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  3. VincenteCleruzio

Beiträge von VincenteCleruzio

  • Coronavirus

    • VincenteCleruzio
    • 31. Januar 2021 um 22:11
    Zitat von blaumeise

    ...Wenn man sich die Cough Parade in Wien ansieht, werden wir eh bald zuviel Impfstoff haben...

    Gut möglich angesichts des massiven Einsatzes von "Trillerpfeifen", wie wir seit deren Einsatz im "Kitzloch", Igls, wissen, wo sich die Kellner*innen beim Servieren den Weg von der Schank zu den Tischen mit den durstigen Gästen frei "getrillert" und so dem bis dahin unbekannten Begriff "Superspreaden" zum Durchbruch verholfen haben.

  • Coronavirus

    • VincenteCleruzio
    • 31. Januar 2021 um 12:30
    Zitat von milan1287

    VincenteCleruzio darf ich mich eigentlich jetzt über Ursula und die EU echauffieren oder gestattet du es immer noch nicht?

    Ich denke mit Quellen muss ich das jetzt nicht mehr untermauern.

    Immerhin nennst Du die EU-Kommissionspräsidentin jetzt nicht mehr "Flinten-Uschi". Du bist auf dem richtigen Weg.

  • Coronavirus

    • VincenteCleruzio
    • 31. Januar 2021 um 12:16
    Zitat von remington.style

    Zusammengefasst:

    Das Zeug verhindert zu 50% das überhaupt Symptome auftreten, aber zu 100% das schwere Symptome auftreten.

    Und das bei einer Krankheit, bei der wir anscheinend noch nicht mal alle Symptome kennen (vgl. milan1287 ), und deren Überträger fröhlich dahinmutieren.

    So hab ich's auch verstanden: 60 % symptomlose Infektion, Rest der Infektionen mit milden Symptomen, keine schweren Verläufe, keine Toten. Leider, weil mich das auch sehr interessiert - hab ja schon erfolglos gefragt hier im Thread, ob wer dazu etwas Näheres weiß -, im WWW noch nicht Näheres dazu gefunden außer der Aussage des Unternehmenschefs.

    Was die Mutationen anbelangt: Labortests haben sowohl bei BiontechPfizer als auch bei Moderna eine (etwas) geringere Wirksamkeit gegenüber der aktuellen südafrikanischen Mutation ergeben (geringere Impftiter), weshalb Moderna für sie bereits eine spezielle Auffrischungsimpfung entwickelt.

    Hoffen wir, dass uns die Mutationen des SARS-CoV-2 nicht ähnliche Schwierigkeiten bereiten werden wie die Influenzaviren, bei denen die Schutzimpfstoffe laufend angepasst werden müssen und die nie 100%-Schutz bieten.

    Hinsichtlich der gesundheitlichen Schäden haben wir in der kurzen Zeit schon bisher zahlreiche Überraschungen dieser "schweren Lungentzündung" erlebt an Körperstellen außerhalb der Lunge. Mit weiteren Überraschungen ist zu rechnen.

  • Coronavirus

    • VincenteCleruzio
    • 31. Januar 2021 um 01:01
    Zitat von TheNus

    Was sagen eigenich die Impfstudien über Astrazeneca bezüglich verlauf falls man die Krankheit doch bekommt.

    Hat man dann wenigstens nur einen milden Verlauf? Wie schauts mit Folgeschäden aus, die ja auch bei mildem Verlauf auftreten können....

    "Der Impfstoff von Astra Zeneca könne einen "100-prozentigen Schutz" gegen schwere Verlaufsformen einer Erkrankung mit dem Covid-19-Erreger bieten.", sagt der Vorstandsvorsitzende Pascal Soriot. Hoff' ma, dass stimmt.

  • Coronavirus

    • VincenteCleruzio
    • 30. Januar 2021 um 12:29
    Zitat von Cathy Miller

    @iceicle und VincenteCleruzio

    Vermutlich kann man bis zum Nimmerleinstag diskutieren, welcher Ansatz der richtige ist.

    Der Vergleich zwischen Schweden (weniger streng) und Israel (sehr strikt) fällt auch nicht so richtig deutlich zugunsten von Israel aus

    Der Punkt der Diskussion war aber nicht, ob mehr oder weniger einschneidende Maßnahmen - nur empfohlen oder gar mit Strafsanktionen bewehrt - im Rahmen der in Ö und CH (und von Dir ins Spiel gebracht Schweden und Israel) verfolgten "flatten-the-curve-Straegie" mit Lockerungen/Verschärfungen zB je nach Kapazitäten insbesondere auf den Intensivstationen erfolgreicher sind - die einzelnen Maßnahmen wie Friseur ja oder nein, Präsenzunterricht in der Volksschule ja oder nein, Hockeytraining für unter 15Jährige ja oder nein, Großfamilienfeiern mit sangesfreudigen orthodoxen Juden in Anwesenheit koscheren Weins oder Alleinsein einsilbiger protestantischer Antialkoholatheisten in einem Land mit einem der höchsten Singlehaushaltsanteile der Welt wie Schweden ja oder nein: jeder Versuch, evidenzbasierte Vergleiche der jeweiligen Einzelmaßnahmen zum Einfluss auf das jeweilige Infektionsgeschehen und das auch noch zum Ländervergleich anzustellen, ist zum Scheitern verurteilt.

    Vor allem, wenn der Vergleich mit Ö angestellt wird, wo zwischen Ankündigung der Regeln und ihrer Umsetzung in Legislative und Exekutive und dem endemischen Schlaucherltum der Bundes- und Landesregierungen und weiter Teile der Bevölkerung Diskrepanzen vorzufinden sind, die man einem Nichtösterreicher nicht einmal ansatzweise vermitteln kann.

    Wirklich gut zum Schutz der Gesundheit und des Lebens (und auch der Wirtschaft) funktioniert hat, wie wir längst wissen, weltweit eh nur die Zero-Covid-Strategie in China, Neuseeland, Australien, Taiwan, Singapur, Cuba usw. Die Covid-19-Todesfallzahlen pro Million Wohnbevölkerung in diesen Ländern sind ein ziemlich guter Indikator dafür.

    Der Punkt war die Behauptung, dass in der Schweiz die Zahlen trotz - im Vergleich zu Österreich weniger einschneidenden Maßnahmen - auch sinken. Ja eh, wenn im Großen und Ganzen die Maßnahmen gleich sind (Einreiseregime, Distanzunterricht auf den hohen Schulen ...).

    Ich habe mir erlaubt zu fragen, ob das nicht vielleicht doch auch noch zusätzlich mit den vom Bund den Kantonen vor zwei Wochen auf's Auge gedrückten Verschärfungen der Maßnahmen zusammenhängen könnte (die auch in Ö und Israel die Zahl der Neuinfektionen zumindest vorübergehend gesenkt haben), zu denen sich der Bund gegen heftigen Widerstand und nach mühsamen Verhandlungen mit den Kantonisten veranlasst gesehen hat. Aber nicht, weil man Macht demonstrieren wollte, wie die Ureinwohner in Inner- und Ausser(r)hoden mit ihren lustigen Silber/Goldlöffel-Ohranhängern in der Ostschweiz sofort getrommelt haben.

    Sondern wegen des auch im Vergleich zu Ö nachwievor deutlich höheren Neuinfektionsniveaus in der Schweiz und wegen der mehr als berechtigten Sorge, dass noch mehr Menschen in der Schweiz ins Gras beißen müssen als bisher schon. Der Bund hat die Notbremse gezogen.

  • Coronavirus

    • VincenteCleruzio
    • 30. Januar 2021 um 03:05

    Und warum hat der Bund dann all die in der Grafik gezeigten Verschärfungen ab dem 18.1. in der ganzen Schweiz eingeführt? Wenn die Infektionszahlen, wie Du insinuiest, eh von selbst ("die zaubern sicher") bzw mit weniger einschneidenden Maßnahmen als in Österreich gesunken sind.

    Diese Verschärfungen in der Schweiz hängen vielleicht auch mit der 7-Tage-Inzidenz an Neuinfektionen pro 100.000 Wohnbevölkerung zusammen, die gestern noch zwischen 285 (Oberwalden) bis zu 359 (Genf) betragen haben - Österreich gestern 106 bundesweit, also auch dank der in einigen Bereichen härteren Maßnahmen nicht einmal halb so hoch wie im Schweizer Kanton mit der niedrigsten 7-Tages-Inzidenz.

  • Coronavirus

    • VincenteCleruzio
    • 30. Januar 2021 um 00:43
    Zitat von iceicle

    Seltsam, wie in der Schweiz die Zahlen sinken, obwohl sehr vieles offen hat und immer offen hatte (unter anderem Schule und Sport für Kinder). Die zaubern sicher ...

    Was soll dieser Schwurbler-Quatsch??? In der Schweiz gibt es im wesentlichen die gleichen Maßnahmen wie bei uns (und die Schweiz hat mit 1.076 Covid-19-Toten pro 1 Million Einwohnern bisher einen sehr hohen Preis gezahlt; Ö: 847 pro Million).


    Details hier:

    https://www.bag.admin.ch/bag/de/home/kr….html#256147750

  • RD 40 Steinbach 1992 vs Hc Innsbruck 29.01.2021 19:15

    • VincenteCleruzio
    • 29. Januar 2021 um 21:28

    Lattner mit dem 3. Shorthander ins leere Tor zum 1:4, passsst.

  • RD 40 Steinbach 1992 vs Hc Innsbruck 29.01.2021 19:15

    • VincenteCleruzio
    • 29. Januar 2021 um 21:19

    Den Zangler-Haien zuzuschauen, macht schon Spaß.

  • Coronavirus

    • VincenteCleruzio
    • 29. Januar 2021 um 20:49
    Zitat von remington.style

    ... Wer nicht gschwind genug war kriegt ein Saftl, dass unter Laborbedingungen zu 60% wirkt gegenüber den Wirkstoffen mit rund 95% Effizienz...

    Die "Laborbedingungen" waren bei AstraZeneca wohl nicht anders als beim Impfstoff von BionTechPfizer: In allen Studien haben die Studienteilnehmer nach dem kurzen Besuch des "Labors" zum Impfen wieder verlassen und danach gelebt, wie vor dem kurzen Besuch des Impfzimmers.

    Aber der Unterschied 95% versus 60% Schutz vor Coviderkrankung mit Symptomen ist schon deutlich. Hoffe, dass der Unterschied bei den Erkrankungen mit schweren Verläufen bis hin zum Tod nicht so groß ist.

  • Coronavirus

    • VincenteCleruzio
    • 29. Januar 2021 um 19:10
    Zitat von coach

    mal ne frage herr anwalt.

    Bin zwar weder @Katl, noch Anwalt, doch nach mühevoller Recherche im Bestimmungsdschungel "en los tiempos del cólera" habe ich in der aktuell gültigen 3. COVID-19-Notmaßnahmenverordnung die Antwort auf die Frage nach der Rechtmäßigkeit der Teilnahme an Demonstrationen gefunden:

    "Ausgangsregelung

    § 1. (1) Zur Verhinderung der Verbreitung von COVID-19 und zur Verhinderung eines Zusammenbruchs der medizinischen Versorgung sind das Verlassen des eigenen privaten Wohnbereichs und der Aufenthalt außerhalb des eigenen privaten Wohnbereichs nur zu folgenden Zwecken zulässig:
    ....

    9. zur Teilnahme an Veranstaltungen gemäß den §§ 12 und 13 ...

    § 12. (1) Das Verlassen des eigenen privaten Wohnbereichs und der Aufenthalt außerhalb des
    eigenen privaten Wohnbereichs zum Zweck der Teilnahme an Veranstaltungen ist nur für folgende
    Veranstaltungen zulässig:

    ...

    2. Versammlungen nach dem Versammlungsgesetz 1953, BGBl. Nr. 98/1953 ..."

    Demonstrationen sind Versammlungen nach dem Versammlungsgesetz.

    So wie an die Teilnahme an Wahlen, an den "Gebrauch von gesetzlich vorgesehenen Instrumenten der direkten Demokratie" (sprich Unterschreiben von Volksbegehren auf der Gemeinde usw), hat das "Haus Rudi A." auch an die Teilnahme an Demonstrationen als ausnahmsweise Erlaubnis zum "Verlassen des eigenen privaten Wohnbereichs" gedacht, um sich nicht wieder einmal vom VfGH eine Gnackwatschen abzuholen.

  • Coronavirus

    • VincenteCleruzio
    • 29. Januar 2021 um 18:37

    Die EMA empfiehlt der EU-Kommission die Zulassung des AstraZeneca-Impfstoffs ab 18 ohne Altersobergrenze.

    "Combined results from 4 clinical trials in the United Kingdom, Brazil and South Africa showed that COVID-19 Vaccine AstraZeneca was safe and effective at preventing COVID-19 in people from 18 years of age. These studies involved around 24,000 people altogether. Half received the vaccine and half were given a control injection, either a dummy injection or another non-COVID vaccine. People did not know if they had been given the test vaccine or the control injection.

    The safety of the vaccine has been demonstrated across the four studies. However, the Agency based its calculation of how well the vaccine worked on the results from study COV002 (conducted in the UK) and study COV003 (conducted in Brazil). The other two studies had fewer than 6 COVID-19 cases in each, which was not enough to measure the preventive effect of the vaccine. In addition, as the vaccine is to be given as two standard doses, and the second dose should be given between 4 and 12 weeks after the first, the Agency concentrated on results involving people who received this standard regimen.

    These showed a 59.5% reduction in the number of symptomatic COVID-19 cases in people given the vaccine (64 of 5,258 got COVID-19 with symptoms) compared with people given control injections (154 of 5,210 got COVID-19 with symptoms). This means that the vaccine demonstrated around a 60% efficacy in the clinical trials.

    Most of the participants in these studies were between 18 and 55 years old. There are not yet enough results in older participants (over 55 years old) to provide a figure for how well the vaccine will work in this group. However, protection is expected, given that an immune response is seen in this age group and based on experience with other vaccines; as there is reliable information on safety in this population, EMA’s scientific experts considered that the vaccine can be used in older adults. More information is expected from ongoing studies, which include a higher proportion of elderly participants."

  • Coronavirus

    • VincenteCleruzio
    • 29. Januar 2021 um 15:20
    Zitat von BigBert #44

    Meidling bitte....der Bub ist ein URmeidlinger Waldviertler! ^^

    Danke!

  • Coronavirus

    • VincenteCleruzio
    • 29. Januar 2021 um 15:10

    https://www.derstandard.de/story/20001237…u-schwaerzungen

    Bereits gestern antwortete Ratspräsident Michel "auf ein Schreiben, das Kurz und seine Amtskollegen aus Dänemark, Mette Frederiksen, Griechenland, Kyriakos Mitsotakis, und Tschechien, Andrej Babiš, vor einem EU-Videogipfel an den Ratspräsidenten geschickt hatten. Darin forderten sie eine rasche und unbürokratische Zulassung weiterer Impfstoffe durch die EMA. Michel dankte den vier Regierungschefs nunmehr für deren "wertvolle Anregungen"."

    Wenn ein belgischer Französe aus Namur auch einem Buben aus WaldviertelMödlingMeidling "dankt". 8)

  • Coronavirus

    • VincenteCleruzio
    • 29. Januar 2021 um 14:29

    Jawoll, genau das wollte ich sehen, um mit eigenen Augen zu sehen, was im Vertrag mit AstraZeneca bezüglich Mengen und Lieferzeitpunkten vereinbart worden ist. Geht einfach nix über Transparenz.

  • Witze

    • VincenteCleruzio
    • 28. Januar 2021 um 21:11
    Zitat von CandyMountain

    .. Shit passiert.

    Na ja, solange er die Zapferl vor dem Schlucken nicht dort appliziert hatte, wohin sie eigentlich gehörten, geht´s eh noch.

  • Witze

    • VincenteCleruzio
    • 28. Januar 2021 um 20:24

    Jetzt lacht´s noch. Aber auch Euch wird das Lachen noch vergehen. Wenn´s soweit ist.

  • Coronavirus

    • VincenteCleruzio
    • 28. Januar 2021 um 18:27

    "Germany recommends no Oxford/AstraZeneca coronavirus vaccine for those 65 and over – POLITICO - The draft recommendations say more data is needed from the drugmaker to determine efficacy in older people."

    Wenn die EMA morgen auch so wie die deutschte Impfkommission entscheidet, haben wir echt ein Problem.

  • Coronavirus

    • VincenteCleruzio
    • 28. Januar 2021 um 14:15
    Zitat von Cathy Miller

    Unser Impfstoff für unsere Leut'

    https://www.derstandard.at/story/20001236…aesst-sich-dann

    Ein "Stürzler" also.

    Zitat von tiQui.taQua

    derstandard berichtet in seinem liveticker von 1449 neuinfektionen seit gestern?

    wo sind die restlichen verschwunden?

    Keine Ahnung. Der Statistikprofessor Erich Neuwirth twittert heute dazu:

    "Laut den Daten von dort [gemeint: Neuartiges Coronavirus (2019-nCov) (sozialministerium.at) ] sind von gestern 8:00 bis heute 8:00 5428 neue Fälle gemeldet worden. Das ist um vieles höher als die Werte der letzten 2 Wochen (da waren es zwischen 800 und 2000).

    Mit dieser seltsamen Zahl ergäbe sich plötzlich eine 7-Tages-Inzidenz von 150.

    Ich kann nur meinen mehrfach geäußerten Vorschlag wiederholen:
    Übertragt doch bitte die Datenerfassung und Konsolidierung der Statistik Austria. Die schafft es, Daten sauber zu erheben und entsprechend aufzubereiten."

    Und gestern twitterte er noch:

    Das sind die Bundesländerwerte
    (Zunahem von 20:00 bis 21:00)

    B 38
    K 1373
    N 27
    O 1166
    Sa 540
    St 404
    T 321
    V 488
    W 12"

    Vor allem Kärnten und Oberösterreich haben um 21:00 Uhr starke Anstiege gemeldet.

  • Coronavirus

    • VincenteCleruzio
    • 28. Januar 2021 um 09:14
    Zitat von Fan_atic01

    naja, die Berlakovich ist auch eine Ärztin.

    Wie bereits gepostet: Sie ist keine Ärztin, ist nicht in die Liste der Ärztekammer eingetragen und darf niemanden behandeln. Sie hat das Medizinstudium absolviert und zwei Monate in einer Lehrpraxis gearbeitet. Dabei ist sie in die Ärzteliste eingetragen und danach rückwirkend daraus gestrichen worden.

  • Coronavirus

    • VincenteCleruzio
    • 28. Januar 2021 um 00:16

    ,'Heute, am 27. Jänner, gab es von 8:00 bis 23:00 5418 neuregistrierte positive Fälle.

    Die Vergleichszahl von gestern war 1299.

    Vorigen Mittwoch waren es 1402." twittert Statistikprofessor Erich Neuwirth.

    Tja, vermutlich einige "Nachmeldungen" dabei. Aber von wann stammen sie, woher kommen sie, warum klappen die Meldungen der Infektionen in Ö immer noch nicht?

  • Geschichte des österreichischen Eishockeysports: historische Bilder, Gschichterl, Zeitungsschnipsel und Videos

    • VincenteCleruzio
    • 27. Januar 2021 um 23:16


    Eine ungewöhnliche Karikatur aus dem Jahre 1939, die ich teilen wollte, für die ich freilich keinen besseren Thread als diesen gefunden habe.

    Wie vermutet, in einer kanadischen Zeitung publiziert, und zwar in der Montreal Gazette, für die John Collins 1939 noch als Student und später als Chefkarikaturist bis 1982 gezeichnet hat.

  • Coronavirus

    • VincenteCleruzio
    • 27. Januar 2021 um 21:30
    Zitat von Astaroth

    860/2 = 430 --> das schaut doch gut aus. Eine entscheidente Frage ist noch nicht "Faktengecheckt" worden:

    Was sagt der Lieferzeitplan zu dem ganzen? Wann sollen sind die 860 Mio Dosen auch wirklich ausgeliefert sein?

    Die Verträge mit den Herstellern enthalten, wie üblich, Geheimhaltungsklauseln, daher wissen nur die Insider, wie viele Dosen bis wann geliefert werden müssen (die jeweiligen Preise hat ja eine belgische Staatssekretärin "versehentlich" ausgeplaudert).

    Plan der EU-Kommission vom 19.1.2021 jedenfalls ist:

     By March 2021, Member States should have vaccinated a minimum of 80% of health and social care professionals and people over 80 years old.

     By summer 2021, Member States should have vaccinated a minimum of 70% of the adult population.

    Vermute, dass dieser Plan auf den vereinbarten Liefermengen bis zu den genannten Zeitpunkten aufbaut.

    Ob jetzt bezüglich der Liefertermine von der Kommission gut oder schlecht verhandelt worden ist, darüber kann man mangels Kenntnis sämtlicher Faktoren nur spekulieren.

    Ich habe mich hier in diesem Thread glaublich als Erster pro Impfung so früh wie möglich geoutet (und sogar dafür noch für Heiterkeit bei einem user gesorgt), kann mich in dem Bundesland, das im Zusammenhang mit SARS-CoV-2 bekanntlich laut seinem Gesundheitslandesrat "immer alles richtig gemacht hat", aber erst ab nächsten Montag dafür anmelden - Tirol wieder einmal sehr langsam unterwegs.

    Immerhin ist es laut zackzack.at - "Da holt uns der Teufel - Impfnotbremse von Kurz bei ORF und ÖBB" - der Landeshauptfrau von Niederösterreich und den Landeshauptmännern - grazie - vorgestern gelungen, Kurz und Rudi A. davon abzubringen, mit den derzeit wenig vorhandenen Dosen vor den wirklich gefährdeten Alten auch noch die "kritische Infrastruktur" (Mitarbeiter und Angehörige des/der ORF, Banken usw) zu impfen.

  • Coronavirus

    • VincenteCleruzio
    • 27. Januar 2021 um 16:57
    Zitat von milan1287

    Was mich so sehr stört. ....


    VincenteCleruzio natürlich soll man verhandeln aber nicht um jeden Preis und selbst die Mengen die geordert wurden, sind zu wenige. Andere sind eben mal wieder schneller und weiter als die EU, wie so oft.

    Und was mich sehr stört: Du reißt Deine Klappe extrem weit auf und verbreitest Fake News, wenn Du schreibts: "selbst die Mengen, die geordert wurden, sind zu wenige".

    Sind wirklich zu wenige Dosen geordert worden?

    Faktencheck:

    1. EU-Kommission schließt im Namen und Auftrag der Mitgliedstaaten am 11.12.2020 Kaufvertrag mit Biontech-Pfizer: 200 Millionen Impfdosen plus Kaufoption für weitere 100 Millionen Dosen.

    300 Millionen Dosen (inkl. Option) sind mit Biontech-Pfizer also bereits vertraglich "eingetütet".

    2. EU-Kommission schließt im Namen und Auftrag der Mitgliedstaaten am 25.11.2020 Kaufvertrag mit Moderna: 80 Millionen Dosen plus Option auf weitere 80 Millionen.

    160 Millionen Dosen (inkl. Option) sind mit Moderna also bereits vertraglich "eingetütet".

    3. EU-Kommission schließt im Namen und Auftrag der Mitgliedstaaten mit Wirksamkeit 25. August 2020 Kaufvertrag mit AstraZeneca: 300 Millionen Dosen plus Option auf weitere 100 Millionen Dosen.

    400 Millionen Dosen (inkl. Option) sind mit AstraZeneca also bereits vertraglich "eingetütet".

    --------

    860 Millionen Dosen sind das insgesamt (inklusive Optionen, die mit Fingerschnippen gezogen werden können), die vertraglich bereits bestellt worden sind von der EU-Kommission im Auftrag der Mitgliedsstaaten.

    Die sollten für die geschätzt 448 Millionen EU-Bürger - abzüglich Kleinstkinder, Impfunfähige und Impfverweigerer - reichen, selbst wenn man die Kaufverträge mit anderen Erzeugern, deren Impfstoffe ebenfalls vor der Zulassung stehen, außer Acht lässt. Und die Empfehlungen der Kommission an die Regierungen der Mitgliedsstaaten, selbst noch zu kaufen, was einige bereits getan haben.

    Und die überschüssigen Dosen können und sollen nach Kommissionsempfehlung armen Ländern zur Verfügung gestellt werden.

  • Coronavirus

    • VincenteCleruzio
    • 27. Januar 2021 um 14:37
    Zitat von milan1287

    Und wie hoch darf denn der Preis sein für einen möglicherweise Lebensrettenden Stich? Verhandlungen ja aber kein Geschacher um Menschenleben. Noch dazu weil jeder weitere Tag im Lockdown teurer sein wird.

    Und wieso haben die Verhandlungen so lange gebraucht? Länger als andere Länder? Das nicht nur bei AstraZeneca. Sorry aber von vorne bis hinten ein Versagen der Verantwortlichen.

    Wie hoch der sein darf aus der Sicht des Käufers? So niedrig, dass AstraZeneca gerade noch bereit ist, den Vertrag zu unterfertigen. Dafür muss man nicht Betriebswirtschaft studiert haben. Das lernen wir in Kalabrien an der Hafenmole, wenn wir ein Kilo frisch gefangene Sardinen kaufen und dem Fischer dabei auch noch das Weiße aus den Augen kratzen beim Drücken des Preises.

    Aber um den Preis geht´s ja gar nicht.

    AstraZeneca hat sich verpflichtet - sagt die EU-Kommission -, nach der EU-Zulassung den Mitgliedsstaaten der EU bestimmte Mengen Impfstoff zu bestimmten Zeitpunkten zu liefern. Vor ein paar Tagen hat AstraZeneca die Mitgliedsstaaten wissen lassen, dass es im 1. Quartal 2021 nur ca 40 % der vereinbarten Mengen liefern kann (in Österreich nur 600.000 Dosen statt der Österreich nach dem EU-Verteilungsschlüssel (2% der EU-Bevölkerung) zustehenden kolportierten 1.6 bzw 2 Millionen Dosen). Und jetzt behauptet AstraZeneca gar noch, dass es gar keine Verpflichtung zu Lieferungen bestimmter Mengen eingegangen sei, sondern sich vertraglich lediglich dazu verpflichtet habe, "sich zu bemühen", die vereinbarten Mengen zu liefern.

    Hah? Nicht dass ich es für ausgeschlossen hielte, dass die EU-Verhandler selbst angesichts der weltweit zu erwarten gewesenen Verteilungskämpfe solch einen "windigen" Vertrag unterfertigt haben.

    Eher wahrscheinlich scheint mir, dass die "bonigetriebenen" Manager von AstraZeneca Teile der für die EU-Mitgliedsstaaten bestimmten Mengen - bevor weitere Produzenten auf den Markt kommen - zu derzeit weitaus höheren (Weltmarkt)Preisen an andere verkaufen wollen.

    Deshalb: Vertrag auf den Tisch. Und wenn Vertragsbruch, klagen, dass die Schwarten krachen.

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