Sag mir jetzt aber bitte, dass das ironisch gemeint war und ich das nicht gleich erkannt habe.
Bist heute später als sonst aufg'standen? Wäre für mich eine Erklärung. Aber sonst?
Sag mir jetzt aber bitte, dass das ironisch gemeint war und ich das nicht gleich erkannt habe.
Bist heute später als sonst aufg'standen? Wäre für mich eine Erklärung. Aber sonst?
den zitierst du?? Echt jetzt? sorry aber da sind mir sogar die Corona Schwurbler glaubwürdiger....
Ja, habe ich gemacht. Und das nicht der Gaude halber, sondern weil für mich der Kronen-Zeitung-Jeannee ein wahrer Kapazunder auf eh allen Gebieten ist, die wo es gibt. Ob Du mir das glaubst, oder nicht, ist Dein Problem.
Jetzt hat der Jeannee von der Kronenzeitung den AGES-Allerberger wegen dessen "MNS-Masken-nutzen-nachweislich-nix-Sager" sogar beim Bundeskanzler angezeigt und ihm "empfohlen", dass der Allerberger aus der "Taskforce" nicht flach-, sondern "hochkant" hinausgeschmissen wird (wenn´s stimmt). Der Bundeskanzler habe ihn mit seiner Empfehlung an den dafür zuständigen Gesundheitsminister verwiesen (wenn´s stimmt).
Drei nachhörenswerte Beiträge zur "Bettensituation" in österreichischen Krankenhäusern im "Morgenjournal" auf OE 1.
https://oe1.orf.at/player/20201028/615431/1603864933000 und
https://oe1.orf.at/player/20201028/615431/1603864933000 und
https://oe1.orf.at/player/20201028/615431/1603865256000 (Interview mit dem Wiener Gesundheitsstadtrat Hacker)
Und noch der Beitrag über die Situation der Schweiz: https://oe1.orf.at/player/20201028/615431/1603865700000
... Ist wohl doch nix mit der Herdenimmunität im gelobten Land🤷🏻♂️
Von der der Chefepidemiologe Anders Tegnell - wohl angesichts der geringen Durchseuchungsrate, die ihn "überrascht" habe, und der jetzt auch in Schweden stark steigenden Infektionszahlen - laut Twittertweets plötzlich nichts mehr wissen will: Sie zu erreichen, sei nie Ziel gewesen, da sei er missverstanden worden; außerdem sei dieser Weg "unethisch" gegenüber den Vulnerablen wie den Alten usw und ohne Schutzimpfungen nicht zielführend (hoffe das ganze Interview ist nicht nur auf der kostenpflichtigen ZEIT-Online, sondern auch morgen in der Printausgabe "Der ZEIT" in meinem Postkastl).
Tja, was machst, wenn so jemand aufgrund der (schwedischen) Rechtsordnung "das Sagen hat" und Schweden gegen das vorsichtigere Ö derzeit mit 6:1 führt (Zahl der Toten in Relation der Wohnbevölkerung). "Hoch werden sie das nicht mehr verlieren".
ZIB 2 Interview mit einer wegen des starken Anstiegs der Neuinfektionen und der dadurch möglichen Überbelastung der Krankenhäuser sehr besorgten Puchhammer Stöckl, Virologin der MED UNI Wien, die den AGES-Allersberger wegen seiner Ansage auf OE 3, dass der Nutzen der MNS-Masken nicht nachweisbar sei, auslacht und daran erinnert, dass "in den letzten Tagen Studie um Studie um Studie" herauskomme, die ihre Wirksamkeit belegen.
Aha, Covid-19-Patienten haben oder "ganz, ganz raffinierter Spin: Tiroler Covid-19-Patienten haben das Fassungsvermögen unserer Spitäler erhöht", wenn das Land Tirol das Steigen der Anzahl Hospitalisierter twittern lässt?
"Deutliche Steigerung Spitalskapazitäten durch #Corona-Patienten #inTirol: Während Ende letzter Woche 107 #COVID19-Infizierte stationär behandelt wurden, sind es heute 152. #LHPlatter: „Müssen Überlastung des Gesundheitssystems um jeden Preis verhindern.“"
Ich halte beides für in etwa gleich wahrscheinlich.
Auch das ist richtig, allerdings ist der Rückgang der Träger von Antikörpern ein starkes Indiz gegen die Hypothese dauerhafter Immunisierung.
Hier noch ein link zur Effektivität des Tragens von MNS-Masken zur Verringerung von Neuinfektionen usw, den ich dem AGES-Allerberger auch noch schicken werde.
Eine breit angelegte englische Studie zeigt, dass die Zahl der Menschen mit Covid-19-Antikörpern während des Sommers um 26 % zurückgegangen ist. Heißt, dass dauerhafte Immunisierung nicht bei jedem Infizierten und damit Schutz vor Re-Infektion erreicht wird. Und insbesondere auch, dass das Ziel, durch "Herdenimmunität" die Verbreitung des Virus zum Erliegen zu bringen, jedenfalls auf "natürlichem Weg" (ohne Impfprophylaxe) nicht schnell erreicht wird.
Den möglichen Lockdown hat der Bundeskanzler heute als "Ultima-Maßnahme" bezeichnet. Bis zur "(Ultima)Ratio" scheint er im Kurz-Jus-Studium nicht vorgedrungen zu sein.
Deutschland macht es vor
Im Freistaat Bayern nach dem Berchtesgadener Land ab morgen auch der ebenfalls an Österreich grenzende Landkreis Rottal-Inn wegen einer Siebentageinzidenz von 279 (derzeit die höchste und exakt so hoch wie in Vorarlberg, dem aktuellen leader in Ö) im "Teillockdown" für die nächsten 10 Tage samt Ausgangsbeschränkungen (Wohnung darf nur noch zum Arbeiten, Lebensmitteleinkauf, Arztbesuch verlassen werden), Schließung der Gasthäuser, Kindergärten und Schulen, Absage von Veranstaltungen.
Vorwürfe gegen Österreich wegen laxen Umgangs mit dem Virus inklusive: https://www.br.de/nachrichten/ba…erreich,SEWtbux
Eine sehr schöne Studie vom Bundestaat Kansas, dort hat die Gouverneurin Laura Kelly (Demokratin) Maskenpflicht im Juli verordnet. Einige Counties haben das schlichtweg ignoriert und die Daten zwischen den Counties die Maskenpflicht hatten und die die sie nicht hatten war dramatisch.
...
Zusammenfassung: Die Counties mit Maskenpflicht blieb die Infektionsrate gleich (sie ist also nicht weniger geworden, aber auch nicht mehr, die Counties die keine Maskenpflicht hatten gab es einen dramatischen Anstieg.
Bitte nicht dem AGES-Allerberger mitteilen, weil der hat laut seinem Oe 3 Interview in Ö keinen Anstieg der Infektionszahlen bei der Lockerung der Maskenpflicht Mitte des (generell ansteckungsarmen) Juni und kein Sinken bei der Einführung der Maskenpflicht im (noch ansteckungsfreudigen) Mai und ihrer Verschärfung Mitte des (noch ansteckungsfreudigeren) September feststellen können, weshalb er von Masken wenig bis nichts hält.
... Mit 100% Sicherheit werden wir das erst durch einigen zeitlichen und emotionalen Abstand beurteilen können. "Die Eule der Minerva beginnt erst mit der einbrechenden Dämmerung ihren Flug".
Aber du hast dich hier über die letzten Monate zum Chef-Hysteriker entwickelt. Und ich schließe mich der blauen Viper an. Früher warst du mir einer der liebsten User hier, vor allem aufgrund deines guten Sinns für Humor, den du leider seit Corona leichtfertig weggeworfen hast.
So nun zu Dir, Bruder Sergej!
Was der richtige Weg gewesen sein wird, werden wir tatsächlich erst mit einigem Abstand wissen. Du als Tatare bist augenscheinlich aus härterem Holz geschnitzt als ich - wegen eines Justizirrtums auf die Höttinger Alm verbannter - Kalabrier. Und machst Dir weniger Sorgen als ich. Auch um mich.
Nur meinen (Galgen)Humor lass ich mir von Dir nicht absprechen. Sonst kannst mich dort lecken, wo laut Übersetzung einer im Kalabrischen völlig unbekannten, in Bolzano.anscheinend gebräuchlichen Höflichkeitsfloskel durch Hansi79 "die Sonne nicht hinkommt". Und damit hat er nicht das in Winternebel gehüllte Klogenfurt gemeint.
Salute, V.
Ganz einfach aufgrund des Aufbaus unseres Sozialsystems, das darauf beruht, dass es eine bestimmte Menge an erbrachter Arbeits- und Konsumleistung geben muss, um einen derartigen Standard zu halten.
Durch einen 2. Lockdown bringen wir dieses Verhältnis noch mehr außer Gleichgewicht, was nach Corona aber auf Kosten des Regelbetriebes gehen wird (zwar nicht ausschließlich, aber zu einen wesentlichen Teil).
-Versicherungssysteme wie in den USA z.B., möchte ich mir für Österreich gar nicht vorstellen.
-Schleichender Kapazitätsabbau, wie es die letzten Jahre schon gemacht wird, wäre auch so ein NoGo, da die Altersverschiebung doch deutlich zeigt, dass wir eigentlich in eine andere Richtung sollten.
Dass im Falle eines 2. Lockdown und der damit einhergehenden Arbeitslosigkeit/Insolvenzen die Krankenkassenbeiträge sinken und auch das Steueraufkommen insgesamt (Einkommen-, insbesondere Lohn-, und Umsatzsteuer etc) sinken würde, das ist klar.
Aber Du hast von einer "langfristigen" Gefährdung des Gesundheitssystems durch einen 2. Lockdown gesprochen. Welchen Impact ein 2. Lockdown auf die Einnahmenseite zur Finanzierung unseres Gesundheitssystems auf dem bisher gewohnten Standard hat, hängt wohl in erster Linie davon ab, wie lange er dauert und wie schnell die Wirtschaft danach wieder in die Gänge kommt. Und wie all die Finanzierungskosten auf uns Steuer- und Krankenkassenbeitragszahler verteilt werden.
Deine Sorge, dass wegen der mit einem 2. Lockdown verbundenen Einnahmenausfälle insbesondere bei den Krankenkassen nach Corona zu Lasten der Regelversorgung "gespart" werden wird, verstehe ich. Allerdings muss das nicht "langfristig" sein, das ist nicht gottgegeben, dabei hat jeder von uns genauso ein Wörtchen mitzureden in der Wahlkabine wie bei der auch mit Stellenabbau verbundenen Verschlechterung der Versorgung in öffentlichen Krankenhäusern beförderten Jagd der privaten Krankenversicherungsunternehmen und Krankenanstaltenbetreiber nach Profit.
lt. ö3 nachriten hat die berliner charite eine studie dazu veröffentlicht.
Darüber, welche psychischen Schäden die österreichischen Maßnahmen inklusive Lockdown bei den Menschen in Österreich angerichtet haben? Oder über Deutschland?
das hat meinl reisinger gestern in der zib 2 ganz gut erklärt.
mit einem zweiten lockdown gehen durch isolierung u. arbeitslosigkeit, gepaart mit ängsten u. verzweiflung, psychische schäden einher.
von den wirtschaftlichen schäden brauchen wir wohl nicht mehr reden.
Das alles kann ich gut nachvollziehen. Und ist auch seit Beginn der Pandemie ein Thema.
Nur vermisse ich, wenn man schon gesundheitspolitische Entscheidungen zu treffen hat bzw dabei berät - und das ist auch meine Kritik an zB Sprenger, der da nie konkret wird (hätte als Gesundheitswissenschafter an der Med-Uni Graz längst eine Studie zum 1. Lockdown machen und darüber erzählen können bei seinen Medienauftritten) -, hinsichtlich des Gesundheitssystems als Ganzes so etwas wie "Evidenz" bei der Bemessung zB der von Dir beschriebenen "psychischen Schäden" infolge eines Lockdowns und den "psychischen Schäden" zB durch Angst vor dem Sterben-Müssen oder vor dem Schwer-Krank-Werden-Müssen, wenn gegen die Verbreitung des Virus keine einschneidenderen Maßnahmen ergriffen werden, vom realen Tod und dem lange-mit-dem-Tode-Ringen und mit dauernden-Gesundheitsschäden-leben-müssen und dadurch arbeitslos zu werden usw ganz zu schweigen.
Als gelernter Jurist bin ich mit dem "Verhältnismäßigkeitsgrundsatz" groß geworden, den ich als an der Allgemeinheit orientierter Mensch für einen der Top-Grundsätze der Juristerei halte und der im Kern nichts anderes besagt, als dass zur Erreichung eines legitimen Ziels der Weg gewählt werden muss, der für alle Betroffenen den geringst möglichen Schaden anrichtet. Solange Gesundheitspolitiker dafür keine belastbaren Erkenntnisse haben, tun sie sich bei der Berücksichtigung "psychischer Schäden" schwer.
...Was den Aspekt betrifft, wie wir das Gesundheitssystem aufrecht erhalten, würde ich meinen, dass es durch einen 2. Lockdown weit mehr und langfristiger geschädigt werden würde, als durch einen Grenzgang an unsere derzeitigen Bettenkapazitäten.
Inwiefern konkret befürchtest Du größere und längerfristige Schäden für das Gesundheitssystem durch einen 2. Lockdown, wenn der derzeit gegangene Weg (Orientierung an Krankenhauskapazitäten) verlassen wird (wird eh nicht verlassen werden, so lange die Kapazitäten voraussichtlich reichen)?
also die Phrase "juristische Spitzfindigkeiten" gibt es, seit es deine Zunft gibt und hat wohl IMMER Saison!
Und ich habe leichtfertig angenommen, dass ich in meinem ohnehin langen Posting nicht auch noch den mitgemeinten Kontext ausbreiten muss, wenn ich dem HBK eine mitgeben will.
Lieber Vincente, im engstinigst möglichen juristischen Kastldenken hast Du sogar recht. So ein Denken halte ich aber für gefährlich...
Sei mir nicht böse, aber wenn Du schreibst, dass die in Baumärkten usw vertriebenen oder selbst genähten MNS-Masken, die dem Covid-19-Maßnahmengesetz genügen, "glasklar" ein Medizinprodukt seien, obwohl sie das nicht sind, weil sie der von Dir selbst - in einem entscheidenden Punkt allerdings unvollständig - zitierten Norm nicht entsprechen, dann darf ich Dir hoffentlich auch hier im Forum widersprechen, ohne dass Du Dir "doof" vorkommen musst: Auch um einer von Deinem Posting ausgehenden Gefahr "juristischer Legendenbildung" vorzubeugen.
Das ist auch nicht gefährliches "engstirnigst mögliches juristisches Kastldenken", sondern beruflich antrainiertes Bemühen um Präzision beim Verstehen und der Erklärung von Gesetzesnormen wie exakt auch dieser Norm des Medizinproduktegesetzes zB beim Unterricht von Studierenden der MUI und Teilnehmern von (Fortbildungs)Kursen der MUI und der TILAK und um Gesetzestreue bei ihrer jahrelangen Anwendung in der Ethikkommission der LFU/MUI.
Das sind keine "juristischen Spitzfindigkeiten", um es mit dem juristischen Unwort des Jahres auf den Punkt zu bringen. Und schon gar kein "Rechtsverdrehen" durch Gesetzesanwender.
Zu Recht kritisierst Du den Gesetzgeber, dass er auch acht Monate nach Ausbruch der Pandemie für den "mechanischen Mund- und Nasenschutz", den er den Bürgern abverlangt, weiterhin Bastellösungen zulässt, und keine geprüften, wirksameren Medizinprodukte vorschreibt. Und lobe ihn, dass er jetzt endlich die Faceshields und die Kinnaerosoldiffusoren nicht mehr genügen lässt.
... Eigentlich schätze ich Dich sehr, sehr sogar aber in diesem Thread ärgere ich mich nun seit Monaten über Deine Posts. Ich habe den Eindruck, dass Du Dich über jeden lustig machst und ihn runter machst, der einen Lösungsansatz versucht.
Wer ein Medikament testet ist doof, wer einen Impfstoff entwickelt ist auch doof, wer von Herdenimmunität redet ist auch doof. Aber selbst, machst Du nichts anderes alles die Dinge hochgebildet zu zerreden. Sorry, aber so kommen die Posts bei mir an.
Geht's noch!
Zeig mir ein Posting, in dem ich Forscher mit Studien zur Entwicklung von Medikamenten zu Behandlung von Covid-19 oder von Impfstoffen oder einen ihrer Lösungsansätze "doof" finde. Im Gegenteil! Darauf setze auch ich - siehe unten - meine Hoffnung, die Pandemie in den Griff zu bekommen.
Nicht "doof", sondern "verantwortungslos kriminell" halte ich den Ansatz, die so genannte "Herdenimmunität" durch bewusstes "Laufen-Lassen" des Virus herbeizuführen - nur daran habe ich Krtik geübt -, so wie es in Schweden praktiziert worden ist/wird, wegen der damit einhergegangenen Kollateralschäden (relativ hohe Zahl an Todesfällen) bzw womöglich noch einhergehenden negativen Folgen dieser noch nicht restlos erforschten Krankheit (Langzeitgesundheitsschäden überlebender Infizierter wie Funktionsverlust der Nieren usw).
Ich finde den vorsichtigen Weg, der auch bei uns gegangen wird, die Immunität der Gesellschaft durch Impfprophylaxe zu erreichen - hoffentlich gelingt er, weil auch das ist noch nicht gewiss -, für "klüger". Und vor allem für in jeder Beziehung humaner. Und bis dahin Infektionen so weit wie möglich zu vermeiden.
Werter Vincente:
In Wahrheit hat dich ja nur seine im Interview dargebrachte anderwertige Berufsentscheidung missfallen.
Welche "anderwertige" Berufsentscheidung soll mir missfallen haben?
"Außerdem kündigte Anschober eine einheitliche Coronavirus-Statistik an. Derzeit veröffentlichen Innenministerium, Sozialministerium und die Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) täglich Zahlen, die wegen unterschiedlicher Erhebungsweisen teils deutlich voneinander abweichen. „Künftig werden zum selben Zeitpunkt dieselben Zahlen veröffentlicht. Hauptquelle bleibt das AGES-Dashboard“, sagte Anschober dazu in der „Presse“." ORF
Nach 8 Monaten widersprüchlicher Daten der Statistk des Innenministeriums und des Gesundheitsministeriums. Gebt's ihnen a Chance!
Weil das unten von gestern geht einfach nicht:
Aufgrund der Absage bin ich seelisch verhungert, mein übersensibler Charakter kann das nicht verkraften.
Mumifiziert mich und zieht mich unter die Hallendecke, gleich neben das Laiberl vom Daniel W.
Auf eine Mumie mehr oder weniger in einem Eisstadion kommt es in der Seuchensaison 2020/21 auch nicht mehr an. Klingt hart, wird aber so sein.
Aber noch nicht heute. Da kommt der Dr. Martin Sprenger.
Ja, dann ist der Allerberger heute eh bestens vertreten.
....aber wir werden ja sehen, wie lange er seinen Job noch hat.
Sein Job ist schon ausgeschrieben. Wenn er nicht Ende des Monats, in dem er 2021 das 65. Lebensjahr erreicht, in Pension geht, sondern früher - freiwillig oder hinausgeschmissen -, soll es mir sehr recht sein.
Jemand, der schon den 1. Lockdown zur Abflachung der Ansteckungskurve für nicht erforderlich gehalten hat und das bis heute tut und der - eine Provokation sondergleichen - ausgerechnet den schwedischen Chefepidemiologen Tegnell zu einem Vortrag im Jänner 2021 nach Wien einlädt, kurzum, der sich wie Letzterer als fatalistischer Anhänger der "Herdenimmunitäts-Strategie-durch-Laufenlassen-der-Verbreitung-des-Virus" outet und der damit die gegenteilige Strategie auch Österreichs konterkariert, ist als Leiter der "Abteilung Öffentliche Gesundheit" der AGES eine glatte Fehlbesetzung.
Gerne beim "Virologischen Quartett" von Servus TV und dort gegen ziemlich alles reden, was andere für vernünftig halten, aber nicht bei der AGES.
EDITH: Was er heute auf Oe 3 zum Besten gegeben hat, fasst der STANDARD hier zusammen, angefangen von einer angeblichen Sterblichkeitsrate von 30 %, von der zu Beginn der Pandemie ausgegangen worden sei (hat wer einen Beleg für diese Allerbergerbehauptung?), bis hin zur gedanklichen Meisterleistung: "Jeder von uns wird es früher oder später kriegen, außer er stirbt vorher" vs "Ursprünglich ging man davon aus, dass es eine Durchseuchungsrate von 70 bis 80 Prozent brauche, aber die Werte aus Ischgl, Bergamo oder Wuhan würden zeigen, dass bereits eine Durchseuchung von 42 Prozent für eine Herdenimmunität ausreichen könnte." ( finde den Fehler!)