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  3. VincenteCleruzio

Beiträge von VincenteCleruzio

  • Coronavirus

    • VincenteCleruzio
    • 27. August 2021 um 16:01
    Zitat von Sporti

    Und noch was, Du fragst, wann diese Personen impfen gehen sollen. Genau dann, wenn sie auch ihre Arzttermine oder andere Behördentermine wahrnehmen . Da muss auch jeder schauen, dass er dies zu den Öffnungszeiten schafft. Käme auch keiner auf die Idee, dies überall anzubieten.

    Geh bitte, wo soll denn da das Problem sein, wenn die Impfung niederschwellig ohne Terminverienbarung zu den Leuten kommt? Man muss nicht aus allem - vor allem, wenn es nützt - ein Problem machen, wo keines ist.

  • Coronavirus

    • VincenteCleruzio
    • 27. August 2021 um 14:28
    Zitat von Sporti

    Es ist aber auch nicht ein Bonbon. ..

    Für mich, ob Du es glaubst oder nicht, schon. Absolut in der Klasse von Grand Cru, Selection de Truffes, von Sprüngli.

  • Steinbach Black Wings Linz Saison 2021-2022

    • VincenteCleruzio
    • 27. August 2021 um 14:12
    Zitat von Charli_Bastardi

    Es steht nur:

    ….. Schuldet Abgaben einschließlich Nebengebüren und Barauslagen zusammen €1.171.014,84

    Zitat von FredundErik

    Spezza19 Ja, ist verständlich, würde ich auch so machen. Nur bei den 1,2 Mio ist vermutlich auch ein Strafbetrag dabei, um den geht es mir hauptsächlich.

    Vermutlich nicht, wenn die laut Charli_Bastardi aus einem Brief entnommene Wortspende aus dem Sicherstellungsauftrag stimmt.

    1. Und zwar, weil die wegen des Verdachts der Abgabenhinterziehung im Raum stehenden Geldstrafen und Verbandsgeldbuße gegen die Profi GmbH, die auch wegen der Gefahr, dass sie nicht gezahlt werden können, durch einen Sichstellungsauftrag vorläufig sichergestellt werden dürfen, weder Abgaben, noch Nebenansprüche (wie Sicherheitszuschläge und Anspruchszinsen) und schon gar nicht Barauslagen der Finanzverwaltung sind.

    2. Und zweitens, weil der Sicherstellungsauftrag laut Kronen-Zeitung an die Steinbach Black Wings GmbH adressiert ist, die für Geldstrafen und Verbandsgeldbußen gegen die Profi GmbH und ihren Geschäftsführer sowie sonstige Beteiligte nicht einmal haftet, geschweige denn sie je schulden wird, wenn sie dann nach Beendigung des Finanzstrafverfahrens, so es zu einer Verurteilung/Bestrafung kommen sollte, rechtskräftig festgesetzt sein werden.

  • Coronavirus

    • VincenteCleruzio
    • 27. August 2021 um 12:58
    Zitat von Stylaz

    Das gleiche find ich hat auch im supermarkt sportstätte kino oder wo sonst noch so jetzt schon geimpft wird nichts zu suchen.

    Impfen sollte nicht verniedlich und im vorbeigehen gemacht werden .

    Warum nicht? Das "Jaukerl", der "Piks" usw, wie die Injektion im Volksmund treffend genannt wird, soll egal wo verabreicht werden und bringt uns alle zusammen nur weiter. Ist ja für den Einzelnen trotz Nebenwirkungen wie Schmerz an der Einstichstelle, Fieber usw, die im Regelfall nicht mehr als ein, zwei Tage andauern, keine Sache, die wie eine Herz-Lungen-Transplantation überlegt und zelebriert werden müssen.

  • Steinbach Black Wings Linz Saison 2021-2022

    • VincenteCleruzio
    • 26. August 2021 um 18:21
    Zitat von Charli_Bastardi

    Es steht nur:

    ….. Schuldet Abgaben einschließlich Nebengebüren und Barauslagen zusammen €1.171.014,84

    Woher hast Du die auf zwei Nachkommastellen fixierte Zahl?

  • Steinbach Black Wings Linz Saison 2021-2022

    • VincenteCleruzio
    • 26. August 2021 um 15:36
    Zitat von Martin29

    VincenteCleruzio : Wenn du den Krone-Artikel so liest: Glaubst du, dass in dem veröffentlichten Betrag von 1 Million eine Finanzstrafe schon drinnen ist? Die wird doch normalerweise später in einem eigenen Verfahren fest gesetzt, oder?

    Dazu bräuchte ich den Sicherstellungsauftrag. Der kann für ein verwaltungsbehordliches Finanzstrafverfahren zur Sicherung der erwarteten Geld- und Wertersatzstrafe schon lange; und seit ein paar Jahren nach Schließen der diesbezüglichen Gesetzeslücke auch in einem gerichtlichen Verfahren erlassen werden.

    Also: kann sein, dass die Geldstrafe im Sicherstellungsaiftrag schon drinnen ist, aber muss so nicht sein.

    Eine Million Euro Lohnabgaben und USt für die Umsätze, mit denen die Schwarzlohnanteile finanziert werden, sind beim Verdacht vorsätzlicher Abgabenhinterziehung, aber das weißt Du eh besser als ich, bald einmal beisammen bei gut verdienenden Profihockeyspielern

  • Steinbach Black Wings Linz Saison 2021-2022

    • VincenteCleruzio
    • 26. August 2021 um 12:39
    Zitat von Urfahr4Ever

    ... Eine Frage aber noch:

    Dass die Finanz sich am die jeweilige GmbH und nicht an PF persönlich wendet ist klar (und es ist mir ein Rätsel wie man das in einen Topf werfen kann mit der Frage ob es jetzt einen Neuanfang gibt oder nicht. Es geht ja um Verbindlichkeiten aus der Ära PF). Jetzt mal unter der Annahme man muss als GmbH was nachzahlen, in wie fern könnte die GmbH selbst oder der Verein als Gesellschafter da cvon PF Regress fordern, wenn ihm da irgendein Vorsatz nachweisbar ist.

    Abgabenschuldner ist die Profi GmbH. An sie hat sich die Finanz zunächst zu wenden.

    Nur wenn die Profi GmbH die Abgabenschuld (Umsatzsteuer, Lohnabgaben in Höhe der kolportierten einen Million Euro) nicht begleichen kann, erst dann kommen Haftungstatbestände zur Anwendung.

    Hier entweder die Haftung des Vertreters der Abgabenschuldners Profi GmbH, des Geschäftsführers PF also. Oder die Haftung des Erwerbers des Betriebs eines Unternehmens (hier die Steinbach Black Wings Linz GmbH, die ja von der Profi GmbH den wesentlichen Betrieb erworben hat, nämlich all das, was zur Abwicklung des Profi-Spielbetriebs der Blackwings erforderlich ist, insbesondere die alten Spielerverträge, das Ticketsystem usw).

    Welche dieser zwei Haftungstatbestände das Finanzamt Österreich geltend macht, das liegt in seinem grundsätzlich freien Ermessen. Bei der Ausübung dieses Ermessens muss die Abgabenbehörde freilich nach "Billigkeit" (Interessen der Parteien; würde "gefühlsmäßig" gegen die Haftung der Steinbach Black Wings Linz GmbH sprechen) und "Zweckmäßigkeit" (insbesondere Sparsamkeit, Wirtschaftlichkeit und Zweckmäßigkeit bei der Einbringung der Abgaben) handeln, was so viel heißt wie: Bei wem der beiden Haftungskandidaten die (Rest)Schuld der Profi GmbH schneller, sicherer und leichter eingebracht werden kann, der müsste zur Haftung herangezogen werden - dass der "Sicherstellungsauftrag" laut Kronen-Zeitungsartikel an die Steinbach Black Wings Linz GmbH gegangen ist, würde ich schon als Indiz dafür interpretieren, an wen das Finanzamt Österreich als Haftungskandidaten primär denkt.

    Zur Frage, ob sich die Steinbach Black Wings GmbH bei PF schadlos halten könnte, sollte sie zum abgabenrechtlichen (Haftungs)Handkuss für die Profi GmbH kommen. Wohl nur unter dem Titel des Schadenersatzes. Und der setzte rechtswidriges und schuldhaftes Verhalten des PF bei der Übertragung des (Hockey)Betriebs der Profi GmbH (die laut Firmenbuch ja ein Immobilienunternehmen sein soll) an die Steinbach Black Wings GmbH voraus. Auch hier mangels Sachverhaltskenntnis nur eine hypothetische Annahme: Nur wenn PF die Vertreter der Steinbach Black Wings GmbH zB nicht über die (Höhe der voraussichtlichen) Abgabenschuld aufgeklärt oder gar aktiv getäuscht hat, wäre Schadenersatz zu leisten.

  • Witze

    • VincenteCleruzio
    • 26. August 2021 um 01:46

    . . . .

  • Steinbach Black Wings Linz Saison 2021-2022

    • VincenteCleruzio
    • 26. August 2021 um 01:06
    Zitat von petrolella

    Zitat:

    ...

    irre ich mich, oder steht da, dass es um Gelder geht, die PF noch aus Förderungen zustehen?

    für mich heißt das, dass das Gelder sind, die aus Corona-Förderungen offen sind und noch ausbezahlt werden sollten...
    Erklärt mir bitte, wie ihr daraus eine Steuerschuld und ÖGK-Schuld rauslest???

    Du meinst wohl diesen Satz von Baumgartner: "Herr Freunschlag spricht damit Gelder an, die ihm aus bislang noch nicht geflossenen Förderungen aus der letzten Saison wirklich zustehen. Auch wenn alle Abtretungsverträge längst unterzeichnet sind, kann das Kapitel Freunschlag deshalb erst endgültig beendet werden, sobald er diese Gelder bekommen hat”, meint Baumgartner gegenüber der Zeitung."

    Das ist, mit Verlaub, eine Nebelgranate, weil es nicht um Coronahilfsgelder geht, auf die Freunschlag mit seiner Profi GmbH womöglich noch wartet und die, wie Du ganz richtig schreibst, steuerfrei bezogen werden können -, sondern um einen vom "Finanzamt Österreich", Außenstelle Linz, wegen einer "Nachzahlung" von einer Million Euro Steuern erlassenen "Sicherstellungsauftrag" (Krone nennt es "Pfändungstitel") nach § 232 Bundesabgabenordnung, mit dem noch vor dem Steuerbescheid, weil zB die Höhe der Steuerschuld noch nicht feststeht, ein Exekutionstitel ("Pfändungstitel") geschaffen wird wegen der Gefahr, dass der Abgabenschuldner, die Profi GmbH des PF, nicht zahlen wird/nicht mehr zahlen wird können.

    Eine weitere Nebelgranate zündet Baumgartner gleich am Anfang: "Weder Herr Freunschlag noch die GmbH haben mit der neuen Führung oder mit dem jetzigen Vereinskonstrukt etwas zu tun. Leider kommen wir trotzdem erneut in die Schlagzeilen”, so Baumgartner gegenüber der “Kronen Zeitung”.

    Das stimmt schon, vernebelt aber, dass die "Steinbach Black Wings Linz GmbH" als Nachfolger der Profi-GmbH, weil sie deren Assets wie die alten Spielerverträge übernommen hat, sehr wohl zur Haftung herangezogen werden kann für die Steuerschulden der Profi GmbH. Dass PF im Verein und in der Nachfolge-GmbH nichts mehr zu sagen hat, ändert daran gar nichts.

    Nur wenn PF mit oder ohne Coronahilfsgelder alle Steuerschulden der Profi-GmbH beglichen haben wird, ist die Steinbach Black Wings Linz GmbH diesbezüglich aus dem Schneider.

  • Steinbach Black Wings Linz Saison 2021-2022

    • VincenteCleruzio
    • 25. August 2021 um 20:47
    Zitat von Lempi

    keine Ahnung...
    Ich schätz mal, dass die Mio. Forderung von der GKK kommt.

    Wenn der Sicherstellungsauftrag laut Kronen-Zeitung-Artikel vom Finanzamt kommt, dann handelt es sich um eine Million Steuern (Umsatzsteuer, Lohnsteuer), kann aber auch die erwartete Geldstrafe für das Finanzvergehen mitumfassen. Um die Sozialversicherungsbeiträge Unselbständiger (Kranken-, Pensions- und Arbeitslosenversicherung) kümmert sich hinsichtlich Sicherstellung die Österreichische Gesundheitskasse selbst.

    Ich habe gerade zwei Fälle in dieser Preisklasse aus der Baubranche (Schwarzlöhne finanziert mit Schwarzumsätzen) hereinbekommen und meinen Mandanten gesagt, sie sollten sich besser warm anziehen in Erwartung dessen, was da jetzt alles auf sie zukommt. Alles was deutlich über 500.000 Euro hinausgeht, wird selbst im Milden Westen inzwischen recht harsch sanktioniert. Von Linz und vom Fernen Osten und Süden rede ich noch gar nicht.

  • Coronavirus

    • VincenteCleruzio
    • 25. August 2021 um 19:00
    Zitat von weile19

    In wien brauchst für das Donauinselfest auch als Geimpfter einen gültigen pcr test. Mit solchen Aktionen machst gute Werbung für die Impfung :banghead:

    Donauinselfest wäre für das Virus in der Delta-Variante der ideale Super-Spreading-Event ("Wein, Weib und Gesang"). Deshalb der PCR-Test zur Impfung dazu schon vernünftig und gerechtfertigt, um das auch von Geimpften ausgehende Restrisiko zu minimieren.

    Und die Kerzen auf der Torte, die sich bisher nicht impfen haben lassen und wegen der Zutrittsregeln zum Donauinselfest schlussfolgern: "Wozu impfen, wenn man eh mit dem Gratis-PCR-Test allein dorthin kann", die werden spätestens dann umdenken (müssen), wenn - und das kommt so sicher wie das "allāhu akbar" im Gebet - die Impfung Grundvoraussetzung für den Zutritt zu fast allem sein wird.

  • Coronavirus

    • VincenteCleruzio
    • 25. August 2021 um 16:40
    Zitat von DennisMay

    Aber, aber die Grippe hat es doch nur nicht gegeben, weil jede Infektion gleich Corona zugewiesen wurde...

    Selbiges gilt auch für den Norovirus, der letztes Jahr ja auch kaum noch aufgetreten ist, da heißts dann im Winter ist der nicht unterwegs.

    Auch wenn ich all die gesundheitspolitisch Verantwortlichen in den Bundesländern, die auf das Angebot der Österreichischen Gesundheitskasse: Kasse zahlt die Arzthonorare für´s Impfen, die Bundesländer begleichen die Impfstoffrechnungen - nicht eingestiegen sind, für in der gegenwärtigen Pandemie verantwortungslose Gesell*innen halte, für Leugner der Grippe halte ich sie nicht. Nächstes Jahr wollen laut dem zitierten KURIER-Artikel ja auch sie mittun.

    Warum noch nicht heuer? Obwohl doch jetzt schon mit Händen zu greifen ist, dass die Intensivstationen im Herbst/Winter wegen Corona wieder randvoll sein und zusätzlich keine Grippekranke brauchen werden.

    Grippe-Impfstoff kaufen und Arzt für´s Impfen bezahlen, ist für nicht wenige eine finanzielle Belastung, die sie sich dreimal überlegen müssen. Das muss muss von den Krankenkassen usw getragen werden, um möglichst viele impfen zu können.

  • Coronavirus

    • VincenteCleruzio
    • 25. August 2021 um 14:13

    Die Stadt Wien hat - wie letztes Jahr - bereits wieder 400.000 Dosen Grippeschutzimpfstoff für eine kostenlose Grippeprophylaxe gekauft.

    Und die anderen Bundesländer? Genau. Und sollte der Stoff erneut knapp werden, werden's wieder herummaulen, dass das unsolidarische Wien nur an sich denkt und alles aufgekauft hat. Solche Flaschen!

    Ja, die Österreichische Gesundheitskasse hat den löblichen Versuch gestartet, eine bundesweite Grippeschutzaktion zu starten: Die Krankenkasse zahlt die Arzthonorare, die Bundesländer kommen für den Impfstoff auf.

    Wien, Salzburg, Oberösterreich und Kärnten sind dabei, der Rest soll eh schon wissen gehen.

    Aber 2022 wollen dann alle dabei mitmachen.


    https://kurier.at/amp/wissen/ges…impression=true

  • Coronavirus

    • VincenteCleruzio
    • 24. August 2021 um 20:26

    Bilanz des ursprünglich betont und bewusst lockeren Umgangs mit der Pandemie ("schwedischer Weg") in der Frankfurter Rundschau:

    "Schwedens Ministerpräsident Stefan Löfven sieht den Grund für das Scheitern des Sonderwegs im Verhalten der Menschen."

    Ah, ja.

    "Heute weist Schweden eine deutlich höhere Sterblichkeitsrate als seine Nachbarländer auf. 145 je 100.000 Menschen in Schweden verloren ihr Leben an das Coronavirus, das sind rund dreimal mehr als in Dänemark, achtmal mehr als in Finnland und fast zehnmal mehr als in Norwegen. Und auch die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist hoch in Schweden. In den stark gebeutelten Ländern Italien und Großbritannien liegt die Inzidenz über den gesamten Zeitraum der Pandemie bei jeweils 9,4 und 7,4 Ansteckungen je 100.000 Menschen, in Schweden bei 11."

    "Schwedens Wirtschaft, die ja durch eine Strategie der lockeren Handhabe der Pandemie gestärkt werden sollte, schrumpfte von April bis Juni letzten Jahres weiter um 8,6% – was den größten vierteljährliche Rückgang im Land seit mindestens 40 Jahren bedeutet. Zum Vergleich: Die Wirtschaft Dänemarks schrumpfte in derselben Zeit um 7,4 %, die Norwegens um 5,1 % und die Finnlands nur um 3,2 %. Und auch die Arbeitslosenquote in Schweden stieg von 6,6% im März 2020 auf 9,5% im März 2021. Norwegen, Dänemark und Finnland verzeichneten alle einen geringeren Anstieg der Arbeitslosigkeit: im Durchschnitt um einen Prozentpunkt."

  • Coronavirus

    • VincenteCleruzio
    • 24. August 2021 um 10:47

    Das twittert Karl Lauterbach zur Umstellung von Inzidenzzahl auf Rate der Hospitalisierungen in Deutschland, die - eh klar - der Tiroler Tourismuslandeshauptmann Platter lobt:

    "Ab heute steht bei Covid die Rate der Hospitalisierungen im Vordergrund. Es gibt aber keinen Grenzwert. Auch ist unklar, ob Zahl der Patienten oder freie Betten zählt. Man will nur von Inzidenz weg. Leider wird die Durchseuchung der Ungeimpften akzeptiert. Motto: selbst schuld."

  • Coronavirus

    • VincenteCleruzio
    • 23. August 2021 um 23:36

    „Das ist der letzte Aufruf zu Impfungen. Wenn wir bis zum 15. September die Schwelle von 80 Prozent der geimpften Bevölkerung nicht überschritten haben, müssen wir eine Form der Impfpflicht in Betracht ziehen“, sagte Gesundheitsstaatssekretär Pierpaolo Sileri im Interview mit der Tageszeitung „La Stampa“ (Montag-Ausgabe)."

    Tja, die Einschläge für die Impfunwilligen kommen näher. In Italien (wo ja, wie auch in Frankreich, schon Impfpflicht für das Personal im Gesundheitswesen besteht bei sonstiger Dienstfreistellung unter Wegfall der Bezüge - in Frankreich auch für das Personal in der Altenpflege und in Italien für Lehrerinnen und Lehrer ab 1. September).

  • Coronavirus

    • VincenteCleruzio
    • 23. August 2021 um 20:34

    Neue Erklärungen, warum die Delta-Variante so infektiös ist

    "Ende Juli kam eine Studie aus China zu dem Schluss, dass die Virenlast von Delta-Infizierten 1.000-fach höher ist als von Infizierten mit dem ursprünglichen Virus ...

    Vor Delta brauchte es bei mit Sars-CoV-2 infizierten Personen im Durchschnitt 6,3 Tage nach einer Infektion, um Symptome zu entwickeln, und 5,5 Tage, um positiv auf virale RNA getestet zu werden. Das bedeutet, dass der Zeitraum für eine unbemerkte Virusabgabe gerade einmal knapp 20 Stunden beträgt.

    Benjamin Cowling (Universität Hongkong) und Kollegen analysierten die Testdaten von (allerdings nur) 101 infizierten Personen, um zu erforschen, wie groß dieses Zeitfenster im Fall von Delta ist. Das Ergebnis: Erste Symptome traten im Durchschnitt 5,8 Tage nach der Infektion mit Delta auf. Das war in dem Fall freilich im Schnitt 1,8 Tage nachdem die Personen erstmals positiv auf virale RNA getestet worden waren.

    Mit anderen Worten: Die Personen hatten ziemlich genau einen Tag länger Zeit, virale RNA auszuscheiden, bevor sie irgendwelche Anzeichen von Covid-19 zeigten. Laut den Studienautoren finden deshalb 74 Prozent der Infektionen mit Delta während der präsymptomatischen Phase statt – ein höherer Anteil als bei früheren Varianten."

  • Coronavirus

    • VincenteCleruzio
    • 23. August 2021 um 18:58
    Zitat von ViecFan

    ... Und warum kommt man erst jetzt, unmittelbar bevor eine 4.Welle droht darauf, an der bisherigen "Taktik" zu feilen? ...

    Weil die von der Medizin vorgebenen Inzidenzzahlen als Maß angekündigter/angedrohter Maßnahmen von der Politik schon so oft zum Unterlassen dieser Maßnahmen "ignoriert" worden sind, dass sie kein Mensch mehr ernst nehmen kann.

    Also her mit einem neuen Maß für allfällige Maßnahmen. Und das Maß "Belegung der Krankenhäuser/Intensivstationen" hat auch den Vorteil, dass seine "Festlegung/Feststellung" unendlich viel schwieriger ist als die Inzidenzzahlen und dadurch der Politik mehr "Spielraum" für Setzen/Unterlassen von Maßnahmen läßt, ohne diese Politik als willkürlich/inkonsistent erscheinen zu lassen.

    Und in Deutschland ist Wahlkampf! Da geht es auch um die nicht geringe Zahl der Stimmen derjeniger, die nachwievor im Virus keine größere Bedrohung ihrer eigenen Gesundheit und die der anderen sehen, sich aber doch um den sonst sicheren Platz in einer Intensivstation sorgen, sollte eine ihrer regelmäßigen Alk- und sonst riskanten Autofahrten, Bergtouren etc einmal dorthin führen.

  • Coronavirus

    • VincenteCleruzio
    • 23. August 2021 um 10:35
    Zitat von Honso

    Wird schwierig, solange ein Betrieb den Arbeitnehmer nicht zu Impfungen zwingen kann. Corina-Hilfen würden für den Betrieb also zum Glücksspiel werden. Nebenbei gesagt fände ich es auch bedenklich, würde der Staat eine etwaige Impfpflicht den Unternehmern weiterreichen. Ein Unternehmer, der die Arbeitnehmer zum Impfen verpflichtet, um Geld zu bekommen, das ist in dieser Situation doch Öl ins Feuer gießen…

    Ob sich ein Arbeitgeber von einem Mitarbeiter trennen darf, wenn der sich weigert, sich impfen zu lassen, ist bei uns nicht ausjudiziert, wird von Arbeitsrechtlern wie Radner von der AK Tirol meiner Wahrnehmung nach aber mehrheitlich bejaht.

    Und ich denke, dass das Interesse der Arbeitgeber daran, dass alle ihre Mitarbeiter geimpft sind, groß sein müsste, weil im Falle einer Infektion eines Mitarbeiters wegen der diversen K-Regeln ja mehrere Mitarbeiter gleichzeitig ausfallen.

    Direkte Impfpflicht, die von unseren Politikern eh unisono ausgeschlossen worden ist, mit zB Geldstrafsanktionen im Fall der Verweigerung oder gar mit gewaltsamer Zwangsimpfung wäre auch schwer administrierbar.

    Bei der indirekten Impfpflicht aber, die mit der G-1-Regel in bestimmten Bereichen bereits beschlossene Sache zu sein scheint, scheut sich der Staat nicht, Private in die Administration einzubinden (Kontrolle des Grünen Passes, Geldstrafsanktionen bei deren Unterlassung).

    Insofern, wenn sich nicht bald mehr impfen lassen und sich der Herbst/Winter 2020/21 wiederholt, wird die Politik nicht umhin kommen, weitere indirekte Impfanreize zu setzen und dabei eine Koalition mit der Mehrheit der "Willigen" suchen, die sich, wie es ebenso scheint, langsam aber sicher bildet gegen die Minderheit der Impfunwilligen.

  • Coronavirus

    • VincenteCleruzio
    • 23. August 2021 um 09:57
    Zitat von dooglrig

    ich habe mit dieser schlussfolgerung ein logisches problem: wie kommt es initial zu gleich hoher viruslast wenn nicht durch gleich hohe vermehrungsfaehigkeit?

    Vermute, dass es es gewisse Zeit dauert, bis die Abwehr funktioniert

  • Coronavirus

    • VincenteCleruzio
    • 23. August 2021 um 00:24

    Diskussionswürder Vorschlag der Journalistin Anna Thalhammer (DIE PRESSE):

    "Vielleicht kann man die künftigen Coronahilfen auch an eine Impfrate in Betrieben knüpfen?"

    So wie beim "Mutter-Kind-Pass", der 1974 als Gesundheitsvorsorgemaßnahme eingeführt worden ist, um (werdende) Mütter mit Geldleistungen zu ärztlichen Untersuchungen ihrer selbst und ihrer Kinder während der Schwangerschaft und danach zu bewegen, weil Österreich damals Kindersterblichkeitsraten aufgewiesen hat wie arme Entwicklungsländer.

  • Coronavirus

    • VincenteCleruzio
    • 23. August 2021 um 00:14
    Zitat von Bobby

    Und dreimal darfst raten wer an dieser (Er)Forschung maßgeblich beteiligt war.

    Ein Osttiroler Virologe.

    Guter Mann, habe seine Auftritte in einer Einrichtung, über die zu berichten ich wegen Amtsverschwiegenheit gehindert bin, immer genossen.

  • Coronavirus

    • VincenteCleruzio
    • 23. August 2021 um 00:03

    Twitter-Thread von Martin Moder (Science Buster)

    Wie ansteckend sind Geimpfte? Neue Arbeit: Auch bei gleicher Viruslast sind Viren, die man Geimpften entnimmt, nicht so vermehrungsfähig wie Viren, die man Ungeimpften entnimmt. Das sind hervorragende Nachrichten, gönnt euch diese Einordnung! [1/10]

    Im April zeigte eine Studie aus England mit Daten aus der realen Welt, dass bereits drei Wochen nach der ersten Impfdosis die Wahrscheinlichkeit, das Virus an jemanden weiterzugeben, um die Hälfte reduziert ist. Das war jedoch vor Delta. [2/10]

    Dann kam die Delta Mutante. Und mit ihr Daten die zeigen, dass die Viruslast bei Geimpften innerhalb der ersten Tage so hoch ist wie bei Ungeimpften. Oft wurde das so interpretiert: „Geimpfte sind genauso ansteckend wie Ungeimpfte!“. Aber so einfach ist das aber nicht. [3/10]

    Die Viruslast leitet man vom Ct-Wert eines PCR Tests ab. Der gibt an wie viele Kopien der Virus-RNA beim Rachenabstrich gefunden wurden, aber NICHT, ob diese Viren infektiös sind. Das ist jedoch wichtig, denn Geimpfte haben Antikörper, die das Virus neutralisieren. [4/10

    Diese Antikörper können die Oberfläche des Virus „verkleben“. Seine RNA ist dann mittels PCR zwar nachweisbar, jedoch ist das Virus nicht mehr vermehrungsfähig. Aussagekräftiger ist es zu messen, ob Vollimmunisierte ebenso infektiöse Viren in sich tragen wie Ungeimpfte. [5/10]

    In dieser Arbeit wurden 161 Impf-Durchbrüche (90% Delta) untersucht. Sowohl mit PCR (wie viele RNA Kopien vorhanden?) als auch mit Vermehrung in Zellkultur (Wie infektiös sind die Viren?). Wie erwartet: Kein signifikanter Unterschied in der Anzahl an RNA-Kopien (Ct-Wert). [6/10]

    ABER: Bei gleichem Ct-Wert ließen sich in Zellkultur die Viren von Geimpften deutlich seltener vermehren, als Viren von Ungeimpften. Das legt nahe, dass Geimpfte bei gleicher Viruslast weniger ansteckend sein dürften als Ungeimpfte. [7/10]

    Besonders groß sind diese Unterschiede im mittleren Ct-Bereich. Beispiel - Viruslast entlang dieser roten Linie: Bei Ungeimpften lässt sich aus 90% der Proben Virus vermehren. Bei Geimpften nur aus 60% der Proben. Trotz des gleichen Ct-Wertes! [8/10]

    Wie bedeutsam ist dieser Effekt im Alltag? Wie verändert er sich mit Abstand zur Impfung? Weiß man nicht. Lässt aber vermuten, dass Geimpfte nicht nur in der späten Phase der Infektion weniger ansteckend sind (weil Ct schneller sinkt), sondern auch bei gleicher Viruslast. [9/10]

    Quellen:

    England - Erste Impfdosis halbiert Virus-Weitergabe Wahrscheinlichkeit:
    https://t.co/YAj9sS7LLU?amp=1

    Delta Ct-Verauf:
    https://t.co/GHA6XG4Pps?amp=1

    Infektiosität in Zellkultur:
    https://t.co/gTADz7c730?amp=1
    [10/10]

  • Coronavirus

    • VincenteCleruzio
    • 22. August 2021 um 23:22
    Zitat von milan1287

    Wenn jetzt eine Impfpflicht besteht, wie bei uns in CZ (bei bestimmten Impfungen jedenfalls) wer haftet dann bei Impfschäden?

    An welche Schäden denkst Du jetzt konkret?

    Hier mein Beitrag vom Jänner, der auch für Pflichtimpfungen Sinn machte.

    Und wie orli ganz richtig schreibt, würden Hersteller der in der EU zugelassenen Impfstoffe (ja anders als im UK und in den USA keine Notfallzulassungen mit Haftungsausschluss) für schuldhaft herbeigeführte Schaden auch haften.

    Zitat von VincenteCleruzio

    Durch die Verordnung "Änderung der Verordnung über empfohlene Impfungen", BGBl II 2020/577, kundgemacht im Bundesgesetzblatt am 18. Dezember 2020, in Kraft getreten mit Ablauf dieses Tages, also in Kraft seit 19.12.2020, sind Impfungen gegen "COVID-19" vom Gesundheitsminister "empfohlene" Impfungen im Sinne des § 1b Abs 2 Impfschadengesetz.

    Damit haftet die Republik für Impfschäden, die durch Covid-19-Schutzimpfungen entstehen.

    RIS - Verordnung über empfohlene Impfungen - Bundesrecht konsolidiert, Fassung vom 06.01.2021 (bka.gv.at)

    § 1. Impfungen im Sinne des § 1b Abs. 2 des Impfschadengesetzes sind Impfungen – auch in Kombination – gegen

    1. COVID-19,

    2. Diphtherie ...

    Alles anzeigen
  • Coronavirus

    • VincenteCleruzio
    • 22. August 2021 um 23:20
    Zitat von BurgvonAaaaa

    Bin einverstanden. Aber Nicht-Impfbare und Genese mit Antikörpern auszuschließen ist verfassungsrechtlich im besten Fall ein Ritt auf der Rasierklinge.

    Ich hätte eigentlich angenommen, dass "Nicht-Impfbare" von der Impfpflicht, so sie je kommt, selbstverständlich ausgenommen bleiben (zB keine Geldstrafen, wenn sie sich nicht impfen lassen) und dass für sie - Du wechselst jetzt das Thema - für Zutritt zu Örtlichkeiten, an denen erfahrungsgemäß eine erhöhte Gefahr der Infektion und damit für die Weiterverbreitung des Virus besteht, andere Lösungen als G-1 gefunden werden wie negative PCR-Tests.

    Wenn Genesene hinsichtlich Reinfektion und Weiterverbreitung des Virus und hinsichtlich der Schwere der Erkrankung im Falle einer Reinfektion gegenüber Geimpften nicht schlechter (geschützt) sind, dann sind sie, auch das sollte eigentlich selbstverständlich sein, auch von einer allfälligen Impfpflicht ausgenommen sein. Da ist meines Wissens aber noch viel zu erforschen.

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