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Bischofberger bleibt beim KAC ein Fragezeichen
In der Kaderplanung von Eishockey-Vizemeister KAC ist die Defensive vollbesetzt, im Sturm gibt‘s noch einen oder zwei Neue. Allerdings haben die Rotjacken mit Johannes Bischofberger ein großes Fragezeichen im Kader. Die „Krone“ hat mit dem Stürmer über den aktuellen Stand gesprochen.
KAC-Stürmer Johannes Bischofberger hatte bereits große Teile der Saison 2022/23 wegen der Nachwirkungen einer Gehirnerschütterung verpasst. Anschließend kehrte er überraschend stark zurück – aber in abgelaufenen Spielzeit erwischte es ihn beim Duell daheim mit Pustertal Ende November erneut. Nach einem harten Check von Tommaso Traversa erlitt der Pechvogel ein Peitschenschlagsyndrom und verpasste deshalb die restlichen Spiele.
Eine Woche Pause
Diese Woche genießen die KAC-Cracks eine Pause vom beinharten Sommertraining. Wenn es dann ab Montag weitergeht, wird auch Bischofberger wie zuletzt dabei sein. „Ich habe in der Vorwoche alles mitgemacht. Ich schaue einfach bei den Einheiten, was für mich möglich ist“, erzählt der 30-Jährige.
Negative Vorgeschichte
Der Vorarlberger hat ja wegen einiger Gehirnerschütterungen im Laufe seiner Karriere schon eine negative Vorgeschichte, wurde bereits von Spezialisten in der Schweiz und in Deutschland behandelt – wegen seiner Lichtempfindlichkeit spielte Johannes vorige Saison sogar mit einem getönten Visier.
Es ist ein heikles Thema. Gemeinsam mit dem Klub müssen wir abwägen, was Sinn macht. Ich möchte in der Vorbereitung schauen, wie weit es für mich geht. Für den Rückhalt bin ich dem KAC dankbar.
„Ein heikles Thema!“
Eine Rückkehr des wohl schnellsten Eisläufers der gesamten Liga wäre für die Klagenfurter natürlich eine große Verstärkung – und doch ist der Offensivspieler ein großes Fragezeichen in der Kaderplanung. „Es ist ein heikles Thema, gemeinsam mit dem Klub müssen wir abwägen, was Sinn macht. Ich möchte in der Vorbereitung schauen, wie weit es für mich geht – und dann werden wir entscheiden. Ich bin auf jeden Fall froh, dass ich vom KAC so viel Rückhalt bekomme“, betont Bischofberger.
Persönlicher Erfolg
Einen wichtigen persönlichen Schritt hat er mit der Rückkehr ins Sommertraining bereits gemacht: „Ich bin froh, dass ich jetzt wieder voll im Leben stehe. Es tut gut, mit den Jungs zu trainieren und wieder dabei zu sein.“