Luft-WP
Vorteile: günstiger in Anschaffung, Splitgerät möglich, keine Ansuchen wegen Borhung notwendig
Nachteile: Lärmgutachten eventuell notwendig ( Grösse, Abstand, Nachbarn etc), weniger effizient, kann kein passives Kühlen, gefriert/taut bei grossen Temperaturunterschieden sehr schnell hintereinander - mehr Energie, Einscrhänkung Höhe Installation ( ab 1200m wird die Luft im warsten Sinne des Wortes zu dünn)
Erdsonde-WP
Vorteile: kann auch passiv kühlen ( Vorlauf geringer als RaumT - wichtiges Argument mit der allgemeinen Erwärmung), effizienter im Betrieb, auch in Höhenlagen über 1200m möglich
Nachteile: Anschaffungskosten höher, Aufwand Ansuchen Bohrung, Raumbedarf höher aufgrund Kontrollschacht Bohrungen
Allgemein:
Abhängig von der Grösse und Ort kann beides fast gleichwertig sein
Vorlauftemperatur WP kann nicht beliebig hoch sein ( Umrüstung Gas/Öl mit Strahler/Konvektion ist oft noch schwierig)
Kombi mit Boiler ist nicht nur mit LWP möglich, Integration von PV-Strom fast überall mit Steuerung möglich
Infarot-Heizung: ich verstehe das Angenehme der Strahlungswärme, aber es in der Grösse stark eingeschränkt - und schnell wieder ineffizient
Ferienhaus: hier gehe ich von eher geringer Grösse aus - mit Zugang zu Wald/Holz wäre meine Empfhlung KOmbigerät Schnittgut/Pellets-Ofen, wenn notwendig auch wassergeführt mit zentralem Ofen. Geht kaum günstiger, ist nachhaltig - und in AT mit den derzeitigen Förderungen ( Holzheizung, raus aus Öl usw.) nachezu konkurrenzlos. Ich habe gerade eine Bekannte unterstützt bei der Umstellung von Öl auf Pellets in einem 50er Jahre-Haus mit recht hohem HWB: Kosten am Ende ca 6000EUR nach Förderung. Amortisiert dann nach 2.5 Jahren.