. März 2020 um 15:31
    Zitat von Die blaue Viper

    VincenteCleruzio Dein Post hat mich in Mark und Bein erschüttert - richtig erschreckt. Du sprichst etwas an, was mich richtig sorgt.

    ...

    Ich schreibe über die Juristen hier bewusst in der dritten Person. So wie ich Dich kennengelernt habe, tickst Du eh etwas anders.

    Ich kann Dich beruhigen, wie ich über gierige Anwälte denke (wie ich als Strafverteidiger handle, darüber muss ich schweigen). Und zwar anhand eines Witzes (ich liebe und sammle Witze über Anwälte), den ich im Witze-Thread im Jahre 2007 gepostet habe:


    "ein passagierjet hat triebwerksprobleme. der flugkapitän weist die kabinencrew an, die passagiere die sicherheitsgurte anlegen zu lassen und sich auf eine notlandung vorzubereiten.

    einige minuten später frägt der captain die chefstewardess, ob sich schon alle passagiere angeschnallt hätten. "alle sind schon angeschnallt hier hinten und auf die notlandung vorbereitet, captain", antwortet sie, "bis auf den einen, ein rechtsanwalt, der teilt noch seine visitenkarten aus".

  • Coronavirus

    • VincenteCleruzio
    • 25. März 2020 um 14:21

    50 % der in Innsbruck positiv Getesteten sind zwischen 20 und 30 Jahre alt.

    Das berühmteste Studentenlied "Gaudeamus igitur" ("Lasst uns also fröhlich sein") wird auch "De brevitate vitae" ("Über die Kürze des Lebens") genannt.

    Komisch, vor Corona, der Absage der Präsenzlehrveranstaltungen an der Uni und den daran anschließenden Studenten-Festln am Innufer hinter der Uni habe ich bei der zweiten Bezeichnung dieses Liedes nur an die "Kürze der fröhlichen Zeit während eines Studiums" gedacht.

  • Coronavirus

    • VincenteCleruzio
    • 25. März 2020 um 10:56
    Zitat von orli

    Wer ist jetzt der wirkliche „Schuldige“. Die Fledermaus oder der sie gefangen und verkauft hat oder der sie gekauft hat oder der sie gegessen hat oder Patient 0?

    Wo fängt man an wo hört man auf?

    Wer “schuldig“ ist, interessiert nicht. Auch nicht, wo anfangen und wo aufhören.

    Wo ist möglichst viel Geld zu holen, das ist jetzt für bestimmte Anwälte die einzig relevante Frage.

  • Coronavirus

    • VincenteCleruzio
    • 24. März 2020 um 22:53
    Zitat von darkforest

    Ich denke, um sicher zu sagen wer genesen ist, wurde aktuell zu wenig getestet. Es braucht ja nach einem positiven Test zwei negative um als "genesen" zu gelten.

    Zitat von WAT stadlau4EVER

    "Genesen" giltst du in Österreich wenn du frühestens 14 Tagen (hängt vom Verlauf der Krankheit ab) nach Ausbruch durch einen Abstrich negativ getestet wirst und dieses Ergebniss durch einen zweiten Abstrich binnen 24 oder 48 Stunden (weiß ich nicht genau welcher Wert hier aktuell ist) bestätigt wird. Danach solltest du ziemlich sicher nach wissenschaftlichen Erkenntnissen auch immun gegen Covid19Infektionen sein.

    Laut ORF Vorarlberg ist per Erlass (generelle Weisung an alle Gesundheitsbehörden) die Vorgangsweise geändert worden:

    "Um Testkapazitäten frei zu halten, hat das Gesundheitsministerium auch den Erlass geändert: Gesund ist, wer 14 Tage nach Beginn der Erkrankung 48 Stunden symptomfrei ist. Nach alter Definition waren jene Infizierten genesen, bei denen zwei Tests innerhalb von 24 Stunden negativ ausgefallen sind."

  • Coronavirus

    • VincenteCleruzio
    • 24. März 2020 um 19:17

    Bis jetzt hat während der Coronakrise die Stunde der Epidemio- und der Virologen geschlagen.

    Die Juristen haben sich bis dato zurückgehalten. Jetzt aber, ich spür´s, es kribbelt schon so richtig, jetzt geht´s los: Goldgräberstimmung macht sich breit.

    Fest werden Beweise gesammelt und gesichert, Personal in den großen Kanzleien wird umgeschichtet, wenn nicht aufgestockt, Schadenersatzklagen gegen die Republik, die Bundesländer, Gemeinden, Liftgesellschaften und Hotels und deren Organwalter, Eigentümer und angestellte Geschäftsführer wollen gut vorbereitet werden.

    "Sachverhaltsdarstellungen" (= Strafanzeigen) werden bei den Staatsanwaltschaften eingebracht, damit sie zusammen mit der Kriminalpolizei auf Kosten des Steuerzahlers Sachverhalte bis ins Detail klären, um durch neue Erkenntnisse Schadenersatzansprüche besser beurteilen, konkretisieren oder auch fallen lassen zu können.

    Journalisten werden diese Sachverhaltsdarstellungen "zugespielt" (= gefaxt, per Email zugeschickt), damit sie "exklusiv" über die Prüfung der Einleitung von Ermittlungsverfahren gegen die natürliche oder jene juristische Person zu berichten und so Druck auf die öffentliche Meinung und die Staatsanwaltschaften ausüben können.

    Ich sag´s Euch, es brummt bereits gewaltig.

  • Coronavirus

    • VincenteCleruzio
    • 24. März 2020 um 13:49
    Zitat von coach

    die rendi hat ja auch ganz fundiert erklärt was sie mit flächendecken meint. und ich finde aus meiner bescheidenen logik raus hat sie da sicher recht.

    deshalb is der shorty heute auf den zug auf aufgesprungen.

    Ich habe mein Posting gerade "edithtiert" und ergänzt, was Rendi-Wagner mit "flächendeckend" gemeint hat.

    Sie ist ja wirklich vom Fach, als "Generaldirektorin für öffentliche Gesundheit" = oberste Beamtin mit Weisungsbefugnis an alle nachgeordneten Behörden und Beamten, auch innerhalb des Gesundheitsministeriums, von ihrer Nachfolgerin als Gesundheitsministerin durch Abschaffung dieses Postens "abmontiert" worden.

    Gerade heute wäre ein*e "Generaldirektor*in für öffentliche Gesundheit", bei dem/der alle Fäden zusammenlaufen, gefragt, Anschober denkt angeblich eh schon darüber nach.

  • Coronavirus

    • VincenteCleruzio
    • 24. März 2020 um 12:05
    Zitat von Fan_atic01

    ich glaub Neuwahlen 8o

    Nein, "testen, testen, testen" kündigt Kurz an: Jetzt übernimmt er die Forderung von Rendi-Wagner, die der Gesundheitsminister seiner Regierung, Anschober, gestern noch als "Populismus" abgetan hat ("ich kann ja nicht jeden Tag jeden testen"; war von Rendi-Wagner aber anders gemeint, nämlich "flächendeckend auch jeden testen, der nicht in Risikogebiet gewesen ist, aber Kontakt mit Menschen gehabt hat, die in Risikogebieten gewesen sind und die möglicherweise ohne Symptome das Virus weitergegeben haben").

  • Coronavirus

    • VincenteCleruzio
    • 24. März 2020 um 10:36
    Zitat von Benny-78

    zwecks?

    Kurz war in den letzten Tagen auffällig unauffällig.

  • Coronavirus

    • VincenteCleruzio
    • 24. März 2020 um 10:24
    Zitat von baerli1975

    Gerade mit einer Frau Pharmazeutin, die ich seit Jahren sehr gut kenne (die Mutter meines Sohnes :):saint:) telefoniert.

    Das Problem ist, dass Apotheken tw keinen Alkohol mehr vorrätig haben, und auch die Flaschen, in die abgefüllt werden, neigen sich dem Ende.

    Unter Umständen hat die von dir angesprochene Apotheke selbst schon den Alkohol derart überteuert einkaufen müssen, dass sich diese Preise rechtfertigen. Wobei ich den Kunden nicht verstehe, der es dann um einen solchen Preis kauft. Er hätte ja immer nein sagen können.

    Daraus ergibt sich, dass deine Chancen, einen weiteren Fall zu gewinnen, nicht so schlecht stehen könnten ;)

    Der Fall gehört mir. Danke für die Mitarbeit, eine Provision ist Dir sicher.

    Sehr guter Ansatz für die Verteidigung. Und wenn die Kripo dann fragt, wo unser Mandant denn den teuren Alkohol eingekauft hat, dann antworten wir: Von den Nordafrikanern, die seit Ausbruch von Santa Corona am Boznerplatz, wie eh ganz Innsbruck weiß, nicht mehr Hasch, sondern Toilettenpapier und Ethanol zur Herstellung von Handdesinfektionsmittel verchecken. Und die Fläschchen haben wir auf dem 3-D-Drucker ausgedruckt.

    "Nein, Einkaufsrechnungen können wir keine vorweisen, Herr Inspektor. Die Nordafrikaner müssen auch keine Registrierkassen haben, die machen, sagt mein Verteidiger, von der "kalte Hände"-Ausnahmeregelung für Bargeschäfte auf öffentlichen Plätzen Gebrauch. Laut Finanz angeblich zu Unrecht, weil der Jahresumsatz EUR 30.000 angeblich übersteigt. Dazu könnte mein Verteidiger mehr sagen, weil er bereits auch sie verteidigt. Darf er aber nicht wegen seiner Geheimhaltungspflicht als berufsmäßiger Parteienvertreter, Sie verstehen".

    So könnte es klappen.

  • Witze

    • VincenteCleruzio
    • 23. März 2020 um 22:21

    von @JulyRabinowich aus der Abteilung "russische Witze aus Israel":

    "Aushang in psychiatrischer Praxis: Wenn Sie während der #Quarantaene und #SocialDistance mit Ihren Zimmerpflanzen zu reden beginnen, ist das eine normale Reaktion auf die Umstände. Melden Sie sich aber bitte bei uns, wenn die Zimmerpflanzen antworten."

  • Coronavirus

    • VincenteCleruzio
    • 23. März 2020 um 22:03
    Zitat von orli

    ...

    Kann bzw. wird man gegen die Apotheke vorgehen?

    Irgendwoher muss der Begriff "Apothekerpreise" ja herkommen.

    Ja, StA kann. Frage nur, ob sie sich das antut - Sach- und Geldwucher gehören traditionell nicht zu den Lieblingsdelikten der Staatsanwaltschaften.

    Wenn aber für ein Desinfektionsmittel, auch wenn es selbst produziert ist (ist nicht wirklich schwer, wenn man die Ingredienzien bei der Hand hat), in Zeiten wie diesen rund das Zehnfache dessen verlangt wird, was es sonst kostet, dann würde ich die Verteidigung des Apothekers nur für ein weit überhöhtes Honorar übernehmen, weil diese Verteidigung sehr wahrscheinlich meine Erfolgsquote (Freisprüche, Einstellungen) um einen Fall schmälert.

  • Coronavirus

    • VincenteCleruzio
    • 23. März 2020 um 21:31
    Zitat von orli

    Ich gehe davon aus, du meinst die "Aktion" der Tschechen und Polen. Jemanden etwas unterschlagen was er dringend braucht für den eventuellen Eigengebrauch ist wirklich :thumbdown:

    Bei der "Aktion der Tschechen" - Beschlagnahme von Masken chinesischer Provenienz in einem Lagerhaus in Lovosice, von denen 110.000 als Spende des chinesischen Roten Kreuzes für Landsleute in Italien bestimmt waren - handelt es sich womöglich um eine Sicherstellung im Zuge eines Strafverfahrens wegen "Sachwuchers" - Details hier: https://www.derstandard.at/story/20001160…n-in-tschechien

    Um dieses Delikt sollte sich auch die StA Innsbruck kümmern - eine Innsbrucker Apotheke hat Fläschchen mit 100 Milliliter selbst angefertigtes Desinfektionsmittel um 25,50 Euro (= Literpreis 255 Euro) verkauft.

  • Coronavirus

    • VincenteCleruzio
    • 23. März 2020 um 14:52

    Fein, sechs italienische COVID19-Patienten werden nach Dresden und Leipzig geflogen, um dort behandelt zu werden.

  • Coronavirus

    • VincenteCleruzio
    • 23. März 2020 um 13:36
    Zitat von Vaclav Nedomansky

    ...

    Diese Studenten wollen mal Ärzte, Apotheker, Richter, Anwälte werden.

    In diesen Berufen müssen sie mal Verantwortung übernehmen und auch tragen.

    In beiden Fällen würde ich es mal jetzt mit einem strengen Verweis bewenden lassen, mit Androhung auf Rauswurf im Wiederholungsfall.

    Wir alle machen Fehler - und aus Fehlern lernt man.

    ...

    Alles anzeigen

    Ich war, glaublich, der erste, der sich hier über das verantwortungslose Verhalten der Innsbrucker Studierenden ("künftige Elite") beschwert hat, die sich nach Absage sämtlicher Lehrveranstaltungen wegen Ansteckungsgefahr per Email durch den Rektor am Montag, den 9.3., 22 Uhr, am Dienstagabend zum Festln am Innufer hinter der Uni und am Mittwoch ebendort zum Sonnenbaden versammelt haben:

    In einem Rechtsstaat kann ein Rektor keinen "strengen Verweis" erteilen bzw den "Rauswurf im Wiederholungsfall" androhen, solange er keine rechtliche Grundlagen dafür hat.

  • Coronavirus

    • VincenteCleruzio
    • 23. März 2020 um 12:25
    Zitat von Freidenker

    ... lasst mal die Kirche im Dorf.

    Alexa, ist schon einmal eine Kirche aus einem Dorf weggetragen worden?

  • Coronavirus

    • VincenteCleruzio
    • 23. März 2020 um 11:42
    Zitat von Jabberwocky

    ...

    Wurden eigentlich die JKU-Studenten von den letzten beiden Party's

    (die letzte war erst am Samstag!)

    schon von der Universität geworfen?

    Als Angehöriger der Generation "Jugend forscht" habe ich mir die Rechtsgrundlagen angeschaut, aufgrund derer der Rektor der JKU Linz Studierende vom Studium ausschließen kann.

    In Frage käme § 68 Abs 1 Ziffer 8 Universitätsgesetz 2002, nach dem die Zulassung zum ordentlichen Studium erlischt, wenn die oder der Studierende

    "aufgrund einer Handlung oder von Handlungen, die eine dauerhafte oder schwer wiegende Gefährdung anderer Universitätsangehöriger oder Dritter im Rahmen des Studiums darstellt oder darstellen, vom Rektorat durch Bescheid vom Studium ausgeschlossen wird, wobei Näheres in der Satzung zu regeln ist."

    In den einschlägigen Satzungsteilen der JKU Linz habe ich kein "Näheres" gefunden.

    Andere Universitätsangehörige wie die Studierenden, die an diesen Parties teilgenommen haben, (konkret) gefährden kann nur, wer selbst Virenträger ist.

    Solange der Rektor dafür keinen sicheren Beweis hat, wer Virenträger gewesen ist, kann er Ausschlussbescheide vergessen.

  • Coronavirus

    • VincenteCleruzio
    • 22. März 2020 um 20:17
    Zitat von Cathy Miller

    ... Kleine Randbemerkung zum Thema Solidarität: Kuba und Venezuela haben Hilfslieferungen und Ärzteteams nach Italien geschickt. Ziemlich beeindruckende Geste von zwei äußerst bedrängen Ländern mit sozialistischen Regierungen.

    Auch in der EU Solidarität: Luxemburg nimmt intensivpflichtige Patienten aus Ostfrankreich auf.

    Edith sagt: auch das Saarland und Rheinland-Pfalz helfen Frankreich.

  • Coronavirus

    • VincenteCleruzio
    • 22. März 2020 um 16:43

    Cool. Eine der erfolgreichsten Strategien ist, möglichst viele zu testen, um dann die Virenträger zu isolieren und zu behandeln (in Korea war das die Wende).

    Das Problem dabei sind derzeit bei uns vor allem die Labors, die nur eine gewisse Zahl von Proben testen und auswerten können.

    Daher Pooltesting


    "Die Idee ist ganz simpel: Anstatt jede einzelne Probe zu analysieren, fasst man sie in Pools zusammen, zum Beispiel jeweils 25 Proben. Aus 25 zufällig zusammengefassten Proben wird ein Teil der Substanz entnommen (nur ein Teil, damit die Probe nachher noch einmal analysiert werden kann) und in einen gemeinsamen Topf ("Pool") geworfen. Dann wird dieser Pool analysiert. Der entscheidende Punkt: Wenn der Test negativ ausfällt, dann ist das Testergebnis, dass alle 25 Personen negativ sind. Man kann sich also dem nächsten Pool zuwenden. Wenn der Test positiv ausfällt, dann müssen die 25 Proben jeweils einzeln analysiert werden.

    Hier ein kleines Rechenbeispiel, welch enormen Effizienzgewinn man mit dieser einfachen Methode erreichen kann. Gehen wir davon aus, dass die Wahrscheinlichkeit einer positiven Probe kleiner als ein Prozent ist (was zurzeit in Österreich bei flächendeckenden Tests der Fall wäre). Die Wahrscheinlichkeit, einen Pool von 25 Proben als positiv zu identifizieren, ist dann kleiner als 25 Prozent. Das heißt, mindestens drei Viertel der Proben werden schon im ersten Schritt als negativ aussortiert. Danach muss dann ein Viertel der Proben noch einmal einzeln analysiert werden, was ja ohne diese Methode ohnehin passiert wäre. Unterm Strich reduziert man die Anzahl der Tests damit auf etwa ein Viertel, ohne die Aussagequalität des Ergebnisses zu verschlechtern."

  • Coronavirus

    • VincenteCleruzio
    • 22. März 2020 um 13:57
    Zitat von pupo

    Ich vergaß den Ironie Smiley,sorry....

    Nichtsdestotrotz kann es durchaus sein das China profitieren kann,falls man es noch sagen darf:prost:

    Setz den Aluhut trotzdem auf. Du brauchst ihn. Wirklich! Ohne jede Ironie.

  • Coronavirus

    • VincenteCleruzio
    • 22. März 2020 um 13:43
    Zitat von pupo

    Man kann weiterspinnen und sich Fragen wer der Profiteur von einer Wirtschaftskrise sein könnte....

    Aluhut aufsetzen, aber flott! Das ist ein Befehl!

  • Coronavirus

    • VincenteCleruzio
    • 22. März 2020 um 13:15

    Artikel von Ärzten der Papa Giovanni XXIII Klinik in Bergamo im New England Journal of Medicine, einer der führenden medizinischen Fachzeitschriften - https://catalyst.nejm.org/doi/full/10.1056/CAT.20.0080

    Google-Übersetzung:



    ARTICLE

    Im Epizentrum der Covid-19 Pandemie- und humanitären Krisen in Italien: Perspektivenwechsel bei Vorbereitung und Milderung

    In einem Bergamo-Krankenhaus, das von der Covid-19-Pandemie stark belastet ist, denken erschöpfte Ärzte darüber nach, wie sie sich auf den nächsten Ausbruch vorbereiten können.

    Zusammenfassung

    Bei einer Pandemie ist die patientenzentrierte Versorgung unzureichend und muss durch eine gemeinschaftszentrierte Versorgung ersetzt werden. Lösungen für Covid-19 sind für die gesamte Bevölkerung erforderlich, nicht nur für Krankenhäuser. Die Katastrophe, die sich in der reichen Lombardei abspielt, könnte überall passieren. Ärzte in einem Krankenhaus im Epizentrum fordern einen langfristigen Plan für die nächste Pandemie.

    Wir arbeiten im Papa Giovanni XXIII Hospital in Bergamo, einer brandneuen Einrichtung mit 48 Intensivbetten. Obwohl dies eine relativ kleine Stadt ist, ist dies das Epizentrum der italienischen Epidemie, die derzeit 4.305 Fälle auflistet – mehr als Mailand oder irgendwo sonst im Land (Abbildung 1). Die Lombardei ist eine der reichsten und am dichtesten besiedelten Regionen Europas und heute die am stärksten betroffene. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) meldete am 18. März 74.346 laborbestätigte Fälle in Europa , davon 35.713 in Italien.

    Unser eigenes Krankenhaus ist stark kontaminiert, und wir sind weit über den Wendepunkt hinaus: 300 von 900 Betten sind von Covid-19-Patienten belegt. Vollständig 70% der Intensivbetten in unserem Krankenhaus sind für schwer kranke Covid-19-Patienten mit einer vernünftigen Überlebenschance reserviert. Die Situation hier ist trostlos, da wir weit unter unserem normalen Pflegestandard arbeiten. Die Wartezeiten für ein Intensivbett sind stundenlang. Ältere Patienten werden nicht reanimiert und sterben allein ohne angemessene palliative Versorgung, während die Familie telefonisch benachrichtigt wird, oft von einem gut gemeinten, erschöpften und emotional erschöpften Arzt ohne vorherigen Kontakt.

    Aber die Situation in der Umgebung ist noch schlimmer. Die meisten Krankenhäuser sind überfüllt und stehen kurz vor dem Zusammenbruch, während Medikamente, mechanische Beatmungsgeräte, Sauerstoff und persönliche Schutzausrüstung nicht verfügbar sind. Die Patienten lagen auf Bodenmatratzen. Das Gesundheitssystem tut sich schwer, regelmäßige Dienstleistungen zu erbringen – sogar Schwangerschaftspflege und Kinderlieferung –, während Friedhöfe überfordert sind, was zu einem weiteren Problem der öffentlichen Gesundheit führen wird. In Krankenhäusern sind das Medizinische Und das Hilfspersonal allein und versuchen, das System funktionsfähig zu halten. Außerhalb der Krankenhäuser werden die Gemeinden vernachlässigt, Impfprogramme sind in Bereitschaft, und die Situation in den Gefängnissen wird explosiv, ohne dass es zu sozialer Absenz kommt. Wir befinden uns seit dem 10. März in Quarantäne. Leider scheint die Außenwelt nicht zu wissen, dass dieser Ausbruch in Bergamo außer Kontrolle gerät.

    Westliche Gesundheitssysteme wurden um das Konzept der patientenzentrierten Versorgungherum aufgebaut, aber eine Epidemie erfordert einen Perspektivwechsel hin zu einem Konzept der gemeindezentrierten Versorgung. Was wir schmerzlich lernen, ist, dass wir Experten für öffentliche Gesundheit und Epidemien brauchen, aber dies war nicht der Schwerpunkt der Entscheidungsträger auf nationaler, regionaler und Krankenhausebene. Uns fehlt es an Fachwissen über seuchende Bedingungen, die uns dazu verleiten, besondere Maßnahmen zu ergreifen, um epidemiologisch negative Verhaltensweisen zu reduzieren.

    Zum Beispiel lernen wir, dass Krankenhäuser die wichtigsten Covid-19-Träger sein könnten, da sie schnell von infizierten Patienten bevölkert werden, was die Übertragung auf nicht infizierte Patienten erleichtert. Die Patienten werden durch unser regionales Systemtransportiert, 1, das auch zur Ausbreitung der Krankheit beiträgt, da ihre Krankenwagen und das Personal schnell zu Vektoren werden. Gesundheitspersonal sind asymptomatische Träger oder krank ohne Überwachung; einige könnten sterben, auch junge Menschen, was den Stress der erdenden Menschen an der Front erhöht.

    Diese Katastrophe konnte nur durch den massiven Einsatz von Outreach-Diensten abgewendet werden. Pandemielösungensind für die gesamte Bevölkerung erforderlich,nicht nur für Krankenhäuser. Häusliche Pflege und mobile Kliniken vermeiden unnötige Bewegungen und entlasten Druck aus Krankenhäusern. 2 Frühe Sauerstofftherapie, Pulsoximeter und Ernährung können leicht kranken und rekonvaleszenten Patienten in die Häuser gebracht werden, indem ein breites Überwachungssystem mit ausreichender Isolierung eingerichtet und innovative telemedizinische Instrumente genutzt werden. Dieser Ansatz würde den Krankenhausaufenthalt auf ein fokussiertes Ziel der Schwere der Erkrankung beschränken, wodurch die Ansteckung verringert würde, Patienten und medizinisches Personal geschützt und der Verbrauch von Schutzausrüstung minimiert würde. In Krankenhäusern sollte dem Schutz des medizinischen Personals Priorität einräumen. Bei den Protokollen sollte kein Kompromiss gemacht werden; Ausrüstung vorhanden sein muss. Maßnahmen zur Infektionsverhütung müssen massiv umgesetzt werden, an allen Standorten und auch an Fahrzeugen. Wir brauchen spezielle Covid-19-Krankenhauspavillons und Betreiber, die von virenfreien Gebieten getrennt sind.

    Dieser Ausbruch ist mehr als ein Phänomen der Intensivpflege, sondern eine Krise der öffentlichen Gesundheit und der humanitären Hilfe. 3 Es sind Sozialwissenschaftler, Epidemiologen, Logistikexperten, Psychologen und Sozialarbeiter. Wir brauchen dringend humanitäre Organisationen, die die Bedeutung des lokalen Engagements anerkennen. Die WHO hat ihre tiefe Besorgnis über die Ausbreitung und Schwere der Pandemie und über die alarmierenden Untätigkeitsraten zum Ausdruck gesagt. Es sind jedoch mutige Maßnahmen erforderlich, um die Infektion zu verlangsamen. Die Abriegelung steht an erster Stelle: Die soziale Dedrinierung reduzierte die Übertragung in China um etwa 60 %. Ein weiterer Höhepunkt wird jedoch wahrscheinlich eintreten, wenn restriktive Maßnahmen gelockert werden, um größere wirtschaftliche Auswirkungen zu vermeiden. 4 Wir brauchen dringend einen gemeinsamen Bezugspunkt, um diesen Ausbruch zu verstehen und zu bekämpfen. Wir brauchen einen langfristigen Plan für die nächste Pandemie.

    Das Coronavirus ist das Ebola der Reichen und erfordert koordinierte transnationale Anstrengungen. Es ist nicht besonders tödlich, aber es ist sehr ansteckend. Je mehr die Medizin und die Zentralisierung der Gesellschaft, desto weiter verbreitet das Virus. Diese Katastrophe, die sich in der reichen Lombardei abspielt, könnte überall passieren.

  • Coronavirus

    • VincenteCleruzio
    • 22. März 2020 um 11:15
    Zitat von Spezza19

    Post #2.726 hat ein Video von Herrn Lesch verlinkt. Da ist auch klar der hinweis, dass man letzten Endes "nur" die Zahlen vergleichen muss, wieviele Leute sterben normalerweise pro tag/woche/monat und wieviele sind das aktuell. ...

    Lesch macht das anhand der Stadt Bergamo (120.000 Einw = Innsbruck) deutlich: Dort sterben im langjährigen Schnitt 10 Menschen pro Tag. Seit vollem Ausbruch der COVID-19- Erkrankungen sind dort 20 pro Tag gestorben.

    Eine Zahl, die sich, wenn es so weiter geht wie in den letzten Tagen, noch deutlich erhöhen wird.

  • Coronavirus

    • VincenteCleruzio
    • 22. März 2020 um 09:26
    Zitat von TsaTsa

    Sauerstoff könnte knapp werden

    https://www.20min.ch/schweiz/news/s…werden-26578453

    Könnte. Oder auch nicht. Bla, bla, bla.

    Wieder so nichtssagender Schrott.

    Sei so rücksichtsvoll und lass diese Produkte der unseriösen Panik-Boulvardpresse in der Schweiz. Davon hätten wir in Ö ohnedies bis zum Abwinken genug. Erfreulicherweise wird der aber nicht in dieses Forum eingeschleppt.

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