Ja, diese wurden dann sicherlich auch befragt, genau so wie die ersten Patienten bei uns im Bezirk Perg. Wir wissen, dass sich über 30 Personen bei einem Chorwochenende und der Rest in Ischgl und St. Anton angesteckt haben. Wurde durch Befragung herausgefunden. Aber bei dem Sumpf bei euch wird das wahrscheinlich nicht mehr möglich sein.
Auch im Bezirk Perg wisst Ihr nicht, wer Euer "Patient 0" ist, weil es mit hoher Wahrscheinlichkeit auch bei Euch asymptomatisch Erkrankte gegeben hat, die nie befragt worden sind.
Die Rezeptionistin und ihr Freund wurden befragt, ob auch die eine Touristin auf der Hütte des Deutschen Alpenvereins, weiß ich nicht. Die drei hatten aber mit hoher Wahrscheinlichkeit nichts mit Ischgl, St. Anton, Sölden, Mayerhofen, Spritzkübel und Co zu tun, wo das Virus sich ausgetobt hat.
Und Du interessierst Dich für RO, für die Frage, wie das Virus nach Tirol gekommen ist. Egal, welcher finanzielle und personelle Aufwand da getrieben wird, angesichts der überwiegend asympotmatischen Verläufe wirst das nicht herausfinden.
Und wozu auch?
Dass die Tiroler Gesundheitspolitik zu spät eingegriffen hat und vor allem am 7./8. noch einen Urlauberschichtwechsel zugelassen und am 13.3. das Paznauntal unter Quarantäne gestellt, gleichzeitig aber Tausende Touristen und Tourismusmitarbeiter ohne negative Tests aus dem Tal geschmissen hat, die das Virus in Ö, Europa und sonst wohin verbreitet haben, das kannst mit gutem Recht zum Vorwurf erheben.
Aber nicht den Schaas, zu unterlassen herauszufinden, wer (aller) das Virus zuerst nach Tirol gebracht hat.