"Die Zeiten, wo Petersen von Koch und Hundertpfund profitiert hat..." - das hat mich jetzt kurz auflachen lassen; er hat sich schon im Vorjahr so gut wie jede Chance selber erspielen müssen, hat seine Linien offensiv fast im Alleingang getragen, wobei er jeden shift zwei, drei Leute hat aussteigen lassen müssen, um Torchancen zu kreieren, weil er selber so gut wie nie einmal perfekt in Szene gesetzt wurde. Seine Sturmpartner, nein die ganze KAC-Offensive, haben von ihm gelebt, nicht umgekehrt.
Im Grunde ist das Problem hausgemacht, indem man sich diesem kindischen Österreich-first Gedanken arg limitiert. Man stelle Nick Petersen einen spielstarken Center statt diesem sinnlosen Finnen zur Seite und das Spektakel beginnt, davon bin ich zu 100% überzeugt. Lukas Haudum ist für österreichische Verhältnisse stark, aber im Grunde noch ein talentierter Jungspund, der sich auf Profilevel erst beweisen muss.
Man hat die Kaderzusammenstellung auf einer Schlüsselposition verkackt und jetzt zahlt man die Rechnung dafür, weil einfach keine Konstellation so richtig passt.
Matikainen hat Petersen ein Spiel sitzen lassen, dann hat er ihn aus der ersten PP-unit genommen und jetzt lässt er ihn mit AHL-ern zusammen spielen. Sowas könnte man auch Erniedrigen/mobben nennen und nicht jeder Spieler wird mental damit zurecht kommen und "stärker" aus der Krise hervor gehen. Zu einem Schlüsselspieler zu stehen, ihn aufzubauen und zu motivieren, davon hält Matikainen scheinbar nicht viel. Ich könnte mir vorstellen, dass es in der Kabine oder im Hintergrund ordentlich rumort, wenn andere stets unangetastet bleiben, obwohl sie auch maximal 70% ihres Leistungsvermögens abrufen.
Mich zipft das echt an, weil die "Maßnahmen" ganz objektiv betrachtet nicht leistungsfördern sind.