Buck, Romig und jetzt Kickert. Da will es jemand wissen.
Beiträge von Tine
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Ich dachte, liga-intern darf nicht mehr gewechselt werden?
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Naja, du musst aber realistisch sagen, dass du aktuell (vielleicht ändert sich das mit der Akademie etc) in einem eigenen Nachwuchsjahrgang zumeist maximal 2-3 Leute dabei hast , die wirklich für höheres bestimmt sind, da ist es dann halt auch schwer, eine Konkurrenzfähige zweite Mannschaft zusammenzubekommen, ohne eben aus ganz Österreich andere Nachwuchsspieler oder mehr oder weniger erfahrene Cracks zu holen.
Da hast du natürlich recht. Meine Idealvorstellung für dieses AHL-Projekt wäre es, quasi ein "Team-Kärnten" aufzustellen. D.h., dass auch der VSV seine hoffnungsvollsten Nachwuchsspieler für die AHL frei stellt. Natürlich wären da neben dem höheren Konkurrenzdruck, der höheren Qualität des Teams auch Kostenvorteile für den KAC gegeben, wenn der VSV auch finanziell seinen Beitrag leisten würde.
Ich sehe hier nur Vorteile für beide Vereine; vorausgesetzt man lässt sich nicht von irgendwelchen Vereinsscharmützeln ("warum spielt unser Bua nit PP?") Unruhe rein bringen. Ansonsten eine "win-win" Situation. Schließlich hat es bereits einmal ein Team Kärnten gegeben, dem viele spätere Liga-Spieler entsprungen sind.
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Ganz einfach: Wer Spieler als Pest und Cholera bezeichnet sollte sich hier nicht groß als Moralapostel aufspielen.
Die Entscheidung "zwischen Pest und Cholera" ist eine Redewendung. Es bedeutet, sich zwischen zwei ähnlich schlechten Alternativen entscheiden zu müssen.
Und ich spiele keinen Moralapostel, ich bin einer!
Bussi
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Man hat es bereits in den Vorjahren gemerkt, wenn Biedermann sämtliche Statistiken bemüht hat, um schlechte Imports besser da stehen zu lassen.
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stimme ich vollkommen zu. für eine Kosten - Nutzenrechnung ist es viel zu früh, wenn dann kann man die Ausrichtung und Zielsetzung analysieren.
Ich behaupte jzt mal frei heraus, dass ohne das Konzept der AHL-Mannschaft weder ein Richter, noch ein Schnetzer, noch ein Brucker bei uns spielen würden.
Schnetzer & Richter haben sich in kurzer Zeit zu Stützen entwickelt.
Ich finde nicht, dass es zu früh ist, das AHL-Projekt einer Analyse zu unterziehen.
Ich behaupte, dass Richter, der bereits in Übersee voll ausgebildet wurde und beim KAC eine Handvoll Spiele in der AHL gemacht hat, auch ganz ohne diese zum Stammspieler geworden wäre. Brucker hat doch mit der AHL gar nichts zu tun, der ist als fertiger Spieler mit EBEL-Erfahrung zum KAC gekommen.
Bleibt also Schnetzer, den man evtl. als Nutzen der 2. Mannschaft nennen könnte. Allzu lange hat aber auch der nicht AHL gespielt.
Auf Stürmerseite ist man von der "Produktion" EBEL-fähiger Jungs weit entfernt, was auch die ernüchternden Ergebnisse heuer zeigten. Leute wie Kreuzer, Schettina, Kraus oder Obersteiner, die in der Ersten so gut wie kein Thema waren und wohl auch in Zukunft nicht sein werden, sind dort schon die Besten.
Zudem ist meine Annahme, dass ein so kostspieliges Projekt wie die AHL-Mannschaft nur unter den Rahmenbedingungen einer Legionärs-Beschränkung wirklich den Kostenaufwand rechtfertigen würde. Dann würde nämlich auch ein Bedarf an nicht so starken Spielern entstehen, der aktuell einfach nicht gegeben ist. Unter den aktuellen Umständen ist die AHL für den KAC mittelfristig sogar ein Wettbewerbsnachteil, da ein nicht gerade kleiner Betrag dort gebunden ist, der sonst zum Teil der Kampfmannschaft zur Verfügung stünde.
Weiters behaupte ich, dass das Projekt in der Art, wie es derzeit stattfindet - also als völlig belangloser und abgeschlagener Prügelknabe - keinen Spieler entscheidend weiter bringt. Wenn es jede Partie nur darum geht, ob ich 1:6 oder 1:8 verliere, geht irgendwann bei den besten Jungs die Motivation flöten. Bei nicht wenigen Partien wurde im post game Bericht genau davon gesprochen, dass die Jungs "nicht bereit gewesen" seien. Ein Lerneffekt tritt am ehesten in crunch-time Situationen auf, d.h., wenn es darum geht, Eiszeit zu nehmen, wenn man einen Ausgleich erzwingen oder eine knappe Führung drüber bringen muss. Auch kann ein AHL-Team nicht dazu da sein, jedem no-future Nachwuchsspieler, der halt seine Schuhe selber zubinden kann (überspitzt formuliert), Eiszeit zu geben. Es sollte eher eine Belohnung für die wirklichen prospects sein, die neben erfahreneren Cracks in verantwortungsvollere Rollen hinein wachsen.
So ist das nicht Fisch und nicht Fleisch, man will es haben, will aber kein Geld in die Hand nehmen um es gscheid aufzuziehen, bzw. wirklichen Lerneffekt zu ermöglichen.
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Die Prioritäten bei einer Mannschaftserstellung sollten 1. bei einem guten Trainer und 2. bei einem absoluten Top-Goalie liegen. Gerade bei diesen Positionen hat man beim KAC komischerweise immer wieder den Sparstift angesetzt.
Evtl. wird man auch den Kosten-Nutzen Faktor beim AHL Team analysieren müssen.

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Hat der Draisaitl also den Machtkampf gewonnen. Recht so, gutes Zeichen an das Team.
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Am Österreicherstamm liegt es nach meiner Meinung nicht. Möchte nicht wissen, wo wir ohne sie stehen würden.
Da hast schon recht; nur, wenn man sich, wie der KAC es gebetsmühlenartig tut, "Austria first" auf die Fahne schreibt und dies auf allen Ebenen durchzieht (Eiszeit, Verantwortung, Verpflichtung von ausländischen Rollenspielern lediglich zur Ergänzung der Einheimischen), dann muss der einheimische Stamm auch mehr tun, als nur brav mitlaufen, wie dies vielleicht an anderen Adressen reichen mag.
Dann muss das Vertrauen und die Eiszeit auch gerechtfertigt werden und zwar mit Toren und assists. Ansonsten müsste man zum Schluss kommen, dass man mit Imports auf diesen Positionen besser aufgehoben wäre und eben diese durch einheimische Cracks ergänzt werden. Also genau umgekehrt zur jetzigen Philosophie.
Weil kämpfen tun Lammers, Spurgeon und Co. auch, nur mit dem Unterschied, dass sie uns zusätzlich auch noch jede Partie die Buxn voll schießen.
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Ja, das stimmt schon. Aber andererseits war ein Aubin vor seiner Zeit bei den Caps auch erst 2 Jahre Headcoach mit überschaubarem Erfolg. Da hatten z.B. Weber und Mason schon ganz andere Referenzen, als sie kamen. Leute wie Page oder Jackson wird man in der EBEL niemals außerhalb von Salzburg sehen.
In Graz z.B. hatten sie Gilligan und Matikainen - absolut angesehene Trainer. Rausgekommen ist auch nichts, weil letztlich das Team performen muss.
Sturm bei GER hat zudem gezeigt, dass Erfahrung zweitrangig ist, wenn man Ahnung und natürliche Autorität hat.
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Beim KAC ist es gebetsmühlenartig immer gleich - der Trotteltrainer ist schuld.
Mats Waltin, Kevin Primeau, dann Viveiros (der hatte nur Glück mit seinem jahrelangen Vertrag. Mit seinem damaligen Team wäre auch die Putzfrau Meister geworden, sagen viele). Dann Christer Olsson. Dann Christian Weber. Dann Martin Stloukal (ok, der war wirklich ein Verrückter). Dann Doug Mason. Pellegrims, und jetzt Steve Walker.
Kann sich jemand erinnern, dass auch nur ein Trainer wirkliche Rückendeckung bzw. positive Nachrede erhalten hat, als es nicht lief bzw. vorbei war? Wurde einer als ausgemachter Fachmann bezeichnet? Wem weint man nach, weil er so gut war?
Walker mag zu nett, zu planlos oder was weiß ich nicht sein - ich würde trotzdem mal einen anderen Ansatz wählen, nämlich den, die Mannschaft und da insbesondre die seit vielen Jahren werkelnden Einheimischen zu hinterfragen. Der KAC befindet sich mit Unterbrechungen quasi seit Jahren in der Dauerkrise. Und wer war immer dabei? Die Herren Koch (der es in Klagenfurt seit seiner Rückkehr maximal zu einer "light-Version" seiner Salzburg-Tage gebracht hat), Geier, Hundertpfund, Harand und Co. Einerseits ist es genau dieser Stamm, um den uns viele beneiden, andererseits nehmen sich genau diese Spieler jedes Jahr monatelange Auszeiten. Koch z.B. beginnt heuer wie aus der Pistole geschossen - und dann hört er vor über 2 Monaten plötzlich auf, zu produzieren. Das ist übrigens jedes Jahr gleich bei ihm. Die Geier-Brüder? "Brave Arbeiter", die beide ihre Ausreißer-Saisonen nach oben hatten, jetzt aber wieder genau da angelangt sind, wo sie immer waren. Nämlich im leistungstechnischen Niemandsland. Ganahl? Eine einzige Frechheit, wie er seit Monaten übers Eis schleicht. Und so weiter und so weiter...als Österreicher scheinen die Jungs so was wie Freibriefe zu haben, weil sie wissen, am österr. Spielermarkt kaum ersetzbar zu sein und weil sich der Groll ohnehin immer auf den Imports ablädt, die komischerweise überall sonst performen, nur nicht beim KAC (Strömberg, Pance, Walker, Talbot, Rheault, Nordqvist usw.). Ob das etwa auch am etablierten und nie hinterfragten Stamm liegt? Wir werden das nie erfahren, was in der Kabine abgeht.
Nur ein Beispiel von Vielen, das mir aber sehr präsent ist - im Heimspiel gegen Zagreb, nichts geht, man rennt in die x-te peinliche Heimniederlage. Wer setzt ein Zeichen? Sind es die österr. Jungs mit jahrelanger KAC-Vergangenheit? Nein, es ist ein Kozek, ein "Söldner", der gerade mal einige Wochen beim KAC spielt, der sich einen Tanzpartner sucht und damit die Lethargie aufbricht. Was haben Koch und Co. gemacht? Nichts, einen plan- und emotionslosen shift nach dem anderen runter gespult, mit einem Blick wohl immer auf der Matchuhr, wann dieser Alptraum endlich endet. Einige Partien zuvor war es der geschmähte Talbot, der einen fight-light bringt. Bereits zuvor war es einmal Robar, der überall als Ablöse-Kandidat Nr.1 gehandelt wird. Einheimische Aufwecker? Fehlanzeige.
Es müssen auch die "heiligen Kühe" mit analysiert werden, wenn man den KAC endlich mal wieder auf Spur bringen will. Von daher finde ich es absolut nachvollziehbar und konsequent, wenn Kalt noch keine Verträge mit diesen Leuten verlängert.
Eine Analyse darf vor niemand halt machen
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Profi Eishockey Spieler sind Personen öffentlichen Interesses. Da sind andre Maßstäbe anzuwenden, wenn es um Privatsphäre geht.
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Lammers wollte eine Gehaltsverdoppelung die 60-70k entsprochen hätte. Der KAC hat ihm ca 50k geboten doch das war ihm zu wenig.
Eben. 60-70k war aber damals wohl nicht die Größenordnung von Lundmark. Bestätigt meine These.
@sergej zinovjev Ich habe auch nicht in Abrede gestellt, dass sich Lammers verpokert hat. Ich glaube nur nicht diese Mär von "ich will jetzt gleich viel verdienen wie der NHL-,KHL-erprobte Liga-MVP Jamie Lundmark".
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Lammers wollte beim KAC einen Vertrag in der Kategorie Lundmark...
Es ist nicht immer nur die Schuld des Managements, Lammers hat mit seinen unrealistischen Forderungen unser Management quasi dazu gezwungen, ihn nicht zu verlängern.
Das ist doch auch so eine urban legend, die immer wieder gebracht wird.
Logischerweise wird er mehr als in der ersten Saison gefordert haben, aber "einen Vertrag wie Lundmark"?
1. hat niemand eine Ahnung davon, was Lundmark verdient hat und 2. hat niemand eine Ahnung davon, wieviel Lammers wirklich gefordert hat.
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Einfach bei Lammers und Spurgeon anrufen und sie zurück holen, wenn sie denn möchten

Lammers ist bezüglich seines Schusses wohl unter den Top-5 Stürmern der Liga.
So schwierig kann es nicht sein - Kozek halten und einen ausgemachten playmaker holen, der ihn in Szene setzt.
Schon hätten wir 4 Stürmer-Legionäre, die uns helfen könnten und nur bei einem wüsste man nicht, was man bekommt.
Bei der Goalie-Position ist wohl von einer halbgaren österreichischen Lösung auszugehen.
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Sollen sie ihn zum AHL-Team degradieren, vielleicht geht er dann von selbst. Sofern das vertraglich überhaupt möglich ist.
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...die Kombinationen, die man in den Zusammenfassungen sieht, von denen träumen unsere wahrscheinlich nur.
Es ist in der Tat traurig, wie uns die Haie zum wiederholten Male heuer spielerisch und läuferisch schlagen. Das 1:0 und 2:0 waren wirklich schön, das 3:0 durch unseren Ex-Jonny Extraklasse, wie er die Scheibe da ins Kreuzeck zimmert. Wir hingegen rumpeln uns Spiel für Spiel durch die Liga, indem wir auf Bruder Zufall hoffen.
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beim 3:0 durch lammers(Schuss durch die Beine des Verteidiger ins rechte kreuz) dem duba keine gute Figur zu unterstellen is a nit schlecht..

Wenn man sich die heurigen Partien gegen die Haie ansieht, fällt auf, dass ein eklatanter Unterschied in der Qualität der Offensive vorliegt. Die schießen hart und präzise (Lammers und Yogan sind wahrliche Präzisionsschützen), unsere auf die Brustmatte. Auch was das Pass- und Kombinationsspiel anbelangt, sind sie uns weit überlegen. Normalerweise müssten wir so spielen wie die Haie.
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"Es war nicht unser Abend" meint Walker. Wer die Spielberichte auf der Homepage in dieser Saison aufmerksam gelesen hat, dem wird auffallen, dass er dies heuer mindestens 15 mal gesagt hat.
Schade, man hatte die Hoffnung, dass die Truppe sich noch einmal aufbäumt. Zumindest gibt es jetzt keine Ausreden mehr wegen Verletzungen.
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Auch wenn es ganz etwas anderes ist, ein Team im Tagesgeschaft im Ligamodus zu coachen, hat man bei Marco Sturm und GER gesehen, was ein guter Trainer aus einem Team heraus holen kann. Und da hat sich auch gezeigt, dass alter und Erfahrung nicht die primären Eigenschaften eines Coachs sein müssen. Entweder ist man natürlich autoritär und glaubwürdig oder eben nicht.
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Auch in der DEL wird von Wettbewerbsverzerrung gesprochen. Was Krefeld aufführt, is nämlich nimmer witzig. Auch den eigenen Fans gegenüber nicht die feine Art.